Üttfeld

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Üttfeld führt kein Wappen
Üttfeld
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Üttfeld hervorgehoben
Koordinaten: 50° 8′ N, 6° 15′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Eifelkreis Bitburg-Prüm
Verbandsgemeinde: Arzfeld
Höhe: 518 m ü. NHN
Fläche: 14,94 km2
Einwohner: 413 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 28 Einwohner je km2
Postleitzahl: 54619
Vorwahl: 06559
Kfz-Kennzeichen: BIT, PRÜ
Gemeindeschlüssel: 07 2 32 333
Adresse der Verbandsverwaltung: Luxemburger Straße 6
54687 Arzfeld
Webpräsenz: www.uettfeld.de
Ortsbürgermeister: Horst Zils
Lage der Ortsgemeinde Üttfeld im Eifelkreis Bitburg-Prüm
Bitburg Auw bei Prüm Roth bei Prüm Olzheim Neuendorf Kleinlangenfeld Schwirzheim Büdesheim Wallersheim Fleringen Weinsheim Gondenbrett Sellerich Buchet Oberlascheid Bleialf Mützenich Winterscheid Winterspelt Großlangenfeld Brandscheid Prüm Rommersheim Giesdorf Hersdorf Seiwerath Schönecken Oberlauch Niederlauch Orlenbach Winringen Dingdorf Watzerath Pittenbach Pronsfeld Habscheid Heckhuscheid Matzerath Heisdorf Nimsreuland Lasel Wawern Feuerscheid Nimshuscheid Lützkampen Großkampenberg Kesfeld Üttfeld Euscheid Strickscheid Lünebach Lierfeld Eilscheid Dackscheid Merlscheid Pintesfeld Kinzenburg Waxweiler Manderscheid Lichtenborn Arzfeld Irrhausen Reiff Sengerich Leidenborn Herzfeld Eschfeld Roscheid Harspelt Sevenig (Our) Dahnen Reipeldingen Daleiden Dasburg Preischeid Olmscheid Jucken Kickeshausen Lauperath Krautscheid Oberpierscheid Niederpierscheid Lascheid Hargarten Lambertsberg Mauel Plütscheid Burbach Balesfeld Neuheilenbach Neidenbach Usch Zendscheid Steinborn Sankt Thomas Malbergweich Malberg (Eifel) Kyllburgweiler Seinsfeld Oberkail Gransdorf Gindorf Pickließem Orsfeld Kyllburg Etteldorf Wilsecker Badem Sefferweich Seffern Schleid Heilenbach Ehlenz Oberweiler Bickendorf Nattenheim Fließem Rittersdorf (Eifel) Ließem Niederweiler Biersdorf am See Wiersdorf Wißmannsdorf Hamm (Eifel) Echtershausen Brecht Feilsdorf Hütterscheid Baustert Brimingen Hisel Mülbach Oberweis Bettingen (Eifel) Olsdorf Wettlingen Stockem Halsdorf Enzen Dudeldorf Gondorf Metterich Hüttingen an der Kyll Röhl Scharfbillig Sülm Dahlem Trimport Idenheim Idesheim Meckel Eßlingen Oberstedem Niederstedem Wolsfeld Dockendorf Ingendorf Messerich Birtlingen Altscheid Berkoth Nusbaum Biesdorf Kruchten Hommerdingen Hüttingen bei Lahr Mettendorf Niehl Burg Lahr Geichlingen Körperich Roth an der Our Gentingen Ammeldingen an der Our Berscheid Bauler Waldhof-Falkenstein Keppeshausen Rodershausen Gemünd Sevenig bei Neuerburg Affler Dauwelshausen Scheitenkorb Nasingen Muxerath Obergeckler Niedergeckler Sinspelt Niederraden Koxhausen Herbstmühle Karlshausen Zweifelscheid Leimbach Emmelbaum Ammeldingen bei Neuerburg Heilbach Uppershausen Plascheid Hütten Neuerburg Scheuern Fischbach-Oberraden Utscheid Weidingen Übereisenbach Wallendorf Bollendorf Echternacherbrück Ernzen Ferschweiler Minden Menningen Eisenach Gilzem Kaschenbach Niederweis Irrel Prümzurlay Alsdorf Holsthum Peffingen Schankweiler Spangdahlem Herforst Beilingen Philippsheim Speicher (Eifel) Preist Orenhofen Auw an der Kyll Hosten Nordrhein-Westfalen Belgien Luxemburg Trier Landkreis Trier-Saarburg Landkreis Vulkaneifel Landkreis Bernkastel-WittlichKarte
Über dieses Bild
Der ehemalige Bahnhof der Westeifelbahn in Üttfeld-Bahnhof (2007)

Üttfeld ist eine Ortsgemeinde im Eifelkreis Bitburg-Prüm in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Arzfeld an.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Üttfeld liegt sechs Kilometer nördlich von Arzfeld, das südlichere Niederüttfeld auf etwa 510 m ü. NHN und das nördlichere Oberüttfeld auf etwa 525 m ü. NHN. Nördlich der Ortschaft erhebt sich der Kemper Steinerich (562 m ü. NHN). Im Süden des Gemeindegebiets befindet sich der Ortsteil Binscheid oberhalb des Mannerbachs zwischen 445 und 485 m ü. NHN. Naturräumlich ist das zu rund 60 % landwirtschaftlich genutzte[2] und in der Westeifel gelegene Gemeindegebiet zweigeteilt: der nordwestliche Abschnitt mit dem Hauptort lässt sich der Leidenborner Hochfläche zurechnen, der Südosten der Arzfelder Hochfläche. In Üttfeld kreuzen sich die Landesstraßen 9 (Üttfeld–Heckhuscheid) und 15 (LichtenbornLeidenborn).

Üttfeld grenzt (im Uhrzeigersinn) an die Ortsgemeinden Habscheid, Masthorn, Euscheid, Lichtenborn, Arzfeld, Reiff, Sengerich, Leidenborn und Kesfeld.

Üttfeld gliedert sich entsprechend der Gemarkungen der ehemaligen Gemeinden in vier Ortsteile: [3]

Gemarkung zugehörende Wohnplätze
Binscheid Angertsseifen, Flachsberg, In der Dell, Kockelberg, Roder, Steinkaul, Suckt, Vennhof
Huf Hölzenkopp
Niederüttfeld Dromigt, Huchhemmel, Manner
Oberüttfeld Bahnhof Üttfeld, Deisterwald, Forsthaus Hofswald, Spielmannsholz

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

romanisches Taufbecken aus christianisiertem Menhir

Alle Ortschaften in der heutigen Gemeinde gehörten vor 1794 zur Meierei Binscheid in der Herrschaft Dasburg, welche Teil des Herzogtums Luxemburg war. Im Jahr 1794 hatten französische Revolutionstruppen die Österreichischen Niederlande, zu denen das Herzogtum Luxemburg gehörte, besetzt und im Oktober 1795 annektiert. Unter der französischen Verwaltung gehörte das Gebiet zum Kanton Arzfeld, im Departement der Wälder.

Aufgrund der Beschlüsse auf dem Wiener Kongress wurde 1815 das vormals luxemburgische Gebiet östlich der Sauer und der Our dem Königreich Preußen zugeordnet. Unter der preußischen Verwaltung kamen Binscheid, Huf, Niederüttfeld und Oberüttfeld im Jahr 1816 zum neu gebildete Kreis Prüm im Regierungsbezirk Trier und gehörte zur Bürgermeisterei Eschfeld.

Die Gemeinde Üttfeld wurde am 1. Juli 1971 aus den bis dahin selbständigen Ortsgemeinden Binscheid (damals 141 Einwohner), Huf (87), Niederüttfeld (98) und Oberüttfeld (222) neu gebildet.[4]

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Üttfeld bezogen auf das heutige Gemeindegebiet; die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2][1]

Jahr Einwohner
1815 277
1835 289
1871 455
1905 524
1939 844
1950 575
Jahr Einwohner
1961 527
1970 553
1987 528
1997 535
2005 485
2015 413

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Üttfeld besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem. Die acht Sitze im Gemeinderat verteilen sich auf zwei Wählergruppen.[5]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2004 wurde Horst Zils als Einzelbewerber mit 74,4 % der Stimmen zum Ortsbürgermeister gewählt. Er wurde 2009 und 2014 in seinem Amt bestätigt.

Gemeindepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit der belgischen Gemeinde Mackenbach im belgischen Ourgrund bestehen freundschaftliche Beziehungen.

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am Ort bestehen der Musikverein Üttfeld und der Kirchenchor Üttfeld-Binscheid, die Freiwillige Feuerwehr sowie im Sportbereich der Sportverein Üttfeld, der in einer Spielgemeinschaft mit zwei weiteren Vereinen aus Lützkampen und Großkampenberg drei Herrenmannschaften (bis in die Bezirksliga West), eine Seniorenmannschaft und von F- bis A-Jugend durchgehende Jugendmannschaften unterhält.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Üttfeld – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2015 (Hilfe dazu).
  2. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile 2014, Seite 62 (PDF; 2,4 MB)
  4. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Gemeindeverzeichnis 2006, Seiten 198 und 199 (PDF; 2,6 MB)
  5. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen