Diskussion:Gruppe 47
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[Bearbeiten] Ergänzungen
Sehr gute, präzise Ergänzungen von Albrecht1 :-D /mkrefft 17:33, 17. Apr 2005 (CEST)
Danke, danke. - Als nächstes systematisiere ich die Teilnehmer, und zwar in zwei Gruppen: Autoren, die vorgelesen haben, und Kritiker+Gäste. In Anlehnung an Lettaus Liste in seinem Handbuch. - Und der Hauptartikel braucht ebenso wie der über HWR noch einige Überarbeitung und Ergänzungen/Richtigstellungen. Bin so nebenher dran.--Albrecht1 20:16, 17. Apr 2005 (CEST)
- Da ich die Idee gut finde, habe ich das jetzt mal so umgesetzt (nur 4 Jahre später ;o). Bei den Autoren habe ich nur aufgelistet, wer bei Lettau auch eine biographische Notiz hat (Ausnahme: Simmel, weil ich die Tatsache interessant finde...) Sonst sind die Leute wohl nicht so wichtig gewesen. Die Gäste-Liste ist derzeit eher etwas willkürlich. Da fällt es mir schwer, zu entscheiden, wer außer den bekannten Kritikern für die Gruppe 47 bedeutend war. Das kann man gerne noch ergänzen. Gruß --Magiers 15:28, 10. Jun. 2009 (CEST)
[Bearbeiten] Mitglieder - Gäste
Die im Artikel stehende Liste widerspricht sich teilweise mit der hier angegebenen Liste. Teilweise werden offenbar Gäste in der WP-Liste als Teilnehmer geführt. --Greenhorn 20:34, 26. Sep 2006 (CEST)
Der Artiklel ist sehr unkritisch und oberflächlich. Im Artikel wird die innerhalb der Gruppe herrschende Mentalität und von den Autoren verwendete Sprache (die sogenannte "Landsersprache")nicht thematisiert. Zudem war die Gruppe 47 streng hierarchisiert. Marcel Reich-Ranicki spitzte diese strenge Hierarchisierung satirisch zu, indem er Hans-Werner Richter in einem Brief als "Mein Führer" anredete. Welcher Geist in der Gruppe herrschte, lässt sich sehr deutlich an der Behandlung des Gastes Paul Celan bei einer Lesung erkennen. Bachmann machte sich bei Richter stark für ihn, so dass er eingeladen wurde. Als er sein vielleicht berühmtestes Gedicht "Die Todesfuge" vorlas, wurde er dafür öffentlich ausgelacht. Sein Vortragston wurde darüber hinaus mit dem von Goebbels verglichen. Daran lässt sich ablesen, dass die fehlende Sensibilität der festen Mitglieder auf deren Sozialisation Rückschlüsse ziehen lässt. Diese sind nun einmal im Dritten Reich als nichtjüdische Deutsche sozialisiert und aufgewachsen. Weiteres ließe sich hierzu noch finden...
- [...]fehlende Sensibilität der festen Mitglieder [...] - es gab keine "festen Mitglieder", Richter entschied jedes Jahr neu, wem er seine Einladungspostkarten zuschickte und wem nicht!--AndeeII 17:09, 21. Mär. 2010 (CET)
[Bearbeiten] Grass' "Treffen in Telgte"
Im Text des Artikels muß irgendwo ein Verweis auf Grass' Novelle "Das Treffen in Telgte" verwiesen werden. Wo das am besten paßt, weiß ich allerdings nicht.
[Bearbeiten] Tagungsdaten
Es gibt einen älteren Artikel in der "Zeit" (1977), der teilweise Abweichungen zu der unter den Weblinks angegebenen Liste enthält: [1]. Ich wage jedoch mangels tieferer Kenntnis nicht zu entscheiden, welche Daten nun richtig sind. --91.44.132.133 17:52, 17. Aug. 2008 (CEST)
[Bearbeiten] Reimar Lenz
R. Lenz teilte mit das er nur einmal eine Vorlesung bei der Gruppe 47 gehalten hatte und keine weitere Erwähnung wünscht in diesem Zusammenhang. -- F2hg.amsterdam 09:26, 17. Nov. 2008 (CET)
[Bearbeiten] Auflösung
Von einer Auflösung kann niemals die Rede sein - wer dies proklamiert, hat das Geschehen um die Gruppe 47 nicht verstanden. Auflösen kann sich nur, was fest verbunden war - aber die Gruppe 47 war nie eine manifestierte Gruppierung, sondern ein Versammlungsort, ein temporäres freundschaftliches Treffen von Literaten.
[Bearbeiten] Überarbeitung
Ich habe die Geschichte der Gruppe 47 komplett überarbeitet, insbesondere um die Entwicklung der Gruppe und singulär wichtige Ereignisse (z.B. die oben schon angesprochene Celan-Lesung) ausführlicher dazustellen. Ein Rezeptionsabschnitt folgt noch. Ich habe auch einige Ungenauigkeiten (jedenfalls nach meiner Haupt-Quelle Arnold) korrigiert. Ein paar Details, die ich nicht in die Neufassung übernommen habe, will ich hier noch auflisten, damit sie ggf. diskutiert werden können:
- Der Ruf: „Ihr Ziel war die Aufklärung und Erziehung zur Demokratie der Menschen in Deutschland nach dem Hitlerregime.“ Kann man so sicher über die Kriegsgefangenenzeitung (als Umerziehungsmaßnahme) sagen. Beim späteren Ruf lagen m.E. schon klarere politische Ziele vor.
- „Bei diesem Treffen gab Hans Georg Brenner der Runde den Namen Gruppe 47“ - nach meiner Quelle erst danach.
- „Ein weiteres Ziel war die Aufklärung und Erziehung zur Demokratie der Menschen in Deutschland nach dem Hitlerregime.“ Auch als Ziel der Gruppe 47. Ich habe lieber das zitiert, was Richter selbst geschrieben hat.
- „laut Hans Werner Richter war die Gruppe längst vom Auflösungskrebs befallen und degeneriert.“ gibt es dafür Belege? Den Krebs habe ich nur ohne Auflösung gefunden - aber wann hat der das zur Degeneration gesagt? Könnte man gerne wieder einbauen.
- „Ihre Auflösung wurde beim Abschiedstreffen 1967 in Saulgau beschlossen.“ - wurde ja gerade nicht beschlossen, weil damals noch ein nächstes Treffen geplant war.
Viele Grüße! --Magiers 19:57, 4. Jun. 2009 (CEST)
[Bearbeiten] Weblinks
Ich habe die folgenden 3 Artikel aus den Weblinks herausgenommen und dafür drei andere eingesetzt, die mir umfassender und informativer erschienen. Der erste ist halt ein Nostalgierückblick ohne viel echte Infos, der zweite etwas knapp und ohne Autorennennung, und der dritte sehr speziell - wer ist Freia von Wühlisch?
- „Grass, Walser, Kaiser. Wie Fünfzehnjährige beim Kirschenklauen“, Spiegel Online, 16. Juni 2007, von Reinhard Mohr
- „Lesen auf dem elektrischen Stuhl“, Die Zeit, 6. September 2007
- „Die böse Mutter der Gruppe 47“, die tageszeitung, 28. Februar 2007
Allgemein sind viele Links aber noch nicht das Gelbe vom Ei. Ich würde mich freuen, wenn jemand noch irgendwo interessante Links auftut. Vor allem wissenschaftliche Arbeiten sollte es doch eigentlich einige geben? Gruß --Magiers 10:58, 10. Jun. 2009 (CEST)
[Bearbeiten] Review im Juni 2009
Als Gruppe 47 werden die Teilnehmer an den deutschsprachigen Schriftstellertreffen bezeichnet, zu denen Hans Werner Richter zwischen 1947 und 1967 einlud.
Den Artikel zur bekanntesten deutschsprachigen Schriftstellervereinigung nach dem Zweiten Weltkrieg habe ich in den letzten Tagen komplett überarbeitet und weitgehend neu geschrieben. Als Ziel sehe ich eine Bapperl-Kandidatur bei KLA oder evtl. KEA. Das Thema ist aber sicher umfassender und vielleicht auch kontroverser als meine letzten Buch-Artikel. Deswegen bin ich gespannt auf Rückmeldungen. Ist alles Wesentliche dargestellt? Was ist vielleicht zuviel dargestellt? Wo wird es ungenau oder unverständlich, z.B. weil mir selbst Zusammenhänge klar sind, die ich nicht beschrieben habe? Ist die Artikelstruktur nachvollziehbar und formal alles ok? Gibt es sonstige Kritik, Anregungen oder Kommentare? Viele Grüße! --Magiers 14:56, 13. Jun. 2009 (CEST)
Eine Gruppe von Autoren, die sich zur gegenseitigen Textkritik trifft, ist ein wahrhaft wikiverwandtes Thema. Auch hier könnte man trefflich Grundsatzdiskussionen führen, was einen guten Artikel ausmacht, ob die institutionalisierte Kritik anläßlich von Artikelkandidaturen nicht zu übermäßig uniformen formalen Ansätzen führt, über die Vorzüge anonymer und jene autorialer Artikel, und mehr, solange nicht ein Richter solche Debatten unterbindet.
Nur sehr selten trifft man in der WP Artikel an, die so vergnüglich zu lesen sind wie dieser, so klar und doch unkonventionell aufgebaut, in einer lebendigen, das Papieren-"Enzyklopädische" meidenden Sprache. Bitte verzichte auf den Leerlauf einer KLA und besteige gleich die Treppe der KEA. Ein paar Petitessen, die man angesichts der Artikelqualität fast nicht vorzubringen wagt:
- Es fallen im Text plötzlich Namen, bei denen man als Leser schlicht nicht weiß, wer das sein soll (Arnold, Demetz..) und erst beim Nachschauen im Literaturverzeichnis erfährt, dass es Autoren von Beiträgen zu Lemma sind. Vielleicht gibt es bessere Lösungen – ich setze in solchen Fällen das Publikationsjahr in Klammern, um anzudeuten, um wen es sich handelt.
- "der in Deutschland nach der Zeit des Nationalsozialismus nachzuholenden Moderne." Trotz des Links dürften hier viele Leser etwas verloren sein, vielleicht ein Sätzlein mehr?
- Die Überschrift Die Gruppe in der Gesellschaft passt noch nicht optimal zu dem, was drunter steht.
- Der Feldzug von links kommt explizit zweimal vor (Die Gruppe in der Gesellschaft und Politische Angriffe) und wirkt dadurch etwas redundant.
- "Die deutsche Literatur nach 1945 sehe nicht anders aus" - steht im Original sehe oder sähe?
- "dem kürzlich verstorbenen Walter Widmer" - wann verstorben?
Vielen Dank für diese schöne Sonntagsnachmittagslektüre! – Filoump 17:41, 14. Jun. 2009 (CEST)
- Hallo Filoump,
- danke für Deine sehr freundliche Rückmeldung. Die Verbindung zur Wikipedia habe ich gar nicht so gesehen. Aber Du hast natürlich recht, da tun sich interesante Parallelen auf. Ob Thomas Mann uns auch eine pöbelhafte Rasselband nennen würde? ;o) Ich habe Deine Anregungen versucht aufzugreifen:
- Die unverlinkten Namen hatte ich natürlich vor, einzuführen. Stört es Dich auch bei den verlinkten Namen, dass man manchmal erst klicken muss, um zu wissen, wer das dann nun ist? Oder auch: sind die Namen zu selten verlinkt? Bisher habe ich nur das erste Auftauchen verlinkt. Es könnte leserfreundlicher sein, im Wirkungsabschnitt grundsätzlich noch mal einen Link zu setzen.
- Zur Moderne habe ich jetzt weiter ausgeholt. Du hast recht, das war so ein Satz, den ich selbst hin und her verschoben habe, weil er als Nebensatz nicht gelungen war.
- Ich habe den Abschnitt jetzt Gruppe, Politik und Gesellschaft getauft. Hast Du noch eine bessere Idee? Hintergrund ist: hier sollte sowohl etwas zur Gruppe und Politik (und auch die späteren Angriffe) rein als auch die Auslandstagungen, in denen sie fast ja so eine Art gesellschaftliche Funktion übernommen haben: die deutsche Literatur.
- Der Feldzug von links ist natürlich tatsächlich doppelt. Ich halte ihn im Geschichtsabschnitt für wichtig, weil er m.E. zur Auflösung der Gruppe beigetragen hat (er hat die Gruppe intern viel stärker in Frage gestellt als der übliche Angriff von konservativer Seite). Und unten kommen die Debatten halt etwas genauer. Aber ich habe jetzt zumindest den Titel unten nicht mehr erwähnt, in der Hoffnung, das fällt so nicht so auf...
- Sähe ist natürlich richtig gewesen. Danke. Dumm wenn man sich bei Zitaten vertippt. Da traut sich dann meistens keiner mehr zu korrigieren...
- Ein Jahr zuvor verstorben ist jetzt vielleicht klarer.
- Viele Grüße! --Magiers 21:16, 14. Jun. 2009 (CEST)
- Zu Punkt 1: Es ist weniger eine Frage der Verlinkung (ich habe den Artikel ausgedruckt und draußen in der Sonne gelesen) als des Kontexts. Wenn so ein Name auftaucht, habe ich zwar schon die Vermutung, dass ein Autor ist, aber es bleibt so ein Gefühl des Ungewissen, das erhärtet werden will. Gibt es außer der Jahreszahl-Variante („Nach Einschätzung von Meier (1998) war es ein Durchbruch…“) noch andere mögliche Signale? Jemand eine Idee? – Filoump 18:51, 16. Jun. 2009 (CEST)
- Würde mich in jedem Fall interessieren, ob es anderen auch so ging. Mir würde es hier schwer fallen, die Grenze zu ziehen, denn letztlich sind ja alle Aussagen, auch der Gruppenmitglieder, publizierte Aussagen aus der Sekundärliteratur. Überall die Jahreszahl dahinter zu schreiben, würde es aus meiner Sicht etwas sperrig machen. Vielleicht sollte ich an manchen Stellen noch eine Fußnote ergänzen? Gruß --Magiers 20:21, 16. Jun. 2009 (CEST)
- Natürlich sind die auftauchenden Namen nur dort ein „Problem“, wo es keine bereits genannten Mitglieder oder Beteiligten waren. Denn bei letzteren muss sowieso im Text geklärt sein, in welcher Beziehung sie zum Lemma stehen. Eine Kursivschreibung der „problematischen“ Namen wäre zwar dezent, aber kursiv ist schon für Titel reserviert, geht also nicht. Die Idee mit der Fußnote ist gut, und wäre noch besser, wenn die scheußlichen WP-Fußnoten mit ihren eckigen Klammern eines Tages reformiert würden. Genau genommen ist es aber eine Versetzung der Fußnote weg vom Ende des auf der Quelle beruhenden Textteils hin zum Namen des sich Äußernden, so dass dabei auf eine korrekte Abgrenzung zu Textteilen aus anderen Quellen zu achten ist. – Filoump 18:23, 18. Jun. 2009 (CEST)
- Würde mich in jedem Fall interessieren, ob es anderen auch so ging. Mir würde es hier schwer fallen, die Grenze zu ziehen, denn letztlich sind ja alle Aussagen, auch der Gruppenmitglieder, publizierte Aussagen aus der Sekundärliteratur. Überall die Jahreszahl dahinter zu schreiben, würde es aus meiner Sicht etwas sperrig machen. Vielleicht sollte ich an manchen Stellen noch eine Fußnote ergänzen? Gruß --Magiers 20:21, 16. Jun. 2009 (CEST)
- Zu Punkt 1: Es ist weniger eine Frage der Verlinkung (ich habe den Artikel ausgedruckt und draußen in der Sonne gelesen) als des Kontexts. Wenn so ein Name auftaucht, habe ich zwar schon die Vermutung, dass ein Autor ist, aber es bleibt so ein Gefühl des Ungewissen, das erhärtet werden will. Gibt es außer der Jahreszahl-Variante („Nach Einschätzung von Meier (1998) war es ein Durchbruch…“) noch andere mögliche Signale? Jemand eine Idee? – Filoump 18:51, 16. Jun. 2009 (CEST)
Gelesen und in Ehrfurcht erblasst, kannst imho gleich in die KEA schieben. Höchstens die O-Ton-Lastigkeit wird dort vielleicht bemängelt werden, aber insgesamt finde ich die Zitate allesamt sorgsam ausgewählt und aussagekräftig. Offen blieb für mich nur die Frage, ob das Treffen 1990 in Tschechien eher PR-Folkore war oder ob Richter tatsächlich selbst noch einmal zu einem Treffen lud, und wenn ja, warum. --Janneman 17:15, 16. Jun. 2009 (CEST)
- Auch Dir danke für die Rückmeldung. Das mit dem O-Ton ist sicher meine Schwäche (oder positiv mein Stil). Gerade bei einem Thema wie diesem sind halt viele Aussagen Einschätzungen, Bewertungen, die eigentlich nur relevant sind, wenn nicht ich sie vornehme sondern relevante Beteiligte, Kritiker etc. Auch in der Sekundärliteratur wird da viel O-Ton zitiert, z.B. in den Artikeln im ersten Weblink (APuZ).
- Zum letzten Treffen habe ich noch etwas mehr in den Artikel geschrieben. Es war so eine Art "Einlösung eines gegebenen Versprechens", die Einladung durch Havel kam nach einem Pragbesuch von Grass und Höllerer zustande. Die Veranstaltung selbst war wohl eine Mischung aus Nostalgie und dem alten Ritual von Lesungen und (vermutlich eher zahmer) Kritik. Gruß --Magiers 20:21, 16. Jun. 2009 (CEST)
So, ich hab's mir jetzt auch mal durchgelesen. Die Sprache des Artikels ist einwandfrei, er liest sich flüssig, hat ein gutes Fundament, was die Quellen angeht und ist gut bebildert. Ein paar Punkte sind mir aufgefallen:
- „Ich brauche nur nicht mehr einzuladen, dann gibt es sie nicht mehr.“ - wen meint Richter da mit „sie“?
- Einzelnachweise: Wäre viel Arbeit und ich weiß nicht, ob dir das so zusagt, aber die ließen sich als Gruppen zum jeweiligen Werk bündeln.
- Zitate und O-Ton: Oben schon viel dazu gesagt. Zum einen macht das den Artikel natürlich sehr lebendig. Problematisch wird das aber, wenn mehr als ein Zitat pro Absatz drin ist, und es obendrein noch ein langes ist. Zitate über drei Zeilen - eingerückter Block, so ist die Regel. Bei den Kritikern und Kernaussagen sind Zitate am wichtigsten. Ich würde aber genau da drauf achten, dass sie nicht verstümmelt werden, also vollständige Sätze nach Möglichkeit. Schlagworte wie „Fremde“ und „Sündenbock“ - ich glaube, da täte es auch indirektes Zitieren. Ich hab auch einen Commons und Wikiquote Link gesetzt, einen Artikel auf WQ müsste man aber erst noch schreiben. Da könnte man noch ein paar Zitate auslagern.
Ansonsten: saubere Arbeit! :)--Toter Alter MannSpeak! Demand!We'll answer... 20:08, 18. Jun. 2009 (CEST)
- Hallo Toter Alter Mann,
- ebenfalls vielen Dank für die Rückmeldung.
- Was die Zitate angeht, werde ich nochmal über den Artikel gehen, was sich evtl. doch kürzen oder in eigenen Worten ausdrücken läßt. Nach Wikiquote auslagern würde ich die Zitate aber nicht. Eigentlich sollen sie einen Kontext zum Artikel haben. Wenn sie den im Einzelfall nicht besitzen, sollte man sie lieber rausschmeißen, aber sie sind dann auch nicht unbedingt besonders zentrale Zitate für Wikiquote.
- Vom Zitieren im eingerückten Block bin ich kein Fan, weil das eine zu herausgehobene Position bekommt. Das Zitat soll eigentlich nur eine relevante Meinung im Artikel sein, aber ansonsten nicht aus dem Text "herausstechen". Das Formatieren im "Zitat-Block" würde für meinen Geschmack die Lesbarkeit des Artikels zerstören und wird z.B. auch in der verwendeten Sekundärliteratur nicht so gemacht.
- Dass ich manchmal nur in Satzteilen zitiere mache ich eigentlich gerade, um zu viele "Vollquote-Zitate" zu vermeiden. Und einige Autoren (z.B. die Auseinandersetzung Schroers-Böll) drücken ihr Fazit nicht mit einem einfach zitierbaren Satz aus, sondern man muss es sich sozusagen aus Einzelteilen im Artikel "zusammenpuzzlen", damit es am Ende prägnant wird. Die Gefahr, dass man damit die Aussage verzerren könnte, ist mir bewusst, aber die gibt es auch bei einem "Ein-Satz-Zitat", das in den falschen Kontext gestellt wird. Ich hoffe jedenfalls, ich habe die Absicht der Autoren durch die Zitate auch einigermaßen getroffen.
- Zur Bündelung der Einzelnachweise nach der verwendeten Literatur: es gab m.E. auch schon Autoren, die haben bei Kandidaturen dafür Prügel bekommen. ;o) Ist halt alles Geschmackssache. Der Nachteil ist in jedem Fall, dass es für andere nicht gut zu warten ist, weil man die Logik dahinter erst mal verstehen muss.
- „Sie“ war übrigens die Gruppe 47. Ich habe das im Artikel ergänzt.
- Viele Grüße! --Magiers 20:49, 18. Jun. 2009 (CEST)
- Einzelnachweise sind eh eine heikle Geschichte... aber ist auch eher nebensächlich. Beim Zitatblocksatz hast du absolut recht. Nur ist es m.E. im Fließtext noch unübersichtlicher und nerviger, weil man nicht klar erkennt, wo das Zitat anfängt und wo es aufhört. Ich weiß nicht, wie du es mit kursiver Formatireung hältst, aber vielleicht kommt das ja optisch ein bisschen besser?
- Gruß--Toter Alter MannSpeak! Demand!We'll answer... 23:14, 18. Jun. 2009 (CEST)
Den Commons & -quote-Link habe ich wieder herausgenommen; das ist qua Nichtexistenz bzw. Inhaltsleere, auf jeden Fall aber per Nur vom Feinsten alles andere als verlinkbar, schon gar nicht an erster Stelle. Und Wikiquote ist eher für Bonmots und Kalendersprüchlein geeignet als für eine dekontextualisierte Auslagerung gehaltvoller Zitate aus diesem Artikel. --Janneman 20:47, 19. Jun. 2009 (CEST)
Info: Ich habe die Zitate auf kursiv umgestellt. Liest sich das jetzt besser oder wird der Artikel dadurch eher unruhig? Gruß --Magiers 22:48, 19. Jun. 2009 (CEST)
- Hm, wider Erwarten leider nicht besser. Das Einzige, was mir noch einfallen würde, wären ein paar Zeilenumbrüche, damit die Enden der Zitate deutlicher werden. Das mit den Zitaten muss man wohl oder übel so hinnehmen, denke ich.--Toter Alter MannSpeak! Demand!We'll answer... 11:02, 20. Jun. 2009 (CEST)
- Ich habe es wieder revertiert. Im Geschichtsabschnitt halten sich die Zitate m.E. ja noch in gewissen Grenzen. Und beim Rezeptionsabschnitt lässt sich die Anhäufung von Zitaten nicht vermeiden. Aber der Abschnitt ist ja eigentlich nur ein „Extra“ für die, die insbesondere die Kritik und die Konflikte um die Gruppe vertiefen wollen (war auch in der Disk-Seite zum ursprünglichen Artikel angemahnt). Die meisten Leser überfliegen wohl eher den Geschichtsabschnitt und die Namensliste und kommen gar nicht in so sehr in den Konflikt mit den Zitaten ;o). Gruß --Magiers 11:34, 20. Jun. 2009 (CEST)
[Bearbeiten] Zweite Gruppe 47
Als Gruppe 47 wird aber auch das Diskussionskommando "http://www.diskkdo-berlin.de/" der Berliner Polizei bezeichnet. Dieses Diskussionskommando entstand am 24. April 1969 und feierte dieses Jahr ihren 40ten Jahrestag. --MrDirekt 17:43, 7. Jul. 2009 (CEST)
- Hm, inhaltlich ist das schon etwas weit weg und wird ja auch weniger auf die Schriftstellervereinigung als auf die Anzahl der Polizisten zurückgeführt, deswegen gehört es m.E. nicht inhaltlich in den Artikel eingebaut. Aber wenn diese zweite Gruppe 47 relevant genug für Wikipedia ist (Medienberichte dazu findet man ja), könnte man einen Artikel z.B. unter Gruppe 47 (Polizei) schreiben, und den Artikel dann hier als Begriffsklärung verlinken. Gruß --Magiers 19:22, 7. Jul. 2009 (CEST)
- Hallo Magiers. Es war nicht mein Bestreben, die Gruppe 47 (Polizei) mit der Schriftstellervereinigung auf eine Stufe, bzw. auf eine Seite zu stellen. Dennoch, eine solche Gruppenbezeichnung gab es ein zweites Mal, offiziell, und deshalb denke ich, dass ein Artikel in der von Dir vorgeschlagenen Weise, auch dieser Gruppierung einen "relevanten" Platz in Wikipedia einräumen könnte/sollte. Nun muss ich nur mal schauen, wie das von Dir Vorgeschlagene umgesetzt werden kann. Denn es war eine Einheit der Polizei, die mit der Sprache in brenzligen Situationen Lösungen suchten und auch fanden. Auf den Link "http://www.neues-deutschland.de/artikel/152042.die-psychobullen.html" kann ich schon mal jetzt hinweisen. Bei der lebhaften Diskussion waren u.a. Herr Ulrich Enzensberger (Bruder von Hans Magnus Enzensberger) anwesend, was m. E. nach nicht als unbedeutend interpretiert werden sollte. -- MrDirekt 13:25, 11. Jul. 2009 (CEST)
[Bearbeiten] Exzellent-Diskussion vom 3. - 23. Juli 2009 (erfolgreich)
Als Gruppe 47 werden die Teilnehmer an den deutschsprachigen Schriftstellertreffen bezeichnet, zu denen Hans Werner Richter zwischen 1947 und 1967 einlud. Die Treffen dienten der gegenseitigen Kritik der vorgelesenen Texte und der Förderung junger, noch unbekannter Autoren. Der in demokratischer Abstimmung ermittelte Preis der Gruppe 47 erwies sich für viele Ausgezeichnete als Beginn ihrer literarischen Karriere. Die Gruppe 47 besaß keine Organisationsform, keine feste Mitgliederliste und kein literarisches Programm, wurde aber stark durch Richters Einladungspraxis geprägt.
Den Artikel zur bekanntesten und einflussreichsten deutschsprachigen Schriftstellervereinigung nach dem Zweiten Weltkrieg habe ich vor einigen Wochen komplett überarbeitet und weitgehend neu geschrieben. Nach den positiven Rückmeldungen im Review wage ich die Kandidatur gleich auf dieser Ebene. Für weitere kritische Rückmeldungen und Verbesserungsvorschläge bin ich aber jederzeit offen.
Neutrale Grüße! --Magiers 00:36, 3. Jul. 2009 (CEST)
Pro wie bereits im Review angedroht: großes Tennis. --Janneman 00:47, 3. Jul. 2009 (CEST)
Pro Ganz prima! (Hatte schon heimlich während des Reviews um die Ecke gekneistert) Woher hat der Zauberer nur diesen sicheren Zugriff?:-) Die Gruppe 47 ist ja unendlich beschrieben, vor allem auch durch ihre Mitglieder selbst (letzteres stets interessant, aber gelegentlich auch verwirrend). Die Entwicklung dieser Gruppe, die sowohl von innen heraus als auch durch die wechselnde Wahrnehmung von außen eine eher undurchschaubare Historie eröffnet, ist hier wunderbar klar dargestellt und vermittelt zudem den wechselnden Zeitgeist. Schön bebildert. Chapeau und Dank für den Artikel, Zauberer. --Felistoria 01:02, 3. Jul. 2009 (CEST)
Pro Sehr informativer, umfangreicher, aber nie ermüdender Artikel mit guter Bebilderung. Enzensberger sieht auf dem Foto aus wie ein jüngerer Helmut Schmidt ... Hat mir viel Neues gebracht, beispielsweise die Ablehnung Celans. Hier ist der gewünschte Verbesserungsvorschlag: Quellenangaben für den Abschnitt "Nachfolger". -- Alinea 12:41, 3. Jul. 2009 (CEST)
- Wunsch ist erfüllt. Und es hat sich natürlich gleich herausgestellt, dass der Abschnitt zu Lübeck 05, den ich als einzigen nicht groß angeschaut habe, weil er schon vorher im Artikel war, ein paar inhaltliche Ungenauigkeiten hatte (schon angefangen mit dem Namen). Gruß --Magiers 20:55, 3. Jul. 2009 (CEST)
Pro - richtig gut! Vor allem die Außenwirkung ist gelungen. --DerGrobi 12:49, 3. Jul. 2009 (CEST)
Pro - Keine Frage. Angenehme 60k für dieses komplexe Thema. Als interessiertern Laien sind mir keine Fehler aufgefallen, sprachlich einwandfrei. Krächz 13:36, 3. Jul. 2009 (CEST)
- Tiefgehende, dabei aber nicht geschwätzige, verständliche Einbettung dieser – trotz aller berechtigten Kritik an ihrem zu häufigen Elfenbeinturm-Dasein – Trends setzenden Literatengruppe in die Geschichte der Bundesrepublik. Ein freies Richter-Foto scheint es nicht zu geben, sonst müsste dies natürlich vor jedem anderen Backpfeifengesicht – ceterum censeo, Handke sieht wie Kachelmann aus – eingebaut werden. Chapeau (dt. Hut ab) für diese Leistung: sehrsehrpro von -- Wwwurm Mien Klönschnack 13:56, 3. Jul. 2009 (CEST)
- Ja, ein Richter-Foto wäre wünschenswert. Auch ansonsten hätte ich die Fotos ja gerne zeitgenössischer gehabt (was für mich ein Hauptgrund für das Schneider-Foto war: der sieht wenigstens aus, wie man sich die 47er in ihren Anfangstagen vorstellen muss). Gruß --Magiers 20:55, 3. Jul. 2009 (CEST)
Pro Meiner Begeisterung habe ich schon bei der Durchsicht Ausdruck gegeben. – Filoump 15:38, 4. Jul. 2009 (CEST)
Pro Ein Thema das sicherlich weitläufig zum sülzen einlädt, was jedoch nicht der Fall ist. Interessant und gut geschrieben, an manchen Stellen kurz mal etwas hakelig mit den vielen „…“ Anführungen, aber das ist marginal und bestimmt subjektiv. Als optisches Sahnehäubchen fehlt hier nur noch ein historisches Foto der ganzen Gruppe zur Verzierung, aber da wir sowas nicht haben (ich war sogar auf Commons in den staubigen Bundesarchiv-Bildern kramen) ist das auch nicht die Schuld des Autors. --Telrúnya 07:33, 6. Jul. 2009 (CEST)
Pro Ein guter Literatur-Artikel - wie ist das denn passiert? Marcus Cyron 17:23, 8. Jul. 2009 (CEST)
Pro ein gut geschriebener Artikel, gut bebildert, genau die richtige Länge, deckt alles ab, was ich mir bei diesem Thema wünsche. Ich kann nur sagen, ich hoffe auf mehr davon. Im Bereich der Literatur wartet noch so viel auf so gute Bearbeitung ... ;) Julius1990 Disk. 19:26, 13. Jul. 2009 (CEST)
Ich stimme mit Contra. Der Artikel ist sehr faktenreich, und bietet schnelle Antworten auf die Fragen, welche mir zur Gruppe 47 einfallen. Die Listen der Preisträger und Teilnehmer mitsamt der Wikilinks sind sehr nützlich. Es würde mich interessieren, nach welchen Kritierien hier die "Auswahl" getroffen worden ist. Ich denke Wikipedia könnte hier noch eine größere Vollständigkeit anstreben (und wenn diese erreicht wäre, dann die Liste vielleicht auslagern). Es sollte im Artikel auch erwähnt werden, wieviele Teilnehmer es im Laufe der Zeit insgesamt gegeben hat.
Bin kein Literaturexperte, meine Kritik an dem Artikel ist daher eher stilistisch als inhaltlich. Es sind zu viele beliebige allgemeine Wikilinks (Krebs (Medizin), Institution, Mythos, Stereotype, Esoteriker, Klüngel, Diktatur, Pluralismus, Promiskuität usw.) In den direkten Zitaten sind die Wikilinks teilweise irreführend. Z.B. wird Martin Walser kaum an die Begriffe Monopol, Imperialismus und Vergesellschaftung in der genauen Bedeutung der aktuellen Wikipedia-Artikel gedacht haben.
Bei einer Reihe der Zitate habe ich das Gefühl, daß sie ohne ihren Kontext gebracht werden und daher unverständlich sind. Nur als zwei Beispiele: mich würde der konrete Anlaß interessieren, aus dem Ludwig Erhard ins Schimpfen ("Pinscher") kam, bezog sich das nicht eher auf Rolf Hochhuth als auf die Gruppe 47? Wen genau hat Walter Höllerer mit den "zwei Autoren" gemeint hat?
Die Bildunterschriften orientieren sich vielleicht am Stil wie man ihn aus Zeitschriften und Nachrichtenmagazinen kennt, hier sind sie aber irreführend. Die Bilder stammen doch offenbar meistens von ganz anderen Anläßen, und aus ganz anderen (meist: späteren) Zeitabschnitten. Hält Heinrich Böll dort wirklich eine Pressekonferenz zur Gruppe 47 ab? Bezeichnet Hans Enzensberger dort im blauen Sessel die Gruppe 47 gerade als "Clique"? usw. Diese Form der Bebilderung ist meines Erachtens ziemlich irreführend. Bildunterschriften für eine Enzyklopädie sollten stattdessen meines Erachtens darüber aufklären, in welchem Zusammenhang die jeweilige Photographie entstanden ist, und andeuten, welche Bedeutung die abgebildete Person für das Lemma, also die "Gruppe 47" besitzt.
--Rosenkohl 22:28, 13. Jul. 2009 (CEST)
- Hallo Rosenkohl,
- vollständige Listen zu den Teilnehmern an den Tagungen kenne ich keine, auch keine "Gesamtteilnehmerzahlen". Eine "untere Grenze" der Autorenzahl habe ich jetzt in den Artikel eingebaut. Zu den Gästen ist eine Teilnehmerliste sicher ohnehin unmöglich, da die späteren Tagungen von vielen Medienvertretern besucht wurden. Die vollständigste Liste, die ich kenne, ist aus dem "Handbuch" von Reinhard Lettau, dessen Listen nach eigenen Worten keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben und vor allem auf Richters Gedächtnis beruhen. Manche dort angegebenen Jahreszahlen der ersten Teilnahme z.B. sind definitiv falsch. Außerdem reicht seine Liste nur bis ins Jahr 1966 (einige 67er habe ich nach der Auswahl von Arnold eingefügt). Ich habe aus dieser Liste wiederum nur die übernommen, über die Lettau einen biografischen Abriss verfertigt hat, für dessen Auswahl er selbst "Lese- und Teilnahmefrequenz" aufführt. Man könnte also durchaus eine ausgelagerte Liste mit allen Teilnehmern aus dem Handbuch anfertigen, aber die wäre auch nicht vollständig. Und eine Auswahlliste sollte trotzdem im Artikel bleiben, denn die hat mich als Leser schon vor meiner Überarbeitung eigentlich am meisten interessiert.
- Die Kritik mit den Links kann ich nachvollziehen. Ich gehöre wohl zu den Eher-etwas-gerne-Verlinkern. Die Frage ist, was wäre die Alternative? Keinen Link z.B. zu Imperialismus und Promiskuität? Und wer mit dem Begriff nichts anfangen kann, kann sich nicht informieren? Aber wenn Dir irgendwo Links zuviel sind, habe ich nichts dagegen, wenn Du sie entfernst. Ich schau dann nochmal drüber, welchen ich doch unbedingt gesetzt haben möchte.
- Walsers Aussage war ironisch (steht ja so auch da), aber sie entspricht durchaus seinem damaligen politischen Standpunkt, deswegen finde ich die Links eigentlich nicht unpassend.
- Die Beschimpfungen Erhards haben sich nicht auf die Gruppe als ganzes bezogen sondern auf einzelne Schriftsteller aus der Gruppe (eben z.B. Hochhuth), deswegen führe ich das hier nicht im Detail aus. Sie illustrieren aber m.E. den Zeitgeist und wurden auch im Zusammenhang mit der Gruppe thematisiert (Presseberichte im Handbuch, Antworten von Richter).
- Die "zwei Autoren" von Höllerer beziehen sich auf die zuvor zitierten Kritiker Nossack und Neumann. Soll ich das noch ausführen?
- Auch zu den Bildunterschriften verstehe ich deinen Standpunkt. Aber ich wollte den Bezug "warum Böll an dieser Stelle?" zum genau daneben stehenden Inhalt darlegen. Es wäre natürlich möglich, überall dazuzuschreiben, dass es kein zeitgenössisches Foto ist sondern bei welcher Gelegenheit es entstand. Hältst Du das für notwendig?
- Ganz allgemein ist m.E. viel aus Deiner Kritik eine Frage des Geschmacks, der Dir natürlich unbenommen bleibt, aber den ich nicht überall teile. Gruß --Magiers 00:10, 14. Jul. 2009 (CEST)
- Danke für die Erläuterungen zur Liste hier und im Artikel. Unter Wikipedia:Verlinken#Sinnvoll verlinken heißt es: "Gute Links sollten tatsächlich nur dorthin führen, wo es entweder Erläuterungen (Fachbegriffe) oder weiterführende Informationen zum Thema gibt." Im den angesprochenen Fällen der Schriftsteller-Zitate in diesem Artikels handelt es sich jedoch meines Erachtens nicht um Fachbegriffe aus dem Spezialgebiet "Gruppe 47", sondern um eine metaphorische und wie Du schreibst: ironische Rede.
- Hochhuth wurde offenbar erst 1964 eingeladen, als er schon durch Der Stellvertreter bekannt geworden war. Der genaue Zusammenhang der Gruppe 47 mit Erhards Kritik an verschiedenen Schriftstellern sollte meines Erachtens noch besser dargestellt und belegt werden. Die Bezugnahme auf Neumann und Nossack wird mir aus der derzeitigen Form des Höllerer-Zitates nicht deutlich.
- Bei den Bildunterschriften ist wie gesagt das Problem, daß die Aufnahmen offenbar in keinem Bezug zu der jeweiligen sehr speziellen Situation stehen. Zu der Photographie von Böll könnte z.B. als Unterschrift besser stehen: "Heinrich Böll, Preisträger und Kritiker der Gruppe 47 bei einer Pressekonferenz 1981 anläßlich der Ausbürgerung von Juliusz Stronynowski und Even Etkind".
- Gruß --Rosenkohl 13:14, 20. Jul. 2009 (CEST)
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- Ich habe jetzt einige Stellen entlinkt. Ganz bin ich mit der zitierten Regel nicht einverstanden. Die wurde, wenn man sich die Diskussionsseite anschaut, letztes Jahr mal schnell mit einer kleinen Mehrheit von 3 Benutzern geändert, weil sich niemand vorstellen konnte, dass man in Zitaten Fremdwörter nicht so einfach eliminieren kann. Deswegen halte ich eine verlinkende Erklärung bei eher seltenen Fremdwörtern immer noch für hilfreich für den Leser.
- Die Pinscher-Geschichte habe ich noch etwas genauer dargestellt. Ich schwanke hier etwas: streng genommen ist weder die Gruppe 47 namentlich angesprochen, noch hat sie sich in ihrer Gruppenfunktion dazu geäußert. Dennoch geht es natürlich um die Schriftsteller in ihrem Umfeld, weswegen ich die Episode auch in diesem Artikel für relevant halte. Die Frage ist nur, ob es nun schon zu sehr ausgetreten wird.
- Mit den Bildunterschriften kannst Du mich aber nicht überzeugen. Bei Deiner Unterschrift kann der Leser umgekehrt verwirrt sein und sucht nach der angesprochenen Begebenheit im Text. Mir gefällt es eigentlich, wie es jetzt ist, und wenn sich kein riesiger Proteststurm erhebt, möchte ich es so lassen. Gruß --Magiers 21:41, 20. Jul. 2009 (CEST)
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Pro Ein durchweg gelungener Artikel. Nichts zu meckern.--Louis Bafrance 09:50, 16. Jul. 2009 (CEST)
Pro, per Janneman --Jan eissfeldt 00:25, 17. Jul. 2009 (CEST)
Schön und verständlich geschrieben, daher
Pro. -- 209.107.217.23 20:42, 17. Jul. 2009 (CEST)
Pro Wo ich schon mal auf dieser Seite bin und den Weg der Gruppe 47 einige Jahre mit Achtung verfolgt habe (JG 1946; natürlich nicht von Geburt an), will ich mein Plazet gerne abgeben. Grüße --Gwexter 16:59, 22. Jul. 2009 (CEST)
Der Artikel in dieser Version ist Exzellent mit 14Pro und 1
Contra. --Vux 00:12, 23. Jul. 2009 (CEST)
[Bearbeiten] Mitglied Soehring?
Zufällig stieß ich auf Hans-Jürgen Soehring als Mitglied der "Gruppe 47". Dieser Link bestätigt es. Erwähnenswert? -- Alinea 16:48, 17. Aug. 2009 (CEST)
- Die Auswahl im Artikel ist zugegeben etwas willkürlich. Mein Kriterium war eigentlich: hat er einen biografischen Eintrag im Handbuch von Lettau, und - ja, da hat er einen. Also Gründungsmitglied war er für das Handbuch wohl wichtig genug. Aber aus heutiger Sicht scheint er mir nicht so bedeutend wie die meisten anderen genannten. Also ich schwanke. :o) Wenn Du ihn einfügen möchtest, mach ruhig. Gruß --Magiers 19:02, 17. Aug. 2009 (CEST)
Also ich weiß ja, dass man auswählen muss. Ich zitiere meine Quelle, und Du entscheidest, ob Du es aufnehmen möchtest, okay? Ich weiß selber, wie nervig Ergänzungen von fremder Hand sein können ;-)
- Er (Soehring, im Buch Söhring)) wohnte damals mit Hans Werner Richter in der einstigen Villa des Komponisten Richard Strauss in Marquartstein. Auf einer Tagung der Gruppe 47 in Schluchsee hatte Söhring aus seiner Novelle " Cordelia" gelesen. Sie war 1947 bei Desch erschienen. ...
Im Kapitel geht es um die Liebesgeschichte zwischen der Arletty und Soehring. Quelle Ursula von Kardorff: Adieu Paris. Rowohlt, Reinbek 1993, ISBN 3-499-13159-5, S. 183
Gruß -- Alinea 20:51, 17. Aug. 2009 (CEST)
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- Ich hab ihn mal in die Liste aufgenommen. Eine Erzählung hat wohl für Aufregung gesorgt. Und Blöcker als Gegner der Gruppe habe ihn gelobt. Das ist doch immerhin was. :o) Gruß --Magiers 23:02, 17. Aug. 2009 (CEST)
- Ist doch gut. Ein Wikilink tut nicht weh. Und der interessierte Leser kann sich dann bei Bedarf weiter informieren. Gruß -- Alinea 09:29, 18. Aug. 2009 (CEST)
- Ich hab ihn mal in die Liste aufgenommen. Eine Erzählung hat wohl für Aufregung gesorgt. Und Blöcker als Gegner der Gruppe habe ihn gelobt. Das ist doch immerhin was. :o) Gruß --Magiers 23:02, 17. Aug. 2009 (CEST)
[Bearbeiten] Einleitungssatz
Bislang lautet der Einleitungssatz „Als Gruppe 47 werden die Teilnehmer an den deutschsprachigen Schriftstellertreffen bezeichnet, zu denen Hans Werner Richter von 1947 bis 1967 einlud.“ Über den Satz kann gerne diskutiert werden. Er stammt auch nicht von mir, sondern ich habe ihn übernommen, weil er mir recht eingängig erscheint. Die heutige Änderung auf „Der Begriff Gruppe 47 referiert auf die Schriftstellertreffen, …“ finde ich von der Formulierung her aber wirklich sehr staubtrocken (das klingt ja schon fast nach einer EU-Verordnung ;o). Andere Vorschläge sind gerne gesehen, so lange stelle ich aber wieder die alte Version her, über die sich bisher auch noch niemand beschwert hat. Gruß --Magiers 19:33, 29. Mär. 2010 (CEST)