Canon EOS 7D

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Canon EOS 7D
Canon EOS 7D 10.jpg
Typ: Digitale Autofokus/AE-Spiegelreflexkamera
Objektiv: EF- und EF-S-Objektive
Objektivanschluss: Canon EF-S-Bajonett (einschließlich EF-Objektive)
Bildsensor: CMOS
Sensorgröße: APS-C (22,3 mm × 14,9 mm)
Auflösung: 18 Megapixel
Bildgröße: 5.184 × 3.456 Pixel
Pixelpitch (µm): 4,3
Formatfaktor: 1,6
Seitenverhältnis: 3:2
Dateiformate: JPEG, RAW (14 Bit), DPOF
ISO-Empfindlichkeit: Grundeinstellung: 100–6.400, erweiterbar auf 12.800
Sucher: Dachkantprisma
Bildfeld: ca. 100 %
Vergrößerung: 1,0-fach
Sucheranzeige: AF-Daten: Messfelder, Schärfenindikator

Belichtungsdaten: Verschlusszeit, Blende, ISO-Empfindlichkeit (wird immer angezeigt), Belichtungsspeicherung, Belichtungsgrad/-korrektur, Spot-Messkreis, Fehlbelichtungswarnung, AEB
Blitzdaten: Blitzbereitschaft, FP-Kurzzeitsynchronisation, FE-Blitzspeicherung, Blitzbelichtungskorrektur, Rote-Augen-Korrektur
Bildinformationen: Weißabgleichkorrektur, CF-Kartendaten, Schwarzweißaufnahme, Pufferspeicher (zweistellige Anzeige), Highlight Tone Priority (D+) Bildkompositionsinformationen: Gitter, Dual Axis Electronic Level

Bildschirm: TFT-Farbmonitor
Größe: 7,5 cm (3,0")
Auflösung: 640 × 480 Pixel (307.200 Pixel)[1]
Betriebsarten: Einzelbild, Serienaufnahmen, High-Speed-Serienaufnahmen, Selbstauslöser
Bildfrequenz: 8,0 Bilder pro Sekunde
Anzahl Reihenaufnahmen: 126
Autofokus (AF): TTL-CT-SIR mit CMOS-Sensor
AF-Messfelder: 19
AF-Messbereich: Kreuzsensor
AF-Betriebsarten: ONE SHOT, AI SERVO, AI FOKUS, (Einzelbild, Serienaufnahmen, automatisch)
Belichtungsmessung: Mehrfeldmessung, Selektivmessung, Spotmessung, Zonenmessung
Regelung: automatisch oder manuell
Korrektur: +/– 5 LW in 1/3- oder 1/2-Stufen
Verschluss: elektronisch gesteuerter Schlitzverschluss
Verschlusszeiten: 30–1/8000 s und Bulb
Blitzsteuerung: E-TTL-II-Blitzautomatik
Blitzanschluss: Standard-ISO-Normschuh und Blitz-Buchse
Synchronisation: 1. oder 2. Verschlussvorhang
Belichtungskorrektur: Manuell: ± 3 Stufen in 1/3-Stufen
Farbraum: sRGB, Adobe RGB
Weißabgleich: automatisch oder manuell
Speichermedien: CompactFlash
Datenschnittstelle: USB 2.0 Hi-Speed und Anschluss für optionalen WLAN-Batteriegriff
Videoschnittstelle: Videoausgang NTSC/PAL, HDMI
Direktes Drucken: ja
Stromversorgung: Lithium-Ionen-Akku LP-E6, Pufferbatterie CR1616
Gehäuse: Magnesiumlegierung
Abmessungen: ca. 148,2 mm × 110,7 mm × 73,5 mm
Gewicht: ca. 860 g (nur Gehäuse)
Ergänzungen: Live-View, Remote-Steuerung per Software, integrierter Speedlite-Auslöser, Mattscheibe ist transparenter LCD

Die Canon EOS 7D ist eine semiprofessionelle digitale Spiegelreflexkamera (DSLR) der Firma Canon. Sie wurde am 1. September 2009 angekündigt[2] und ist seit Anfang Oktober 2009 im Handel erhältlich. Am 15. September 2014 wurde ihre Nachfolgerin, die EOS 7D Mark II, vorgestellt.

Technische Merkmale[Bearbeiten]

Rückansicht der EOS 7D mit Batteriehandgriff BG-E7

Die 7D ist preislich oberhalb der Canon EOS 60D als Spitzenmodell der APS-C-Sensorklasse positioniert. Nach Aussage von Canon wurden im Vorfeld der Entwicklung über 5000 Fotografen weltweit befragt.[3] In einigen Punkten geht die Ausstattung der 7D über alle bisherigen Canon-Kameras – inklusive jener mit Vollformatsensor – hinaus.

Die Kamera arbeitet mit zwei DIGIC-4-Prozessoren, die eine Serienbildrate von 8 Bildern pro Sekunde sowie Videos in 1080p-Auflösung mit bis zu 30 Bildern/s sowie 720p mit bis zu 60 Bildern/s ermöglichen.

Komplett neu entwickelt wurde das Autofokussystem mit 19 Kreuzsensoren. Die 60D dagegen hat, wie fast alle APS-C-Modelle von Canon, nur neun. Wie bei einstelligen Canon-EOS-Modellen üblich, ist auch die 7D (bei Verwendung mit entsprechenden Objektiven) spritzwassergeschützt. Die Serienbildrate von 8 Bildern pro Sekunde wird nur von Canon-Kameras der EOS-1D-Reihe (Mark II, Mark II N, Mark III, Mark IV) und der 1D X übertroffen. Das Gesichtsfeld mit 100 % Abdeckung ist einzigartig in Canons APS-C-Bereich. Die EOS 7D besitzt als erste Kamera von Canon einen Transmitter für EX-Speedlite-Blitzgeräte. Auch verfügt die Kamera über eine elektronische Wasserwaage, die im Display und im Sucher eingeblendet werden kann. Die Tasten und Einstellräder an der Kamera wurden gegenüber bisherigen Modellen vergrößert, um eine Bedienung auch mit Handschuhen zu erleichtern.[3]

Eigenschaften[Bearbeiten]

  • 2 × DIGIC-4-Prozessor
  • Videomodus mit 1080p24/25/30, 720p50/60, 480p50/60, max. 4 GB pro Videosequenz
  • kontinuierliches Aufnehmen von 8,0 Bildern pro Sekunde
  • 7,5-cm-(3,0")-LCD mit einer Auflösung von 640 × 480 Pixel (VGA-Auflösung)
  • ISO 100–6.400 (erweiterbar über Sonderfunktion auf 12.800)
  • EOS Integrated Cleaning System
  • kompatibel mit allen EF/EF-S-Objektiven und EX-Speedlites (mit integriertem Transmitter)
  • 19 AF-Kreuzsensoren (mittiger Sensor ist ein Doppelkreuz-Sensor)
  • Gehäuse ist spritzwasserfest
  • Enhanced Live-View AF
  • Mattscheibe ist transparentes LCD (inklusive digitaler Wasserwaage), nicht wechselbar
  • verbesserte Rauschunterdrückung

Nachfolger[Bearbeiten]

Am 15. September 2014 stellte Canon das Nachfolgemodell EOS 7D Mark II vor. In dieser arbeiten zwei DIGIC-6-Prozessoren; ihre Auflösung liegt bei 20,2 Megapixeln. Als herausragende Eigenschaft gilt die Serienbildfunktion, die 10 Bilder/s ermöglicht. Neben zusätzlichen Autofokuspunkten und einem größeren Display mit 3,0" verfügt sie wie die 6D über eingebautes GPS.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Canon EOS 7D – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Canon (neben anderen Herstellern) zählt die Subpixel jedes Pixels, d.h. den roten, grünen und blauen Kanal jedes Pixels einzeln, und spezifiziert daher das rückwärtige Display mit 307.200 [Pixel] × 3 [Farben] = 921.600 oder ca. 920.000 Bildpunkte.
  2. Pressemitteilung von Canon Deutschland (Version vom 23. Juni 2010 im Internet Archive)
  3. a b Pressebericht zur Entwicklung der Kamera Canon Ein Blick hinter die Kulissen (PDF; 1,0 MB)