Ed Markey

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Ed Markey (2009)

Edward „Ed“ John Markey (* 11. Juli 1946 in Malden, Massachusetts) ist ein US-amerikanischer Politiker der Demokratischen Partei und seit 1976 Mitglied des US-Repräsentantenhauses für Massachusetts. Er wurde bei der Vorwahl der Demokraten am 30. April 2013 als Kandidat für die Nachfolge von John Kerry im US-Senat in Massachusetts gekürt, die am 25. Juni 2013 in einer außerordentlichen Wahl bestimmt wird.

Biografie [Bearbeiten]

Nach dem Besuch der Immaculate Conception Grammar School und der Malden Catholic High School studierte er zwischen 1964 und 1968 am Boston College und erwarb dort einen Bachelor of Arts (B.A.). Zwischen 1968 und 1973 leistete er seinen Militärdienst in der US Army Reserve. Ein zeitgleiches postgraduales Studium der Rechtswissenschaften an der Law School des Boston College schloss er 1972 mit einem Juris Doctor (J.D.) ab. Danach war er nach seiner Zulassung als Rechtsanwalt tätig.

Seine politische Laufbahn begann er mit Wahl zum Mitglied im Repräsentantenhaus von Massachusetts (Massachusetts House of Representatives), dem er als Vertreter der Demokraten von 1973 bis 1976 angehörte.

Nach dem Tode von Torbert Macdonald am 21. Mai 1976 wurde er bei einer Nachwahl zu dessen Nachfolger als Mitglied in das US-Repräsentantenhaus gewählt und vertritt nach 17 Wiederwahlen seit dem 2. November 1976 den 7. Kongresswahlbezirk von Massachusetts. Zurzeit ist Markey nicht nur Vorsitzender des Sonderausschusses für Energieunabhängigkeit und Globale Erwärmung (House Select Committee on Energy Independence and Global Warming), sondern auch Mitglied im Ausschuss für Energie und Handel (House Committee on Energy and Commerce) sowie Vorsitzender von dessen Unterausschuss für Energie und Umwelt (House Energy Subcommittee on Energy and Environment).

Bei der Vorwahl der Demokraten in Massachusetts für den 2013 freigewordenen dortigen US-Senatssitz des jetzigen Außenministers John Kerry setzte Markey sich mit 58 Prozent der Stimmen (306.680) gegen seinen Konkurrenten, den Kongressabgeordneten Stephen Lynch, durch, und tritt am 25. Juni gegen den Kandidaten der Republikaner, Gabriel E. Gomez, an.[1]

Weblinks [Bearbeiten]

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. Gabriel E. Gomez wins GOP nod in special US Senate primary; Edward J. Markey to run for the Democrats. In: Boston Globe vom 30. April 2013.