Liste der Baudenkmäler in Schönau (Rottal)

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Auf dieser Seite sind die Baudenkmäler der niederbayerischen Gemeinde Schönau aufgelistet. Diese Liste ist eine Teilliste der Liste der Baudenkmäler in Bayern. Grundlage ist die Bayerische Denkmalliste, die auf Basis des bayerischen Denkmalschutzgesetzes vom 1. Oktober 1973 erstmals erstellt wurde und seither durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege geführt wird. Die folgenden Angaben ersetzen nicht die rechtsverbindliche Auskunft der Denkmalschutzbehörde. [Anm. 1]

Wappen von Schönau

Schönau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Baderstraße 8
(Standort)
Ehemaliger Bauernhof kleiner Einfirsthof, zweigeschossiger Satteldachbau, überwiegend Blockbau, wohl Mitte 18. Jahrhundert, Dach später D-2-77-144-1 BW
Eggenfeldener Straße 3; Eggenfeldener Straße 3 a
(Standort)
Gasthof zur Post Hauptbau dreigeschossig, mit Mezzaningeschoss, Putzgliederungen und Giebelaufsätzen, Ende 19. Jahrhundert; gleichartiger zweigeschossiger Anbau, gleichzeitig; Stadel, teils Backstein, teils Bundwerk, mit Flachsatteldach, 1840 D-2-77-144-2 BW
Eggenfeldener Straße 19
(Standort)
Blockbau-Obergeschoss eines ehemaligen Rottaler Wohnstallhauses, mit Brettbalusterschroten, bezeichnet 1821, 1984/85 von Marschalling, Gemeinde Schönau hierher transferiert und über modernem Erdgeschoss wiedererrichtet D-2-77-144-50 BW
Nähe Irrleberg; Schönauer Feld
(Standort)
Grabkapelle der Familie Riederer von Paar auf Schönau Mitte 19. Jahrhundert; Mausoleum, 1890 in neuromanischen Formen; im Friedhof südlich des Ortes. D-2-77-144-10 BW
Pfarrkirchener Straße 16
(Standort)
Kleinbauernhaus teilweise verschalter Blockbau mit flach geneigtem Satteldach, Erdgeschoss zum Teil gemauert, 1. Hälfte 19. Jahrhundert D-2-77-144-6 BW
Schloßstraße 2
(Standort)
Katholische Pfarrkirche St. Stephan neugotischer Ziegelbau, 1890/91, von der ehem. spätgotischen Kirche der erhaltene Chor als Seitenkapelle einbezogen; mit Ausstattung. D-2-77-144-7 Katholische Pfarrkirche St. Stephan
Schloßstraße 4; Schloßstraße 6; Schloßstraße 4 a
(Standort)
Wasserschloß Schönau Riederer-von-Paar`sches Schloss, Wasserschloss, im Kern mittelalterliche Anlage aus zwei Wohntrakten mit Staffelgiebeln, siebengeschossigem Bergfried, Torhaus und Befestigungsturm an der Nordwestecke des Westflügels, Ausbau der Anlage in historisierenden Formen 1902 durch Gabriel von Seidl; mit Ausstattung; zwei Brücken über den Schlossgraben, Anlage mittelalterlich; Schlosspark, 2. Hälfte 19. Jahrhundert; Vorhof des Schlosses mit zwei Neben- bzw. Verwaltungsgebäuden mit Walmdächern sowie Toreinfahrt, 2. Hälfte 19. Jahrhundert D-2-77-144-8 Wasserschloß Schönau
weitere Bilder
Schloßstraße 7
(Standort)
Stockhaus Erdgeschoss massiv, Obergeschoss Blockbau mit Haus- und Oberschrot, wohl um 1800; Stadel, Anfang 19. Jahrhundert; gemauertes Backhaus, 1. Hälfte 19. Jahrhundert D-2-77-144-9 BW

Baudenkmäler nach Ortsteilen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aicha[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Aicha 4
(Standort)
Kleinbauernhaus zweigeschossiger Mitterstallbau in Blockbauweise mit gemauertem Stallteil und Traufschrot, 1. Hälfte 19. Jahrhundert, Dach später. D-2-77-144-11 BW
Aicha 4 a
(Standort)
Blockbau-Obergeschoss eines ehemaligen Bauernhauses mit Trauf- und Giebelschrot, 1812 (dendrochronologisch datiert), 2006 von Biegendorf, Markt Frontenhausen hierher transferiert und in Neubau integriert. D-2-77-144-52 BW
Aicha 11
(Standort)
Bauernhaus zweigeschossiger Satteldachbau mit Blockbau-Obergeschoss und Ständer-Riegelwand über dem Stall, zum Teil verbrettert, Traufschrot, im Kern 18. Jahrhundert und 2. Hälfte 19. Jahrhundert D-2-77-144-12 BW

Bachham[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Bachham 9
(Standort)
Stockhaus eines Vierseithofes zum Teil veränderter Blockbau mit Schroten, Flachsatteldach und Viertelkreisbügen, bezeichnet 1730, Verbretterung außen bezeichnet 1837; zugehörig Ständerbohlenstadel, bezeichnet 17. 8. (1738?). D-2-77-144-13 BW
Schönauer Feld
(Standort)
Feldkapelle kleiner Satteldachbau, 1. Drittel 19. Jahrhundert; mit Ausstattung; nördlich des Ortes. D-2-77-144-15 BW

Bergham[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Bergham 5
(Standort)
Rottaler Wohnstallhaus zweigeschossiger Satteldachbau mit Blockbau-Obergeschoss und reicher Bemalung an den Balkenköpfen, Taubenkobel unter dem First, Giebelschrote, bezeichnet 1819 und 1821. D-2-77-144-16 BW

Bruck[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Bruck 14; Bruck 3
(Standort)
Katholische Kirche St. Johannes Baptist Spätbarockbau mit Dachreiter, 1776 als Pfarrhofkapelle erbaut; mit Ausstattung; ehem. Pfarrhof der Pfarrei Schönau, zweigeschossiger Walmdachbau mit Putzgliederung, 1776; Ökonomiegebäude, eingeschossiger Massivbau mit Halbwalm, im Kern 15./16. Jahrhundert; mit Garten und neuer Ummauerung; in freier Flur gelegen, etwa 1 km vom Pfarrort Schönau entfernt. D-2-77-144-17 Katholische Kirche St. Johannes Baptist

Drahtholzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Drahtholzen 2
(Standort)
Stockhaus in einem Dreiseithof verschalter Obergeschoss-Blockbau mit Schroten und Taubenschlag am Giebel, im Kern Ende 18. Jahrhundert D-2-77-144-18 BW
Drahtholzen 3
(Standort)
Stockhaus in einem Dreiseithof untermauerter Giebel-Blockbau mit Schroten und mit Taubenschlag am Giebel, bezeichnet 1812. D-2-77-144-19 BW
Drahtholzen 6
(Standort)
Stockhaus eines Dreiseithofes Blockbau-Obergeschoss mit Balusterschroten und Taubenschlag am Giebel, Ende 18. Jahrhundert D-2-77-117-93 BW
Drahtholzen 8
(Standort)
Ehem. Wohnstallhaus Blockbau mit Traufschrot und Oberbodenschrot, reiche Bemalung, bezeichnet 1721, 1983 von Hinzing, Markt Ganghofen hierher transferiert, Keller und Stall neu gemauert. D-2-77-144-20 BW

Haunprechting[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Haunprechting 1
(Standort)
Stockhaus zum Teil in offenem Blockbau, mit zwei Giebelschroten und Flachsatteldach, Ende 17. Jahrhundert D-2-77-144-23 BW
Haunprechting 2; Hauswiesen
(Standort)
Stockhaus Blockbau-Obergeschoss mit flach geneigtem Satteldach und zwei Balusterschroten, 4. Viertel 18. Jahrhundert; zugehörig westlich großer Ständerbohlenstadel, 1. Hälfte 19. Jahrhundert D-2-77-144-24 BW

Heiligenberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Heiligenberg 1; Heiligenberg 1 a
(Standort)
Altes Schulhaus mehrgliedriger Mauerwerksbau mit schlichter Putzgliederung, Walmdach über dem Hauptbau, Mansardgiebeldach und Mansarddach mit Schopf über den südlichen Anbauten, 1911 in den Formen des Heimatstils; bauzeitliches Nebengebäude mit Walmdach. D-2-77-144-51 BW
Heiligenberg 6
(Standort)
Ehem. Gasthof heute Wohnhaus, zweigeschossiger Massivbau mit weit überstehendem Halbwalmdach und Putzgliederung, um 1840. D-2-77-144-25 BW
Heiligenberg 8
(Standort)
Katholische Wallfahrtskirche St. Erasmus Saalbau mit spätgotischem Chor, Langhaus um 1720; mit Ausstattung; Friedhofskapelle, im Kern von 1498; mit Ausstattung; Friedhofsmauer mit Eingangsportal, 18. Jahrhundert D-2-77-144-26 Katholische Wallfahrtskirche St. Erasmus

Höhenberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Höhenberg 1
(Standort)
Stockhaus eines Vierseithofes Obergeschoss-Blockbau mit Giebelschroten und Taubenschlag am Giebel, um 1780. D-2-77-144-27 BW

Holz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Holz 4
(Standort)
Ehemaliges Rottaler Wohnstallhaus zweigeschossiger, teilweise offener Blockbau mit Giebelschrot und Flachsatteldach, Anfang 19. Jahrhundert D-2-77-144-28 BW

Hurm[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Hurm 1
(Standort)
Ehem. Forsthaus Wohnstallhaus als Rottaler Bauernhaus, Blockbau-Obergeschoss mit Schrot und Giebelschrot, profilierten Schrotsäulen und verzierten Türstürzen, letztes Viertel 18. Jahrhundert D-2-77-144-53 BW

Kammerhub[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Kammerhub 6
(Standort)
Zugehöriger Stadel mit Ständerbohlen-Konstruktion an der Südseite, Mitte 19. Jahrhundert D-2-77-144-29 BW
Kammerhub 8
(Standort)
Ständerbohlenstadel Nordflügel des Dreiseithofes, 18. Jahrhundert und Mitte 19. Jahrhundert D-2-77-144-30 BW

Kleinmünchen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Kleinmünchen 5
(Standort)
Katholische Filialkirche St. Nikolaus spätgotische Saalkirche mit Dachreiter, 2. Hälfte 15. Jahrhundert, Vorhalle bezeichnet 1714; mit Ausstattung. D-2-77-144-31 BW

Marschalling[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Marschalling 10
(Standort)
Wohnstallhaus zweigeschossiger Satteldachbau in Blockbauweise, mit Traufschrot, 1. Viertel 18. Jahrhundert; zugehörig Ständerbohlenstadel mit Flachsatteldach, Mitte 18. Jahrhundert D-2-77-144-33 BW

Oberzeitlarn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Oberzeitlarn 11
(Standort)
Bauernhaus in Blockbauweise mit flach geneigtem Satteldach und zwei Giebelschroten, bezeichnet 1801. D-2-77-144-35 BW
Oberzeitlarn 12
(Standort)
Kleinbauernhaus zweigeschossig, mit Traufschrot und Flachsatteldach, Obergeschoss in Blockbauweise, zum Teil verschalt, um 1800. D-2-77-144-36 BW

Ortprechting[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Ortprechting 2
(Standort)
Ehem. Stockhaus mit Blockbau-Obergeschoss bezeichnet 1755, Firstdrehung mit flach geneigtem Satteldach, bezeichnet 1869. D-2-77-144-38 BW

Peterskirchen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Peterskirchen 12
(Standort)
Rottaler Wohnstallhaus eines Dreiseithofes mit verschaltem Blockbau-Obergeschoss und zwei Giebelschroten, Spuren von reicher Bemalung, bezeichnet 1785. D-2-77-144-40 BW

Stetten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Stetten 4
(Standort)
Querstockhaus eines Vierseithofes zweigeschossiger Satteldachbau mit Obergeschoss in Blockbauweise und hofseitigem Schrot, 1. Drittel 19. Jahrhundert, Dach später aufgesteilt. D-2-77-144-44 BW

Unterhöft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Schönauer Straße 5
(Standort)
Katholische Filialkirche St. Andreas barocker Saalbau, spätes 17. Jahrhundert; mit Ausstattung. D-2-77-144-45 BW
Weinbergstraße 9
(Standort)
Ehem. Bauernhaus Blockbau-Obergeschoss mit Flachsatteldach, Giebelseite mit zwei bemalten Schroten, bezeichnet 1769, zum Teil modern ausgebaut. D-2-77-144-46 BW

Unterzeitlarn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Unterzeitlarn 3
(Standort)
Bauernhaus eines Dreiseithofes zweigeschossig, Giebel in offenem Blockbau mit Oberbodenschrot, Flachsatteldach, Mitte 19. Jahrhundert D-2-77-144-48 BW
Unterzeitlarn 6
(Standort)
Katholische Filialkirche St. Ägidius Langhaus spätromanisch, 13. Jahrhundert, Chor und Turm spätgotisch, 15. Jahrhundert, in jüngerer Zeit nach Westen verlängert; mit Ausstattung; alte Friedhofsummauerung, teilweise erneuert. D-2-77-144-47 Katholische Filialkirche St. Ägidius

Wehenöd[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Berg a.Weiher 1
(Standort)
Kapelle mit eingezogenem Chor und Dachreiter, drittes Viertel 19. Jahrhundert; mit Ausstattung D-2-77-144-49 BW

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Diese Liste entspricht möglicherweise nicht dem aktuellen Stand der offiziellen Denkmalliste. Letztere ist über die unter Weblinks angegebene Verknüpfung als PDF im Internet einsehbar und im Bayerischen Denkmal-Atlas kartographisch dargestellt. Auch diese geben, obwohl sie durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege täglich aktualisiert werden, nicht überall den aktuellen Stand wieder. Daher garantiert das Vorhandensein oder Fehlen eines Bauwerks oder Ensembles in dieser Liste oder im Bayerischen Denkmal-Atlas nicht, dass es gegenwärtig ein eingetragenes Denkmal ist oder nicht. Außerdem ist die Bayerische Denkmalliste ein nachrichtliches Verzeichnis. Die Denkmaleigenschaft – und damit der gesetzliche Schutz – wird in Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes (BayDSchG) definiert und hängt nicht von der Kartierung im Denkmalatlas und der Eintragung in die Bayerische Denkmalliste ab. Auch Objekte, die nicht in der Bayerischen Denkmalliste verzeichnet sind, können Denkmäler sein, wenn sie die Kriterien nach Art. 1 BayDSchG erfüllen. Bei allen Vorhaben ist eine frühzeitige Beteiligung des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege nach Art. 6 BayDSchG notwendig.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]