Wildenberg

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Dieser Artikel erläutert die Gemeinde Wildenberg in Niederbayern; zu anderen Bedeutungen siehe Wildenberg (Begriffsklärung).
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Wildenberg
Wildenberg
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Wildenberg hervorgehoben
Koordinaten: 48° 44′ N, 11° 55′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Niederbayern
Landkreis: Kelheim
Verwaltungs­gemeinschaft: Siegenburg
Höhe: 430 m ü. NHN
Fläche: 18,16 km2
Einwohner: 1388 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 76 Einwohner je km2
Postleitzahl: 93359
Vorwahl: 09444
Kfz-Kennzeichen: KEH, MAI, PAR, RID, ROL
Gemeindeschlüssel: 09 2 73 181
Adresse der Verbandsverwaltung: Marienplatz 13
93354 Siegenburg
Webpräsenz: www.wildenberg.de
Bürgermeisterin: Marion Schwenzl (Gemeindewohl/FW)
Lage der Gemeinde Wildenberg im Landkreis Kelheim
Altmühl Altmühl Donau Main-Donau-Kanal Naab Regen (Fluss) Landkreis Eichstätt Landkreis Freising Landkreis Landshut Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm Regensburg Landkreis Regensburg Landkreis Straubing-Bogen Gemeindefreies Gebiet Hacklberg Painten Hienheimer Forst Frauenforst Neustadt an der Donau Dürnbucher Forst Abensberg Aiglsbach Attenhofen Bad Abbach Biburg (Niederbayern) Elsendorf Essing Hausen (Niederbayern) Herrngiersdorf Ihrlerstein Kelheim Kelheim Kirchdorf (Hallertau) Langquaid Mainburg Neustadt an der Donau Neustadt an der Donau Painten Painten Riedenburg Rohr in Niederbayern Saal an der Donau Siegenburg Teugn Train (Niederbayern) Volkenschwand WildenbergKarte
Über dieses Bild

Wildenberg ist eine Gemeinde im niederbayerischen Landkreis Kelheim und ein Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Siegenburg.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wildenberg liegt in der Region Regensburg. Es existiert nur die Gemarkung Wildenberg. Ortschaften sind Wildenberg, Pürkwang, Schweinbach, Irlach, Willersdorf und Eschenhart.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zur Gemeindegründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hänslin Ebran von Lauterbach erbaute ab 1272 das Schloss Wildenberg. Er formte unter Einbeziehung des Gutes Pürkwang die ausgedehnte Herrschaft, die später als geschlossene Hofmark zum Hochstift Regensburg kam und mit der Säkularisation 1803 an Bayern fiel. Im Zuge der Verwaltungsreformen im Königreich Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1945 oder 1946 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Schweinbach eingegliedert.[2]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1961: 1082 Einwohner
  • 1970: 1158 Einwohner
  • 1987: 1068 Einwohner
  • 1991: 1153 Einwohner
  • 1995: 1223 Einwohner
  • 2000: 1306 Einwohner
  • 2005: 1373 Einwohner
  • 2010: 1331 Einwohner
  • 2015: 1388 Einwohner

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeisterin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 16. September 2012 wurde Marion Schwenzl (Gemeindewohl/Freie Wähler) bei zwei Gegenkandidaten mit 55,9 % der Stimmen zur neuen Bürgermeisterin gewählt; ihr Vorgänger war Erwin Filser (ebenfalls Gemeindewohl/Freie Wähler).

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der Wahl 2014 hat der Gemeinderat 12 Mitglieder, 13. Mitglied ist die Bürgermeisterin.[3]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: Im Zinnenschnitt schräg geteilt von Silber und Blau; unten ein silbernes Schildchen mit einem durchgehenden blauen Andreaskreuz.

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schloss Wildenberg

Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 56 und im Bereich Handel und Verkehr zehn sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 37 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 406. Im verarbeitenden Gewerbe und im Bauhauptgewerbe gab es jeweils einen Betrieb. Zudem bestanden im Jahr 1999 59 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 812 ha, davon waren 782 ha Ackerfläche.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):

  • Kindergarten: 50 Kindergartenplätze mit 47 Kindern
  • Volksschule: mit drei Lehrern und 71 Schülern

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 563.
  3. http://www.wildenberg.de/index.php?site_id=11

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Wildenberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien