Liste der Baudenkmäler in Pfarrkirchen

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Auf dieser Seite sind die Baudenkmäler der niederbayerischen Gemeinde Pfarrkirchen aufgelistet. Diese Liste ist eine Teilliste der Liste der Baudenkmäler in Bayern. Grundlage ist die Bayerische Denkmalliste, die auf Basis des bayerischen Denkmalschutzgesetzes vom 1. Oktober 1973 erstmals erstellt wurde und seither durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege geführt wird. Die folgenden Angaben ersetzen nicht die rechtsverbindliche Auskunft der Denkmalschutzbehörde. [Anm. 1]

Wappen von Pfarrkirchen
Das ehemalige Schloss Reichenberg
Michael Wening: Schloß NidernGrassensee, Untergrasensee
Denkmal für das Rottaler Ross

Ensembles in Pfarrkirchen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ensemble Altstadt Pfarrkirchen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aktennummer: E-2-77-138-1

Ein Teil der Altstadt

Das Ensemble umfasst den gesamten Ort innerhalb der Beringgrenze, einschließlich der fast im Quadrat herumgeführten ehemaligen Befestigungsanlagen von Mauer, Graben und Wall.

Pfarrkirchen, eine schon zu römischer Zeit besiedelte Stelle und seit dem 9. Jahrhundert als "Pharrachiricha" belegte Urpfarrei des mittleren Rottales, erhielt spätestens 1317 von den Wittelsbachern das Marktrecht. Diese waren hier 1259/62 in den Besitz umfangreicher Lehen gelangt, die vorher vom Hochstift Passau an die Grafen von Ortenburg übergegangen waren. Zu deren Verwaltung wurde von den Herzogen die nahe Burg Reichenberg als Sitz eines "Vitztums an der Rott" ausgebaut.

Zu der ersten Ortserweiterung mit der Anlage des längsrechteckigen Marktplatzes am Anfang des 14. Jahrhunderts kam in der spätgotischen Zeit eine zweite Erweiterung mit der Einbeziehung des Spitals und der Ergänzung zum Quadratgrundriss innerhalb der gleichzeitig errichteten, 1558 fertiggestellten Befestigungsanlage, wobei bisher nicht ersichtlich ist, ob die auffallende, durch Staffelung erzeugte Krümmung der Lindner Straße auf eine alte Vormarksiedlung oder einen neben dem Kirchenbereich ältesten Siedlungskern, vielleicht mit Verwaltungsfunktion, zurückgeht. Die heute noch ablesbare Grundeinteilung war durch drei Tore erschlossen, das Reichenberger Tor am Ostende des Stadtplatzes, das Rott-Tor im Südosten beim Spital und das Eggenfeldener Tor im Nordwesten; die beiden weiteren Erschließungen an der Dr.-Bayer-Straße zu dem repräsentativen Baugebiet im Norden und an der Bahnhofstraße im Süden erfolgten im 19. Jahrhundert und standen in Zusammenhang mit der Stadterhebung 1862/3 sowie der Eröffnung der Bahnlinie Neumarkt/St. Veit-Pocking 1879. Eine durchgehend umlaufende Kastanienallee auf dem ehemaligen Wall umgibt seit dem 19. Jahrhundert die Altstadt und setzt diese von den Vorstädten ab.

Die Bebauung besteht vorwiegend aus massiven Satteldachhäusern, zu einem wesentlichen Teil mit waagrechten Vorschussmauern und Laubengängen des 18. und 19. Jahrhunderts, wobei aber die Bausubstanz nicht selten bis ins 15. Jahrhundert zurückreicht. Die Befestigungsmauer von der Mitte des 16. Jahrhunderts existiert in Bruchstücken noch im Nordwesten mit einem Eckturm, im Norden längs der Feuerwehrgasse, hier auch mit dem Rest des Wassergrabens, im Osten versteckterweise in Häusern des Stadtplatzes und der Plinganserstraße, im Süden von Höhe der Ringstraße 14 bis zum Südwesteck und vom Südwesteck, mit dem Unterbau eines Eckturms, bis zur erneuerten Durchfahrt südlich von Lindnerstraße 17.

Ensemble Mahlgassinger Weg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aktennummer: E-2-77-138-4 Die Vorstadtbebauung mit Kleinbauern- und Doppelhäusern, teilweise in eng aneinander liegender Reihung über gestaffeltem Grundriss, teilweise mit dazwischenliegenden Abständen und Vorgärten, ist vielleicht der südseitige Rest eines Dorfkerns im Osten der Marktbebauung von Pfarrkirchen. Die räumliche Nähe wird an der Fernwirkung des Turmes der Stadtpfarrkirche sichtbar, der für den Blick von Osten die Giebelseiten mit vorgezogenen Satteldächern überragt. Die Gebäude sind meist verschalte oder verkleidete Obergeschoss-Blockbauten des 18. und 19. Jahrhunderts.

Ehemalige Stadtbefestigung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt einige erhaltene Teilstücke der Befestigungsmauer, die in Teilen überbaut sind, von der Mitte des 16. Jahrhunderts:

  • Südwestliches Teilstück entlang der Ringstraße zwischen Bahnhofstraße und Lindner Straße verlaufend, z. T. in den Wohnhausbau integriert
  • Nordwestliches Teilstück an der Feuerwehrgasse 1 a und der Lindnerstraße 14 angrenzend
  • Nördliches Teilstück entlang der Feuerwehrgasse zwischen Dr.-Bayer-Straße und Ringstraße, mit Schießscharten
  • Teilstück im nördlichen Bereich der Wohn- und Geschäftshäuser Stadtplatz 11 bis 39, zum Teil in den Wohnhausbau integriert
  • Östliches Teilstück entlang der Ringstraße zwischen Plinganser Straße und Passauer Straße, überbaut
  • Südliches Teilstück entlang der Ringstraße zwischen Bahnhofstraße und Pflegstraße verlaufend, zum Teil überbaut

Ecktürme, Mitte 16. Jahrhundert:

  • An der Ringstraße angrenzend zum Marienplatz Unterbau eines Eckturms über rechteckigem Grundriss
  • Westlich an die Feuerwehrgasse 1 a angrenzend polygonaler Eckturm

Erhaltenes Teilstück des Wassergrabens, Mitte 16. Jahrhundert, von Höhe Dr.-Bayer-Straße 6 nach Osten bis Stadtplatz 39.

Baudenkmäler nach Ortsteilen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pfarrkirchen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Arnstorfer Straße 4
(Standort)
Ehem. Finanzamt dreigeschossiger Neubarockbau mit Eckerker und hohem Halbwalmdach, um 1910. D-2-77-138-2 BW
Äußere Simbacher Straße 31
(Standort)
Wohnhaus zweieinhalbgeschossiger Massivbau mit vorgezogenem, flach geneigtem Satteldach, um 1820. D-2-77-138-66 BW
Bahnhofstraße 13
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus dreigeschossig, mit spätklassizistischer Fassade, im Kern wohl 18. Jahrhundert D-2-77-138-10 BW
Bergstraße 1
(Standort)
Wohnhaus dreigeschossiger Eckbau mit Putzgliederung, 18. Jahrhundert D-2-77-138-16 BW
Dr.-Bachl-Straße 1; Nähe Dr.-Bachl-Straße
(Standort)
Bachl-Villa Massivbau mit vier dreigeschossigen Mittelrisaliten, an drei Seiten mit Balkonvorbauten, reiche Putzgliederung in neuklassizistischen Formen;

Park mit schmiedeeisernem Zaun, Haustein-Torpfosten und einem kleinen Triumphbogen-Eingangstor am Eck, um 1870

D-2-77-138-17 BW
Dr.-Bayer-Straße 8
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiger Eckbau mit Risaliten und Jugendstil-Putzdekor, um 1900 D-2-77-138-18 BW
Dr.-Bayer-Straße 14
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiger Walmdachbau mit Mezzanin und neuklassizistischer Putzgliederung, 2. Hälfte 19. Jahrhundert D-2-77-138-20 BW
Dr.-Bayer-Straße 16
(Standort)
Evangelisch -Lutherisches Pfarrhaus Dreigeschossiger Walmdachbau mit Putzgliederung, von Architekt Wimmer, bezeichnet mit „1903“ D-2-77-138-21 BW
Eggenfeldener Straße 10
(Standort)
Nische mit Pieta Wohl 18. Jahrhundert; am Wohnhaus D-2-77-138-22 BW
Feuerwehrgasse 1 a; Lindnerstraße 14
(Standort)
Gasthof Dreigeschossiger, langgestreckter Bau mit hoher waagrechter Vorschussmauer und zweiseitigem Laubengang im Innenhof, um 1640;

Reststück der Befestigungsmauer mit polygonalem Eckturm, Mitte 16. Jahrhundert; westlich

D-2-77-138-37 BW
Gartlberg 8; Gartlberg 8 a
(Standort)
Katholische Wallfahrtskirche Barockbau mit Doppelturmfassade und Hl. Grab-Kapelle im Osten des Chores, 1669–1688 nach Plänen von Domenico Zuccalli erbaut, Fertigstellung um 1715 u.a. durch Giovanni Battista Carlone und Paolo Allio; mit Ausstattung;

Friedhofmauer mit zwei Rundbogentoren, an der nördlichen Flanke Laubengang mit zwei Eckkapellen und Grabnischen, 2. Hälfte 19. Jahrhundert

Leichenhalle, Satteldachbau mit erhöhtem und giebelständigem Mittelteil, gleichzeitig

Grabmäler des 18.– 20. Jahrhunderts, zum Teil als Retabelgrabmäler

D-2-77-138-24
Katholische Wallfahrtskirche
weitere Bilder
Gartlberg 15
(Standort)
Wohnstallhaus Wohnteil als zweigeschossiger Satteldachbau mit Blockbau-Obergeschoss, Pilastergliederung und gewölbtem Hausgang, Anfang 19. Jahrhundert, im Kern wohl älter, ehemaliger Stall, 19. Jahrhundert, teilweise umgebaut. D-2-77-138-28 BW
Kirchenplatz 2
(Standort)
Ehemalige Friedhofs- oder Erasmuskapelle, jetzt Wohnhaus Oktogonbau des frühen 15. Jahrhunderts, ursprünglich Doppelkapelle bestehend aus Karner und sogenannter Erasmuskapelle, im 19. Jahrhundert zu dreigeschossigem ehemaligem Benefiziatenhaus und späterer Schule ausgebaut

Allerseelenkapelle, Zentralbau mit schindelgedecktem Kegeldach, beidseits Flügelanbauten, Mitte 18. Jahrhundert; mit Ausstattung

D-2-77-138-29
Ehemalige Friedhofs- oder Erasmuskapelle, jetzt Wohnhaus
Kirchenplatz 3
(Standort)
Katholische Stadtpfarrkirche St. Simon und Judas Gotischer, basilikaler Strebepfeilerbau mit Backsteinturm, im Kern 14. Jahrhundert, Erweiterung um 1500, um 1660 im Stil der Spätrenaissance verändert, Chor modern; mit Ausstattung D-2-77-138-30
Katholische Stadtpfarrkirche St. Simon und Judas
weitere Bilder
Kirchenplatz 4
(Standort)
Mesnerhaus Zweigeschossiger Massivbau mit flachem Stufengiebel, um 1800 D-2-77-138-31 BW
Kolpingstraße 14
(Standort)
Evangelisch-Lutherische Christuskirche Neubarocker Saalbau, 1912/13 von Wilhelm Käb D-2-77-138-32
Evangelisch-Lutherische Christuskirche
Lindnerstraße 2
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus, ehemaliges Bürgerhaus Zweigeschossiger Bau mit Versprung in der Westfassade und waagrechter Vorschussmauer, im Kern 16./17. Jahrhundert D-2-77-138-33 BW
Lindnerstraße 5
(Standort)
Ehemaliges Ratsstüberl Zweigeschossiger, schmaler Bau mit waagrechter Vorschussmauer, wohl 16./17. Jahrhundert D-2-77-138-34 BW
Lindnerstraße 7
(Standort)
Wohnhaus Dreigeschossiger Satteldachbau mit Treppengiebel, im Kern wohl 17. Jahrhundert D-2-77-138-35 BW
Lindnerstraße 9
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus Zweigeschossiger Eckbau mit hoher waagrechter Vorschussmauer, im Kern 16./17. Jahrhundert D-2-77-138-36 BW
Mahlgassinger Weg 2 a; Mahlgassinger Weg 2 b
(Standort)
Doppelhaus Mit Blockbau-Obergeschoss und vorgezogenem, flach geneigtem Satteldach, Ende 18. Jahrhundert D-2-77-138-38 BW
Nähe Bahnhofstraße
(Standort)
Brunnen Löwe mit Wappen auf Hausteinsockel, 19. Jahrhundert; am Rathaus Ecke Stadtplatz/Bahnhofstraße D-2-77-138-92 BW
Nähe Gartlberg
(Standort)
Wegkreuz mit Assistenzfiguren, errichtet 1849; an Auffahrt westlich der Sebastianskapelle D-2-77-138-27
Wegkreuz
Nähe Sebastian-Degginger-Weg
(Standort)
Kriegergedächtniskapelle Sebastianskapelle, 1922; mit Ausstattung; Kriegerdenkmal D-2-77-138-25
Kriegergedächtniskapelle
Passauer Straße 11; Passauer Straße 13
(Standort)
Gasthof Bestehend aus zwei zweigeschossigen Massivbauten, westlicher Teil mit traufseitigem Satteldach, östlicher Teil giebelständig mit vorgezogenem Satteldach, im Kern 18. Jahrhundert D-2-77-138-40 BW
Passauer Straße 14
(Standort)
Doppelhaus zweigeschossiger Bau mit verputztem Blockbau-Obergeschoss und vorgezogenem, flach geneigtem Satteldach, im Kern wohl 18. Jahrhundert D-2-77-138-41 BW
Passauer Straße 18
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus Dreigeschossiger Schweifgiebelbau mit Putzgliederung, um 1900 D-2-77-138-42 BW
Passauer Straße 28
(Standort)
Gasthof Zweigeschossiger Traufseitbau mit Einfahrt, im Kern 17./18. Jahrhundert D-2-77-138-43 BW
Passauer Straße 29
(Standort)
Gasthaus Giebelständiger Bau mit vorgezogenem Satteldach und teilweise verputztem Blockbau-Obergeschoss, Anfang 19. Jahrhundert D-2-77-138-44 BW
Passauer Straße 77; Passauer Straße 79
(Standort)
Villa Zweigeschossiger Mansardwalmdachbau mit Eckturm, Schweifgiebel, Steinbalkon und Putzgliederung mit neubarockem Stuckdekor, bezeichnet mit „1904“

Einfriedung an der Straßenseite, Anfang 19. Jahrhundert

D-2-77-138-46
Villa
Passauer Straße 78
(Standort)
Kapelle Alte Ausstattung der 1962 wiedererrichteten katholischen Kapelle St. Alexius D-2-77-138-47
Kapelle
Passauer Straße 81
(Standort)
Bildstock Mit zwei Granitsäulen und Brunnenbecken, 19. Jahrhundert D-2-77-138-48 BW
Passauer Straße 83
(Standort)
Ehemaliges Bauernhaus Zweigeschossiger Traufseitbau mit offenem Blockbau-Obergeschoss und vorgezogenem Satteldach, Giebelschrot, Tenneneinfahrt giebelseitig, 18. Jahrhundert D-2-77-138-49
Ehemaliges Bauernhaus
Peter-Adam-Straße 52 a
(Standort)
Tribünenbauten der Trabrennbahn Haupttribüne, Holzständer-Konstruktion zu drei Rängen mit Dach, mittiger Zwerchgiebel mit Sprengwerk, 1895/96, Kanzel als modernes Glas-/ Eisenelement 1983 erneuert

Nebentribüne, schlichte Holzständer-Konstruktion zu drei Rängen mit Dach, 1895/96

siehe auch Rennbahnstraße/sogenanntes Herrenhaus der Trabrennbahn

D-2-77-138-171 BW
Pflegstraße 18
(Standort)
Ehemaliges Pfleggerichtsgebäude (1712-1803), jetzt Weißbräuhaus Dreiflügelanlage, Hauptgebäude Satteldachbau mit mehrfach getrennten Vorschussmauern und Erker, bezeichnet mit „1921“, im Kern 17. Jahrhundert

Seitenbau mit Altane

Rückwärtiger Bau auf Befestigungsmauer des 16. Jahrhunderts

D-2-77-138-55 BW
Pflegstraße 22
(Standort)
Pfarrhof Dreiseithof, Wohntrakt als zweigeschossiger Walmdachbau mit Putzgliederung, im Nordflügel Pavillon mit Zeltdach, 1714–16

Südtrakt auf Befestigungsmauer des 16. Jahrhunderts; mit Ausstattung

D-2-77-138-56 BW
Rennbahnstraße 15
(Standort)
Sogenanntes Herrenhaus der Trabrennbahn Eingeschossiger Blankziegelbau über angeböschtem Souterrain, drei überdachte Veranden mit aufwändigen Sprenggiebeln, 1904 D-2-77-138-170 BW
Ringstraße 2
(Standort)
Villa Zweigeschossiger Gründerzeit-Bau mit Krüppelwalmdach, Schweifgiebeln, Zwerchhaus, Mittelrisalit, Turm und Balusterschrot, Ende 19. Jahrhundert D-2-77-138-168 BW
Ringstraße 25; Ringstraße 26
(Standort)
Wohnhaus heute geteilt, zweigeschossiger Traufseitbau mit neuklassizistischer Putzgliederung, um 1895

Schmiedeeiserne Einfriedung

D-2-77-138-59 BW
Ringstraße 27
(Standort)
Wohnhaus Dreigeschossiger Walmdachbau mit Putzgliederung, Mittelteil mit Doppelfensterachsen, Ende 19. Jahrhundert D-2-77-138-60 BW
Ringstraße 28
(Standort)
Villa Zweigeschossiger Walmdachbau mit (ehemals offenem) Bogenvorraum zum Eingang, darüber Laubenarkaden, um 1900 D-2-77-138-61 BW
Ringstraße 29
(Standort)
Ehemalige Knabenschule Stattlicher dreigeschossiger Eckbau mit flachem Walmdach und Putzgliederung in Neurenaissanceformen, 1895–1896 erbaut D-2-77-138-62 BW
Sebastian-Degginger-Weg; Nähe Gartlberg
(Standort)
Kreuzweg 15 gemauerte Stationskapellen mit bemalten Nischen, nach 1920; an der Wallfahrtsstiege zum Gartlberg. D-2-77-138-26
Kreuzweg
Spitalplatz 4; Spitalplatz 3
(Standort)
Heilig-Geist-Spital mit katholischer Kirche Hl. Geist Spitalgebäude, ursprünglich zwei-, seit 1865 dreigeschossiger Bau, 17./18. Jahrhundert

Östlich anschließend Saalkirche mit eingezogenem Chor, 15. Jahrhundert; mit Ausstattung

D-2-77-138-68
Heilig-Geist-Spital mit katholischer Kirche Hl. Geist
weitere Bilder
Stadtplatz
(Standort)
Denkmal für das Rottaler Ross Pferdestandbild, Bronzeguss auf Klinkersockel, 1965 von Hans Wimmer, 1966 aufgestellt. D-2-77-138-205
Denkmal für das Rottaler Ross
Stadtplatz 1
(Standort)
Ehemaliges Rathaus, seit 1918 Heimathaus und Stadtmuseum Dreigeschossiger Putzbau, um 1500, turmartiger Vorbau mit offener spätgotischer Halle im Erdgeschoss, darüber eingezogener achteckiger Turmaufsatz, 17. Jahrhundert, Stuckwappen des Kurfürsten Karl Theodor über Flacherker, bezeichnet mit „1787“ D-2-77-138-69
Ehemaliges Rathaus, seit 1918 Heimathaus und Stadtmuseum
Stadtplatz 2
(Standort)
Rathaus Dreigeschossiger Eckbau mit Mezzanin und hohem Laubengang, Fassadengliederung im Maximiliansstil, 1864/65 D-2-77-138-70
Rathaus
Stadtplatz 4
(Standort)
Ehem. Gasthof Viergeschossig mit Erker, waagrechter Vorschussmauer und Laubengang im Erdgeschoss, im Kern wohl 16. Jahrhundert D-2-77-138-71
Ehem. Gasthof
Stadtplatz 8
(Standort)
Kirchenwirt Dreigeschossiger Massivbau mit drei Rückstaffelungen im Grundriss am Durchgang zur Kirche, waagrechte Vorschussmauer, im Kern 16./17. Jahrhundert D-2-77-138-72
Kirchenwirt
Stadtplatz 9
(Standort)
Ehemaliges Gasthaus Plinganser Dreigeschossiger Satteldachbau mit hoher gerader Vorschussmauer, Renaissance-Arkadengänge an Hofseite, 16./17. Jahrhundert

Elternhaus von Georg Sebastian Plinganser (Inschrifttafel)

D-2-77-138-73
Ehemaliges Gasthaus Plinganser
Stadtplatz 10
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus Dreigeschossig mit Obergeschoss-Erker und Torbogen zum Kirchenplatz, im Kern wohl 15./16. Jahrhundert D-2-77-138-74 BW
Stadtplatz 11
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus Dreigeschossig mit Erker, Fassadengliederung und hoher gerader Vorschussmauer, im Kern wohl 15./16. Jahrhundert

Reststück der Befestigungsmauer, Mitte 16. Jahrhundert, nördlich

D-2-77-138-75
Wohn- und Geschäftshaus
Stadtplatz 12
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus Viergeschossig, im Kern 15./16. Jahrhundert, in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts aufgestockt

Im südlichen Gebäudeteil profanierte Nikolaus-Kapelle, kleiner Saalraum mit dreijochigem Kreuzgratgewölbe, Mitte 17. Jahrhundert, und mit beschlagener Eisentüre, bezeichnet mit „1794“

Unter dem nördlichen Gebäudeteil großer Gewölbekeller, wohl spätmittelalterlich

D-2-77-138-169 BW
Stadtplatz 14
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus Viergeschossiger Eckbau mit Walmdach und Fassadengliederung, im Kern wohl 16./17. Jahrhundert D-2-77-138-77
Wohn- und Geschäftshaus
Stadtplatz 16
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus Viergeschossig mit waagrechter Vorschussmauer, Putzgliederung und Erker, 1. Hälfte 19. Jahrhundert D-2-77-138-78 BW
Stadtplatz 17
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus Dreigeschossiger Satteldachbau mit waagrechter Vorschussmauer, Putzgliederung und Rundreliefs, im Kern wohl 16./17. Jahrhundert

Zugehöriges Reststück der Befestigungsmauer, Mitte 16. Jahrhundert, nördlich

D-2-77-138-79
Wohn- und Geschäftshaus
Stadtplatz 19; Stadtplatz 21
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus, ehemals Gasthof "Rottaler Hof" Dreigeschossiger Bau mit waagrechter Vorschussmauer, im Kern wohl 16./17. Jahrhundert

Überbautes Reststück der Befestigungsmauer, Mitte 16. Jahrhundert, nördlich

D-2-77-138-80
Wohn- und Geschäftshaus, ehemals Gasthof "Rottaler Hof"
Stadtplatz 22
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus Dreigeschossiger Satteldachbau mit Vorschussgiebel und Obergeschoss-Flacherker, im Kern wohl 15./16. Jahrhundert D-2-77-138-81 BW
Stadtplatz 24
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus Dreigeschossig mit hoher waagrechter Vorschussmauer und mittigem Flacherker, im Kern wohl 15. Jahrhundert D-2-77-138-82 BW
Stadtplatz 28
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus Ehemaliges Bürgerhaus mit dreigeschossiger Vorschuss-Mauer, im Kern 16. Jahrhundert

Unter dem platzseitigen Bauabschnitt großer Gewölbekeller, wohl spätmittelalterlich

D-2-77-138-172 BW
Stadtplatz 33
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus, seit 1804 Apotheke Dreigeschossiger Bau mit waagrechter Vorschussmauer, im Kern wohl 17. Jahrhundert

Zugehöriges Reststück der Befestigungsmauer, Mitte 16. Jahrhundert, nördlich

D-2-77-138-87
Wohn- und Geschäftshaus, seit 1804 Apotheke
Stadtplatz 36
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus Dreigeschossiger Walmdachbau in Ecklage mit reichhaltiger Fassadengliederung, 2. Hälfte 19. Jahrhundert D-2-77-138-89 BW

Aist[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Aist 1
(Standort)
Hofkapelle Kleiner neugotischer Bau mit Glockentürmchen, 19. Jahrhundert; mit Ausstattung D-2-77-138-95 BW

Altersham[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Altersham 32
(Standort)
Hammerschmiede Kleiner, massiver Satteldachbau, 1861

mit vollständig erhaltener technischer Ausstattung

D-2-77-138-97 BW
Altersham 56
(Standort)
Bauernhaus eines Vierseithofes Zweigeschossiger Traufseitbau mit Blockbau-Obergeschoss und Schrot, im Kern 1. Hälfte 19. Jahrhundert, Dach später D-2-77-138-98 BW

Asbach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Asbach 5
(Standort)
Rottaler Wohnstallhaus eines Vierseithofes Mit Blockbau-Obergeschoss und Doppelschrot über verändertem Erdgeschoss, im Kern Ende 18. Jahrhundert D-2-77-138-99 BW

Benk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Benk 1
(Standort)
Vierseithof Blankziegelbauten, um 1860/75

Bauernhaus, zweigeschossiger Satteldachbau mit Friesen, im Kern älter

Stallgebäude, zweigeschossiger Satteldachbau

Remise, Blockbau-Oberteil über Korbbogenarkaden

Stadel

Hofeinfahrt

D-2-77-138-100 BW
Benk 4
(Standort)
Rottaler Wohnstallhaus Mit offenem Blockbau-Obergeschoss, Doppelschrot und Flachsatteldach, im Kern Anfang 19. Jahrhundert D-2-77-138-101 BW

Brunnöd[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Brunnöd 1
(Standort)
Hofkapelle Stattlicher neugotischer Blankziegelbau mit Dachreiter, 2. Hälfte 19. Jahrhundert; mit Ausstattung D-2-77-138-102 BW

Degernbach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Degernbach 8
(Standort)
Ehemaliger Einfirsthof Zweigeschossiger Blockbau, z.T. verschindelt, mit flach geneigtem Satteldach und giebelseitigem Balusterschrot, Ende 18. und Mitte 19. Jahrhundert D-2-77-138-103 BW

Diepolting[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Diepolting 1
(Standort)
Rottaler Wohnstallhaus eines stattlichen Vierseithofes Zweigeschossig, mit offenem Blockbau-Obergeschoss und flach geneigtem Satteldach, um 1820/30

Westflügel mit Ständerbohlenbau im Obergeschoss, gleichzeitig

D-2-77-138-106 BW

Dulding[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Dulding 2
(Standort)
Wohnstallhaus eines Vierseithofes Hofseitig mit Blockbau-Obergeschoss und zwei Giebelschroten, seltener Klingschrot, Taubenschlag unter dem First, innen bezeichnet mit „1836“ D-2-77-138-107 BW

Einbach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Einbach 1
(Standort)
Rottaler Wohnstallhaus eines Vierseithofes Mit beiderseitigem Stall (kein Stockhaus), flach geneigtem Satteldach über Blockbau-Obergeschoss und Doppelschrot, bezeichnet mit „1814“

Westflügel geständerter Traidkasten mit Durchfahrt, 1. Hälfte 19. Jahrhundert

D-2-77-138-108 BW

Gehring[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Gehring 18
(Standort)
Mittertennbau Wohnteil mit offenem Blockbau-Obergeschoss und Traufschrot über massivem Erdgeschoss, Mitte 19. Jahrhundert, Dach später D-2-77-138-111 BW

Grub[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Grub 2
(Standort)
Giebelgeteiltes Wohnstallhaus eines stattlichen Dreiseithofes Massivbau mit Satteldach, auf einem Ziegel bezeichnet 1759

Westflügel mit Ständerbohlenwänden und eingebautem Traidkasten, 1. Hälfte 19. Jahrhundert

D-2-77-138-113 BW
Grub 7
(Standort)
Mühle Zweiteilige Anlage mit Satteldächern; zweigeschossiges Wohnhaus als verschalter Blockbau, Erdgeschoss z. T. gemauert, Kern Ende 18. Jahrhundert, anschließend Ökonomieteil D-2-77-138-112 BW

Gstockert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Gstockert 1
(Standort)
Bauernhaus Zweigeschossiger offener Blockbau, Giebelseite mit Bretterschrot und verschaltem Giebeldreieck, im Kern um 1800, Dach später D-2-77-138-115 BW

Haberbach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Haberbach 10
(Standort)
Bauernhaus eines Vierseithofes Zweigeschossiger, zum Teil verschindelter Blockbau mit Traufschrot, im Kern Ende 18. Jahrhundert, Dach später

Parallel zur Straße langer Stadel mit Ständerbohlen-Obergeschoss über erneuertem, massivem Erdgeschoss, 1. Drittel 19. Jahrhundert

D-2-77-138-117 BW
Haberbach 12
(Standort)
Bauernhaus eines Vierseithofes Zweigeschossiger Blockbau mit Traufschrot, zum Teil verkleidet, im Kern Ende 18. Jahrhundert, Dach später D-2-77-138-118 BW

Haböd[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Haböd 2
(Standort)
Bildstock in Kapellenform Mit farbigem Gipsrelief, Anfang 20. Jahrhundert D-2-77-138-120 BW

Kühstetten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Kühstetten 1
(Standort)
Wohnstallhaus eines Vierseithofes Zweigeschossiger und giebelständiger Blockbau (Dach leicht erhöht), mit profilierten Stürzen und Schroten, am Oberschrot bezeichnet mit „1802“ D-2-77-138-124 BW

Lanzing[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Lanzing 9
(Standort)
Ehemaliger Einfirsthof Offener Blockbau, zum Teil im Erdgeschoss gemauert, flach geneigtes Satteldach, rückwärtiger Bereich erneuert, Anfang 19. Jahrhundert D-2-77-138-126 BW
Lanzing 11
(Standort)
Querstockhaus Mittelteil zweigeschossiger Blockbau, im Kern Ende 17. Jahrhundert, im 19. erhöht und First gedreht. D-2-77-138-127 BW

Neunöd[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Neunöd 1
(Standort)
Rottaler Wohnstallhaus eines Vierseithofes Zweigeschossiger Blockbau (drei Seiten modern verkleidet), mit Doppelschrot und flach geneigtem Satteldach, bezeichnet mit „1765“ D-2-77-138-128 BW

Obergaiching[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Obergaiching 1
(Standort)
Rottaler Bauernhaus Zum Teil verschalter Blockbau mit zwei Giebelschroten, bezeichnet mit „1810“

Gegenüber Stadel mit Ständerbohlen-Bundwerk, bezeichnet mit „1804“

D-2-77-138-129 BW
Obergaiching 2
(Standort)
Bauernhaus eines Vierseithofes In Blockbau, zum Teil verbrettert, im Kern Ende 18. Jahrhundert, Dach später D-2-77-138-130 BW

Obergrasensee[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Obergrasensee 12
(Standort)
Katholische Filialkirche St. Ägidius Saalbau, erbaut 1541, der neugotische Turm 1857; mit Ausstattung D-2-77-138-131
Katholische Filialkirche St. Ägidius

Oberham[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Oberham 6
(Standort)
Wohnstallhaus eines Dreiseithofes Zweigeschossiger, offener Blockbau mit flach geneigtem Satteldach und kleinem Giebelschrot, gemauerter Stallteil, um 1800 D-2-77-138-133 BW
Oberham 7
(Standort)
Wohnstallhaus Zweigeschossiger, offener Blockbau mit gemauertem Stallteil, flach geneigtem Satteldach und kleinem Giebelschrot, um 1800 D-2-77-138-134 BW
Oberham 38
(Standort)
Ehemaliges Bauernhaus aus Hirla Zweigeschossiger Blockbau mit Giebelschroten, bemalten Balkenköpfen und Kopfbügen, mehrfach bezeichnet mit „1718“, 1977 wiedererrichtet D-2-77-138-136 BW
Oberham 39
(Standort)
Ehemaliges Bauernhaus aus Roßbach Obergeschoss in Blockbau mit Giebel- und Traufseitschrot, um 1780/90, 1979 auf gemauertem Erdgeschoss wiedererrichtet D-2-77-138-135 BW

Ölharten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Ölharten 5
(Standort)
Bauernhaus Zweigeschossiger, giebelseitig zum Teil verschindelter Blockbau mit Traufschrot, im Kern 4. Viertel 18. Jahrhundert, Dach später; zugehörig zu Dreiseithof. D-2-77-138-137 BW

Reichenberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Herzog-Heinrich-Straße 5
(Standort)
Berggaststätte Reichenberg Zweigeschossiger Massivbau mit Walmdach, aus dem Steinmaterial der ehemaligen Burg Reichenberg, um 1820 D-2-77-138-139
Berggaststätte Reichenberg
Kapellenweg 15
(Standort)
Einfirsthof Zweigeschossiger Blockbau mit weit vorgezogenem, flach geneigtem Satteldach und Giebelschrot, 4. Viertel 18. Jahrhundert D-2-77-138-141 BW
Kapellenweg 24
(Standort)
Ehemaliges Bauernhaus Zweigeschossiger Blockbau mit Satteldach, teilweise ausgemauert, 1. Viertel 19. Jahrhundert D-2-77-138-140 BW
Nähe Herzog-Heinrich-Straße
(Standort)
Wegkapelle Kleiner Satteldachbau auf dem Burgstall, 18./19. Jahrhundert D-2-77-138-144
Wegkapelle
Reichenberg 14
(Standort)
Kleinbauernhaus Mittertennbau mit Blockbau-Obergeschoss, Giebelschrot und flach geneigtem Satteldach, Ende 18. Jahrhundert D-2-77-138-142 BW

Reith[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Reith 1
(Standort)
Rottaler Wohnstallhaus eines Vierseithofes Mit offenem Blockbau-Obergeschoss und zwei Giebelschroten, Ende 18. Jahrhundert

Wagenschuppen, Ziegelbau mit Treppengiebeln und zwei Durchfahrten, 3. Viertel 19. Jahrhundert

D-2-77-138-145 BW

Rießleithen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Rießleithen 1
(Standort)
Zugehöriger Westflügel Gemauerter Stall mit Heuboden in Blockbau, 2. Hälfte 19. Jahrhundert D-2-77-138-146 BW
Rießleithen 1; Rießleithen 2
(Standort)
Bildstock 19. Jahrhundert; ostwärts des Hofes D-2-77-138-147 BW

Rockern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Rockern 1
(Standort)
Zugehöriger Stadel (Ostflügel) mit Ständerbohlen-Front, 1. Hälfte 19. Jahrhundert D-2-77-138-149 BW
Rockern 4
(Standort)
Kleinhaus Zweigeschossiger offener Blockbau, im Kern Ende 18. Jahrhundert, Dach später D-2-77-138-148 BW

Rott[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Rott 1
(Standort)
Rottaler Bauernhaus Blockbau mit zwei Schroten und bemalten Balkenköpfen, bezeichnet mit „1718“

zugehörig Stallstadel

D-2-77-138-150 BW
Rott 7
(Standort)
Bauernhaus Zweigeschossiger Giebelbau mit offenem Blockbau-Obergeschoss und Brettbalusterschrot, wohl 1734 D-2-77-138-151 BW
Rott 9
(Standort)
Bauernhaus eines Dreiseithofes Zweigeschossiger Giebelbau mit Blockbau-Obergeschoss und Doppelschrot, im Kern Ende 17. Jahrhundert, erweitert und erhöht Anfang 19. Jahrhundert D-2-77-138-152 BW

Stöckl[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Stöckl 1
(Standort)
Wohnhaus eines großen Vierseithofes Zweigeschossiger Massivbau mit Zeltdach über Mezzaningeschoss und Architekturgliederung, erbaut 1904 D-2-77-138-156 BW

Untergrasensee[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Kreisstraße PAN 17
(Standort)
Holzfigur hl. Johannes von Nepomuk Mitte 18. Jahrhundert; in modernem Bildstock D-2-77-138-161
Holzfigur hl. Johannes von Nepomuk
Untergrasensee 28
(Standort)
Kleinbauernhaus Giebelständiger Bau mit offenem Blockbau-Obergeschoss und flach geneigtem Satteldach, 2. Hälfte 19. Jahrhundert D-2-77-138-160 BW
Untergrasensee 82
(Standort)
Katholische Filialkirche St. Nikolaus Spätgotischer Saalbau, im Kern 15. Jahrhundert, um 1700 barockisiert; mit Ausstattung

Westlich ausspringender Turm mit Achtort und Zwiebelhaube

Die Kirche wurde 1805 säkularisiert und 1811 durch die Gemeinde zurückgekauft

D-2-77-138-159
Katholische Filialkirche St. Nikolaus

Waldhof[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Waldhof 1
(Standort)
Bauernhaus Zweigeschossig mit Blockbau-Obergeschoss, zwei verbretterten Giebelschroten und flach geneigtem Satteldach, 4. Viertel 18. Jahrhundert D-2-77-138-162 BW
Waldhof 2
(Standort)
Ehemaliges Pfarrhaus Zweigeschossiger, teilverschindelter Blockbau mit kleinem eisernem Giebelschrot und flach geneigtem Satteldach, erbaut 1724 D-2-77-138-163 BW
Waldhof 4
(Standort)
Katholische Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt Spätgotische Anlage um 1493, Turmunterbau Ende 13. Jahrhundert, später zweimal nach Westen verlängert; mit Ausstattung

Friedhofsmauer, im Kern wohl noch spätgotisch

D-2-77-138-164 BW
Waldhof 28
(Standort)
Bauernhaus eines Dreiseithofes In Blockbau, zum Teil massiv ausgemauert, im Kern 3. Viertel 18. Jahrhundert, in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts aufgestockt und mit flachem Walmdach versehen D-2-77-138-166 BW

Woching[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Woching 2
(Standort)
Rottaler Bauernhaus eines Vierseithofes Zweigeschossiger, stattlicher Obergeschoss-Blockbau mit doppeltem Balusterschrot, bezeichnet mit „1763“

Wagenschuppen, Blockbau über gemauerten Arkaden, 1. Hälfte 19. Jahrhundert

D-2-77-138-167 BW

Wolfskugel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Wolfskugel 1
(Standort)
Wohnstallhaus Zweigeschossig, mit verputztem Blockbau-Obergeschoss, flach geneigtem Satteldach und zwei Giebelschroten, bezeichnet mit „1822“ D-2-77-138-1 BW

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Diese Liste entspricht möglicherweise nicht dem aktuellen Stand der offiziellen Denkmalliste. Letztere ist über die unter Weblinks angegebene Verknüpfung als PDF im Internet einsehbar und im Bayerischen Denkmal-Atlas kartographisch dargestellt. Auch diese geben, obwohl sie durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege täglich aktualisiert werden, nicht überall den aktuellen Stand wieder. Daher garantiert das Vorhandensein oder Fehlen eines Bauwerks oder Ensembles in dieser Liste oder im Bayerischen Denkmal-Atlas nicht, dass es gegenwärtig ein eingetragenes Denkmal ist oder nicht. Außerdem ist die Bayerische Denkmalliste ein nachrichtliches Verzeichnis. Die Denkmaleigenschaft – und damit der gesetzliche Schutz – wird in Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes (BayDSchG) definiert und hängt nicht von der Kartierung im Denkmalatlas und der Eintragung in die Bayerische Denkmalliste ab. Auch Objekte, die nicht in der Bayerischen Denkmalliste verzeichnet sind, können Denkmäler sein, wenn sie die Kriterien nach Art. 1 BayDSchG erfüllen. Bei allen Vorhaben ist eine frühzeitige Beteiligung des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege nach Art. 6 BayDSchG notwendig.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]