Sackpfeife (Musikinstrument)

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Sackpfeife, einfache Bauform, mundgeblasen
Pieter Bruegel d. Ä., Bauerntanz (um 1568), Ausschnitt
Sackpfeifer in der Zisterzienserabtei Santes Creus, Katalonien

Die Sackpfeife oder der Dudelsack (selten Bockpfeife) ist ein Holzblasinstrument. Zum Spielen wird Luft aus einem Luftsack durch Armdruck in Spiel- und Bordunpfeifen geleitet, wo Einfach- oder Doppelrohrblätter die Töne erzeugen. Grifflöcher am Spielrohr dienen zum Spielen von Melodien, während Bordunpfeifen einen gleichbleibenden Dauerton hervorbringen. Im Zusammenklang entsteht die für Sackpfeifen charakteristische Mehrstimmigkeit. Der Klang der Borduntöne ist meist ein tieferes, sattes Brummen, die Melodiepfeifen klingen höher, je nach Instrumententyp auch durchdringender.

Im deutschsprachigen Raum kam das Instrument im Laufe des 19. Jahrhunderts außer Gebrauch[1], erlebt aber in den letzten Jahrzehnten eine Wieder- bzw. Neubelebung. Sackpfeifen waren und sind innerhalb und außerhalb Europas weit verbreitet. Es gibt eine große Fülle unterschiedlicher Formen, Materialien und Verwendungsweisen.

Wer das Instrument spielt, wird als Sackpfeifer (Dudelsackpfeifer/Dudelsackspieler) bezeichnet.

Bezeichnungen Dudelsack und Sackpfeife[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Wortteil Dudel- lässt sich von duten/tuten herleiten, das „auf dem hirtenhorn, kuhhorn, der posaune oder einem ähnlichen instrument blasen“ bedeutet.[2] Der lautmalerische Wortstamm ist mit dem russischen dudá (дуда) „Pfeife, Rohrpfeife, Schalmei“ und dem tschechischen, slowakischen und polnischen dudy für „Sackpfeife“ verwandt.[3] Das Suffix-eln“ verleiht dem Verb dudeln eine iterative Bedeutung („immer wieder/ohne Unterlass blasen“), woraus sich auch die Konnotation von „eintönig/schlecht musizieren“ ergibt.[4] Aufgrund dieses Beiklangs wird im instrumentenkundlichen Zusammenhang häufig der neutralere Begriff „Sackpfeife“ statt „Dudelsack“ verwendet.

Aufbau und Spielweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sackpfeifen haben folgende Grundbestandteile, die bei den vielfältigen regionalen Formen unterschiedlich ausgeführt und kombiniert werden.

Luftsack und Luftzufuhr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasebalg für Sackpfeifen mit geringem bis mäßigem Luftdurchsatz

Der Luftsack wird meist aus abgedichtetem Leder[5], eventuell aus einem ganzen Tierbalg hergestellt. Oft wird Ziegenhaut verwendet, daher der Begriff Bockpfeife.[6] Sofern Fell verarbeitet wird, kann dieses nach innen oder außen gewendet sein. Heute wird auch Synthetikmaterial für den Luftsack verwendet. Dekorative Überzüge aus Stoff sind häufig.

Der Spieler bläst den Sack mit dem Mund durch ein Anblasrohr oder mit Hilfe eines Blasebalgs auf. Bei fast allen Sackpfeifen sorgt ein Rückschlagventil dafür, dass die eingeblasene Luft nicht zurückströmen kann, wenn der Spieler Atem holt bzw. den Blasebalg aufzieht. Der Sack wird mit einem oder beiden Armen gegen den Körper gedrückt, um einen möglichst konstanten Luftdruck im Sack zu erzeugen, der an die Spiel- und Bordunpfeifen abgegeben wird.

Spielpfeife[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Cornemuses du Centre mit austauschbaren Spiel- und verzierten Bordunpfeifen

Die meisten Sackpfeifen haben eine Spielpfeife. Spielpfeifen können eine zylindrische oder konische Bohrung haben. Mit konischer Bohrung klingen sie lauter als mit zylindrischer. Spiel- und Bordunpfeifen werden meist aus den auch sonst für Holzblasinstrumente verwendeten Tonhölzern gefertigt.[7]

Die Spielpfeifen der meisten Dudelsäcke sind diatonisch in reiner Stimmung gestimmt[8]. Tonartfremde Töne können nur begrenzt durch Hilfsgriffe gespielt werden. Klappen sind selten. Nur wenige Spielpfeifen werden überblasen (z. B. Uillean Pipes), so dass der Tonumfang der Oktave nur wenig überschritten wird.

Besonderheiten: Die sizilianische Zampogna hat zwei Spielpfeifen, die für zweistimmiges Melodiespiel geeignet sind (mit geringem Tonumfang, da jeweils nur die Finger einer Hand zur Verfügung stehen).

Die im Mittelmeerraum und im Nahen Osten verbreiteten „bordunlosen“ Sackpfeifen haben zwei parallele Spielrohre mit teils parallelen, teils unterschiedlichen Bohrungen. Diese können entweder mit flachen Fingern gleichzeitig gegriffen werden und klingen „unisono“ (wobei die entstehenden Schwebungen den Klang verstärken), oder eine der beiden Pfeifen übernimmt die Funktion des Borduns bzw. Stufenborduns (mit wechselnden Borduntönen). Beispiele dieses Typs sind Mezwed, Mih und Tulum.

Bordunpfeifen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Northumbrian Smallpipe mit vier Bordunpfeifen auf einem Stock

Dudelsackformen mit einem oder zwei Bordunen sind häufig, auch mehr Bordune sind möglich. Es erklingt der Grundton der verwendeten Tonart, bei mehreren Bordunen in verschiedenen Oktavlagen. Daneben kann die Dominante verwendet werden (Quint-/Quartbordun).

Um das Instrument in verschiedenen Tonarten zu verwenden, können die Bordunpfeifen auf mehrere Borduntöne gestimmt werden oder einzeln stummgeschaltet werden.

Bei einigen Sackpfeifentypen, insbesondere solchen mit überblasbaren Spielpfeifen oder umstimmbaren Bordunen, sind die Bordune weniger empfindlich gegenüber Druckschwankungen. So können Tonhöhe und Klang der Spielpfeife variiert werden, während der Bordun gleichbleibt.

Eine Besonderheit stellen die gedackten Bordune (regulators) der Uilleann Pipes dar, die beim Öffnen von Klappen auf unterschiedlichen Tonhöhen erklingen. Die Musette de Cour hat mehrere „gefaltete“ Bordune nach Art des Ranketts, die zudem über Schieber auf verschiedene Töne gestimmt werden können.

Spiel- und Bordunpfeifen werden meist durch eine Hülse, den sogenannten „Stock“, mit dem Luftsack verbunden.

Rohrblätter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Doppelrohrblätter für Spiel- (links), Einfachrohrblätter für Bordunpfeifen (rechts)

Die Rohrblätter für Spiel- und Bordunpfeifen werden normalerweise aus Schilfrohr (häufig Arundo donax) hergestellt, in neuerer Zeit auch aus Kunststoff oder Metall.

Die Spielpfeife kann ein Einfachrohrblatt oder ein Doppelrohrblatt haben. Doppelrohrblätter haben einen lauteren, intensiveren Klang ähnlich dem der Schalmeien. Bei west- und mitteleuropäischen Formen überwiegen für die Spielpfeife Doppelrohrblätter, in anderen Regionen traditionell ideoglotte Einfachrohrblätter.[9]

Bordunrohre haben häufig Einfachrohrblätter. In traditioneller Herstellung wird in die Seitenwand eines Rohres eine Zunge eingeschnitten (ideoglott). Heute werden häufig auch entsprechende Hülsen aus Kunststoff mit aufgebundenen Blättern verwendet. Die Dimensionen der Bordunrohrblätter sind auf den jeweiligen Ton bzw. auf die verwendete Rohrlänge genau abgestimmt.

Griffweisen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dudelsäcke werden teils in geschlossener, teils in offener Griffweise gespielt. Geschlossene Griffweise heißt, dass in der Grundstellung alle Grifflöcher von den Fingern abgedeckt werden. Um andere Töne zu erzeugen, werden die entsprechenden Grifflöcher einzeln geöffnet. Die offene Griffweise entspricht im Grundsatz der Griffweise anderer Blasinstrumente, wie z. B. der Blockflöte. Das heißt, es werden von oben nach unten so viele Löcher abgedeckt, wie es die Tonhöhe erfordert. Die halboffene (auch: halbgeschlossene) Griffweise kombiniert diese beiden Prinzipien.[10]

Da eine Sackpfeifenspielpfeife ständig einen Ton erzeugt, wird zur Trennung von zwei Tönen gleicher Tonhöhe mindestens ein anderer Ton kurz dazwischen gespielt (engl. grace note, frz. détaché). Aus dieser Notwendigkeit haben sich sackpfeifenspezifische Verzierungen entwickelt, bei denen oft mehrere kurze Zwischentöne zur Trennung von zwei gleichen Tönen eingeschoben werden.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Antike[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der historische Ursprung des Instruments lässt sich nicht sicher ermitteln, da die ältesten Zeugnisse vereinzelt und in ihrer Deutung nicht immer eindeutig sind. Als möglicherweise älteste Darstellung einer Sackpfeife wird ein hethitisches Relief aus Alaca Höyük diskutiert (vor 1200 v. Chr.)[11][12].

Gruppe von Musikern, rechte Figur mit Sackpfeife, Persisches Reich (6. Jahrhundert v. Chr.)

Ein persisches Relief aus Susa aus dem 6. vorchristlichen Jahrhundert zeigt eine Gruppe von Musikern, wobei ein Instrument in Umriss und Haltung der Ney anban verblüffend ähnelt, die bis heute im Südiran gespielt wird.[13]

Im aramäischen Teil des Danielbuchs (3,5.7.10.15) steht neben einer Reihe anderer Musikinstrumente der Ausdruck śûmponyâ. Dieses geht auf griechisch symphonia zurück [14] , welches auch die Wurzel für die spätere italienische Namensform Zampogna bildet. In der Antike steht diese Verwendung jedoch isoliert, daher ist die Stelle nicht sicher zu deuten. [15]

Ohne dass ein Name des Instruments genannt wird, könnte in den Stücken des griechischen Komödiendichters Aristophanes (vor 444 bis um 380 v. Chr.) von Sackpfeifen die Rede sein.[16]

In ptolemäischer Zeit (1. Jahrhundert v. Chr.) finden sich in Alexandrien mehrere Terrakotta-Figurinen mit eindeutig als Sackpfeife zu erkennendem Instrument. Eine sitzende Figur mit Phrygischer Mütze hält eine Panflöte vor dem Kinn und hat vor dem Bauch einen Luftsack mit einem Spiel- oder Bordunrohr.[17][18] Ein Anblasrohr ist nicht dargestellt. An das Knie der Figur drängt sich ein Zwerg. Der Dudelsack wird offenbar als exotisches („barbarisches“) Instrument wahrgenommen.

Der römische Historiker Sueton überliefert, dass Kaiser Nero sich als utricularius präsentiert habe (Nero, 54). Dieser Begriff hängt mit lat. utriculus „Weinschlauch“ zusammen. Die Übersetzung als „Sackpfeifer“ ergibt sich aus einer Referenzstelle bei Dion Chrysostomos, der von Nero berichtet, er sei fähig, den Aulos sowohl mit dem Mund als auch mittels eines unter die Achsel geklemmten Sackes zu spielen.

Martial verwendet gräzisierend den Begriff ascaules „Sack-Pfeifer“.[19]

Aus der Bemerkung, dass Nero sein Instrument mit oder ohne Luftsack spielte, lässt sich ein bordunlose Form vermuten. Eventuell hat es aber bereits in der Antike Formen mit separaten Bordunrohren gegeben: Eine undatierte Gemme zeigt einen Satyr mit Panflöte und einer Sackpfeife. Diese hat zwei Spiel-, ein Bordun und ein Anblasrohr[20]. Ähnlich komplex ist ein Abbildung aus Rom, die von Francesco Bianchini mit einer Spielpfeife und zwei Bordunen dargestellt wird.[21]

Mittelalter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine Gaita aus den Cantigas de Santa Maria (2. Hälfte 13. Jhd.)
Sackpfeifer aus dem Codex Manesse (zwischen 1305 und 1340)

Die frühesten Belege im Mittelalter sind literarisch. Im sog. Dardanusbrief von Pseudo-Hieronymus (9. Jhd.) wird ein „einfacher Sack mit zwei Luftrohren“ beschrieben, „durch das erste wird er aufgeblasen, aus dem zweiten kommt der Schall hervor“[22]. Im Mittelhochdeutschen werden suegelbalch „Pfeifenbalg“ und balchsuegelen „Balgpfeife“ gebraucht.[23]

Bildliche Darstellungen in Handschriften, Wandbemalungen und Holz- oder Steinplastiken sind ab dem 13. Jahrhundert in größerer Zahl vorhanden. Im Figurenprogramm gotischer Kirchen können Engel oder Dämonen mit Sackpfeifen dargestellt werden.

Zu dieser Zeit bestehen offenbar vielfältige Formen nebeneinander her. So zeigen die Cantigas de Santa Maria einen bordunlosen Typ (mit Schalltrichtern aus Horn)[24], eine Form mit zwei gleich langen parallelen Rohren, einem Spiel- und einen Bordunrohr, die oben und unten miteinander verbunden und reich verziert sind.[25] Weiterhin ist ein dritten Typ mit gedoppeltem Spielrohr und zwei gedoppelten, frei am Luftsack angebrachten Bordunpaaren abgebildet. Evtl. dient diese Doppelung zum Umschalten der Grundtöne.[26][27] Daneben sind auch zwei Platerspiele mit schalmeiartigem Spielrohr und kürzerem, zylindrischen Bordun dargestellt.[28]

Die Manessische Liederhandschrift belegt, dass der Dudelsack im Mittelalter auch zur höfischen Kultur gehörte. Eine Darstellung zeigt ein einborduniges Instrument mit einem konischen Bordun, der etwas länger ist als die ebenfalls konische Spielpfeife.[29] Die andere hat einen stark konischen Bordun, der etwa doppelt so lang wirkt wie das Melodierohr.[30]

Lediglich eine mittelalterliche Sackpfeife ist im Original bis in die Gegenwart erhalten, die „Rostocker Spielpfeife“[31] aus dem 15. Jahrhundert. Darüber hinaus sind die mittelalterlichen Sackpfeifen aber durch viele Beispiele in der Kunst erschließbar. Bis ins 15. Jahrhundert überwiegen einbordunige, mundgeblasene Sackpfeifen.[32][33]

Renaissance und Barock[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sackpfeife nach Sebastian Virdung (1511)

In seinem Werk Musica getutscht und außgezogen (1511) stellt Sebastian Virdung eine „Sackpfeiff“ dar, die seit dem 16. Jahrhundert in Mitteleuropa weit verbreitet war: Ein zweiborduniges Instrument, wobei das längere (zylindrische) Bordunrohr etwa doppelt so lang ist wie die konische Spielpfeife. Das bedeutet, dass der Bassbordun zwei Oktaven unter dem Grundton des Spielrohrs klang (zylindrische Rohr klingen bei selber Länge eine Oktave tiefer als konische). Der zweite Bordun ist etwa anderthalb mal so lang wie das Spielrohr und klang entsprechend eine Quinte über dem Bass. Auf der Vorderseite der Spielpfeife sind 7 Grifflöcher erkennbar.[34] Eine gleichartige Abbildung bietet Martin Agricola in seiner Musica Instrumentalis deudsch (1529).[35] Instrumente dieses Typs sind in der Malerei naturgetreu wiedergegeben, z. B. von Hieronymus Bosch[36], Pieter Bruegel d. Ä.[37], Albrecht Dürer[38] oder Hendrick Terbrugghen[39]. Andere Formen bestehen daneben fort.

Sackpfeifen aus Syntagma musicum, Bd.2 XI von Michael Praetorius, Beschriftung: 6. Großer Bock, 7. Schaper Pfeiff, 8. Hümmelchen, 9. Dudey
Abbildung der Musette in der Enzyklopädie von Diderot und d’Alembert, links eine schlichtere Cornemuse.

Michael Praetorius stellt im zweiten Band seines Werkes Syntagma musicum (1619) insgesamt sechs verschiedene Typen maßstäblich dar und gibt jeweils die Stimmungen dazu an. Er macht jedoch keine Angaben über die Art der Rohrblätter. Dem zweibordunigen Typ des 16. Jahrhunderts entspricht die Schäferpfeife mit zwei zylindrischen Bordunen auf einem Stock und einer konischen Spielpfeife, deren oft schlechte Intonation Praetorius bemängelt.[40] Als Bassinstrument dient ein Bock mit langem zylindrischen Bordun und zylindrischer Spielpfeife, die beide in Schalltrichter aus Horn münden. Kleine und entsprechend höher klingende Instrumente heißen Hümmelchen (zwei zylindrische Bordune) und Dudey (drei zylindrische Bordune), beide haben zylindrische Spielrohre. Als eher exotische Formen beschreibt er ein Instrument mit zwei Spielrohren, das er einmal im Erzstift Magdeburg gesehen hat und ein Instrument nach Art der französischen Musette.[41]

In seiner Schrift Harmonie universelle (1636) gibt Marin Mersenne detaillierte Beschreibungen verschiedener Dudelsäcke mit detailgenauen und maßstäblichen Abbildungen z. T. mit Angabe der Stimmungen.[42] Das einfachste von ihm beschriebene Instrument hat einen einfachen zylindrischen Bordun mit Doppelrohrblatt und ein Chalumeau genanntes Spielrohr nach Art der Schalmei mit einer Klappe, die von einer Fontanelle geschützt wird.[43] Ausführlicher beschreibt er eine Sackpfeife mit zwei Bordunen, wovon ein kurzer zylindrischer Bordun auf einem Stock mit der Spielpfeife steckt, während ein langer frei am Sack befestigt ist. Beide Bordune haben Einfachrohrblätter während das Spielrohr ein Doppelrohrblatt hat.[44] Die von ihm beschriebene Musette wird von einem Blasebalg gespeist. Die vier Bordune des Rankettborduns sind mit Doppelrohrblättern besetzt und können durch Schieber gestimmt werden. Der Tonumfang des Chalumeau ist durch Zusatzklappen nach oben erweitert.[45] Weiter beschreibt Mersenne (süd)italienische Instrumente mit zwei V-förmig angeordneten Spielpfeifen und einem in der Mitte angeordneten Bordun. Ein kleineres Instrument entspricht der bis heute erhaltenen Surdulina, wird aber von Mersenne Sampogne (Zampogna) oder Organine genannt. Eine große Form bezeichnet er als Sourdeline. Nach seinen Angaben hat diese zwei Spielpfeifen mit Grifflöchern und mehreren Klappen. Dazu kommt ein sehr langes, gefaltetes Bassrohr, dessen Bohrungen durch Klappen geschlossen sind. Dieses Rohr erklingt erst, wenn eine Klappe geöffnet wird. Das entspricht dem Prinzip der regulators der späteren Uilleann Pipes.[46][47]

Im Frankreich des 18. Jahrhunderts wurde der Dudelsack in der höfischen Kultur als Hirteninstrument im Rahmen der pastoralen Idylle geschätzt. Dafür wurde die Musette zur (heute so genannten) Musette de Cour weiterentwickelt. Diese Instrumente waren reichhaltig verziert. Namhafte Komponisten komponierten Stücke für Musette auch mit Orchester. Wie bei den früheren Formen werden Blasebalg und Rankettbordun verwendet. Die Spielpfeife ist mithilfe von Klappen chromatisch zu spielen und wird um eine petit chalumeau genannte kurze Pfeife ergänzt, die beim Öffnen von geschlossenen Klappen erklingt. Diese erweitern den Tonumfang für Melodien auf zwei Oktaven (ohne zu überblasen). Eine detaillierte Darstellung bietet die Encyclopédie von Diderot (1754).

Auch an den Höfen von Württemberg, Weimar und Sachsen sind verschiedene Sackpfeifentypen nachweisbar. Unter August dem Starken und sein Sohn August III. waren 16 Bockpfeifer bei Hof angestellt, insbesondere zur Begleitung der Jagd.[48]

Im 19. und 20. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dudelsackpfeifer und Schalmei spielender Junge, Carl Goebel (1864)

Im 19. Jahrhundert war der Dudelsack nur noch bei Schäfern, Hirten und Vaganten in Gebrauch. In seiner Bedeutung für die Tanzmusik wurde er aufgrund seiner melodischen und harmonischen Beschränkungen zunehmend verdrängt. Geige und Klarinette verfügten über einen größeren Umfang und konnten chromatisch gespielt werden. Die seit Anfang des 19. Jahrhunderts technisch verbesserten Blechblasinstrumente waren lauter und daher für Musik im Freien besser geeignet. Schließlich bot das aufkommende Akkordeon die Möglichkeit für einen einzelnen Musiker, mehrstimmig zu musizieren. Im deutschsprachigen Raum und Nordeuropa war der Dudelsack zwar noch bekannt, hatte aber seine Bedeutung verloren.

Abgesehen von Großbritannien, wo die schottischen Great Highland Pipes im Rahmen der Militärmusik eine besondere Stellung hatte, blieben die Sackpfeifen nur in Randlagen oder unzugänglichen Gebieten bis ins 20. Jahrhundert erhalten (z. B. Irland, Bretagne, Zentralfrankreich, Galizien, Süditalien, Balkan). Auch in diesen Bereichen ging die Zahl der aktiven Spieler bis Mitte des 20. Jahrhunderts stark zurück.

Seit den 70er Jahren ist das Interesse an Sackpfeifen neu erwacht. Einerseits werden die unterschiedlichen Typen als Zeichen der regionalen Traditionen und Identität neu geschätzt. Sie werden im Rahmen der Folklore aber auch im Folk verwendet. In Deutschland finden traditionelle und neu entwickelte Sackpfeifen auf Mittelalterfesten und -märkten großes Interesse und gehören zum Instrumentarium des sogenannten Mittelalterrock. Daneben werden historische Bauformen im Rahmen der historischen Aufführungspraxis rekonstruiert und gespielt.

Heute beschäftigen sich Instrumentenbauer und Musiker häufig übergreifend mit Typen unterschiedlicher historischer oder regionaler Herkunft.

Verbreitung und Formen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Abgrenzung der verschiedenen Formen ist nicht immer eindeutig. Einerseits können dieselben Bezeichnungen für ganz unterschiedliche Instrumente stehen (Gaita/Gaida, Bock, Dudy) andererseits haben nahe verwandte Instrumententypen in verschiedenen Regionen unterschiedliche Bezeichnungen (Mezwed, Tsambouna, Tulum u. a.). Außerdem variieren Instrumentbauer die Formen nach individuellen Vorstellungen und Bedürfnissen und machen dabei auch Anleihen aus Instrumenten anderer Regionen oder Epochen.

Die unterschiedlichen geographischen Formen sind heute auch außerhalb ihrer Ursprungsregion anzutreffen, so haben z. B. die Great Highland Bagpipes weltweit Spieler und Publikum.

Mitteleuropa[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Musikerin mit Hümmelchen bei Mittelalterfest

In Deutschland finden sich heute Nachbauten historischer Instrumente sowie für die Musik der Mittelalterszene neu geschaffene Typen.

In der tschechischen Volksmusik steht der Böhmische Bock in ungebrochener Tradition. Auch in Süddeutschland und Österreich findet der Bock in der Volksmusik wieder seinen Platz, den er im Laufe des 19. Jahrhunderts verloren hatte.

In der sorbischen Folklore spielt der Dudelsack eine wichtige Rolle.

Nord- und Nordosteuropa[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Skandinavien und Nordosteuropa gibt es ein- oder mehrbordunige Formen, auch Varianten des Bocks.

Britische Inseln[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spielerin mit Great Highland Bagpipe

In Schottland hat der Dudelsack eine besondere Tradition als Instrument am Hof. Im britischen „Disarming Act“ nach der Schlacht bei Culloden wurde die schottische Tradition größtenteils untersagt. Dies betraf die Hochland-Kleidung, aber nicht die Sackpfeife selbst. Heute werden die Great Highland Bagpipes einerseits als schottisches Nationalinstrument angesehen, andererseits haben sie sich durch die Militärmusik der Briten weltweit verbreitet.

Frankreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben der Musette, die im Barock am französischen Hof beliebt war, bestehen in Frankreich zahlreiche regionale Formen mit zum Teil ungebrochener Spieltradition (Bretagne, Zentralregion).

Iberische Halbinsel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Junge Gaiteros in Galicien

In Nordwestspanien sind in den lokalen Escuelas de Gaitas, Musikschulen mit Sackpfeifenunterricht, zehntausende Sackpfeifenschüler registriert. Aber auch in anderen Gegenden des Landes ist die Sackpfeife verbreitet.

Italien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine lebendige Spieltradition bis in die Gegenwart hat besonders die Zampogna in Süditalien.

Südosteuropa[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bulgarischer Kaba Gajda Spieler

In den regionalen Musiktraditionen Südosteuropas haben sich viele Formen erhalten.

Nordafrika und Vorderasien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Nordafrika, Malta und Vorderasien sind bordunlose Formen mit parallel angeordneter Doppelspielpfeife verbreitet. Ähnliche Formen gibt es auch nördlich des Mittelmeeres (vgl. Diple, Tsambouna, Boha).

Indien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf dem indischen Subkontinent gab es im Mittelalter mehrere Sackpfeifen, darunter die nordindische masak (auch mashak, mashq) oder die titti, die im 18. Jahrhundert durch importierte Instrumente der britischen Kolonialherren ersetzt wurden. Der einheimische Dudelsack wurde von den Briten abgrenzend als pungi bezeichnet, heute in Indien der Name für das Blasinstrument der Schlangenbeschwörer, das wegen derselben Tonerzeugung eine Vorform des Dudelsacks darstellt. Sackpfeifen überlebten in Indien als britisches Erbe und sind gelegentlich bei Prozessionen zu sehen. Die traditionelle masak aus Ziegenhaut wird in ländlichen Regionen Nordindiens und in Pakistan vor allem bei Hochzeiten gespielt, in der Region Garhwal am Südrand des Himalaya sind zwei Sackpfeifenspieler, die den Hochzeitszug anführen, praktisch unverzichtbar.[49] Die Bhopa-Gemeinschaft in Rajasthan spielen sie zusammen mit der Streichlaute sarangi, Flöten und dem Doppelrohrblattinstrument shehnai.

Hygiene[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im August 2016 wird mit Berufung auf einen Bericht in der Zeitschrift Thorax über den Tod eines 61-jährigen Dudelsackspielers im Jahr 2014 berichtet, der auf Schimmelpilzsporen in seinem Instrument zurückgehen soll. Daher wird die regelmäßige Reinigung empfohlen.[50]

Verwandte Instrumente[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das walisische Pibgorn wird heute als eigenständiges Instrument oder als Spielpfeife eines Dudelsacks gespielt (drei Exemplare aus dem 18. Jahrhundert)

Ein nah verwandtes Instrument ist das Platerspiel, bei dem eine Tierblase als Luftreservoir dient. Andere Instrumente, deren Ton mit Hilfe eines Luftbalges erzeugt werden, sind die Orgel und die Akkordeoninstrumente.

Weitere Windkapselinstrumente sind Krummhorn, Rauschpfeife und der als Übungsinstrument für die Great Highland Bagpipe verwendete Practice Chanter.

Bei einigen Sackpfeifen werden die Spielpfeifen gelegentlich als eigenständiges Instrument direkt mit dem Mund angeblasen (z. B. Pibgorn, Diple, Magrouna).

Bemerkenswert sind der ägyptische Arghul und die sardinischen Launeddas, bei denen mehrere Pfeifen von der Luft der Mundhöhle gespeist werden. Da diese Instrumente in Zirkularatmung gespielt werden, gibt es funktionale Parallelen. Ähnliches gilt für das indische Instrument Pungi. Dort dient ein Kürbis als Windkapsel, die ein Melodie- und ein Bordunrohr aufnimmt. Als Luftreservoir dient ebenfalls die Mundhöhle.

Andere Borduninstrumente sind die Drehleier, Bordunzither und Doppelflöten (dwojanka in Bulgarien oder fluier gemănat in Rumänien).

Mittlerweile sind auch elektrische Sackpfeifen, die midigesteuert an einen Verstärker bzw. an einen Computer angeschlossen werden können, auf dem Markt. Erfinder war der asturische Musiker José Ángel Hevia zusammen mit dem Computerprogrammierer Alberto Arias und dem Techniker Miguel Dopico.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Anthony Baines: Bagpipes. Oxford University Press, Oxford 1960.
  • Bernard Boulanger: Dudelsack spielen. Verlag der Spielleute, ISBN 3-927240-59-1.
  • Der Dudelsack in Europa – mit besonderer Berücksichtigung Bayerns. Bayerischer Landesverein für Heimatpflege, München 1996, ISBN 3-931754-02-2.
  • Javier Campos Calvo: Around the Origins of Bagpipes: Relevant Hypotheses and Evidences, in: Greek and Roman Musical Studies, 2015, Bd. 3, Lieferung 1, S. 18–52, ISSN 2212-974X E-ISSN 2212-9758.
  • Michael Hofmann: Sackpfeifers Handbuch. Verlag der Spielleute, Reichelsheim, 5. Auflage 1994, ISBN 3-927240-02-8.
  • Ralf Gehler: Sackpfeifer, Bierfiedler, Stadtmusikanten. Volksmusik und Volksmusikanten im frühneuzeitlichen Mecklenburg. Thomas Helms, Schwerin 2012, ISBN 978-3-940207-71-5.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Wiktionary: Dudelsack – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Commons: Sackpfeife – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Dudelsäcke. Abgerufen am 26. August 2015.
  2. Lemma duten. In: Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch, Leipzig 1854-1960 (www.woerterbuchnetz.de).
  3. Dudelsack. In: Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache des 20. Jahrhunderts (DWDS).
  4. dudeln. In: Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache des 20. Jahrhunderts (DWDS).
  5. Stephans SackpfeifenClub – Der Sack. Abgerufen am 28. August 2015.
  6. Der Selbitzer Bockpfeifer, #1/1955, S. 2.
  7. Stephans SackpfeifenClub – Holzarten. Abgerufen am 28. August 2015.
  8. Stimmung von Sackpfeifen. Abgerufen am 27. August 2015.
  9. Corvus. Abgerufen am 27. August 2015.
  10. Stephans SackpfeifenClub – Griffweisen. Abgerufen am 28. August 2015.
  11. Gerald Abraham: “The Concise Oxford History of Music”, Oxford University Press, Oxford 1979.
  12. The Mysterious History of Bagpipes. Abgerufen am 1. September 2015.
  13. 1911 Encyclopædia Britannica/Bag-pipe. Abgerufen am 1. September 2015.
  14. סוּמפניה śûmponyâ, aus dem griechischen συμφωνία (symphonia wörtlich „Zusammenklang“) abgeleitet. Vergleiche: Wilhelm Gesenius: Hebräisch-deutsches Handwörterbuch über die Schriften des Alten Testaments mit Einschluss der geographischen Nahmen und der chaldäischen Wörter beym Daniel und Esra, Band 2, Leipzig 1812.
  15. Mary Angela Wardle: Musical Instruments in the Roman World. Abgerufen am 1. September 2015 (PDF)., Bd. 1, S. 168.
  16. Lysistrata 1245 und Die Acharner 862ff, evtl. mit Bezug auf ein Instrument mit Hundebalg, wenn nicht einfach ein derbes Sprachspiel, Wardle, Musical Instruments, Bd. 1, S. 165.
  17. Hans Hickmann: Altägyptische Musik. In: Bertold Spuler (Hrsg.): Handbuch der Orientalistik. 1. Abt. Der Nahe und der Mittlere Osten. Ergänzungsband IV. Orientalische Musik. E.J. Brill, Leiden/Köln 1970, S. 160.
  18. Abbildung in Wardle, Musical Instruments, Bd. 1, S. 167 und Caesar’s Bagpipes. Abgerufen am 1. September 2015. unter „EARLY GREEK AND EGYPTIAN SOURCES“ sowie auf Some Notes on the History of the Bagpipe – Page 2. Abgerufen am 21. September 2015. unten, (Foto).
  19. nach griech. *ἀσκ-άυληϛ, Wardle, Musical Instruments, Bd. 1, S. 166.
  20. aus der Ionides Collection, Wardle, Musical Instruments, Bd. 1, S. 169.
  21. Relief aus dem Hof eines Palastes bei Santa Croce, Francesco Bianchini De Tribus Generibus Instrumentorum Musicae Veterum Organicae. Abgerufen am 1. September 2015., die Abbildung findet sich hier [1] rechts unten.
  22. Migne , Patr. lat. XXX, vgl. Die Sackpfeife in Deutschland. Abgerufen am 2. September 2015.
  23. Edward Buhle, Die musikalischen Instrumente in den Miniaturen des frühen Mittelalters, Band 1, S. 48; aus: Eberhard Gottlieb Graff, Deutsche Interlinearversionen der Psalmen, aus einer Windberger Handschrift zu München (XII. Jahrhundert); und einer Handschrift zu Trier (XIII. Jahrhundert), 1839, S. 384 (Psalm 80,2) und S. 667 (Psalm 149,3).
  24. Abbildung Cantiga 260
  25. Abbildung Cantiga 280
  26. Abbildung Cantiga 340
  27. vgl. Video eines Nachbaus Gaita de Cantiga 350. Abgerufen am 2. September 2015., richtig ist Cantiga 340
  28. Cantigas de Santa Maria, Cantiga 230
  29. Codex Manesse 399r
  30. Codex Manesse 13r.png
  31. Ralf Gehler: Zwei Sackpfeifenfragmente als archäologische Zeugen norddeutscher Musikkultur. In: Studien zur Musikarchäologie V. Musikarchäologie im Kontext. Archäologische Befunde, historische Zusammenhänge, soziokulturelle Beziehungen.Vorträge des 4. Symposiums der Internationalen Studiengruppe Musikarchäologie im Kloster Michaelstein, 19.–26. September 2004, S. 41–48.
  32. Vergleiche: Merit Zloch: Rohrblattinstrumente mit rechteckigem bis flachrundem Querschnitt. In: Ellen Hickmann, Ricardo Eichmann (Hrsg.): Musikarchäologische Quellengruppen. Bodenurkunden, mündliche Uberlieferung, Aufzeichnung. Vorträge des 3. Symposiums der Internationalen Studiengruppe Musikarchäologie im Kloster Michaelstein, 9.–16. Juni 2002, und andere Beiträge. Leidorf, Rahden 2004, ISBN 3-89646-645-3 (Studien zur Musikarchäologie, 4), Seite 49–58.
  33. Bagpipes in Medieval Manuscripts – eine Sammlung mittelalterlicher Abbildungen von Sackpfeifen. Abgerufen am 20. September 2015.
  34. Abbildung S. Virdung, Musica getutscht und außgezogen, Sackpfeife
  35. Musica instrumentalis Deudsch (Agricola, Martin). Abgerufen am 5. September 2015 (PDF). Kapitel 1.
  36. Hieronymus Bosch, Epiphanie-Triptychon, Mitteltafel: Anbetung der Heiligen Drei Könige, Detail
  37. Pieter Bruegel d. Ä., Bauerntanz, Ausschnitt
  38. Albrecht Dürer, Der Dudelsackpfeifer
  39. Hendrik ter Brugghen, Der Dudelsackspieler
  40. „Und sind die Schaper/ oder Schäfferpfeiffern in den obern Löchern meiste(n)theils falsch“, Michael Praetorius, Syntagma Musicum, Bd. 2, S. 42.
  41. Michael Praetorius, Syntagma Musicum, Bd. 2, S. 42–43.
  42. TRAITÉS FRANÇAIS SUR LA MUSIQUE. Abgerufen am 11. September 2015.
  43. Mersenne, Instruments à vent 306
  44. Mersenne, Instruments à vent 283
  45. Mersenne, Instruments à vent 290b
  46. Barry O’Neill: The Sordellina, a Possible Origin of the Irish RegulatorsBarry O’Neill. Abgerufen am 19. September 2015 (PDF).
  47. Mersenne gibt an, ein solches Instrument selbst erweitert zu haben, indem er das Bordunrohr noch einmal verlängerte und ein zweites Mal faltete. Schließlich habe er ein weiteres Bordunrohr hinzugefügt, um so zwei Oktaven in der Basslage chromatisch spielen zu können.Mersenne, Instruments à vent 293
  48. Michael Cwach: The pukl and Chodsko: Aspects of linkage between a bagpipe and an ethnographic region. A thesis submitted in partial fulfilment of the requirements for the Degree of Doctor of Philosophy, University of Canterbury, June 2012, thesis_fulltextpdf.pdf. Abgerufen am 8. September 2016. (36.93Mb), S. 56-57 u. S. 146-154
  49. Andrew Alter: Garhwali Bagpipes: Syncretic Processes in a North Indian Regional Musical Tradition. In: Asian Music, Vol. 29, No. 1. 1997–1998, S. 1–16.
  50. Dudelsackspieler an Schimmelpilz in Instrument gestorben orf.at, 24. August 2016, abgerufen 24. August 2016.