Villenbach

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Villenbach
Villenbach
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Villenbach hervorgehoben

Koordinaten: 48° 31′ N, 10° 37′ O

Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Dillingen an der Donau
Verwaltungs­gemeinschaft: Wertingen
Höhe: 437 m ü. NHN
Fläche: 17,81 km2
Einwohner: 1277 (31. Dez. 2020)[1]
Bevölkerungsdichte: 72 Einwohner je km2
Postleitzahl: 86637
Vorwahl: 08296
Kfz-Kennzeichen: DLG, WER
Gemeindeschlüssel: 09 7 73 179
Gemeindegliederung: 11 Gemeindeteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 17
86637 Villenbach
Website: www.villenbach.de
Erster Bürgermeister: Werner Filbrich (Freie Wählergemeinschaften)
Lage der Gemeinde Villenbach im Landkreis Dillingen an der Donau
Baden-WürttembergLandkreis AugsburgLandkreis Donau-RiesLandkreis GünzburgAislingenBachhagelBächingen an der BrenzBinswangenBissingen (Bayern)BlindheimButtenwiesenDillingen an der DonauFinningenGlöttGundelfingen an der DonauHaunsheimHöchstädt an der DonauHolzheim (bei Dillingen an der Donau)LaugnaLauingen (Donau)LutzingenMedlingenMödingenSchwenningen (Donau)SyrgensteinVillenbachWertingenWittislingenZiertheimZöschingenZusamaltheimKarte
Über dieses Bild

Villenbach ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Dillingen an der Donau. Die Gemeinde ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Wertingen.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt in der Region Augsburg. Villenbach und Hausen liegen an der Zusam.

Es gibt 11 Gemeindeteile (in Klammern ist der Siedlungstyp angegeben):[2]

Das Gemeindegebiet ist in den Gemarkungen Riedsend, Villenbach und Wengen aufgeteilt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zur Gemeindegründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Villenbach gehörte dem Domstift Augsburg und wurde vom Obervogtamt Zusamaltheim verwaltet. Seit der Säkularisation von 1802/03 gehört der Ort zu Bayern.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurden am 1. Mai 1978 die Gemeinden Riedsend und Wengen sowie der Gemeindeteil Rischgau der aufgelösten Gemeinde Hegnenbach eingegliedert.[3]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1961: 1126 Einwohner[3]
  • 1970: 1098 Einwohner[3]
  • 1987: 1062 Einwohner
  • 1991: 1109 Einwohner
  • 1995: 1145 Einwohner
  • 2000: 1201 Einwohner
  • 2005: 1265 Einwohner
  • 2010: 1249 Einwohner
  • 2015: 1269 Einwohner

Zwischen 1988 und 2018 wuchs die Gemeinde von 1066 auf 1271 um 205 Einwohner bzw. um 19,2 %.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erster Bürgermeister ist seit Mai 2014 Werner Filbrich (* 1959, Freie Wählergemeinschaften). Er wurde bei der Wahl am 15. März 2020 mit 91,5 % für weitere sechs Jahre im Amt bestätigt.

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat besteht aus 12 Mitgliedern. Seit den 2014 verteilen sich die Stimmanteile und Sitze wie folgt:

Parteien und

Wählergemeinschaften

2020[4] 2014[5]
% Sitze % Sitze
Freie Wählergemeinschaft Villenbach-Rischgau-Hausen 67,1 8 62,7 8
Freie Wählergemeinschaft Wengen-Riedsend 32,9 4 37,3 4
Gesamt 100,0 12 100,0 12
Wahlbeteiligung in % 66,2 67,0

Steuereinnahmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 2018: 240 000 €.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

DEU Villenbach COA.svg
Blasonierung: „In Rot ein herschauender silberner Ochsenkopf.“[6]

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bodendenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gab 2013 insgesamt 65 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 509 (Pendlersaldo: 444). Es bestanden 2010 insgesamt 26 landwirtschaftliche Betriebe. Die landwirtschaftlich genutzte Fläche war 1055 ha groß, davon waren 814 ha Ackerfläche.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 2020):

  • Kindertageseinrichtung: 40 Kindergartenplätze und 12 Kinderkrippenplätze mit 50 Kindern

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Villenbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Genesis Online-Datenbank des Bayerischen Landesamtes für Statistik Tabelle 12411-001 Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Gemeinde Villenbach in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 30. August 2019.
  3. a b c Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 768 und 770.
  4. Kommunalwahlen in Bayern am 15. März 2020. Abgerufen am 1. Mai 2021.
  5. Kommunalwahlen in Bayern am 16. März 2014. Abgerufen am 1. Mai 2021.
  6. Eintrag zum Wappen von Villenbach in der Datenbank des Hauses der Bayerischen Geschichte