Binswangen

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Binswangen (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Binswangen
Binswangen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Binswangen hervorgehoben
Koordinaten: 48° 33′ N, 10° 38′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Dillingen an der Donau
Verwaltungs­gemeinschaft: Wertingen
Höhe: 440 m ü. NHN
Fläche: 11,91 km2
Einwohner: 1308 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 110 Einwohner je km2
Postleitzahl: 86637
Vorwahl: 08272
Kfz-Kennzeichen: DLG, WER
Gemeindeschlüssel: 09 7 73 116
Adresse der Verbandsverwaltung: Schulstr. 12
86637 Wertingen
Webpräsenz: www.binswangen.de
Bürgermeister: Anton Winkler (Freie Wählergemeinschaft)
Lage der Gemeinde Binswangen im Landkreis Dillingen an der Donau
Baden-Württemberg Landkreis Augsburg Landkreis Donau-Ries Landkreis Günzburg Aislingen Bachhagel Bächingen an der Brenz Binswangen Bissingen (Bayern) Blindheim Buttenwiesen Dillingen an der Donau Finningen Glött Gundelfingen an der Donau Haunsheim Höchstädt an der Donau Holzheim (bei Dillingen an der Donau) Laugna Lauingen (Donau) Lutzingen Medlingen Mödingen Schwenningen (Donau) Syrgenstein Villenbach Wertingen Wittislingen Ziertheim Zöschingen ZusamaltheimKarte
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Binswangen ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Dillingen an der Donau und ein Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Wertingen.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Binswangen liegt in der Region Augsburg zwischen Wertingen und Dillingen an der Donau.

Es existiert nur die Gemarkung Binswangen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste urkundliche Erwähnung des Orts stammt aus dem Jahr 1182. Binswangen kam im Jahre 1300 in den Besitz des Konrad Ramschwag und 1334 in den Besitz der Herren von Ellerbach. Die Freiherren von Langenmantel (1412–1563) folgten. Später erscheinen die Schertlin von Burtenbach (1569–1638) und die Freiherren von Knöringen (1638–1769) als Ortsherren. Nachfolgend war Binswangen unter der Lehensherrschaft des Fürststifts Kempten. Seit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 gehört der Ort dann zu Bayern. Beim Novemberpogrom 1938 wurde die Synagoge in Binswangen durch SA-Männer aus Augsburg geplündert und geschändet. In den letzten Apriltagen des Jahres 1945 wurde der Ort noch von den Amerikanern beschossen. Nach dem Zweiten Weltkrieg waren bis zu 400 Heimatvertriebene im Ort untergebracht.[2]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1961: 0936 Einwohner
  • 1970: 1011 Einwohner
  • 1987: 1094 Einwohner
  • 1991: 1100 Einwohner
  • 1995: 1211 Einwohner
  • 2000: 1249 Einwohner
  • 2005: 1338 Einwohner
  • 2010: 1357 Einwohner
  • 2015: 1308 Einwohner

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister ist Anton Winkler (Freie Wählergemeinschaft). Er wurde im Jahr 2002 Nachfolger von Heinz Petz (CSU). Bei den Kommunalwahlen in Bayern 2014 wurde er mit 86,99 % der Stimmen im Amt bestätigt.

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wahl 2014 ergab folgende Sitzverteilung im Gemeinderat (zwölf Mitglieder):

  • Freie Wählergemeinschaft 4
  • CSU 4
  • Bürgerblock/Parteilose 3
  • Grüne 1

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: Über einem von Grün und Gold gespaltenen Treppengiebel im Schildfuß gespalten von Gold und Grün; vorne eine heraldische Lilie, hinten drei heraldische Rosen an beblättertem Stiel in verwechselten Farben.

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 92 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 447. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine, im Bauhauptgewerbe zwei Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 42 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1571 ha, davon waren 1425 ha Ackerfläche und 144 ha Dauergrünfläche.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 2005):

  • Kindergarten: 20 Kindergartenplätze mit 39 Kindern
  • Grundschule

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bildergalerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Binswangen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Orts-Geschichte von Binswangen, abgerufen am 22. Juni 2014.