Mödingen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Mödingen
Mödingen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Mödingen hervorgehoben
Koordinaten: 48° 39′ N, 10° 26′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Dillingen an der Donau
Verwaltungs­gemeinschaft: Wittislingen
Höhe: 447 m ü. NHN
Fläche: 23,02 km2
Einwohner: 1290 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 56 Einwohner je km2
Postleitzahl: 89426
Vorwahl: 09076
Kfz-Kennzeichen: DLG, WER
Gemeindeschlüssel: 09 7 73 147
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Weingartenstraße 9
89426 Mödingen
Webpräsenz: www.moedingen.de
Bürgermeister: Walter Joas
Lage der Gemeinde Mödingen im Landkreis Dillingen an der Donau
Baden-Württemberg Landkreis Augsburg Landkreis Donau-Ries Landkreis Günzburg Aislingen Bachhagel Bächingen an der Brenz Binswangen Bissingen (Bayern) Blindheim Buttenwiesen Dillingen an der Donau Finningen Glött Gundelfingen an der Donau Haunsheim Höchstädt an der Donau Holzheim (bei Dillingen an der Donau) Laugna Lauingen (Donau) Lutzingen Medlingen Mödingen Schwenningen (Donau) Syrgenstein Villenbach Wertingen Wittislingen Ziertheim Zöschingen ZusamaltheimKarte
Über dieses Bild

Mödingen ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Dillingen an der Donau.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mödingen liegt in der Region Augsburg.

Es existieren folgende Ortsteile: Bergheim, Mödingen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zum 19. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mödingen und Bergheim gehörten zum schon vor 1239 gegründeten Kloster Maria Medingen. Die Orte waren Teil des Kurfürstentums Bayern und bildeten eine geschlossene Hofmark, deren Sitz das Kloster bis zu seiner Aufhebung im Jahr 1803 war. Mit dem Gemeindeedikt von 1818 entstanden die unabhängigen Gemeinden Mödingen und Bergheim. 1843 wurde das verlassene Kloster von Dillinger Franziskanerinnen neu besiedelt.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Zuge der bayerischen Gemeindegebietsreform schlossen sich am 1. Mai 1978 die ehemals selbstständigen Gemeinden Bergheim und Mödingen mit dem Kloster Maria Medingen zu einer Gemeinde innerhalb der Verwaltungsgemeinschaft Wittislingen zusammen.[2] In einer Abstimmung aller Wahlberechtigten wurde mit knapper Mehrheit als Name der neuen Gemeinde der Name „Mödingen“ festgelegt.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1961: 1476 Einwohner[2]
  • 1970: 1436 Einwohner[2]
  • 1987: 1205 Einwohner
  • 1991: 1323 Einwohner
  • 1995: 1363 Einwohner
  • 2000: 1377 Einwohner
  • 2005: 1340 Einwohner
  • 2010: 1333 Einwohner
  • 2015: 1290 Einwohner

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde gehört der Verwaltungsgemeinschaft Wittislingen an.

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wahl des Gemeinderats am 16. März 2014 führte zu folgendem Endergebnis:[3]

Christlich Unabhängige Wählervereinigung Bergheim 6 Sitze (2008: 6 Sitze)
CSU / FUW Mödingen 6 Sitze (2008: 6 Sitze)

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister ist Walter Joas (CUW Bergheim). Er wurde bei der Wahl des ersten Bürgermeisters am 16. März 2014 wiedergewählt.[3] Vorgänger von Walter Joas war Josef Mannes (CUW Bergheim). Er hatte das Amt bis 2005 inne.[4]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: Unter schwarzem Schildhaupt, darin ein achtstrahliger goldener Stern, schräg geteilt von Gold und Blau; oben eine aus dem linken Schildrand wachsende blauer Adlerkralle, unten ein steigender goldener Löwe.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 64 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 458. Im verarbeitenden Gewerbe gab es vier, im Bauhauptgewerbe zwei Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 33 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Ackerfläche von 1028 ha.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):

  • Kindergarten: 50 Kindergartenplätze mit 47 Kindern

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Mödingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. a b c Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 771.
  3. a b VG Wittislingen: Bekanntmachung des Ergebnisses der Wahl des ersten Bürgermeisters. In: Amtsblatt der Verwaltungsgemeinschaft Wittislingen, S. 131. KW 14/2014, abgerufen am 14. Januar 2017 (pdf).
  4. Stephanie Sartor: Amtsinhaber Walter Joas nominiert. In: Augsburger Allgemeine. 30. November 2013, abgerufen am 15. Januar 2017.