Thorsten Kinhöfer

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Thorsten Kinhöfer 2013

Thorsten Kinhöfer (* 27. Juni 1968 in Wanne-Eickel) ist ein ehemaliger deutscher Fußballschiedsrichter.

Leben[Bearbeiten]

Kinhöfer lebt in Herne und arbeitet als Leiter Controlling bei den Stadtwerken Herne.

Fußball[Bearbeiten]

Kinhöfer begann das Fußballspielen als Jugendlicher als Torwart beim SV Holsterhausen und beim DSC Wanne-Eickel. In seiner Jugend hatte er durch eine Ellenbogenfraktur und durch Ascheplätze beschädigte Knie Einschränkungen zu verspüren. Bereits mit 16 Jahren machte er seine Schiedsrichterprüfung und begann in F- und E-Jugend-Ligen. Nach seinem Übergang als Spieler von der A-Jugend in den Herrenbereich entschied er sich, sich ganz dem Schiedsrichtereinsatz zu widmen.

Kinhöfer ist seit 1994 DFB-Schiedsrichter für den SC Constantin Herne. Seit 1997 leitet er Spiele der Zweiten und seit 2001 Spiele der Ersten Fußball-Bundesliga. Sein erster Einsatz war am 23. September 2001 in der Partie TSV 1860 München gegen VfL Wolfsburg. 2003 leitete er Spiele in der koreanischen K-League. In den folgenden Jahren leitete er zudem Spiele in der saudi-arabischen Saudi Professional League und in der katarischen Qatar Stars League.

Seit Januar 2006 war Thorsten Kinhöfer FIFA-Schiedsrichter. Am 1. März 2006 leitete er mit dem Freundschaftsspiel zwischen den USA und Polen sein erstes internationales Spiel.

Vom DFB wurde Kinhöfer für die Leitung des Finals des DFB-Pokals 2010 in Berlin angesetzt.

Im September 2013 wurde bekannt, dass Bastian Dankert und Tobias Stieler ab dem Jahr 2014 als Schiedsrichter zur FIFA-Liste gemeldet werden. Die beiden ersetzen Florian Meyer und Kinhöfer, die altersbedingt ausscheiden müssen.[1]

Am 23. Mai 2015 leitete Kinhöfer mit der Partie FC Bayern München gegen den 1. FSV Mainz 05 seine letzte Partie als Schiedsrichter im Profibereich, da er aufgrund der Vollendung der derzeit gültigen Altersgrenze von 47 Jahren ausscheiden muss.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. DFB verjüngt Schiedsrichter-Spitze