Rieden (Oberpfalz)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Marktes Rieden
Rieden (Oberpfalz)
Deutschlandkarte, Position des Marktes Rieden hervorgehoben
49.32583333333311.946388888889365Koordinaten: 49° 20′ N, 11° 57′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberpfalz
Landkreis: Amberg-Sulzbach
Höhe: 365 m ü. NHN
Fläche: 32,29 km²
Einwohner: 2724 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 84 Einwohner je km²
Postleitzahl: 92286
Vorwahl: 09624
Kfz-Kennzeichen: AS, BUL, ESB, NAB, SUL
Gemeindeschlüssel: 09 3 71 146
Marktgliederung: 17 Ortsteile
Adresse der
Marktverwaltung:
Hirschwalder Str. 27
92286 Rieden
Webpräsenz: www.rieden.com
Bürgermeister: Gotthard Färber (CSU)
Lage des Marktes Rieden im Landkreis Amberg-Sulzbach
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Über dieses Bild

Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Markt

Rieden ist eine Gemeinde im Oberpfälzer Landkreis Amberg-Sulzbach, bestehend aus dem Markt Rieden und der ehemals selbstständigen Gemeinde Vilshofen.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Rieden liegt in der Region Oberpfalz-Nord am Unterlauf der nördlichsten Vils (neben dem linken Zufluss des Lechs und dem rechten Nebenfluss der Donau endet auch ihr Wasser über die Donau letztendlich im Schwarzen Meer) etwa 18 km vor deren Mündung in die Naab bei Kallmünz. Etwa 1,5 km von der südwestlichen Gemeindegrenze entfernt beginnt der Truppenübungsplatz Hohenfels.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Die politische Gemeinde Rieden hat 17 amtlich benannte Ortsteile[2]:

Es gibt die Gemarkungen Vilshofen, Rieden, Siegenhofen, und Taubenbacher Forst.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Markt Rieden war vor 1800 Pflegamt und gehörte zum Rentamt Amberg des Kurfürstentums Bayern. Rieden besaß das Marktrecht mit wichtigen Eigenrechten. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die gleichnamige Vorgängergemeinde der heutigen Gemeinde. 1945/46 wurden Teile der Gemeinde Siegenhofen nach Rieden eingemeindet.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Die heutige Gemeinde entstand am 1. Januar 1971 durch Zusammenlegung der Gemeinden Vilshofen und Rieden.[3]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

  • 1970: 2.245 Einwohner
  • 1987: 2.303 Einwohner
  • 2000: 2.893 Einwohner
  • 2005: 2.970 Einwohner

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister ist Gotthard Färber (CSU).

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 1.108.000 Euro, davon waren 263.000 Euro Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet.

Gemeinderat[Bearbeiten]

Nach der letzten Kommunalwahl am 2. März 2008 hat der Gemeinderat 14 Mitglieder. Die Wahlbeteiligung lag bei 69,6 %. Die Wahl brachte folgendes Ergebnis:

  CSU     8 Sitze  (55,2 %)
  SPD 3 Sitze (21,8 %)
  Freie Wählergemeinschaft 3 Sitze (23,0 %)

Weiteres Mitglied und Vorsitzender des Gemeinderates ist der Bürgermeister.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Vilshofen
    • Pfarrkirche St. Michael (1781)
    • Allerseelenkapelle am Pfarrberg (1495)
    • Wieskirche am Pfarrberg (1751)
    • Kreuzweg auf den Pfarrberg (1747)
  • Rieden
    • Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt (1717)
    • Kirche St. Georg (15. Jahrhundert)
    • Weg-Kapelle an der Kreuther Straße (1687)
    • Kapelle am Schloßberg mit Kreuzwegstationen (18. Jahrhundert)
  • Rieden-Kreuth
    • G.O.N.D. (großes Festival)
    • Ragnarök 2010 in der Ostbayernhalle

Siehe auch: Liste der Baudenkmäler in Rieden (Oberpfalz)

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten]

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 191 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Arbeitsort. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 1041. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine, im Bauhauptgewerbe zwei Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 40 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 2456 Hektar, davon waren 1624 Dauergrünfläche.

Bildung[Bearbeiten]

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):

  • Kindergärten: 100 Kindergartenplätze mit 95 Kindern
  • Volksschulen: Seit der Umsprengelung des Schulverbandes Ensdorf/Rieden zu Beginn des Schuljahres 2005/2006 befindet sich in Ensdorf die Hauptschule und in Rieden die Grundschule.

Im Schuljahr 2006/2007 unterrichteten an der Grundschule Rieden 22 Lehrer 260 Schülerinnen und Schüler.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Volkszählung und Bevölkerungsfortschreibung: Gemeinden, Bevölkerung (Volkszählungen und aktuell) vom 5. Juli 2013 (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111105/205044&attr=OBJ&val=899
  3.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7. Seite 419

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Rieden – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien