Charlotte Speedway

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Dieser Artikel behandelt die Rennstrecke, auf der das erste NASCAR-Rennen in der Strictly Stock-Serie ausgetragen wurde. Für den Austragungsort der All-Star Challenge und des Coca-Cola 600 siehe Lowe’s Motor Speedway.
Charlotte Speedway
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Charlotte Speedway (USA)
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Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Charlotte, North Carolina, USA
Streckenart: permanente Rennstrecke
Eröffnung: 1949
Stillgelegt: 17. Oktober 1956
Abriss: Ja
Dirt-Track-Oval
Oval
Streckendaten
Wichtige
Veranstaltungen:
Eröffnungsrennen der Strictly Stock Series, dem heutigen Sprint Cup
Streckenlänge: 1,203 km (0,75 mi)

35.238517-80.943757Koordinaten: 35° 14′ 19″ N, 80° 56′ 38″ W

Der Charlotte Speedway war eine NASCAR-Rennstrecke. Auf ihr fand am 19. Juni 1949 das erste Rennen in der Strictly Stock Series, dem heutigen Sprint Cup, statt. Die Rennstrecke befand sich wenige Meilen östlich der vorgesehenen Stelle der NASCAR Hall of Fame.

Der Charlotte Speedway selbst war ein dreiviertel Meilen langes Oval auf losem Untergrund, ein sogenannter Dirt-Track. Das erste Rennen ging über eine Distanz von 150 Meilen. Im Verlauf variierte die Renndistanz und es wurden Rennen über 100, 133 und 150 Meilen gefahren.

NASCAR-Geschichte[Bearbeiten]

Zwischen 1949 und 1956 fanden insgesamt zwölf NASCAR-Rennen auf dem Speedway statt. Erfolgreichster Fahrer war Buck Baker mit drei Siegen. Je zwei Siegen erreichten Curtis Turner und Herb Thomas. Jeweils einen Sieg konnten Jim Roper, Tim Flock, Dick Passwater, Fonty Flock und Speedy Thompson erzielen.

1949[Bearbeiten]

Bob Flock sicherte sich die Pole-Position. Glenn Dunnaway war der eigentliche Sieger des Rennens, aber bei einer Inspektion seines Rennwagens nach dem Rennen wurden illegale Federn entdeckt, so dass NASCAR ihn disqualifizierte. Anschließend wurde Jim Roper zum offiziellen Sieger des Rennens erklärt. Unter den Top-10 waren weitere bekannte Fahrer wie Fonty Flock, Red Byron, Tim Flock und Curtis Turner. Ebenfalls bekannt, aber außerhalb der Top-10 kamen Buck Baker, Jack Smith, Lee Petty, Herb Thomas und Bob Flock ins Ziel. Mit Sara Christian nahm zum ersten Mal eine Frau an einem NASCAR-Rennen teil, das sie als 14. beendete.

Weblinks[Bearbeiten]