Reipeldingen

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Reipeldingen führt kein Wappen
Reipeldingen
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Reipeldingen hervorgehoben
Koordinaten: 50° 5′ N, 6° 11′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Eifelkreis Bitburg-Prüm
Verbandsgemeinde: Arzfeld
Höhe: 490 m ü. NHN
Fläche: 4,76 km2
Einwohner: 72 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 15 Einwohner je km2
Postleitzahl: 54689
Vorwahl: 06550
Kfz-Kennzeichen: BIT, PRÜ
Gemeindeschlüssel: 07 2 32 298
Adresse der Verbandsverwaltung: Luxemburger Straße 6
54687 Arzfeld
Webpräsenz: www.reipeldingen.de
Ortsbürgermeister: nicht besetzt/ Fürsorgebeauftragter: Andreas Kruppert
Lage der Ortsgemeinde Reipeldingen im Eifelkreis Bitburg-Prüm
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Über dieses Bild
BW

Reipeldingen ist eine Ortsgemeinde im westlichen Eifelkreis Bitburg-Prüm in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Arzfeld an.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort liegt im Naturpark Südeifel in einer Talsenke nördlich von Daleiden, 5 km östlich der Staatsgrenze zwischen Deutschland und dem Großherzogtum Luxemburg.

Zu Reipeldingen gehören auch die Wohnplätze Auf den Kaulen und Haustrich.[2]

56,6 % des Gemeindegebietes werden landwirtschaftlich genutzt, 39,2 % sind von Wald bestanden (Stand 2011).[3]

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Reipeldingen grenzt im Norden an Eschfeld, im Osten an Irrhausen, im Süden an Daleiden sowie im Westen an Dahnen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort wurde urkundlich erstmals im Jahr 1326 erwähnt. 1624 hatte „Ripendingen“ sechs Wohnhäuser.[4]

Von der Pestzeit, nach der in dem Ort nur noch sechs Vogtgüter bewohnt waren, erholte sich das Dorf vergleichsweise gut.

Statistik zur Einwohnerentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Reipeldingen, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[3]

Jahr Einwohner
1815 39
1835 69
1871 150
1905 101
1939 113
Jahr Einwohner
1950 131
1961 122
1970 131
1987 79
2005 78

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Reipeldingen besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[5]

Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

96 % der Einwohner von Reipeldingen sind Katholiken.[6] Sie gehören zur Pfarrei St. Matthäus mit Sitz in Daleiden, die wiederum der Pfarreiengemeinschaft Arzfeld im Dekanat St. Willibrord Westeifel des Bistums Trier angehört.

In Reipeldingen hat die Pfarrei die Filialkirche St. Maria, in der allerdings keine regelmäßigen Gottesdienste stattfinden. Bei der im 19. Jahrhundert erbauten und 1832 erstmals urkundlich erwähnten Kirche handelt sich um einen nachbarocken Saalbau mit Giebeldachreiter. Der darin aufgestellte Altar aus dem Jahr 1611 stammt aus der Kirche in Waxweiler.[7] Die Kirche steht unter Denkmalschutz.[8][9]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Reipeldingen ist heute eine landwirtschaftlich geprägte Wohngemeinde. Seit 1971, als noch 19 landwirtschaftliche Betriebe gezählt worden waren, stieg die landwirtschaftlich genutzte Fläche von 234 ha auf 285 ha (2010), die von nur noch drei Betrieben bewirtschaftet wurden.[3]

Etwa 10 km westlich der Ortsgemeinde verläuft die luxemburgische Nationalstraße 7.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Reipeldingen – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2015 (Hilfe dazu).
  2. Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz, Januar 2010, S. 61, abgerufen am 24. September 2015 (PDF; 2,3 MB).
  3. a b c Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  4. Johann Friedrich Schannat: Eiflia illustrata oder geographische und historische Beschreibung der Eifel. Band 4, 1854, S. 227 (Google Books [abgerufen am 30. September 2015]).
  5. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  6. Zensusdatenbank
  7. Eintrag zu Mariä Unbefleckte Empfängnis in der Datenbank der Kulturgüter in der Region Trier, abgerufen am 30. September 2015.
  8. Hans-Hermann Reck, Andrea Rumpf (Bearb.): Kreis Bitburg-Prüm. Verbandsgemeinden Arzfeld, Neuerburg und Prüm (= Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz. Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. 9.3). 1. Auflage. Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms 2000, ISBN 3-88462-170-X.
  9. Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Nachrichtliches Verzeichnis der Kulturdenkmäler Eifelkreis Bitburg-Prüm. Mainz 14. September 2014, S. 67 (PDF; 1,6 MB [abgerufen am 30. September 2015]).