Liste der Stolpersteine in Beeskow

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

In der Liste der Stolpersteine in Beeskow werden die Gedenksteine aufgeführt, die im Rahmen des Projektes Stolpersteine des Künstlers Gunter Demnig bisher in Beeskow verlegt worden sind.

Die am 20. März 2014 von Demnig vor dem Hauptsitz der Raiffeisen-Volksbank Oder-Spree, Breite Straße 39, verlegten Steine wurden schon in der nächsten Nacht entwendet.[1] Daraufhin bestellte der Förderverein der Burg Beeskow als Initiator der Verlegungs-Aktion umgehend neue Steine beim Künstler, die am 14. April 2014 eingesetzt wurden, diesmal jedoch fest in den Bürgersteig verankert und damit diebstahlsicher.[2]

Verlegte Stolpersteine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Adresse Name Inschrift Verlegedatum Bild Anmerkung
Breite Straße 39
(Standort)
Ludwig Warschauer Hier wohnte
Ludwig
Warschauer
Jg. 1896
’Schutzhaft’ 1938
Sachsenhausen
deportiert 1943
Theresienstadt
1944 Auschwitz
ermordet
20. März 2014
Beeskow Breite Strasse 39 Stolperstein Ludwig Warschauer 01.jpg
geboren am 18. April 1896 in Wittstock[3]
Rosa Warschauer Hier wohnte
Rosa
Warschauer
geb. Borchardt
Jg. 1890
deportiert 1943
Theresienstadt
1944 Auschwitz
ermordet
20. März 2014
Beeskow Breite Strasse 39 Stolperstein Rosa Warschauer 01.jpg
geboren am 10. Februar 1890 in Zippnow (Polen)[4]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Stolpersteine in Beeskow – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Stolpersteine in Beeskow kurz nach Verlegung gestohlen. Focus Online, 21. März 2014; abgerufen am 27. Oktober 2016.
  2. Ruth Buder: Stolpersteine werden nach Diebstahl erneut verlegt. In: Märkische Oderzeitung, Onlinefassung vom 14. April 2014; abgerufen am 16. Juli 2017
  3. Das Bundesarchiv: Eintrag: Warschauer, Ludwig. Gedenkbuch – Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft 1933–1945; abgerufen am 27. Oktober 2016.
  4. Das Bundesarchiv: Eintrag: Warschauer, Rosa. Gedenkbuch – Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft 1933–1945; abgerufen am 27. Oktober 2016.