Zschepplin

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Zschepplin
Zschepplin
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Zschepplin hervorgehoben
Koordinaten: 51° 30′ N, 12° 36′ O
Basisdaten
Bundesland: Sachsen
Landkreis: Nordsachsen
Verwaltungsverband: Eilenburg-West
Höhe: 110 m ü. NHN
Fläche: 67,99 km²
Einwohner: 2880 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 42 Einwohner je km²
Postleitzahl: 04838
Vorwahlen: 03423, 034242 (Hohenprießnitz), 034243 (Glaucha)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: TDO, DZ, EB, OZ, TG, TO
Gemeindeschlüssel: 14 7 30 360
Gemeindegliederung: 10 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Bahnhofsstraße 1
OT Naundorf
04838 Zschepplin
Webpräsenz: www.zschepplin.org
Bürgermeisterin: Roswitha Berkes
Lage der Gemeinde Zschepplin im Landkreis Nordsachsen
Arzberg Bad Düben Beilrode Belgern-Schildau Cavertitz Dahlen Delitzsch Doberschütz Dommitzsch Dreiheide Eilenburg Elsnig Großtreben-Zwethau Jesewitz Krostitz Laußig Liebschützberg Löbnitz Mockrehna Mockrehna Mügeln Naundorf Wiedemar Oschatz Rackwitz Belgern-Schildau Schkeuditz Schönwölkau Mügeln Taucha Torgau Trossin Wermsdorf Wiedemar Torgau Zschepplin WiedemarKarte
Über dieses Bild

Zschepplin ist eine Gemeinde im Landkreis Nordsachsen, Freistaat Sachsen. Sie gehört dem Verwaltungsverband Eilenburg-West an.

Geografie und Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zschepplin mit Mulde von Osten gesehen

Die Gemeinde Zschepplin liegt etwa sechs Kilometer nördlich von Eilenburg und sieben Kilometer südwestlich von Bad Düben. Die B 107 und die B 2 (im Nordwesten) führen durch das Gemeindegebiet. Der Osten der Gemeinde wird durch das Muldetal begrenzt. Im Ortsteil Hohenprießnitz führt eine Fähre über den Fluss nach Gruna.
Der Bahnhof Kämmereiforst, im Ortsteil Naundorf gelegen, liegt an der Bahnstrecke Halle–Cottbus.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Ortsteile sind:

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zschepplin gehörte bis 1815 zum kursächsischen bzw. königlich-sächsischen Amt Eilenburg.[2] Durch die Beschlüsse des Wiener Kongresses kam der Ort zu Preußen. Er wurde 1816 dem Kreis Delitzsch im Regierungsbezirk Merseburg der Provinz Sachsen zugeteilt, zu dem er bis 1952 gehörte.[3] Bereits seit dem 19. Jahrhundert galt Noitzsch als Ortsteil von Zschepplin.[4]

Im Zuge der zweiten Kreisreform in der DDR im Jahr 1952 wurde Zschepplin dem Kreis Eilenburg im Bezirk Leipzig angeschlossen, welcher 1994 im Landkreis Delitzsch aufging. Am 1. Januar 1999 erfolgte der Zusammenschluss mit vier weiteren Gemeinden zur Gemeinde Zschepplin.[5] Mit der 2008 erfolgten Kreisreform im Freistaat Sachsen kam Zschepplin zum Landkreis Nordsachsen.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Glaucha, Hohenprießnitz, Krippehna und Naundorf (mit Rödgen und Steubeln) wurden am 1. Januar 1999 nach Zschepplin eingemeindet.[6]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderatswahl 2014[7]
Wahlbeteiligung: 50,9 %
 %
50
40
30
20
10
0
47,8 %
21,3 %
17,6 %
8,2 %
2,1 %
3,0 %
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Seit der Gemeinderatswahl am 25. Mai 2014 verteilen sich die 14 Sitze des Gemeinderates folgendermaßen auf die einzelnen Gruppierungen:

  • CDU: 8 Sitze
  • Freie Wählervereinigung Hohenprießnitz (FWVH): 3 Sitze
  • Freie Wählervereinigung Naundorf (FWVN): 2 Sitze
  • Wählervereinigung Krippehna (WVK): 1 Sitz

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schloss Zschepplin um 1860, Sammlung Alexander Duncker
  • Schloss Hohenprießnitz mit Park
  • Hohenprießnitzer Heimatscheune
  • Schloss Zschepplin mit Park
  • Kirche in Zschepplin
  • Bockwindmühle in Glaucha im Jahr 1748 erbaut
  • Bockwindmühle bei Zschepplin

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Zschepplin – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Aktuelle Einwohnerzahlen nach Gemeinden 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Karlheinz Blaschke, Uwe Ulrich Jäschke: Kursächsischer Ämteratlas. Leipzig 2009, ISBN 978-3-937386-14-0; S. 56 f.
  3. Der Landkreis Delitzsch im Gemeindeverzeichnis 1900
  4. Noitzsch im Historischen Ortsverzeichnis von Sachsen
  5. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 1999
  6. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 1999
  7. Ergebnisse der Gemeinderatswahl 2014