Üttfeld

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Üttfeld führt kein Wappen
Üttfeld
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Üttfeld hervorgehoben
Koordinaten: 50° 8′ N, 6° 15′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Eifelkreis Bitburg-Prüm
Verbandsgemeinde: Arzfeld
Höhe: 518 m ü. NHN
Fläche: 14,94 km2
Einwohner: 391 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte: 26 Einwohner je km2
Postleitzahl: 54619
Vorwahl: 06559
Kfz-Kennzeichen: BIT, PRÜ
Gemeindeschlüssel: 07 2 32 333
Adresse der Verbandsverwaltung: Luxemburger Straße 6
54687 Arzfeld
Website: www.uettfeld.de
Ortsbürgermeister: Horst Zils
Lage der Ortsgemeinde Üttfeld im Eifelkreis Bitburg-Prüm
BitburgAuw bei PrümRoth bei PrümOlzheimNeuendorfKleinlangenfeldSchwirzheimBüdesheimWallersheimFleringenWeinsheimGondenbrettSellerichBuchetOberlascheidBleialfMützenichWinterscheidWinterspeltGroßlangenfeldBrandscheidPrümRommersheimGiesdorfHersdorfSeiwerathSchöneckenOberlauchNiederlauchOrlenbachWinringenDingdorfWatzerathPittenbachPronsfeldHabscheidHeckhuscheidMatzerathHeisdorfNimsreulandLaselWawernFeuerscheidNimshuscheidLützkampenGroßkampenbergKesfeldÜttfeldEuscheidStrickscheidLünebachLierfeldEilscheidDackscheidMerlscheidPintesfeldKinzenburgWaxweilerManderscheidLichtenbornArzfeldIrrhausenReiffSengerichLeidenbornHerzfeldEschfeldRoscheidHarspeltSevenig (Our)DahnenReipeldingenDaleidenDasburgPreischeidOlmscheidJuckenKickeshausenLauperathKrautscheidOberpierscheidNiederpierscheidLascheidHargartenLambertsbergMauelPlütscheidBurbachBalesfeldNeuheilenbachNeidenbachUschZendscheidSteinbornSankt ThomasMalbergweichMalberg (Eifel)KyllburgweilerSeinsfeldOberkailGransdorfGindorfPickließemOrsfeldKyllburgEtteldorfWilseckerBademSefferweichSeffernSchleidHeilenbachEhlenzOberweilerBickendorfNattenheimFließemRittersdorf (Eifel)LießemNiederweilerBiersdorf am SeeWiersdorfWißmannsdorfHamm (Eifel)EchtershausenBrechtFeilsdorfHütterscheidBaustertBrimingenMülbachOberweisBettingen (Eifel)OlsdorfWettlingenStockemHalsdorfEnzenDudeldorfGondorfMetterichHüttingen an der KyllRöhlScharfbilligSülmDahlemTrimportIdenheimIdesheimMeckelEßlingenOberstedemNiederstedemWolsfeldDockendorfIngendorfMesserichBirtlingenAltscheidBerkothNusbaumBiesdorfKruchtenHommerdingenHüttingen bei LahrMettendorfNiehlBurgLahrGeichlingenKörperichRoth an der OurGentingenAmmeldingen an der OurBerscheidBaulerWaldhof-FalkensteinKeppeshausenRodershausenGemündSevenig bei NeuerburgAfflerDauwelshausenScheitenkorbNasingenMuxerathObergecklerNiedergecklerSinspeltNiederradenKoxhausenHerbstmühleKarlshausenZweifelscheidLeimbachEmmelbaumAmmeldingen bei NeuerburgHeilbachUppershausenPlascheidHüttenNeuerburgScheuernFischbach-OberradenUtscheidWeidingenÜbereisenbachWallendorfBollendorfEchternacherbrückErnzenFerschweilerMindenMenningenEisenachGilzemKaschenbachNiederweisIrrelPrümzurlayAlsdorfHolsthumPeffingenSchankweilerSpangdahlemHerforstBeilingenPhilippsheimSpeicher (Eifel)PreistOrenhofenAuw an der KyllHostenNordrhein-WestfalenBelgienLuxemburgTrierLandkreis Trier-SaarburgLandkreis VulkaneifelLandkreis Bernkastel-WittlichKarte
Über dieses Bild
Der ehemalige Bahnhof der Westeifelbahn in Üttfeld-Bahnhof (2007)

Üttfeld ist eine Ortsgemeinde im Eifelkreis Bitburg-Prüm in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Arzfeld an.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Üttfeld liegt sechs Kilometer nördlich von Arzfeld, das südlichere Niederüttfeld auf etwa 510 m ü. NHN und das nördlichere Oberüttfeld auf etwa 525 m ü. NHN. Nördlich der Ortschaft erhebt sich der Kemper Steinerich (562 m ü. NHN). Im Süden des Gemeindegebiets befindet sich der Ortsteil Binscheid oberhalb des Mannerbachs zwischen 445 und 485 m ü. NHN. Naturräumlich ist das zu rund 60 % landwirtschaftlich genutzte[2] und in der Westeifel gelegene Gemeindegebiet zweigeteilt: der nordwestliche Abschnitt mit dem Hauptort lässt sich der Leidenborner Hochfläche zurechnen, der Südosten der Arzfelder Hochfläche. In Üttfeld kreuzen sich die Landesstraßen 9 (Üttfeld–Heckhuscheid) und 15 (LichtenbornLeidenborn).

Üttfeld grenzt (im Uhrzeigersinn) an die Ortsgemeinden Habscheid, Masthorn, Euscheid, Lichtenborn, Arzfeld, Reiff, Sengerich, Leidenborn und Kesfeld.

Üttfeld gliedert sich entsprechend der Gemarkungen der ehemaligen Gemeinden in vier Ortsteile:[3]

Gemarkung zugehörende Wohnplätze
Binscheid Angertsseifen, Flachsberg, In der Dell, Kockelberg, Roder, Steinkaul, Suckt, Vennhof
Huf Hölzenkopp
Niederüttfeld Dromigt, Huchhemmel, Manner
Oberüttfeld Bahnhof Üttfeld, Deisterwald, Forsthaus Hofswald, Spielmannsholz

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

romanisches Taufbecken aus christianisiertem Menhir

Alle Ortschaften in der heutigen Gemeinde gehörten vor 1794 zur Meierei Binscheid in der Herrschaft Dasburg, welche Teil des Herzogtums Luxemburg war. Im Jahr 1794 hatten französische Revolutionstruppen die Österreichischen Niederlande, zu denen das Herzogtum Luxemburg gehörte, besetzt und im Oktober 1795 annektiert. Unter der französischen Verwaltung gehörte das Gebiet zum Kanton Arzfeld, im Departement der Wälder.

Aufgrund der Beschlüsse auf dem Wiener Kongress wurde 1815 das vormals luxemburgische Gebiet östlich der Sauer und der Our dem Königreich Preußen zugeordnet. Unter der preußischen Verwaltung kamen Binscheid, Huf, Niederüttfeld und Oberüttfeld im Jahr 1816 zum neu gebildete Kreis Prüm im Regierungsbezirk Trier und gehörte zur Bürgermeisterei Eschfeld.

Die Gemeinde Üttfeld wurde am 1. Juli 1971 aus den bis dahin selbständigen Ortsgemeinden Binscheid (damals 141 Einwohner), Huf (87), Niederüttfeld (98) und Oberüttfeld (222) neu gebildet.[4]

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Üttfeld bezogen auf das heutige Gemeindegebiet; die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2]

Jahr Einwohner
1815 277
1835 289
1871 455
1905 524
1939 844
1950 575
1961 527
Jahr Einwohner
1970 553
1987 528
1997 535
2005 485
2011 434
2017 391

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Üttfeld besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem. Die acht Sitze im Gemeinderat verteilen sich auf zwei Wählergruppen.[5]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2004 wurde Horst Zils als Einzelbewerber mit 74,4 % der Stimmen zum Ortsbürgermeister gewählt. Er wurde 2009 und 2014 in seinem Amt bestätigt.

Gemeindepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit der belgischen Gemeinde Mackenbach im belgischen Ourgrund bestehen freundschaftliche Beziehungen.

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am Ort bestehen der Musikverein Üttfeld und der Kirchenchor Üttfeld-Binscheid, die Freiwillige Feuerwehr sowie im Sportbereich der Sportverein Üttfeld, der in einer Spielgemeinschaft mit zwei weiteren Vereinen aus Lützkampen und Großkampenberg drei Herrenmannschaften (bis in die Bezirksliga West), eine Seniorenmannschaft und von F- bis A-Jugend durchgehende Jugendmannschaften unterhält.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Üttfeld – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerungsstand 2017, Gemeindeebene (Hilfe dazu).
  2. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile. Stand: Januar 2019. S. 97 f. (PDF; 3 MB).
  4. Amtliches Gemeindeverzeichnis 2006 (Memento vom 22. Dezember 2017 im Internet Archive) (= Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz [Hrsg.]: Statistische Bände. Band 393). Bad Ems März 2006, S. 198 f. (PDF; 2,6 MB). i Info: Es liegt ein aktuelles Verzeichnis (2016) vor, das aber im Abschnitt „Gebietsänderungen – Territoriale Verwaltungsreform“ keine Einwohnerzahlen angibt.
  5. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen