Castellabate

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Castellabate
Wappen
Castellabate (Italien)
Castellabate
Staat: Italien
Region: Kampanien
Provinz: Salerno (SA)
Koordinaten: 40° 17′ N, 14° 57′ O40.28333333333314.95289Koordinaten: 40° 17′ 0″ N, 14° 57′ 0″ O
Höhe: 289 m s.l.m.
Fläche: 36 km²
Einwohner: 8.370 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 233 Einw./km²
Stadtviertel Alano, Licosa, Ogliastro Marina, Santa Maria, San Marco
Angrenzende Gemeinden Agropoli, Laureana Cilento, Montecorice, Perdifumo
Postleitzahl: 84048
Vorwahl: 0974
ISTAT-Nummer: 065031
Schutzpatron: St. Costabile
Website: Castellabate
Castellabate

Castellabate ist eine italienische Gemeinde mit 8370 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2012) in der Provinz Salerno in der Region Kampanien. Der Ort ist mit seinem Stadtkern Mitglied in der Vereinigung Die schönsten Dörfer Italiens (I borghi più belli d'Italia).

Geografie[Bearbeiten]

Castellabate liegt am Tyrrhenischen Meer und bildet mit dem Ortsteil Licosa die Südspitze des Golfes von Salerno. Er wird von den Gemeinden Agropoli, Laureana Cilento, Montecorice und Perdifumo umschlossen. Die Ortsteile Santa Maria di Castellabate, San Marco (Castellabate), Ogliastro Marina, Licosa und Lago liegen am Meer, Alano und der Ortskern selbst liegen hinter den Ortsteilen. Des Weiteren bestehen noch weitere lose Bauernschaften, wie Annunziata.

Geschichte[Bearbeiten]

Das Kastell des Abtes hat dem Ort seinen Namen gegeben, aus il castello dell´Abate wurde Castellabate. Gebaut wurde es 1123 im Auftrag des Abtes von Cava de`Tirreni, und der Reichtum der Stadt geht auf den jahrhundertelangen sozialen und wirtschaftlichen Einfluss der Benediktinermönche zurück. Auch die Struktur des historischen Stadtkerns, den zusammenhängenden Häusern und den engen Gassen ist nicht zufällig: Sie wurde von den Mönchen im Kastell und in der Basilica Romanica die Santa Maria de Gulia mit ihrem noch gut erhaltenem Glockenturm aus dem 12. Jahrhundert geplant - ebenso wie der sich bald entwickelnde Handel, der den Mönchen und ferneren Gegenden Wein, Öl und Getreide bringen sollte.[2]

Wirtschaft[Bearbeiten]

Tourismus[Bearbeiten]

Der Ort ist vor allem an der Küste stark vom Fremdenverkehr geprägt. Die Saison ist auf die Sommermonate beschränkt. Dabei sind es vorwiegend die inländischen Touristen, die die Strände und Straßen des Ortes füllen. Es finden sich neben Hotels und Pensionen auch mehrere Zeltplätze als Übernachtungsmöglichkeit. Im Hinterland wird Agrotourismus angeboten.

Weinrebe

Agrarwirtschaft[Bearbeiten]

Die meisten landwirtschaftlich genutzten Flächen werden von Kleinbauern betrieben. Dabei steht aufgrund der klimatischen Verhältnisse der Olivenbaum im Vordergrund. Des Weiteren werden auch Feigenbäume angebaut. Vereinzelt wird auch Weinbau betrieben.

Sonstige Wirtschaft[Bearbeiten]

Größere Industriebetriebe sucht man in Castellabate vergebens. In San Marco wird noch Bootsbau betrieben, wobei dieser sich auf den Bau der hier üblichen kleinen Fischerboote beschränkt. Vom Hafen von San Marco aus wird noch Fischerei betrieben.

Infrastruktur[Bearbeiten]

Straße[Bearbeiten]

Bahn[Bearbeiten]

Flug[Bearbeiten]

Schiff[Bearbeiten]

Ein weiterer Zugang findet sich am Meer. Der Hafen von San Marco wird von der "Metro del Mare" mittels verschiedener Fährlinien angelaufen, die neben Neapel, Salerno, Agropoli und Sapri auch Amalfi und Capri anlaufen. [3]

Vor Ort[Bearbeiten]

Das alte Zentrum wird durch fünf Stadttore erschlossen: „Porta cavalieri“ und „Porta di mare“ von der Meeresseite; „Porta la chiazza“ und „Porta S.Eustachio“ vom Land; „Porta de li Bovi“ vom Hinterland. (Belvedere). Der bekannteste Zugang ist vom Belvedere di San Costabile aus, der sich an den Mauern des Kastells entlangzieht; des Weiteren gibt es noch die „Porta S.Eustachio“, wo sich ein kommunaler Parkplatz befindet, sowie die „Porta la chiazza“.[4]

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

  • Francesco Matarazzo (1854 – 1937) - Der Gründer des größten ökonomischen Imperiums in Südamerika ist das Symbol der Emigration nach Brasilien. Er wurde in Castellabate geboren und lebte hier bis zu seinem 26. Lebensjahr.
  • Ruggero Leoncavallo (1857 – 1919) - Musiker und Komponist, Autor von „I Pagliacci“, verbrachte in Castellabate in der Nähe des „Porta Cavalieri“ seine Kindheit.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2012.
  2.  Gabriella Vitiello - Frank Helbert: Neapel - Amalfiküste - Cilento. 2001, S. 185.
  3. Homepage der Metro del Mare: http://www.metrodelmare.net/
  4. Homepage der Stadt Castellabate - Touristische Information (d): !! http://www.comune.castellabate.sa.it

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Castellabate – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien