Attenhofen

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Dieser Artikel behandelt die Gemeinde Attenhofen im Landkreis Kelheim. Für weitere Bedeutungen siehe Attenhofen (Begriffsklärung)
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Attenhofen
Attenhofen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Attenhofen hervorgehoben
Koordinaten: 48° 39′ N, 11° 51′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Niederbayern
Landkreis: Kelheim
Verwaltungs­gemeinschaft: Mainburg
Höhe: 465 m ü. NHN
Fläche: 31,48 km²
Einwohner: 1297 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 41 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 84091,
84076 (Spitzau)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/PLZ enthält Text
Vorwahl: 08751
Kfz-Kennzeichen: KEH, MAI, PAR, RID, ROL
Gemeindeschlüssel: 09 2 73 115
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Regensburger Str. 1
84048 Mainburg
Webpräsenz: www.attenhofen.de
Bürgermeister: Franz Stiglmaier (Unparteiische Wählergem.)
Lage der Gemeinde Attenhofen im Landkreis Kelheim
Altmühl Altmühl Donau Main-Donau-Kanal Naab Regen (Fluss) Landkreis Eichstätt Landkreis Freising Landkreis Landshut Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm Regensburg Landkreis Regensburg Landkreis Straubing-Bogen Gemeindefreies Gebiet Hacklberg Painten Hienheimer Forst Frauenforst Neustadt an der Donau Dürnbucher Forst Abensberg Aiglsbach Attenhofen Bad Abbach Biburg (Niederbayern) Elsendorf Essing Hausen (Niederbayern) Herrngiersdorf Ihrlerstein Kelheim Kelheim Kirchdorf (Hallertau) Langquaid Mainburg Neustadt an der Donau Neustadt an der Donau Painten Painten Riedenburg Rohr in Niederbayern Saal an der Donau Siegenburg Teugn Train (Niederbayern) Volkenschwand WildenbergKarte
Über dieses Bild

Attenhofen ist eine Gemeinde im niederbayerischen Landkreis Kelheim und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Mainburg.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Attenhofen liegt in der Region Landshut.

Es existieren folgende Gemarkungen: Attenhofen, Oberwangenbach, Pötzmes, Walkertshofen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

St. Nikolaus

Attenhofen erscheint urkundlich erstmals um 1100 im Schenkungsbuch von Münchsmünster.[2] Der Ort gehörte zum Rentamt München und zum Landgericht Mainburg des Kurfürstentums Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen im Königreich Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die Gemeinde Attenhofen.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die heutige Gemeinde entstand dann im Zuge der Gemeindegebietsreform aus der Zusammenlegung mit den ehemals selbstständigen Gemeinden Oberwangenbach und Pötzmes am 1. Januar 1972.[3] Walkertshofen kam am 1. Januar 1978 hinzu.[4]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1961 1109, 1970 1046, 1987 dann 1055 und im Jahr 2000 1289 Einwohner gezählt. Am Ende des Jahres 2011 waren es 1344 Einwohner.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister ist Franz Stiglmaier (Unparteiische Wählergemeinschaft).

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen 2013 gerundet 928.000 €, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) 162.000 € und der Gemeindeanteil an der Einkommensteuer 628.000 €.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Liste der Baudenkmäler in Attenhofen

Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Breitbandanschluss ist seit 2008 im Ort verfügbar. Die Technik besteht aus Richtfunkanbindung und Verteilung per Wireless Local Loop. Nicht alle Ortsteile sind versorgt.

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gab 2013 nach der amtlichen Statistik 106 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 522.


Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Oktober 2015 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Gunter Hack, Ortsnamen im Landkreis Kelheim in 'Der Landkreis Kelheim', 1989, S. 197
  3. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7. Seite 516
  4. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 611.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Attenhofen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien