Villenbach

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Villenbach
Villenbach
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Villenbach hervorgehoben
Koordinaten: 48° 31′ N, 10° 37′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Dillingen an der Donau
Verwaltungs­gemeinschaft: Wertingen
Höhe: 437 m ü. NHN
Fläche: 17,81 km2
Einwohner: 1229 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 69 Einwohner je km2
Postleitzahl: 86637
Vorwahl: 08296
Kfz-Kennzeichen: DLG, WER
Gemeindeschlüssel: 09 7 73 179
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 17
86637 Villenbach
Webpräsenz: www.villenbach.de
Bürgermeister: Werner Filbrich (Freie Wählergemeinschaften)
Lage der Gemeinde Villenbach im Landkreis Dillingen an der Donau
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Über dieses Bild

Villenbach ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Dillingen an der Donau und ein Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Wertingen.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Villenbach liegt in der Region Augsburg. Auf dem Gemeindegebiet existieren folgende Gemarkungen: Riedsend, Villenbach und Wengen. Weitere Dörfer in der Gemeinde sind Demhart, Beuren, Hausen und Rischgau. Villenbach und Hausen liegen an der Zusam.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zur Gemeindegründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Villenbach gehörte dem Domstift Augsburg und wurde vom Obervogtamt Zusamaltheim verwaltet. Seit der Säkularisation von 1802/03 gehört der Ort zu Bayern.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Mai 1978 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Riedsend und Wengen sowie Teile von der aufgelösten Gemeinde Hegnenbach, der Ortsteil Rischgau, eingegliedert.[2]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1961: 1126 Einwohner[2]
  • 1970: 1098 Einwohner[2]
  • 1987: 1062 Einwohner
  • 1991: 1109 Einwohner
  • 1995: 1145 Einwohner
  • 2000: 1201 Einwohner
  • 2005: 1265 Einwohner
  • 2010: 1249 Einwohner
  • 2015: 1269 Einwohner

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1. Bürgermeister ist seit Mai 2014 Werner Filbrich (* 1959) (Freie Wählergemeinschaften).

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im zwölfköpfigen Gemeinderat hat die Freie Wählergemeinschaft Villenbach-Rischgau-Hausen (FWG VRH) 8 und die Freie Wählergemeinschaft Wengen-Riedsend (FWG WR) 4 Sitze (Stand: Kommunalwahl 2014).

Michael Stegmiller, Josef Dippel, Willi Scholz, Walter Hartmann, Günther Mayer, Nikola Lürkens, Dieter Meißle, Stefan Geis (alle Villenbach-Rischgau-Hausen) und Lydia Edin, Gottwald Dirr, Christian Pickl und 2. Bürgermeister Reinhard Langenmair (alle Wengen-Riedsend)

Steuereinnahmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 2014: 642 000 €.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: In Rot ein herschauender silberner Ochsenkopf.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gab 2013 insgesamt 65 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 509 (Pendlersaldo: 444). Es bestanden 2010 insgesamt 26 landwirtschaftliche Betriebe. Die landwirtschaftlich genutzte Fläche war 1055 ha groß, davon waren 814 ha Ackerfläche.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 2014):

  • Kindergarten: 50 Kindergartenplätze mit 44 Kindern

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Villenbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 4. Januar 2018 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. a b c Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 768 und 770.