Oliver Schenk (Politiker)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Oliver Schenk (* 14. August 1968 in Dachau) ist ein deutscher Volkswirt, politischer Beamter und Politiker (CDU). Seit dem 18. Dezember 2017 ist er Staatsminister für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Chef der Sächsischen Staatskanzlei.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Abitur studierte Schenk Volkswirtschaftslehre in Münster und wurde Diplomvolkswirt. Anschließend arbeitete Schenk von 1994 bis 1999 im Sächsischen Staatsministerium für Umwelt und Landesentwicklung. Von 1999 bis 2002 war er zuerst Redenschreiber und dann Büroleiter des Finanzministers. Dann wurde er von 2002 bis 2005 Büroleiter des Sächsischen Ministerpräsidenten Georg Milbradt und fungierte in dieser Zeit auch als dessen Redenschreiber.[1] Von 2005 bis 2009 wurde er dann Abteilungsleiter in der Sächsischen Staatskanzlei. Mit dem Amtsantritt von Stanislaw Tillich als Ministerpräsident des Freistaates Sachsen wechselte Schenk in das Sächsische Staatsministerium des Inneren.[2] Ab 2010 wurde er Bereichsleiter der CDU-Bundesgeschäftsstelle in Berlin, ehe er 2014 Leiter der Abteilung Grundsatzfragen der Gesundheitspolitik und Telematik im Bundesministerium für Gesundheit wurde.[1][2][3]

Am 18. Dezember 2017 wurde Oliver Schenk vom neugewählten sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer zum Staatsminister für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Chef der Sächsischen Staatskanzlei ins Kabinett Kretschmer I berufen.[1][2][4] Er wurde Nachfolger von Fritz Jaeckel.[3] Im Kabinett Kretschmer II, welches am 20. Dezember 2019 gebildet wurde, wurde er Chef der Staatskanzlei und Sächsischer Staatsminister für Bundesangelegenheiten und Medien. Seit 9. Januar 2018 ist er Mitglied des Bundesrates. Oliver Schenk ist als Vertreter der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien Mitglied im Kuratorium der Kurt Wolff Stiftung.

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • zusammen mit Bernd Augsburg: Demographischer Wandel als Herausforderung für die Politik in Sachsen., in: Dresdner Gespräche zum demographischen Wandel., 2008, S. 125–137.

Quellen und weiterführende Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Oliver Schenk: Manager der Regierungsarbeit und der Medienpolitik. In: mdr.de. Mitteldeutscher Rundfunk, 19. Dezember 2017, abgerufen am 24. Dezember 2017.
  2. a b c Annette Binninger: Von Milbradt zu Kretschmer. In: sächsische.de. Sächsische Zeitung, 19. Dezember 2017, abgerufen am 23. November 2018.
  3. a b Wechsel in Sachsens Medienpolitik: Oliver Schenk kommt für Fritz Jaeckel. In: flurfunk-dresden.de. Flurfunk, 18. Dezember 2017, abgerufen am 24. Dezember 2017.
  4. Neue und alte Chefs für Sachsen. Ministerpräsident Kretschmer stellt sein Kabinett vor. In: mdr.de. Mitteldeutscher Rundfunk, abgerufen am 24. Dezember 2017.