Matthias Aebischer

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Matthias Aebischer (2011)

Matthias Aebischer (* 18. Oktober 1967 in Schwarzenburg; heimatberechtigt in Guggisberg) ist ein Schweizer Journalist, Moderator und Politiker (SP).

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Matthias Aebischer hat in Schwarzenburg die Schulen besucht und in Bern das staatliche Lehrerseminar absolviert. Von 1988 bis 1990 arbeitete er als Lehrer in Ligerz. 1990 begann er seine journalistische Tätigkeit beim damaligen Radio Förderband, ab 1992 beim Schweizer Radio DRS. Von 1994 bis 1999 arbeitete er auf der Sportredaktion des Schweizer Fernsehens. Von 1999 bis 2006 war er als Redaktor und Moderator bei der Tagesschau und beim Kassensturz tätig. Vom 1. August 2006 bis zum 20. Januar 2009 moderierte er die Diskussionssendung Club. Bis 2011 arbeitete er erneut als Reporter für die Tagesschau. Weil er sich als Kandidat für die Nationalratswahlen 2011 aufstellen liess, musste er seine Tätigkeit beim Schweizer Fernsehen beenden.[1]

Aebischer präsidiert mehrere Vereine und Stiftungen. So ist er unter anderem Präsident von Pro Velo Schweiz,[2] des Schweizerischen Weiterbildungsverbandes SVEB,[3] des Dachverbandes der Schweizerischen Film- und Audiovisionsbranche Cinésuisse,[4] seit dem 11. Dezember 2013 des Stiftungsrates Stockalperturm im Wallis[5][6] und der Laufsportveranstaltung Grand Prix von Bern.[7]

Aebischer war zudem vom Frühjahrssemester 2001 bis zum Frühjahrssemester 2015 Lehrbeauftragter im Bereich Medien und Kommunikation an der Universität Freiburg.

Aebischer ist geschieden, Vater von drei Töchtern und lebt im Berner Marziliquartier.[8] Er ist mit der glp-Nationalrätin Tiana Angelina Moser liiert.[9]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aebischer wurde am 23. Oktober 2011 im Kanton Bern in den Nationalrat gewählt. Bei den Wahlen vom 18. Oktober 2015 wurde er für weitere vier Jahre wiedergewählt. Er ist Mitglied der Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen, der Kommission für Rechtsfragen und der Gerichtskommission.[10] In den Jahren 2014 und 2015 präsidierte er die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur.

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • TV machen. Minihandbuch für angehende Journalistinnen und Journalisten. Selbstverlag, Bern 2004, ISBN 3-033-00140-8.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Matthias Aebischer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Matthias Aebischer will in die Politik. In: derbund.ch. 19. Januar 2011, abgerufen am 19. Mai 2019.
  2. Vorstand – Pro Velo Schweiz. In: pro-velo.ch. Abgerufen am 19. Mai 2019.
  3. Organigramm SVEB. (PDF; 62.6 kB) In: alice.ch. 12. Juni 2017, abgerufen am 19. Mai 2019.
  4. Organisation. In: cinesuisse.ch. Abgerufen am 19. Mai 2019.
  5. Stiftung Stockalperturm Gondo. Geschäftsbericht 2013. (PDF; 2,05 MB) In: gondo.ch. März 2014, S. 2, abgerufen am 19. Mai 2019.
  6. Gemeinde Gondo-Zwischbergen - Vereine. In: gondo.ch. Abgerufen am 19. Mai 2019.
  7. Grand Prix Bern erhält neuen OK-Präsidenten. In: bernerzeitung.ch. 20. September 2011, abgerufen am 19. Mai 2019.
  8. Joël Widmer: Jetzt ist er nur noch mit der Politik verheiratet: Aebischer wieder solo. In: blick.ch. 30. Januar 2017, abgerufen am 19. Mai 2019.
  9. Marcel Odermatt: Tiana Moser (GLP) und Matthias Aebischer (SP): «Ja, wir sind ein Paar». In: SonntagsBlick vom 3. November 2018.
  10. Matthias Aebischer auf der Website der Bundesversammlung