Portal:Umwelt- und Naturschutz/Lesenswerte Artikel

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Alboinplatz[Quelltext bearbeiten]

Stierskulptur und Park

Der Alboinplatz ist ein innerstädtisches Gartendenkmal im Südosten von Schöneberg, einem Ortsteil im Berliner Bezirk Tempelhof-Schöneberg. Er ist nach dem Langobardenkönig Alboin benannt.

Der fast runde Platz liegt im Zuge der Alboinstraße direkt auf der Grenze zu Tempelhof, wobei die östliche Bebauung von Platz und Straße zu Tempelhof gehören. Ein für Berliner Verhältnisse tief gelegener See, das Naturdenkmal „Blanke Helle“, prägt das Bild des Platzes. Auf der Südböschung der Seemulde steht eine markante Auerochsen- bzw. Stierskulptur mit einer bemerkenswerten Entstehungsgeschichte. Das Verständnis der Skulptur erschließt sich über eine Sage, die sich um die „Blanke Helle“ rankt. -- mehr

Antarktisvertrag[Quelltext bearbeiten]

Zeremonieller Südpol, umrundet von den Flaggen der Unterzeichnerstaaten des Antarktischen Vertragssystems

Der Antarktisvertrag ist eine internationale Übereinkunft, die festlegt, dass die unbewohnte Antarktis zwischen 60 und 90 Grad südlicher Breite ausschließlich friedlicher Nutzung, besonders der wissenschaftlichen Forschung, vorbehalten bleibt. Der Vertrag trat 1961 in Kraft. Er endete zunächst 1991, wurde jedoch bis zum Jahr 2041 verlängert. Militärische Übungen und Operationen sind ebenso untersagt wie der Abbau von Bodenschätzen. -- mehr

Arches-Nationalpark[Quelltext bearbeiten]

Double-O-Arch im Arches-Nationalpark, zwei übereinander liegende Bögen

Der Arches-Nationalpark befindet sich in der Nähe von Moab in Utah im Westen der USA. Er ist bekannt für seine große Zahl an natürlichen Steinbögen (engl.: arches), die durch Verwitterung ständig neu entstehen und wieder vergehen. Die Angabe über die Gesamtzahl schwankt zwischen 900 und 2000.

Der Park hat eine Fläche von 309 km². Seine höchste Erhebung ist der „Elephant Butte“ mit 1696 Metern. Der tiefste Punkt des Parks liegt am Visitor Center mit 1225 Metern. Das Gebiet wurde 1929 zum National Monument erklärt und 1971 zum Nationalpark aufgewertet. -- mehr

Baitz[Quelltext bearbeiten]

Garten der Vogelschutzwarte

Das Straßendorf Baitz ist ein Ortsteil der Stadt Brück im Brandenburger Landkreis Potsdam-Mittelmark. Der Ort mit etwa 200 Einwohnern (September 2005) gehört zum Naturpark Hoher Fläming und liegt im Baruther Urstromtal am Südrand des Naturschutzgebietes Belziger Landschaftswiesen, einem in Brandenburg seltenen Durchströmungsmoor.

In Baitz befindet sich die Naturschutzstation des rund 4.500 Hektar umfassenden Schongebietes. Die Station ist gleichzeitig Außenstelle der Staatlichen Vogelschutzwarte des Landes Brandenburg in Buckow und hat sich insbesondere dem Schutz der stark gefährdeten Großtrappe (Otis tarda) verschrieben. Die naturräumliche Einbindung des Ortes und die Erfordernisse des Naturschutzes bestimmen heute zu einem großen Teil das Wirtschaftsleben des Dorfes. Historisch zählt Baitz zum Grenzgebiet, das bis 1815 zwischen Sachsen und Brandenburg umstritten war. -- mehr

Biokunststoff[Quelltext bearbeiten]

Verpackung aus Biokunststoff (Celluloseacetat), Kräutersalat

Als Biokunststoff oder auch Bioplastik (engl. bioplastics) werden Kunststoffe bezeichnet, die auf Basis von nachwachsenden Rohstoffen erzeugt werden (bio-basierte Kunststoffe). Nach einer alternativen Definition sind Biokunststoffe alle biologisch abbaubaren Kunststoffe unabhängig von ihrer Herkunft, welche alle Kriterien zum Nachweis der biologischen Abbaubarkeit und Kompostierbarkeit von Kunststoff(produkt)en erfüllen (bio-abbaubare Kunststoffe). -- mehr

Biosphärenreservat Vessertal-Thüringer Wald[Quelltext bearbeiten]

Knöpfelstaler Teich

Das Biosphärenreservat Vessertal-Thüringer Wald ist ein Biosphärenreservat der UNESCO in Thüringen zwischen den Städten Suhl, Ilmenau und Schleusingen. Es umfasst eine Fläche von 17.000 ha, die sich vor allem aus Wäldern, Bergwiesen, aber auch aus Hochmooren zusammensetzt. Das Gebiet wird komplett vom Naturpark Thüringer Wald umschlossen. Bereits 1939 wurden erste Gebiete des heutigen Biosphärenreservates zum Naturschutzgebiet erklärt, zusammen mit dem Naturschutzgebiet Steckby-Lödderitzer Forst wurde es 1979 zum ersten Biosphärenreservat in Deutschland erklärt. -- mehr

Dichlordiphenyltrichlorethan[Quelltext bearbeiten]

US-Soldaten zeigen, wie man mit DDT-Pulver entlaust

Dichlordiphenyltrichlorethan, abgekürzt DDT, ist ein Insektizid, das seit Anfang der 1940er-Jahre als Kontakt- und Fraßgift eingesetzt wird. Wegen seiner guten Wirksamkeit gegen Insekten, der geringen Toxizität für Säugetiere und des einfachen Herstellungsverfahrens war es jahrzehntelang das weltweit meistverwendete Insektizid. Allerdings reicherte es sich wegen seiner chemischen Stabilität und guten Fettlöslichkeit im Gewebe von Menschen und Tieren am Ende der Nahrungskette an. -- mehr

Dresdner Heide[Quelltext bearbeiten]

Die Prießnitz im Dresdner Stadtteil Albertstadt

Die Dresdner Heide, im Volksmund schlicht die Heide, ist ein großes Waldgebiet in Dresden. Sie ist das bedeutendste Naherholungsgebiet der Stadt und wird forstwirtschaftlich genutzt. Mit 5.876 ha ist die Dresdner Heide der flächenmäßig größte Stadtwald Deutschlands und in Teilen naturschutzrechtlich geschützt. Während im Osten überwiegend landwirtschaftliche Flächen angrenzen, ist die Heide nach allen anderen Himmelsrichtungen von Stadtteilen und Ortschaften Dresdens umgeben und reicht im Südwesten bis an den Dresdner Vorstadtgürtel heran. -- mehr

El Hierro[Quelltext bearbeiten]

Blick vom Mirador de Las Playas zur Punta de La Bonanza

El Hierro (vormals Ferro, auch Isla del Meridiano) ist die westlichste und kleinste der sieben großen Kanarischen Inseln im Atlantischen Ozean. Ihr Flächenanteil an der gesamten Landfläche aller Kanaren beträgt 3,59 Prozent. El Hierro ist 1.458 Kilometer vom spanischen Festland (Cádiz) entfernt, hat eine Fläche von 268,71 Quadratkilometern und 10.558 Einwohner (1. Januar 2007), was einer Bevölkerungsdichte von 39,29 Einwohnern pro Quadratkilometer entspricht. El Hierro wurde im Jahr 2000 von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt. -- mehr

Fiordland-Nationalpark[Quelltext bearbeiten]

Der Fjord Milford Sound, Südinsel von Neuseeland

Der Fiordland-Nationalpark ist mit über 12.500 km² Fläche der größte Nationalpark Neuseelands. Er umfasst den größten Teil Fiordlands, die gebirgige Südwestspitze der Südinsel, die an der Westküste von Fjorden wie dem Milford Sound und dem Doubtful Sound, im Osten von weitverzweigten Seen geprägt ist. -- mehr

Flaucher[Quelltext bearbeiten]

Flaucheranlagen beidseits der Isar hinter dem Heizkraftwerk Süd. Links quert die Brudermühlbrücke den Fluss, am rechten oberen Bildrand sind gerade noch der Flauchersteg und das Isarwerk 2 erkennbar

Der Flaucher ist ein Abschnitt der Isar im Stadtbezirk Sendling im Süden von München zwischen dem Flauchersteg im Süden und der Brudermühlbrücke des Mittleren Ringes im Norden. Flaucheranlagen heißen die ausgedehnten städtischen Grünanlagen beiderseits des Flusses in diesem Bereich der Auen der Isar. -- mehr

Golmberg[Quelltext bearbeiten]

Der Golmberg von Norden, im Vordergrund das Dorf Stülpe

Der 178 Meter hohe Golmberg ist die höchste Erhebung des Niederen Flämings. Er befindet sich in der Gemarkung des Ortsteils Stülpe (Gemeinde Nuthe-Urstromtal, Land Brandenburg) auf einem ehemaligen sowjetischen Militärgelände und ist heute Bestandteil des Naturschutzgebietes Heidehof-Golmberg. Touristisch wird der Berg im Süden und Westen durch den Skate- und Radfernweg Flaeming-Skate erschlossen. -- mehr

Grindadráp[Quelltext bearbeiten]

Getötete Nördlicher Entenwal auf den Färöer-Inseln

Das Grindadráp [ˈgɹɪndaˌdrɔap] ist der Grindwalfang auf den Färöern. Für die meisten Färinger gehört es zu ihrer Geschichte und zum selbstverständlichen Nahrungserwerb auf subsistenzwirtschaftlicher Grundlage mit starken gesetzlichen Reglementierungen.

Internationale Tierschützer kritisieren diese Jagd als grausam und unnötig, wobei viele journalistische Berichte keine Detailkenntnis der Fangmethoden und wirtschaftlichen Bedeutung aufweisen. Auch in der färöischen Gesellschaft läuft die Auseinandersetzung mit dem Thema nicht emotionsfrei ab. Durch die Meeresverschmutzung seitens der großen Industrienationen wird vielleicht bald auf diese Nahrungsquelle verzichtet werden müssen. -- mehr

Grunewaldsee[Quelltext bearbeiten]

Grunewaldsee, Südufer

Der Grunewaldsee liegt im Westen des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin, am Rande des Grunewalds. Der See mit einer Fläche von etwa 175.000 m² gehört zur Glazialen Rinne der Grunewaldseenkette. Im Norden schließen sich das Naturschutzgebiet Hundekehlefenn und der Hundekehlesee an, nach Südwesten folgen in der Seenkette die beiden Naturschutzgebiete Langes Luch und Riemeisterfenn und danach die Krumme Lanke. -- mehr

Hanffaser[Quelltext bearbeiten]

Geernteter Hanf

Hanffasern sind die Fasern aus dem Bast der Hanfpflanzen. Die Fasern der Nutzhanfsorten werden als Faserwerkstoff für unterschiedliche Anwendungen genutzt. Die ältesten Nachweise für eine Verwendung der Hanffasern reichen dabei bis in das Jahr 2800 v. Chr. zurück und aufgrund ihrer Eigenschaften, vor allem der Festigkeit, wurden sie zur Herstellung von Segeltuch, Tauen und Seilen bis weit in das 19. Jahrhundert genutzt. Heute finden sie außerdem Verwendung in Textilien, Zellstoffen, Papieren sowie naturfaserverstärkten Kunststoffen. -- mehr

Hüle[Quelltext bearbeiten]

Heinstetten Hilb.jpg

Hüle oder Hülbe – seltener auch Hühle, Hülb, Hilb oder Hilbe – ist eine im Bereich der Schwäbischen Alb gebräuchliche Bezeichnung für die in dieser Region typischen Teiche. Auf der Fränkischen Alb werden sie Hüll oder Hülle (Plural: Hüllen) genannt. Sie entstanden entweder aus Dolinen oder wurden künstlich angelegt, die Gewässer waren Grundvoraussetzung für die Besiedlung der verkarsteten wasserarmen Albhochflächen. Die Bezeichnungen stammen von mittelhochdeutsch hülwe / hulwe bzw. althochdeutsch huliwa / hulwa für Pfütze, Pfuhl oder Sumpflache ab. Als Himmelsweiher zählen sie zur Kategorie der Stillgewässer. -- mehr

Indus-Kultur[Quelltext bearbeiten]

Siegel der Indus-Kultur (Britisches Museum)

Die Indus-Kultur oder Indus-Zivilisation, teilweise auch nach Harappa, einem der Hauptausgrabungsplätze am Ravi (Punjab, Pakistan), Harappa oder Harappa-Kultur genannt, war eine der frühesten städtischen Zivilisationen, die sich etwa in den Jahren 2800 v. Chr. bis 1800 v. Chr. entlang des Indus im Nordwesten des indischen Subkontinents entwickelte.

Der Name Sindhu-Sarasvati-Zivilisation, eine alternative Benennung dieser Kultur, basiert auf der Theorie, dass es sich hierbei um eine Zivilisation handelt, die in der vedischen Literatur erwähnt wird. -- mehr

Klimageschichte[Quelltext bearbeiten]

Die Entwicklung der globalen Durchschnittstemperatur während der letzten 2.000 Jahre

Die Klimageschichte der Erde beschreibt den Ablauf von Wetter- und Klimageschehnissen in der Vergangenheit. Je nach Betrachtungszeitraum geht es um wenige Jahrzehnte oder um mehrere Jahrmilliarden. Die Wissenschaft, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Klimageschichte zu erforschen, ist die Paläoklimatologie.

Genaue und als relativ zuverlässig geltende Messdaten sind nur aus der jüngsten Vergangenheit der letzten etwa 150 Jahre verfügbar. Informationen über das Klima der Erde vor diesem Zeitpunkt müssen generell als wesentlich unsicherer eingestuft werden. Informationen, die weiter als etwa 10.000  Jahre in die Vergangenheit reichen, sind sehr unsicher und teilweise nur Theorien. -- mehr

Kompaktleuchtstofflampe[Quelltext bearbeiten]

Moderne Energiesparlampe mit E27 Sockel für 220—230 Volt Wechselspannung mit 8 Watt Leistung

Kompaktleuchtstofflampen sind besonders kleine Leuchtstofflampen und werden häufig als Energiesparlampen bezeichnet.

Die Röhre, in der die Gasentladung stattfindet, ist bei diesen Lampen gegenüber anderen Leuchtstofflampen kleiner und gebogen oder mehrfach gefaltet, um sie platzsparender unterzubringen, daher das Präfix Kompakt.

Energiesparlampen im engeren Sinne sind Kompaktleuchtstofflampen mit integriertem Vorschaltgerät und einem Edisonsockel (Schraubsockel), um sie anstelle von Glühlampen einsetzen zu können. Der Begriff an sich ist jedoch technologieneutral und kann auch andere sparsame Leuchtmittel mit einschließen. -- mehr

Lüneburger Heide[Quelltext bearbeiten]

Osterheide bei Schneverdingen

Die Lüneburger Heide ist eine große Heide-, Geest- und Waldlandschaft im Nordosten Niedersachsens. In der Lüneburger Heide gibt es noch weiträumige Heideflächen, die bis etwa zum Jahr 1800 weite Teile Norddeutschlands bedeckten, aber inzwischen in anderen Landesteilen fast vollständig verschwunden sind. Die Heiden sind seit dem Neolithikum durch Überweidung der ehemals weit verbreiteten Wälder auf den unfruchtbaren Sandböden der Geest entstanden. Die Lüneburger Heide ist also eine historische Kulturlandschaft. Die noch vorhandenen Heideflächen werden vor allem durch die Beweidung mit Heidschnucken offengehalten. Aufgrund der einzigartigen Landschaft ist die Lüneburger Heide ein bedeutender Tourismusschwerpunkt in Norddeutschland. -- mehr

Naturpark Aveto[Quelltext bearbeiten]

Groppo Rosso bei Santo Stefano d'Aveto

Der Naturpark Aveto (Parco Naturale Regionale dell'Aveto) ist ein unter Naturschutz stehender Regionalpark in der Provinz Genua in Ligurien. Er wurde 1995 gegründet und umfasst Gebiete der Gemeinden Santo Stefano d’Aveto, Rezzoaglio, Borzonasca, Mezzanego und Ne auf einer Gesamtfläche von 3.018 Hektar.

Der Park befindet sich in dem biologisch wichtigsten Abschnitt des Ligurischen Apennins. Mit der Einrichtung des Naturparks soll die geologische Vielfalt und der Artenreichtum der Flora und Fauna erhalten werden. Nicht zuletzt sollen auch die Funde der ersten antiken Siedlungen auf diesem Gebiet geschützt werden. -- mehr

Neandertal[Quelltext bearbeiten]

Die Düssel im Neandertal. Richtung Erkrath, von der Braumüllerschen Düsselbrücke

Das Neandertal, bis in das frühe 19. Jahrhundert überwiegend als das Gesteins bezeichnet, ist ein weitgehend unbebauter Talabschnitt der Düssel im niederbergischen Land auf dem Gebiet der Städte Erkrath und Mettmann, circa 10 km östlich von Düsseldorf gelegen. Es erlangte weltweite Berühmtheit durch den Fund fossiler Überreste eines Urzeitmenschen aus dem Pleistozän, der als Neandertaler Namensgeber dieser Spezies wurde. -- mehr

Neusiedler See[Quelltext bearbeiten]

Sonnenuntergang am Neusiedler See

Der Neusiedler See (ungar. Fertő tó, fertő bedeutet wortwörtlich „Sumpf“) ist neben dem Plattensee einer der wenigen Steppenseen in Europa. Der See liegt sowohl auf österreichischem als auch auf ungarischem Staatsgebiet. Von der Fläche des österreichischen Teiles her gesehen ist es gleichzeitig der größte See Österreichs (Österreichs Anteil am ansonsten größeren Bodensee ist geringer). Er zeichnet sich durch seinen Schilfgürtel, seine geringe Tiefe und sein mildes und windiges Klima aus. Die einzigartige Fauna und Flora wird durch die beiden Nationalparks Neusiedler See-Seewinkel und Fertő-Hanság und die Ernennung zum UNESCO-Welterbe hervorgehoben. -- mehr

Ökologisch-Demokratische Partei[Quelltext bearbeiten]

Logo der Ökologisch-Demokratischen Partei

Die Ökologisch-Demokratische Partei (kurz ödp, bis 1997 ÖDP) ist eine ökologische Kleinpartei. In der Außenwahrnehmung wird die Partei häufig als „ökologisch-konservativ“ beschrieben. In ihrer Selbstdarstellung definiert sie sich als „wertorientiert“. Inhaltliche Schwerpunkte der Partei sind die Umwelt- und Familienpolitik. -- mehr

Ölfördermaximum[Quelltext bearbeiten]

Tiefpumpe auf einem Erdölfeld bei Twiste in Niedersachsen

Das Ölfördermaximum (oft auch Peak-Oil) bezeichnet den Zeitpunkt, zu dem die Förderrate eines Ölfelds ihr absolutes Maximum erreicht. Dieser Zeitpunkt ist erreicht, wenn etwa die Hälfte des förderbaren Öls gefördert wurde. Ölfördermaxima werden auch für einzelne Regionen oder den einzelnen Firmen zugänglichen Feldern berechnet. Der Zeitpunkt kann für ein Ölfeld nicht vollständig exakt vorausgesagt werden. Erst wenn die Förderrate eines Feldes eine Zeitlang und unumkehrbar gefallen ist, sieht man in der Förderstatistik das maximal erreichte Fördervolumen, das Ölfördermaximum. -- mehr

Pinnacles National Monument[Quelltext bearbeiten]

High Peaks im Pinnacles National Monument

Pinnacles National Monument ist ein Schutzgebiet vom Typ eines National Monuments im US-Bundesstaat Kalifornien. Das Gebiet ist von Formationen vulkanischen Ursprungs aus verschiedenen Erdzeitaltern geprägt. Die schroffen Felsen und die geringe Fruchtbarkeit haben eine menschliche Nutzung verhindert und so die ursprüngliche Natur erhalten. Deshalb war Pinnacles National Monument ein geeigneter Standort für die Auswilderung des Kalifornischen Kondors. -- mehr

Polychlorierte Dibenzodioxine und Dibenzofurane[Quelltext bearbeiten]

Kalottenmodell des 2,3,7,8-TCDD

Polychlorierte Dibenzo-p-dioxine und Dibenzofurane (PCDD/PCDF) sind zwei Gruppen von chemisch ähnlich aufgebauten chlorierten organischen Verbindungen. Sie werden im allgemeinen Sprachgebrauch und teilweise auch in der Literatur als Dioxine zusammengefasst.

Sie entstehen als Nebenprodukte bei der Herstellung chlororganischer Chemikalien oder bei Verbrennungsreaktionen. Durch technische Maßnahmen, beispielsweise den Einbau von Filtern in Müllverbrennungsanlagen, werden heute weniger Dioxine freigesetzt als noch in den 1960er und 1970er Jahren. -- mehr

Schäbe[Quelltext bearbeiten]

Hanfschäben

Als Schäben (Einzahl: die Schäbe) werden die relativ gleichmäßig gebrochenen, holzähnlichen Teilchen bezeichnet, die bei der Erzeugung von Bastfasern, vor allem von Flachs- oder Hanffasern, im maschinellen Prozess der Entholzung (Dekortikation) des Pflanzenstängels anfallen. Sie entstammen der holzigen Kernröhre des Stängels, der von den Fasern umgeben ist. Ihre Länge variiert von unter einem bis zu wenigen Zentimetern. Sie sind ein Neben- oder Kuppelprodukt der Fasererzeugung, das vorwiegend als Tiereinstreu Verwendung findet.

Schlosspark Nymphenburg[Quelltext bearbeiten]

Schloss Nymphenburg

Der Nymphenburger Schlosspark ist eines der größten und bedeutendsten Gartenkunstwerke Deutschlands. Er bildet mit dem Schloss Nymphenburg und den Parkburgen eine Einheit. Die Anlage liegt im Westen Münchens.

Die kunstvolle Verknüpfung von formalem Garten und Landschaftspark gilt als Meisterwerk der Gartenkunst und macht die Gesamtanlage aus Schloss und Park zu einer vielbesuchten Attraktion. Sie wird an ihrer östlichen, der Stadt zugewandten Seite vom Nymphenburger Schloss mit dem vorgelagerten Schlossrondell begrenzt. Von allen anderen Seiten ist sie weitgehend von der historischen Gartenmauer umschlossen. Nach Norden schließt sich der Botanische Garten an. -- mehr

Südostanatolien-Projekt[Quelltext bearbeiten]

Atatürk-Staudamm

Das Südostanatolien-Projekt (GAP, türk. Güneydoğu Anadolu Projesi (GAP)) ist das größte regionale Entwicklungsprojekt der Türkei. Es umfasst insgesamt 22 Staudämme, 19 Wasserkraftwerke und Bewässerungsanlagen entlang der beiden Flüsse Euphrat und Tigris. Nach Abschluss des Projekts, der 2010 geplant ist, wird die Türkei damit 28 % ihres gesamten Wasserpotentials kontrollieren. -- mehr

Trans-Mediterranean Renewable Energy Cooperation[Quelltext bearbeiten]

Logo TREC

Die Trans-Mediterranean Renewable Energy Cooperation (TREC) ist eine Initiative, die sich für die Übertragung von in Wüstenregionen erzeugtem Solar- und Windstrom nach Europa einsetzt. TREC wurde 2003 vom Club of Rome, dem Hamburger Klimaschutz-Fonds und dem Jordanischen Nationalen Energieforschungszentrum (NERC) gegründet und hat zusammen mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt das DESERTEC Konzept entwickelt und wissenschaftlich untersucht. -- mehr

Truppenübungsplatz Ralsko[Quelltext bearbeiten]

Der Flugplatz Hradčany im Truppenübungsplatz Ralsko – Nachtaufnahme

Der Truppenübungsplatz Ralsko ist ein ehemaliges militärisches Sperrgebiet im Norden Tschechiens. Er liegt in der Region Liberecký kraj und zu einem kleinen Teil im Středočeský kraj zwischen den Städten Doksy, Mimoň, Stráž pod Ralskem, Mnichovo Hradiště und Bělá pod Bezdězem. Seine Ausdehnung entspricht grob der geomorphologischen Einheit Ralská pahorkatina (Rollberg-Hügelland). Das Gelände ist 250 km² groß. Die offenen Flächen und Wälder sind mit Munition, das Grundwasser mit Schadstoffen kontaminiert. Die jahrzehntelange Absperrung ließ aber auch eine ökologisch wertvolle Landschaft entstehen, in der viele gefährdete Tier- und Pflanzenarten leben. Das Betreten des Geländes ist mit Einschränkungen erlaubt. -- mehr

Ukkusiksalik-Nationalpark[Quelltext bearbeiten]

Sila River und Wager Bay

Der Ukkusiksalik-Nationalpark wurde am 23. August 2003 als vierter Nationalpark des Territoriums Nunavut (Kanada) gegründet. Er erstreckt sich unmittelbar südlich des Polarkreises und der Siedlung Repulse Bay von der Hudson Bay (Roes-Welcome-Sund) nach Westen in die „Barrenlands“ bis zu den Quellen des Brown River und ist mit einer Fläche von etwas mehr als 20.000 Quadratkilometern zwar der kleinste Nationalpark von Nunavut, jedoch der sechstgrößte der mehr als 40 Nationalparks in Kanada. Der Name des Parks geht auf Vorkommen von Steatit-Mineralien zurück; Ukkusiksalik bedeutet „wo es Material für den Steintopf gibt“. -- mehr

Wasserrad[Quelltext bearbeiten]

historisches Wasserrad

Ein Wasserrad nutzt die potentielle bzw. kinetische Energie des Wassers. Es treibt Arbeitsmaschinen wie beispielsweise Generatoren, Mahlwerke (Wassermühlen), Hammerwerke oder Wasserschöpfwerke an. -- mehr

Windmühle[Quelltext bearbeiten]

Windmühlen in West-Sibirien um 1910

Eine Windmühle ist ein technisches Bauwerk, das mithilfe seiner vom Wind in Umdrehung versetzten Flügel Arbeit verrichtet. Am bekanntesten ist die Nutzung der Windmühlen zum Mahlen von Getreide zu Schrot und Mehl. Windmühlen waren lange Zeit, neben den an Standorten mit nutzbarer Wasserkraft häufiger anzutreffenden Wassermühlen, die einzige Arbeitsmaschine der Menschheit. Entsprechend vielfältig war ihre Verwendung als Mahlmühle, als Ölmühle, zur Verarbeitung von Werkstoffen (etwa als Sägewerk) und als Pump- oder Schöpfwerk. Erst die Entwicklung der Dampfmaschine im 19. Jahrhundert brach langsam die Vorherrschaft dieser mit Primärenergie betriebenen Maschinen. Die klassische Windmühle mit rechteckigen, länglichen Flügeln ist in Europa sowohl im windigeren Flachland der nördlichen Regionen als auch an der Meeresküste im Mittelmeerraum weit verbreitet. -- mehr

Yellowstone-Nationalpark[Quelltext bearbeiten]

Morning Glory Pool, Heiße Quelle

Der Yellowstone-Nationalpark [ˈjɛloʊˌstoʊn] wurde am 1. März 1872 gegründet und ist damit der älteste Nationalpark der Welt. Er liegt mit 96 Prozent der Fläche beinahe vollständig im US-Bundesstaat Wyoming, drei Prozent liegen in Montana, ein Prozent in Idaho. Mit 8.987 km² Fläche gehört er zu den größten Nationalparks der USA. Die Fläche des Nationalparks entspricht in etwa der Größe Korsikas. Die Nord-Süd-Ausdehnung beträgt 102 Kilometer, die Ost-West-Ausdehnung 87 Kilometer. Der Yellowstone-Nationalpark ist Teil der Rocky Mountains und liegt durchschnittlich etwa 2.440 Meter über dem Meeresspiegel. Eagle Peak, der höchste Punkt des Parks, liegt auf 3.462 Metern, der tiefste Punkt, beim nördlichen Eingang, auf 1.620 Meter Höhe. -- mehr