Armin Schuster

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Armin Schuster MdB.jpg

Armin Schuster (* 20. Mai 1961 in Andernach) ist ein deutscher Politiker (CDU). Er ist seit 2009 Mitglied des Deutschen Bundestages.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beruflicher Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Armin Schuster besuchte von 1980 bis 1983 die Fachhochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung in Köln und Lübeck. Von 1983 bis 1986 war er für den Bundesgrenzschutz in Braunschweig tätig. Von 1986 bis 1992 studierte er an der Fernuniversität Hagen Wirtschaftswissenschaften und durchlief anschließend an der Hochschule der Polizei in Münster die Laufbahnbefähigung für den höheren Dienst. Gleichzeitig war er zwischen 1985 und 1989 im Bundesinnenministerium tätig. Nach verschiedenen beruflichen Stationen war er von 1999 bis 2002 Dozent an der Fachhochschule des Bundes und Leiter Qualitätsmanagement in Lübeck. Im Anschluss war er stellvertretender Leiter des Bundespolizeiamtes Frankfurt (Oder). Von 2004 bis 2009 leitete Schuster anschließend als Polizeidirektor das Bundespolizeiamt Weil am Rhein.[1] Schuster ist zudem European Quality System Manager und Auditor Senior Quality Manager.

Politischer Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schuster ist seit 1987 Mitglied der CDU und war von Oktober 2009 bis 2012 stellvertretender und seit 2012 Vorsitzender des Lörracher CDU-Kreisverbandes.[2][3] Im Februar 2018 hat Armin Schuster den Kreisvorsitz abgegeben.[4]

Seit 2009 gehört Armin Schuster dem Deutschen Bundestag als Abgeordneter des Wahlkreises Lörrach - Müllheim an.

Privat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Armin Schuster ist verheiratet, hat mit seiner Frau eine erwachsene Tochter und wohnt in Weil am Rhein-Haltingen.

Abgeordneter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Bundestagswahl 2009 gewann er das Direktmandat des Wahlkreises Lörrach – Müllheim und wurde Mitglied des Deutschen Bundestages; in der 17. Wahlperiode war er auch Mitglied des Innenausschusses.[5] Bei der Bundestagswahl 2013 wurde er wiedergewählt. Im 18. Bundestag war er Obmann im Innenausschuss und Mitglied des Parlamentarischen Kontrollgremiums (PKGr).[6] Seit dem Jahr 2015 bis zum Ende der Legislaturperiode war Armin Schuster zudem Obmann der CDU/CSU-Fraktion im 3. Untersuchungsausschuss (NSU).

Armin Schuster wurde am 24. September 2017 zum dritten Mal direkt in den Deutschen Bundestag gewählt. In der 19. Wahlperiode übernimmt der CDU-Abgeordnete wieder die Funktion des Obmanns der CDU/CSU-Fraktion im Innenausschuss. Von den Mitgliedern des Parlamentarischen Kontrollgremiums (PKGr), dem Armin Schuster wieder angehört, ist er zum Vorsitzenden dieses Gremiums gewählt worden.

In der 19. Wahlperiode ist Armin Schuster als Vorsitzender des ersten Untersuchungsausschusses zum Anschlag auf den Berliner Breitscheidplatz (Fall Amri) gewählt worden. Diesem Gremium gehören neun Mitglieder an, die den Auftrag haben, die Umstände des Terroranschlags vom 19. Dezember 2016 aufzuklären und gegebenenfalls die Konsequenzen daraus zu ziehen.

Schuster ist Mitglied der International Police Association und im Verbund für Innere Sicherheit der Bundespolizeigewerkschaft. Er ist ehrenamtliches Jurymitglied des Ludwig-Erhard-Preises.

Außerdem vergibt er jedes Jahr ein Stipendium im Rahmen des Parlamentarischen Patenschafts-Programms an Schüler oder junge Berufstätige in seinem Wahlkreis.[7]

Während der Flüchtlingskrise im Herbst 2015 wurde Armin Schuster zu einem der wichtigsten CDU-internen Kritiker von Bundeskanzlerin Angela Merkel.[8]

Sonstiges Engagement[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Armin Schuster – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Lebenslauf von Armin Schuster. Abgerufen am 14. Januar 2018.
  2. „Wir sind gekommen, um zu bleiben“. In: badische-zeitung.de
  3. CDU sieht sich im Aufwind. In: badische-zeitung.de
  4. Badische Zeitung: Bundestagsabgeordneter Schuster gibt Kreisvorsitz in Lörrach ab - Lörrach - Badische Zeitung. (badische-zeitung.de [abgerufen am 5. März 2018]).
  5. Zur Person. In: badische-zeitung.de, 19. November 2009, online
  6. Armin Schuster, CDU. In: Deutscher Bundestag. Archiviert vom Original am 23. Januar 2017; abgerufen am 23. Januar 2017. i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bundestag.de
  7. STIPENDIUM / PPP. In: armin-schuster.de. Abgerufen am 14. Januar 2018.
  8. Armin Schuster: CDU-Rebell gegen die Flüchtlingspolitik von Angela Merkel. In: welt.de. Abgerufen am 23. Januar 2017.