Mein Nachbar Totoro

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Animefilm
Titel Mein Nachbar Totoro
Originaltitel となりのトトロ
Transkription Tonari no Totoro
Tonari no Totoro title (green).jpg
Produktionsland Japan
Originalsprache Japanisch
Erscheinungsjahr 1988
Länge 86 Minuten
Altersfreigabe
Produktions-
unternehmen
Studio Ghibli
Stab
Regie Hayao Miyazaki
Drehbuch Hayao Miyazaki
Produktion Toru Hara
Musik Joe Hisaishi
Kamera Takeshi Seyama
Synchronisation

Mein Nachbar Totoro (jap. となりのトトロ, Tonari no Totoro) ist ein japanischer Anime-Film aus dem Jahr 1988. Er entstand unter der Regie von Hayao Miyazaki, der auch das Drehbuch schrieb, und wurde von Studio Ghibli produziert.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachbau von Satsukis und Meis Haus auf der Expo 2005[1]
Aerial view (41514983791).jpg
Expo 2005 of Satsuki and Mei’s House 13.jpg

Tatsuo Kusakabe, ein Archäologie-Professor an einer Tokioter Universität, zieht 1958 mit seinen beiden Töchtern, Satsuki und Mei, aufs Land nach Matsuo, um in der Nähe seiner Frau Yasuko sein zu können, die sich im Shichikokuyama-Krankenhaus von einer schweren Krankheit erholt. Bei ihrer Ankunft erkunden die beiden Mädchen das alte Haus und entdecken Rußkobolde, die in unbewohnten Häusern leben. Die Großmutter – eine alte Frau von nebenan – erklärt ihnen, dass die Rußkobolde friedliche Geister seien, die das Haus bald verlassen würden, da es wieder bewohnt ist. Satsuki lernt den gleichaltrigen Kanta kennen, den Enkel der Großmutter, der ihr Haus ein Geisterhaus nennt und die Mädchen damit ärgern will. Nachdem sich die drei in dem Haus eingewöhnt haben, begegnet Mei beim Spielen im angrenzenden Wald, der von einem großen Kampferbaum beherrscht wird, Totoro, einem Waldgeist. Mei mag das riesige Wesen auf Anhieb und will es ihrer Familie zeigen, doch der Weg dorthin ist verschwunden.

Als Satsuki in der Schule ist, taucht die Großmutter mit Mei auf, da Mei unbedingt bei ihr sein wollte. Mei darf den Rest des Unterrichts in Satsukis Klasse verbringen. Auf dem Heimweg fängt es an, stark zu regnen. Während sich die beiden Mädchen in einem Schrein am Wegesrand unterstellen, kommt Kanta vorbei, gibt ihnen seinen Regenschirm und rennt verschämt davon. Als die beiden den Schirm zurückbringen, versteckt er sich. Am Abend wollen die Mädchen ihren Vater an der Bushaltestelle abholen. Während sie dort warten, taucht Totoro auf und stellt sich ebenfalls wartend neben sie. Satsuki leiht ihm einen Regenschirm, wofür sich Totoro mit einem Bündel Nüssen bedankt, bevor er in einen zwölfbeinigen Katzenbus einsteigt und mit ihm verschwindet. Die Nüsse pflanzen die Mädchen im Garten ein, damit dort Bäume wachsen. Eines Nachts taucht Totoro auf und lässt aus den Nüssen einen gigantischen Baum entstehen. Anschließend fliegt er mit den Mädchen quer durch das Tal. Am nächsten Morgen ist der gigantische Baum verschwunden, doch aus den Nüssen sind Sprösslinge entstanden.

Wenig später erreicht die Familie die Nachricht, dass die Mutter das Krankenhaus doch nicht wie geplant verlassen kann. Mei ist am Boden zerstört, und Satsuki wird melancholisch. Weinend fällt sie in die Arme der Großmutter, da sie Angst hat, ihre Mutter würde sterben. Mei hat sich kurz zuvor mit ihrer Schwester schwer gestritten, weil sie nicht versteht, dass die Mutter noch immer nicht nach Hause kann. Sie will ihrer Mutter nun einen Maiskolben bringen, da die Großmutter ihr vorher erzählte, dass jeder von ihrem Gemüse schnell gesund werde. Mei macht sich alleine auf in das kilometerweit entfernte Shichikokuyama-Krankenhaus und verläuft sich. Als ihr Verschwinden bemerkt wird, suchen alle Nachbarn nach ihr, auch Kanta und die Großmutter. Nach Stunden erfolgloser Suche bittet Satsuki Totoro um Hilfe, der sofort den Katzenbus ruft. Dieser findet die völlig verstörte Mei. Der Katzenbus ist gerührt und bringt die Mädchen zum Krankenhaus. Von einem Baum aus beobachten sie, wie ihr Vater bereits mit der Mutter redet, die bald entlassen werden kann. Er findet den Maiskolben, auf dem „Für Mama“ geschrieben steht. Am Ende bringt der Katzenbus die beiden Mädchen zurück nach Hause, wo die Nachbarn glücklich sind, dass Mei wohlauf ist.

Charaktere, Hintergründe zur Geschichte und Analyse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Buswartehäuschen in Saiki mit Figuren von Satsuki, Mei und Totoro
Malerei am Buswartehäuschen: Die Buskatze, Totoro und Satsuki im Wipfel eines riesigen Baumes (Szene aus dem Film)

Ein Totoro ist ein freundliches Wesen, das nur von Kindern gesehen wird. Im Film kommen mehrere dieser Wesen vor: Ein kleiner weißer Totoro, der sich für kurze Zeit unsichtbar machen kann, und ein etwas größerer blauer Totoro sammeln Eicheln, als sie das erste Mal von Mei entdeckt werden. Mei verfolgt die beiden und findet den großen Totoro, der aussieht wie eine Mischung aus Eule, Hase, Katze und Waschbär[2] und der gerade ein Mittagsschläfchen hält. Der Name geht, so die Deutung vieler Kritiker, im Film auf ein Missverständnis Meis zurück. Sie fragt den großen Totoro nach seinem Namen und dieser antwortet mit „Tororo“ – der japanischen Schreibweise für „Troll“, von denen sie zuvor in einem Kinderbuch gelesen hat.[3][4][5] Dass Mei das Wesen mit dem (missverstandenen) Namen eines vorher existierenden Konzepts nennt, kann als Hinweis verstanden werden, dass Totoro das Produkt ihrer Fantasie ist.[3] Als Natur- und Waldgeister verfügen Totoros über besondere Fähigkeiten. Sie können beispielsweise durch ein Ritual Bäume wachsen lassen oder auf einem Kreisel balancierend fliegen. Ein weiteres Wesen von Bedeutung ist der zwölfbeinige Katzenbus, eine lebendige Mischung aus Bus und Katze, der seine Passagiere an jeden beliebigen Ort bringen kann. Sowohl Totoro als auch die anderen Wesen werden von Kritikern auch als Ersatz für die abwesende Mutter gedeutet, da sie die Kinder umarmen (oder wie der Katzenbus sogar umschließen) und Geborgenheit bieten.[3]

Statt der beiden Schwestern war ursprünglich nur ein Mädchen als Protagonistin geplant. Noch im fertigen Film haben die Namen der beiden die gleiche Bedeutung: Die kleine Schwester Mei als japanische Schreibweise des englischen Namens für den Mai (May) und die ältere Schwester Satsuki mit einem alten japanischen Namen für den fünften Monat.[4][6] Die Eigenschaften der ursprünglichen Protagonistin wurden aufgeteilt, Satsuki mit dem traditionelleren Namen ist zugleich diejenige, die bereits Verantwortung für das Haus und auch für ihre kleine Schwester übernimmt.[6] Napier analysiert den Film auch vor dem Hintergrund von Miyazakis Bild des shōjo, der japanischen Idealvorstellung des jungen oder junggebliebenen Mädchens. Diese sind bei ihm immer die aktiven Heldinnen und erkunden in diesem Fall, trotz ihres jungen Alters, eigenständig das fremde Haus und dessen Umgebung. Sie sind mutig, neugierig, selbstbestimmt aber dennoch weiblich und geben der klassischen fantastischen Geschichte so eine frische Note. Insbesondere Mei zeigt mit ihrer Dickköpfigkeit einen glaubwürdigen Charakter und gibt der Fantastik ein Stück Realismus. Sie ist es auch, die meist und als erste mit dem Übernatürlichen in Kontakt tritt. Und dieses tritt immer in Situationen der Einsamkeit, der Not oder Überforderung in die Geschichte. Aktiv auf Totoro zugehen, so Natsuko Hirashima, kann Satsuki erst am Ende der Geschichte, als sie in der Suche nach ihrer verschwundenen Schwester in größter Not ist. Das sieht unter anderem Yoshiyuki Shimizu als Hinweis darauf, dass die Wesen ein Produkt der Fantasie der Mädchen sind, die ihnen bei der Bewältigung psychisch herausfordernder Situationen hilft. Die kleinen Totorso, so Napier, könnten dann insbesondere in der Szene des nächtlichen Tanzes, als Alter Egos der beiden Mädchen betrachtet werden.[3]

Die Mutter der beiden Kinder leidet an Tuberkulose, woran auch die Mutter von Hayao Miyazaki selbst erkrankt war,[4][5] als er noch ein Kind war und daher selbst mehrfach die Schule wechselte.[6] Das Shichikokuyama-Krankenhaus, in dem die Mutter im Film behandelt wird, existiert tatsächlich und war in den 1950er Jahren auf Tuberkulose-Erkrankungen spezialisiert.[4] Die Nachbarschaft, in der sich ihr neues Haus befindet, ist an Tokorozawa angelehnt. Die Krankheit und der mögliche Tod der Mutter dient in der Geschichte als Gegengewicht zu den reizenden, fantastischen Begegnungen der Mädchen, stellt sie doch eine der Urängste von Kindern dar.[6]

Miyazaki zeigt Japan in dem Film als ein Land, das tief in seiner Vergangenheit verwurzelt ist und in dem antike Schreine der Gegenwart trotzen. Die beiden Mädchen vollziehen mit den Totoros Nachts, als sie das Wachstum der gesäten Bäume beschwören, ein ursprüngliches Fruchtbarkeitsritual. Darüber hinaus wird das Übernatürliche mit dem Alltäglichen verbunden, wie auch im späteren Ghibli-Film Kikis kleiner Lieferservice. Und wie in Prinzessin Mononoke werde kein Bösewicht gezeigt, der für Übel verantwortlich gemacht werden kann. Dies war Miyazaki ein besonderes Anliegen, da er wahrnahm, dass Kinder zunehmend vor den Fernseher gesetzt und von diesem „aufgezogen“ würden. Die in den meist gezeigten, Konflikt-basierten Geschichten lehnte er ab und wollte dem etwas entgegensetzen.[5] Stattdessen, so Susan J. Napier, werde wie bei Kiki die psychologische Entwicklung und Auseinandersetzung der Mädchen mit der neuen Situation des Umzugs und der Krankheit der Mutter in den Mittelpunkt gerückt.[3]

Die Erzählung im alltäglichen Setting reiht sich auch in eine Strömung im japanischen Anime, die eben solche Alltagssituationen in ihren Mittelpunkt rückt, damit eine entspannte Unterhaltung und zugleich Flucht aus dem stressigen, modernen Alltag in eine ländliche Vergangenheit bietet.[7] Der große Kampferbaum, „König des Waldes“ genannt, in Nachbarschaft des neuen Hauses, ist nicht nur Wohnort von Totoro. Er wird von den Menschen im Ort nach Tradition des Shintō als Naturgottheit verehrt, ist mit einem Shimenawa geschmückt und hat einen kleinen Schrein. Dazu kommen viele weitere Verweise auf die japanische Religion, wie die vielen Schreine am Wegesrand, und japanische Erzählungen. So vergleicht Satsuki Meis Warten auf das Aufgehen der Saat mit einer Krabbe aus einer alten Legende. Auch japanische Bräuche werden deutlich, wenn Satsuki beim ersten Betreten des alten Hauses zwar nicht die Schuhe auszieht, aber stattdessen auf ihren Knien läuft.[6] Während positive Seiten der japanischen Vergangenheit gezeigt werden, hat der Krieg oder die Industrialisierung scheinbar nie stattgefunden.[6] Neben Verweisen auf japanische Mythen zeigt der Film auch Ähnlichkeiten zu Alice im Wunderland, besonders wenn Mei dem kleinen Totoro folgt, durch die Wurzelhöhlen des Waldes kriecht und damit in die fantastische Welt eintaucht. Doch gibt es erhebliche Unterschiede, so Napier. Mei wird nicht mit absurden oder gar gefährlichen Begegnungen konfrontiert, sondern dem harmlosen Waldgeist. Und als sie ihrer Familie von der Begegnung erzählt, wird diese Erfahrung akzeptiert. Anders als bei Alice, wo das Wunderland von der Realität abgetrennt wird, ist das Übernatürliche hier ganz selbstverständlicher Teil des Alltags. Auch dass Totoro (fast) stummt ist, steht im Gegensatz zu Alice oder anderen sprechenden Tieren in der westlichen Fantastik. Und der fast stumme Totoro trägt zur ruhigen, feinsinnigen Erzählung bei, da die Mädchen so ihre Interpretationen auf ihn projizieren können und die Begegnung mit dem Übernatürlichen so unter ihrer Kontrolle bleibt.[3]

Thomas Lamarre ordnet den Film in das Werk Miyazakis ein: Im Gegensatz zu den übrigen, an eher erwachsenes Publikum gerichteten Filmen, sind Totoro und Kikis kleiner Lieferservice die beiden Filme, mit denen sich Miyazaki vor allem an kleine Kinder richtet. In ihnen geht es mal nicht um große Abenteuer in fantastischen Welten, sondern um den kleinen Alltag. Die Freude am Fliegen und Flugobjekte sind wie in allen Filmen Miyazakis ein wichtiger Teil, aber das sonst meist behandelte, konfliktreiche Wechselspiel von Technik, Mensch und Natur tritt in den Hintergrund. In diesem Fall sind die Flugobjekte die übernatürlichen Wesen Totoro und der Katzenbus, die erneut eine von Miyazaki bevorzugte „knollige“ Form annehmen. Und wie in vielen seiner Filme meide Totoro eine genaue zeitliche und soziokulturelle Zuordnung. Zwar finde die Handlung in den 1950er Jahren statt, doch die bestimmende Titelfigur verweise als Shintō-Geist weit in die japanische Vergangenheit und zugleich auf die Darstellung von Trollen in modernen Kinderbüchern.[8] Auch Susan J. Napier verweist auf die stark idealisierte Darstellung der 1950er Jahre, die vor allem als fantastischer Raum zur Flucht, Freude und Hoffnung diene. Der zutiefst nostalgische Film sei die Suche nach einer eingebildeten persönlichen Vergangenheit. Der Handlungsort nahe Tokio, so Napier, sei eine Ausnahme in Miyazakis Schaffen, der seine Geschichten sonst in unbestimmten, europäisch aussehenden Fantasy-Welten spielen lasse.[9] Eine auch in diesem Film wiederkehrende Konstante sei dagegen die herausragende Stellung von Bäumen und Wäldern in Miyazakis Geschichten. Und der nächtliche Flug mit Totoro, mit dem Fliegen als bei Miyazaki stets entscheidendem Element, sei von besonderer Bedeutung: Die Szene zeige den kindlichen Sinn für die Allmacht, die ihnen ihre Fantasie oder die Begegnung mit dem Übernatürlichen verleiht und mit der sie ihre Ängste und Sorgen überwinden können.[3]

Napier ordnet den Film in die „echte“ Fantastik nach Tzvetan Todorov ein, in der die Grenze zwischen Realität und Übernatürlichem unklar bleibt. Es wird nicht aufgelöst, ob es den Totoro wirklich gibt, oder ob er nur ein Produkt der Fantasie der beiden Mädchen ist. Unabhängig davon hilft die Begegnung mit dem Fantastischen den beiden Kindern, die psychologische Belastung zu bewältigen. Ob es nur ihre Fantasie ist oder die echte Fähigkeit, mit dem Übernatürlichen in Verbindung zu treten, es wird in jedem Fall als Zeichen von Stärke und mentaler Gesundheit dargestellt. Dabei hilft die Fokussierung auf die Perspektive der Kinder. Die Erwachsenen sind nur Nebenfiguren und sind ihnen in Not auch keine Hilfe – nur die übernatürlichen Wesen beziehungsweise ihre eigene (Einbildungs-)Kraft helfen ihnen. Im Fokus läge auch ein Widerhall der Kindheit, so Helen McCarthy: Auf dieser Ebene haben auch die kleinsten Ereignisse große Auswirkungen [auf uns als Kinder] gehabt. Dies, so Napier, führe zurück zum Bild des shōjo, das als noch-nicht-Erwachsener und als nicht-Mann sehen könne, was diese nicht sehen könnten. Sie sähen die Welt mit frischem, klaren Blick. Die zentrale Botschaft des Films sei laut Napier, dass Magie – oder die Macht der menschlichen Vorstellungskraft – in Einklang mit der Welt und den Mysterien der Natur bestehen können. Und dass man, um mit ihnen in Kontakt zu treten, nicht nur Mut, Ausdauer und eigene Vorstellungskraft aufbringen muss, sondern auch die Bereitschaft, Schwäche und Verletzlichkeit zu zeigen. Gerade dies sei die Stärke von shōjo-Figuren, wie Miyazaki sie zeigt.[3]

Produktion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der 86 Minuten lange Film entstand bei Studio Ghibli nach einem Drehbuch und unter der Regie von Hayao Miyazaki. Das Charakterdesign entwarf Yoshiharu Satō und die künstlerische Leitung lag bei Kazuo Oga. Die Hintergrundbilder entstanden auch bei den Studios Atelier BWCA und Kobayashi Production. Die Animationsarbeiten leitete Charakterdesigner Yoshiharu Satō und neben anderen Subunternehmern war Studio Madhouse an der Schlüsselbildanimation beteiligt. Für die Kameraführung war Hisao Shirai verantwortlich und für den Schnitt Takeshi Seyama. Als Produzent fungierte Toru Hara, ausführender Produzent war Yasuyoshi Tokuma.

Filmmusik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Komponist der Filmmusik ist Joe Hisaishi. Es wurden einfache Kinderlieder und atmosphärische Klänge verwendet.[4] Für die Produktion war Tokuma Japan verantwortlich. Die folgende Titelliste des Soundtracks bezieht sich auf den 2012 bei Wasabi Records erschienenen Soundtrack.[10]

  1. Hey Let’s Go (Sanpo) Opening Theme
  2. The Village In May (Gogatsu No Mura)
  3. A Haunted House! (Obake Yashiki!)
  4. Mei and the Dust Bunnies (Mei To Susuwatari)
  5. Evening Wind (Yûgure No Kaze)
  6. Not Afraid (Kowakunai)
  7. Let’s Go to the Hospital (Omimai Ni Ikô)
  8. Mother (Okasan)
  9. A Little Monster (Chiisana Obake)
  10. Totoro
  11. A Huge Tree In the Tsukamori Forest (Tsukamori No Taiju)
  12. A Lost Child (Maigo)
  13. The Path of the Wind (Kaze No Torimichi)
  14. A Soaking Wet Monster (Zubunure Obake)
  15. Moonlight Flight (Tsukiyo No Hikô)
  16. Mei Is Missing (Mei Ga Inai)
  17. Cat Bus (Nekobasu)
  18. I’m So Glad (Yokattane)
  19. My Neighbour Totoro (Tonari No Totoro) Ending Theme
  20. Hey Let’s Go – With Chorus (Sampo – Gasshô Tsuki)

Synchronisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die deutsche Fassung entstand bei FFS Film- & Fernseh-Synchron in München. Die Dialogregie übernahm Inez Günther.[11] In der deutschen Fassung wird Satsuki durchgängig falsch Saki genannt. Auch die Aussprache von Totoro – im Japanischen betont auf der ersten Silbe – entspricht nicht dem Original.[4]

Rolle Japanischer Sprecher (Seiyū) Deutscher Sprecher
Satsuki (Saki) Noriko Hidaka Maresa Sedlmeir
Mei Chika Sakamoto Paulina Rümmelein
Totoro Hitoshi Takagi Gerhard Jilka
Vater Shigesato Itoi Philipp Brammer
Mutter Sumi Shimamoto Christine Stichler
Großmutter Tanie Kitabayashi Monika John
Kanta Toshiyuki Amagasa Moritz Günther
Lehrerin Machiko Washio Inez Günther
Ryoko Yuuko Mizutani Ulrike Jenni

Veröffentlichung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tonari no Totoro wurde von den Produzenten als großes finanzielles Risiko gesehen, da er von zwei normalen Mädchen und deren Abenteuer mit einem Waldgeist erzählt. Ob die Geschichte ausreichend Publikum finden würde, war unklar. Deshalb wurde der Film ab dem 16. April 1988 nur in Doppelvorstellungen mit dem zeitgleich bei Ghibli entstandenen Anime Die letzten Glühwürmchen gezeigt, der in Thema und Stimmung sehr gegensätzlich ist.[5] Dieser basierte auf einer bekannten literarischen Vorlage und war bereits von vielen Schulklassen gebucht worden, die nun ebenfalls Totoro als „Vorfilm“ zu sehen bekamen.[2] In manchen Kino lief Totoro stattdessen zusammen auf einem Ticket mit dem zu Die letzten Glühwürmchen thematisch ähnlichen Film Hakuki no Shōjo Ryuko.[5]

2001 erschien der Film in Japan auf DVD.[12] Es folgten Video-Veröffentlichungen in Korea, Taiwan und Hongkong sowie in den USA.[13] Die erste englische Fassung entstand 1989,[5] kam 1993 im Vertrieb von Troma in einige amerikanische Kinos[14][15] und wurde im gleichen Jahr von Fox Home Video veröffentlicht.[16] Außerdem liegen unter anderem französische, spanische, italienische, polnische, portugiesische und schwedische Sprachfassungen vor.

Die deutsche Synchronfassung wurde am 4. Mai 2007 erstmals bei Super RTL ausgestrahlt. Bei Universum Anime erschien der Film als deutschsprachige DVD am 17. September als limitierte Collector’s Edition, am 15. Oktober 2007 als normale Fassung sowie als Deluxe Edition.[4] Am 22. März 2013 folgte eine überarbeitete Fassung auf Blu-ray.[17]

Seit dem Anstieg des Bekanntheits- und Popularitätsgrades des Films in Japan gibt es auch zahlreiche Fanartikel (Merchandise) zu Totoro, unter anderem auch mechanische Spieluhren mit Melodien aus dem Film, vorwiegend die Hauptthemen aus Vor- und Abspann. Die Produkte waren nicht von Anfang an geplant, sondern entstanden in der Regel erst auf Wunsch der Fans hin und wurden ein anhaltender Verkaufserfolg.[5] Ursprünglich wollte man im noch jungen Studio Ghibli auf Lizenzprodukte verzichten, um sich nicht wirtschaftlichem Einfluss auf die Filme auszusetzen und nicht den Blick auf die Filme durch billiges Spielzeug zu versperren. Die Vergabe einer Lizenz für Totoro-Kuscheltiere brachte dann so viel Geld ein, dass das Studio erstmals Rücklagen bilden und die Produktion zukünftiger Filme damit besser absichern konnte, sowie erstmals Zeichner fest anstellte und selbst ausbildete. Infolge dessen änderte sich die Firmenpolitik. Es folgten viele weitere Totoro-Merchandising-Produkte und derartige Verwertungen wurden bei den späteren Filmen üblich – jedoch im Eigenvertrieb des Studios und mit Entscheidungen über die Produkte erst nach Fertigstellung eines Films.[18]

Im Ghibli-Museum in Tokio ist ein 20 Minuten langer Spin-of-Kurzfilm zu sehen, den das Studio unter Miyazaki 2003 produzierte. Der Titel ist Mei to Koneko-basu („Mei und der Katzenbus“).[4]

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Entgegen der anfänglichen Bedenken, ob der Film sein Publikum finden werde, erwies er sich als sehr erfolgreich. Die Beliebtheit des Films ließ über Jahrzehnte nicht nach und er gehört zu den Klassikern des Studio Ghibli. Die Silhouette Totoros wurde zum Markenzeichen und Studiologo, das auch in späteren Filmen eingeblendet wird.[4][5] Das Kino-Einspielergebnis in Japan betrug rund 1,1 Mio. US-Dollar.[19] Die 2001 in Japan erschienene DVD mit dem Film verkaufte sich bis 2010 über 1 Million Mal und zählte bis dahin stets zu den 300 meistverkauften DVDs in Japan.[12] Außerhalb Japans war der Film zunächst nicht überall erfolgreich. So kamen 1993 in den USA zu wenige Kinobesucher in den Film, um die Kosten des Vertriebs wieder einzuspielen.[15]

1988 erhielt der Film beim Mainichi Eiga Concours eine Auszeichnung in der Kategorie Bester Film. Im selben Jahr bekam er den Ōfuji-Noburō-Preis und einen Spezialpreis bei den Blue Ribbon Awards. Beim Kinema Jumpō 1989 wurde er ebenfalls in der Kategorie Bester Film und mit dem Publikumspreis ausgezeichnet.

Mein Nachbar Totoro ist der japanische Kinderfilmklassiker schlechthin. Mit seiner geradlinigen Erzählweise, seiner gefühlvollen Schilderung der kindlichen Erlebniswelt und seinen herzerweichenden Figuren ist das Werk eine Ode an den Zauber der Natur und ein Hohes Lied auf die Fantasie. Ein Film, der mit seiner entwaffnenden Niedlichkeit generationsübergreifend zu begeistern versteht und die eigenen Kindheitstage wieder lebendig werden lässt.“

filmstarts.de[20]

„Sehr feinfühlig gelingt es Hayao Miyazaki in seinem Anime-Klassiker aus dem Jahr 1988, von den Ängsten zweier Kinder zu erzählen. Dabei verbindet er reale und fantastische Welten und lässt überdies japanische Traditionen einfließen, die auch jungen Zuschauern einen Eindruck von der Shinto-Religion und dem Landleben in Japan vermitteln. Vor allem aber besticht der Film durch das liebevolle Verhältnis der beiden unterschiedlich alten Geschwister.“

Top-Videonews[21]

Die deutsche Zeitschrift AnimaniA schrieb 2002: „Wunderbare Animationen, herrliche Landschaftsbilder und ausgefeilte Charaktere: Schnell wurde Totoro [in Japan] zum gefeierten […] Miyazaki-Meisterwerk und verzauberte Jung und Alt gleichermaßen“. Der Film setze nicht auf Effekte, sondern konzentriere sich „auf die Story, die durch die liebevoll ausgearbeiteten Protagonisten in wundervollen Momentaufnahmen entscheidend geprägt wird“. Der Film habe, was viele „Zeichentrickfilme im Allgemeinen oftmals vermissen lassen: Nämlich Herz!“[2] Zur deutschen DVD-Veröffentlichung wurde der Anime ausführlich besprochen. Er zeige nicht nur einen freundlichen Waldgeist, den man sofort ins Herz schließe, sondern auch ein ländliches Japan der 1950er Jahre mit traditionellem Alltag, wie es schon die Japaner 1988 nicht mehr kannten. Die Geschichte von der Krankheit der Mutter habe auch eine sehr persönliche Note, da auch Miyazakis Mutter an Tuberkulose erkrankt war. Ob man die magischen Wesen als Flucht der Kinder vor der Krankheit der Mutter in eine Fantasie-Welt deutet oder nicht, werde dem Zuschauer überlassen und sei auch nachrangig. Vor allem beschwöre der Film „dieses besondere Gefühl von Sommer und Kindheit herauf“. Der Soundtrack sei unauffällig, aber passend. Die deutsche DVD habe eine gute Qualität und bilde trotz stellenweisem leichten Flimmern die „fantastische Animationsqualität mit ihren realistischen Farbtönen“ des Films gut ab. Die deutsche Synchronfassung sei allgemein auf hohem Niveau und treffe „atmosphärisch ins Schwarze“, einige Fehler in der Aussprache der Namen seien dadurch jedoch umso ärgerlicher.[4] Anlässlich der deutschen Blu-Ray-Veröffentlichung 2013 hebt die AnimaniA den Charakter des Films als Klassiker und „zeitloses Fantasy-Märchen“ in „zauberhaften“ Bildern hervor. Die Aufbereitung für Blu-Ray habe den Film optisch noch reizvoller gemacht.[17] Die Zeitschrift MangasZene zählt Totoro zu den besten Kinderfilmen, die je produziert wurden. Er komme ohne Antagonisten aus, nur mit der Angst der Kinder um die Mutter als Antrieb. Besonders erstaunlich sei „die vollkommene Abstinenz des Bösen“, das der Film gar nicht brauche. Stattdessen lade Miyazaki zum Entdecken ein. Der Zuschauer könne als Beobachter beiwohnen, wie die Geschichte ruhig erzählt werde in einem langsamen Rhythmus, der auch die Kleinsten nie überfordert und trotzdem nie langweilig wird. Gewarnt wird (noch vor der deutschen Veröffentlichung) vor der amerikanischen Fassung wegen „Vollbild und grauenvoller Amerikanisierung“.[13]

Auch die Anime Encyclopedia nennt den Film sowohl einen für Miyazaki sehr persönlichen, da seine Mutter an der gleichen Krankheit litt, als auch Miyazakis besten Film und einen der besten Animes überhaupt. In Totoro betrachte man die Welt durch die unschuldigen Augen der Kinder, ein „erbaulicher Film über ungetrübte Hoffnung“.[5] Auch Fred Patten nennt den Film in seiner Liste der 13 erwähnenswerten Anime-Filme von 1985 bis 1999[22] und Patrick Drazen bezeichnet Totoro als „möglicherweise besten Kinderfilm, der je gemacht wurde“.[6] „Magisch, bezaubernd, herzerwärmend und wunderlich“, und „ein Lobgesang auf den verschwundene Lebensalltag auf dem japanischen Land“, so beschreibt der Anime Guide den Film, und als „ein Spaß und ein Vergnügen für Kinder allen Alters“.[16] Susan J. Napier fasst am Ende ihrer Analyse zusammen, Miyazaki bediene sich für seine Botschaft seiner eigenen, „prächtigen bildlichen Vorstellungskraft zusammen mit subtiler Beschwörung der Psychologie und der Wahrnehmung der beiden Mädchen.“ Der Zuschauer begegne einer Welt, die womöglich zugleich von der Realität so entfremdet wie eine bezaubernde Erweiterung dieser ist.[3]

Nachwirkung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für die Expo 2006 wurde das Haus der Familie aus dem Film auf dem Gelände der Weltausstellung nachgebaut.[4] Akira Kurosawa, der seinerseits von Miyazaki bewundert wird, bezeichnete die Figur des Katzenbusses als eine der schönsten Schöpfungen des Kinos.[23]

In mehreren japanischen und nichtjapanischen Filmen und Serien gibt es Reminiszenzen an den Film oder die Figur des Totoro. Zunächst in Filmen von Ghibli und Miyazaki selbst, die die Rußmännchen in Chihiros Reise ins Zauberland wieder auftreten ließen.[6] Auftritte in anderen Werken umfassen die Animeserie Kare Kano, in der die drei Totoros einen kurzen Auftritt in der Folge „Der Ferienanfang“ haben. In Toy Story 3 tritt ein Totoro in Form eines Plüschtieres auf. Folge 10 der 14. Staffel der US-amerikanischen Animationsserie South Park (Mysterion rises – Mysterion schlägt zurück) enthält Totoro-Zitate: Cartman (als Mei) und der Dunkle Lord Cthulhu (als Totoro) parodieren die Begegnungsszene zwischen Mei und Totoro. Auch erklingt eine Parodie der Titelmelodie von Totoro.[24] Auch die Themen des Films klangen danach in anderen Werken nach: ein vergehendes, traditionelles Leben gemischt mit der übernatürlichen Welt, das auf die Moderne trifft. Der Film, so die Anime Encyclopedia, trug dazu bei, eine modernisierte Form der alten Märchenerzählungen in das japanische Kino zurückzubringen.[5]

Die Stummelfüßer-Art Eoperipatus totoro ist nach dem Film benannt, da ihre Körperform ihre Entdecker an den Katzenbus aus dem Film erinnerten.[25]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Mein Nachbar Totoro – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Satsuki and Mei's House. In: Expo2005.or.jp. Abgerufen am 16. Januar 2022 (englisch).
  2. a b c AnimaniA 5/2002, S. 37.
  3. a b c d e f g h i Susan J. Napier: Anime from Akira to Princess Mononoke: Experiencing Contemporary Japanese Animation. Palgrave 2001. S. 123, 125, 126–132; Fußnoten 12, 13.
  4. a b c d e f g h i j k AnimaniA 10/2007, S. 22–24, 30.
  5. a b c d e f g h i j Jonathan Clements, Helen McCarthy: The Anime Encyclopedia. Revised & Expanded Edition. Stone Bridge Press, Berkeley 2006, ISBN 978-1-933330-10-5, S. 193, 236, 436 f. (englisch).
  6. a b c d e f g h Patrick Drazen: Anime Explosion! - The What? Why? & Wow! of Japanese Animation S. 185, 255, 163–165. Stone Bridge Press, 2002.
  7. Jonathan Clements: Anime – A History. Palgrave Macmillan 2013. S. 201. ISBN 978-1-84457-390-5.
  8. Thomas Lamarre: The Anime Machine. A Media Theory of Animation. University of Minnesota Press, Minneapolis 2009, ISBN 978-0-8166-5154-2, S. 55, 61, 95 f.
  9. Susan J. Napier: Anime from Akira to Princess Mononoke: Experiencing Contemporary Japanese Animation. Palgrave 2001. S. 181.
  10. discogs.com: Joe Hisaishi – My Neighbour Totoro (Original Soundtrack) aufgerufen am 17. Juni 2016
  11. Mein Nachbar Totoro. In: synchronkartei.de. Deutsche Synchronkartei, abgerufen am 1. Juni 2016.
  12. a b AnimaniA 08–09/2010, S. 44.
  13. a b MangasZene Nr. 15, S. 22.
  14. Fred Patten: Japan's Anime. In: Watching Anime, Reading Manga – 25 Years of Essays and Reviews. Stone Bridge Press, Berkeley 2004, S. 275.
  15. a b Fred Patten: Vampire Hunter D: The Next Anime Hit in America? In: Watching Anime, Reading Manga – 25 Years of Essays and Reviews. Stone Bridge Press, Berkeley 2004, S. 341.
  16. a b Trish Ledoux und Doug Ranney: The Complete Anime Guide, S. 1, 73, 130. Tiger Mountain Press, Issaquah (Washington), 1995
  17. a b AnimaniA 04–05/2013, S. 20.
  18. Julia Nieder: Südwind aus Fernost – Die Filme des Studio Ghibli. In: Deutsches Filminstitut – DIF / Deutsches Filmmuseum & Museum für angewandte Kunst (Hrsg.): ga-netchû! Das Manga Anime Syndrom. Henschel Verlag, 2008. S. 102, 104. ISBN 978-3-89487-607-4.
  19. My Neighbor Totoro (2017) - Box Office Mojo. Abgerufen am 31. Juli 2019.
  20. Ulf Lepelmeier: Mein Nachbar Totoro auf filmstarts.de
  21. MEIN NACHBAR TOTORO (Memento des Originals vom 14. Dezember 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/top-videonews.de. Top-Videonews. Herausgeber: Kinder- und Jugendfilmzentrum im Auftrag des BMFSFJ.
  22. Fred Patten: The Thirteen Top Developments in Anime, 1985-99. In: Watching Anime, Reading Manga – 25 Years of Essays and Reviews. Stone Bridge Press, Berkeley 2004, S. 125.
  23. Helen McCarthy: Drawing on the Past. In: Sight & Sound. Volume 24, Nr. 6. BFI, Juni 2014, ISSN 0037-4806, S. 26 („His respect for Kurosawa Akira is well documented, and was returned: Kurosawa regarded Miyazaki’s Catbus character in My Neighbour Totoro as one of the finest creations in cinema.“).
  24. The Totoro Legacy. Abgerufen am 16. Juni 2017 ("…a loving recreation of the scene where little Mei meets King Totoro, substituting the horrible Cartman and the terrible Cthulhu.").
  25. Gwen Pearson: A Velvet Worm Named for Totoro. Wired, 21. Oktober 2014