Mauel

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Mauel
Mauel
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Mauel hervorgehoben
Koordinaten: 50° 4′ N, 6° 24′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Eifelkreis Bitburg-Prüm
Verbandsgemeinde: Arzfeld
Höhe: 396 m ü. NHN
Fläche: 5,33 km2
Einwohner: 63 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte: 12 Einwohner je km2
Postleitzahl: 54649
Vorwahl: 06554
Kfz-Kennzeichen: BIT, PRÜ
Gemeindeschlüssel: 07 2 32 267
Adresse der Verbandsverwaltung: Luxemburger Straße 6
54687 Arzfeld
Website: www.mauel-net.de
Ortsbürgermeister: Walter Fuchs
Lage der Ortsgemeinde Mauel im Eifelkreis Bitburg-Prüm
BitburgAuw bei PrümRoth bei PrümOlzheimNeuendorfKleinlangenfeldSchwirzheimBüdesheimWallersheimFleringenWeinsheimGondenbrettSellerichBuchetOberlascheidBleialfMützenichWinterscheidWinterspeltGroßlangenfeldBrandscheidPrümRommersheimGiesdorfHersdorfSeiwerathSchöneckenOberlauchNiederlauchOrlenbachWinringenDingdorfWatzerathPittenbachPronsfeldHabscheidHeckhuscheidMatzerathHeisdorfNimsreulandLaselWawernFeuerscheidNimshuscheidLützkampenGroßkampenbergKesfeldÜttfeldEuscheidStrickscheidLünebachLierfeldEilscheidDackscheidMerlscheidPintesfeldKinzenburgWaxweilerManderscheidLichtenbornArzfeldIrrhausenReiffSengerichLeidenbornHerzfeldEschfeldRoscheidHarspeltSevenig (Our)DahnenReipeldingenDaleidenDasburgPreischeidOlmscheidJuckenKickeshausenLauperathKrautscheidOberpierscheidNiederpierscheidLascheidHargartenLambertsbergMauelPlütscheidBurbachBalesfeldNeuheilenbachNeidenbachUschZendscheidSteinbornSankt ThomasMalbergweichMalberg (Eifel)KyllburgweilerSeinsfeldOberkailGransdorfGindorfPickließemOrsfeldKyllburgEtteldorfWilseckerBademSefferweichSeffernSchleidHeilenbachEhlenzOberweilerBickendorfNattenheimFließemRittersdorf (Eifel)LießemNiederweilerBiersdorf am SeeWiersdorfWißmannsdorfHamm (Eifel)EchtershausenBrechtFeilsdorfHütterscheidBaustertBrimingenMülbachOberweisBettingen (Eifel)OlsdorfWettlingenStockemHalsdorfEnzenDudeldorfGondorfMetterichHüttingen an der KyllRöhlScharfbilligSülmDahlemTrimportIdenheimIdesheimMeckelEßlingenOberstedemNiederstedemWolsfeldDockendorfIngendorfMesserichBirtlingenAltscheidBerkothNusbaumBiesdorfKruchtenHommerdingenHüttingen bei LahrMettendorfNiehlBurgLahrGeichlingenKörperichRoth an der OurGentingenAmmeldingen an der OurBerscheidBaulerWaldhof-FalkensteinKeppeshausenRodershausenGemündSevenig bei NeuerburgAfflerDauwelshausenScheitenkorbNasingenMuxerathObergecklerNiedergecklerSinspeltNiederradenKoxhausenHerbstmühleKarlshausenZweifelscheidLeimbachEmmelbaumAmmeldingen bei NeuerburgHeilbachUppershausenPlascheidHüttenNeuerburgScheuernFischbach-OberradenUtscheidWeidingenÜbereisenbachWallendorfBollendorfEchternacherbrückErnzenFerschweilerMindenMenningenEisenachGilzemKaschenbachNiederweisIrrelPrümzurlayAlsdorfHolsthumPeffingenSchankweilerSpangdahlemHerforstBeilingenPhilippsheimSpeicher (Eifel)PreistOrenhofenAuw an der KyllHostenNordrhein-WestfalenBelgienLuxemburgTrierLandkreis Trier-SaarburgLandkreis VulkaneifelLandkreis Bernkastel-WittlichKarte
Über dieses Bild
BW

Mauel ist eine Ortsgemeinde im Eifelkreis Bitburg-Prüm in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Arzfeld an.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mauel liegt in einem Tal im Westen der Eifel, nur wenige Kilometer östlich der Staatsgrenzen zu Luxemburg und Belgien. Entwässert wird der Ort von der Prüm, die nördlich des Ortskerns verläuft.

Zu Mauel gehören auch die Wohnplätze Hubertushof, Staudenhof und Urmauel.[2]

Mit 37,5 % wird ein vergleichsweise geringer Teil des Gemeindegebietes landwirtschaftlich genutzt, 57,5 % sind von Wald bestanden (Stand 2011).[3]

Nachbargemeinden sind Lambertsberg im Norden, Plütscheid im Osten, Oberpierscheid im Süden und Westen, Niederpierscheid im Nordwesten sowie Waxweiler im Norden.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort hat sich vermutlich im Bereich des heutigen Urmauels im frühen Mittelalter gebildet und hat sich wegen der Hochwassergefahr verlagert. Erstmals urkundlich erwähnt wurde er 1345 als „Mauwel“.

Vor 1794 gehörte Mauel zur Meierei Krautscheid in der Herrschaft Neuerburg, die Teil des Herzogtums Luxemburg war. Unter französischer Verwaltung (1795 bis 1814) kam er zum Kanton Arzfeld im Département Forêts. Unter Preußen gehörte das Dorf zunächst zur Bürgermeisterei Ringhuscheid, später zur Bürgermeisterei Waxweiler.

Am 1. Juli 1967 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Staudenhof, damals mit sechs Einwohnern eine der kleinsten Gemeinden Deutschlands, eingemeindet.[4]

Statistik zur Einwohnerentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Mauel bezogen auf das heutige Gemeindegebiet; die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[3]

Jahr Einwohner
1815 222
1835 252
1871 263
1905 210
1939 152
Jahr Einwohner
1950 140
1961 130
1970 122
1987 113
2005 71

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Mauel besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[5]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen wurde vom Heraldiker Christian Credner aus Lambertsberg gestaltet.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine Kirmes findet am Sonntag nach dem 18. September statt.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mauel ist heute eine landwirtschaftlich geprägte Wohngemeinde. Seit 1971, als noch 19 landwirtschaftliche Betriebe gezählt worden waren, hat die landwirtschaftlich genutzte Fläche rasant von 223 ha auf 35 ha (2007) abgenommen, die von nur noch vier Betrieben bewirtschaftet wurden.[3]

Die Anschlussstelle Waxweiler/Schönecken der Bundesautobahn 60 befindet sich in etwa 5 km Entfernung.

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Ortsgemeinde ist Standort einer Freiwilligen Feuerwehr mit 12 Mitgliedern.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Mauel – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerungsstand 2017, Gemeindeebene (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile. Stand: 1. Januar 2017[Version 2019 liegt vor]. S. 61 (PDF; 1,9 MB).
  3. a b c Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  4. Amtliches Gemeindeverzeichnis 2006 (Memento vom 22. Dezember 2017 im Internet Archive) (= Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz [Hrsg.]: Statistische Bände. Band 393). Bad Ems März 2006, S. 186 (PDF; 2,6 MB). i Info: Es liegt ein aktuelles Verzeichnis (2016) vor, das aber im Abschnitt „Gebietsänderungen – Territoriale Verwaltungsreform“ keine Einwohnerzahlen angibt.
  5. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen