Engelskirchen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Engelskirchen
Engelskirchen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Engelskirchen hervorgehoben
50.9833333333337.4166666666667124Koordinaten: 50° 59′ N, 7° 25′ O
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Köln
Kreis: Oberbergischer Kreis
Höhe: 124 m ü. NHN
Fläche: 63,03 km²
Einwohner: 19.211 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 305 Einwohner je km²
Postleitzahl: 51766
Vorwahlen: 02263
02261 (Oesinghausen)
02262 (Osberghausen)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: GM
Gemeindeschlüssel: 05 3 74 008
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Engelsplatz 4
51766 Engelskirchen
Webpräsenz: www.engelskirchen.de
Bürgermeister: Gero Karthaus (SPD)
Lage der Gemeinde Engelskirchen im Oberbergischen Kreis
Rhein-Sieg-Kreis Oberbergischer Kreis Rheinisch-Bergischer Kreis Nordrhein-Westfalen Remscheid Wuppertal Ennepe-Ruhr-Kreis Märkischer Kreis Kreis Olpe Kreis Siegen-Wittgenstein Rheinland-Pfalz Waldbröl Morsbach Nümbrecht Wiehl Reichshof Gummersbach Marienheide Bergneustadt Engelskirchen Lindlar Hückeswagen Wipperfürth RadevormwaldKarte
Über dieses Bild

Engelskirchen liegt im Bergischen Land, im Südosten des Bundeslands Nordrhein-Westfalen und ist eine kreisangehörige Gemeinde des Oberbergischen Kreises im Regierungsbezirk Köln.

Geografie[Bearbeiten]

Karte des Gemeindegebietes

Gemeindegliederung (offizielle Orte der Gemeinde)[Bearbeiten]

B BellingrothBickenbachBuschhausen
D Dörrenberg
G Grünscheid
H HahnHardtHollenberg
K Kaltenbach
L Loope
M MiebachMüllensiefen
N Neuremscheid
O OesinghausenÖtterstalOsberghausen
P Papiermühle
R RemerscheidRennbruchRommersbergRünderoth
S SchnellenbachStiefelhagen
W WahlscheidWallefeldWiehlmünden

Frühere Ortschaften, die eingegliedert wurden[Bearbeiten]

Früherer Ort eingegliedert nach
Broich Grünscheid
Ehreshoven Loope
Gosse Wahlscheid
Thal Wahlscheid
Heide Loope
Hintersteimel Loope
Hülsen Loope
Kastor Loope
Niederhof Loope
Ohl Grünscheid
Oberschelmerath Loope
Vordersteimel Loope
Unterbüchel Loope


Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Lindlar Lindlar, Gummersbach Gummersbach
Lindlar, Overath Windrose klein.svg Gummersbach, Wiehl
Overath Much Wiehl

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Entwicklung von 1792 bis 1974[Bearbeiten]

Bis zur Kommunalen Neugliederung im Jahr 1975 umfasste die Bürgermeisterei Engelskirchen die Gemeinden Engelskirchen und Hohkeppel.[2]

Jahr Einwohner
insgesamt
davon
Gemeinde
Engelskirchen
davon
Gemeinde
Hohkeppel
1792 2.777 1.516 1.261
1821 2.892 1.840 1.052
1831 3.590 2.103 1.487
1850 4.285 2.458 1.827
1860 4.496 2.597 1.893
1870 4.945 2.886 2.059
1880 5.096 3.483 1.613
1890 5.455 3.988 1.467
1900 5.687 4.195 1.492
1910 5.154 4.148 1.006
1920 5.342 4.312 1.030
1933 5.788 4.644 1.144
1939 5.894 4.815 1.079
1945 7.176 5.760 1.416
1950 7.780 5.954 1.826
1961 9.612 7.457 2.155
1970 10.382 8.139 2.243
1974 10.595 8.142 2.453

Entwicklung ab 1975[Bearbeiten]

Einwohnerentwicklung nach der Kommunalen Neugliederung und Zusammenführung von Engelskirchen und Ründeroth:[3]
(jeweils zum 31. Dezember)

Jahr Einwohner
1975 18.555
1976 18.452
1977 18.444
1978 19.002
1979 19.278
1980 19.425
1981 19.552
1982 19.558
1983 19.726
1984 19.740
1998 20.568
2000 20.647
2001 20.829
2003 20.807
2005 20.569
2008 20.164
2012 19.269
2013 19.211

Geschichte[Bearbeiten]

Der Ort Engelskirchen ist eine sehr alte bergische Siedlung, die urkundlich aber erst im Jahre 1353 erstmals erwähnt wird und zwar in der Formulierung: „Gerlaco von Engellerskerken wird als Wipperfürther Schöffe genannt“.

Die Schreibweise der Erstnennung war Engellerskerken.[4]

Engelskirchen gehörte bis 1806 zum Herzogtum Berg verwaltungsrechtlich und gerichtlich zum Amt Steinbach.

Älter ist der Ortsteil Ründeroth, der 1174 zum ersten Mal erwähnt wird und der heute aufgrund seines historischen Ortskerns besonders hervorzuheben ist.

Von 1800 bis 1820[Bearbeiten]

1806 erhob Napoleon das Herzogtum Berg zum Großherzogtum, das er 1808 in Départements, Arrondissements, Kantone und Mairien unterteilte. In den Mairien blieben die alten Honschafts- und Kirchspielgrenzen unverändert bestehen. Zur Bürgermeisterei Engelskirchen gehörten die Honschaften Ober- und Unterengelskirchen, Tüschen und Vellingen. Engelskirchen wurde dem Kanton Lindlar zugeordnet und bildete aufgrund der geringen Einwohnerzahlen eine Samtgemeinde mit dem Kirchspiel Hohkeppel. .[5]

Nach dem Rückzug Napoleons wurde das Großherzogtum Berg Preußen zugesprochen. Bei der folgenden Reorganisation der Verwaltung wurden französische Namen und Begriffe durch deutsche ersetzt. Alexander Court wurde zum Bürgermeister in Lindlar bestellt und übernahm zugleich die Mitverwaltung der Bürgermeisterei Engelskirchen. Lindlar gehörte zum Landkreis Wipperfürth, der Teil des Regierungsbezirks Köln war.[6]

Von 1820 bis 1850: Die Industrialisierung Engelskirchens[Bearbeiten]

Von Anfang bis Mitte des 19. Jahrhunderts wurde in Engelskirchen insbesondere Landwirtschaft, Handwerk sowie in geringem Umfang Erzabbau betrieben.[7] Die Industrialisierung erreichte die Gegend um Engelskirchen erst spät. Während 1850 im Deutschen Bund der Anteil der im gewerblich-industriellen Bereich Beschäftigten über 25% lag, betrug er im Kreis Wipperfürth 1855 nur ungefähr 9%.[8] Wichtig für die beginnende Industrialisierung Engelskirchens waren in diesen Jahren insbesondere die Ansiedlung der Baumwollspinnerei Ermen & Engels und der Ausbau der Infrastruktur.

Ansiedlung der Baumwollspinnerei Ermen & Engels[Bearbeiten]

Friedrich Engels erwarb 1837 ein an der Agger gelegenes Industriegebäude, das er zur Baumwollspinnerei Ermen & Engels umbauen ließ. Die Produktion begann 1847. Engels hatte zuvor die Ansiedlung eines Betriebs in Barmen und dem nahegelegenen Overath geprüft, sich jedoch schließlich für eine Ansiedlung in Engelskirchen entschieden.[9] Für Engelskirchen sprach aus seiner Sicht die Agger, die eine zuverlässige Energieversorgung gewährleisten könne und zudem über eine Wasserqualität verfüge, die auch die Verwendung des Wassers als Betriebsmittel in der Färbereianlage zulasse. Ein weiterer Faktor war die Verfügbarkeit günstiger Arbeitskräfte, denn „…die Bewohner sind sehr arm, und sehen mit Sehnsucht einer neuen Nahrungsquelle entgegen“, so Engels. [10] Darüber hinaus ermöglichten die gut ausgebauten Verkehrswege verhältnismäßig kurze Reisezeiten nach Barmen, wo der Firmensitz Engels lag, sowie nach Köln und Gummersbach. [11] In den Folgejahren stiegen die Beschäftigtenzahlen der Baumwollspinnerei an. Dies führte auch zu einem Anstieg der Einwohnerzahlen in Engelskirchen. In den 1850er Jahren waren fast 50 % der Einwohner in der Textilfabrik beschäftigt. [12]

Ausbau der Infrastruktur[Bearbeiten]

Von 1824 bis 1834 erfolgte der Ausbau und die Befestigung eines Karrenwegs, der von Köln über Engelskirchen nach Eckenhagen geführt hatte, zur befestigten Staatsstraße von Köln nach Minden. Die erste Teilstrecke der neu geschaffenen Köln-Olper Chaussee von Köln bis Engelskirchen wurde 1830 eröffnet. Die Teilstrecke bis Wegeringhausen wurde 1834 freigegeben. Die Straße verbesserte die Anbindung des Gebiets um Engelskirchen mit der Rheinschiene und ermöglichte schnellere und kostengünstigere Transport der produzierten Güter.[13] Dem Neubau der Köln-Olper Chaussee folgte 1843 bis 1845 der befestigte Ausbau einer Straße durch das Horpetal nach Lindlar und der Bau der Leppestraße nach Kaiserau zwischen 1853 und 1856.[14]

Von 1850 bis 1900: Eisenbahn und Bergbau[Bearbeiten]

Das 1860 gegründete „Eisenbahn-Komitee“ unter maßgeblicher Beteiligung von Emil Engels setzte sich für einen Anschluss Engelskirchens an die in Planung befindliche Eisenbahnstrecke nach Siegburg ein, die 1880 projektiert und ab Ende 1882 gebaut wurde. Engelskirchen erhielt somit einen Bahnhof, der am 15. Oktober 1884 erstmals von der Aggertalbahn angefahren wurde. Der Bahnanschluss sowie die 1897 eröffnete Leppetalbahn nach Marienheide führten zu deutlich sinkenden Frachtkosten für die Industriebetriebe und die Steinbrüche im Leppetal.[15]

Neben der Firma Ermen & Engels, die zu ihren Hochzeiten mehr als 600 Personen beschäftigte, wurde der Bergbau in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts einer der größten Arbeitgeber in Engelskirchen. Während die Gewinnung von Erzen und die Eisenverhüttung bis dahin nur eine geringe Bedeutung hatten, gingen nun mehrere Gruben in Betrieb, die insbesondere Bleierze und Zinkblende abbauten. Zu den wichtigsten Gruben gehörten:

Insbesondere für die Bevölkerung im Umkreis von Loope hatten die Gruben Bliesenbach, Castor und Silberkaule eine große Bedeutung; zeitweise waren hier bis zu 1.000 Personen beschäftigt. Loope hatte daher auch die Bezeichnung „Dorf der Bergarbeiter“.[17]

Von 1900 bis 1913[Bearbeiten]

Während der Bergbau nach der Jahrhundertwende wirtschaftliche Probleme hatte, war die Auftragslage der Baumwollspinnerei Ermen & Engels gut. Durch die Ansiedlung neuer Betriebe stiegen die Zahl der Arbeitsplätze und das Einkommen der Engelskirchener Bevölkerung. In der Folgezeit entstanden zahlreiche Wohnungen und öffentliche Gebäude. Aus diesem Grund legte der Gemeinderat im Jahr 1905 erstmals Straßennamen fest.[18] Neben dem Neubau der Katholischen Volksschule (eröffnet 1903) und dem Ausbau der alten Volksschule zur Höheren Schule (abgeschlossen 1907) wurde das St. Josef-Krankenhaus erweitert. Am 10. Oktober 1908 konnte das erste Bürgermeisteramt Engelskirchens bezogen werden.[19]

1908 erwarb die Firma Busch & Co. das Gelände der stillgelegten Eisenschmelzhütte Unterkaltenbach und siedelte ihre Zahnbohrerfabrik von Düsseldorf nach Engelskirchen um. Sie legte damit den Grundstein für eine stark wachsende Zahn- und Spiralbohrer-Industrie in Engelskirchen. Busch & Co. entwickelte sich in den Folgejahren zu einem der bedeutendsten Zahnbohrerhersteller der Welt; ehemalige Mitarbeiter gründeten in den Jahren bis 1930 mehrere Betriebe, darunter die Firmen H & K Müller und Lukas-Erzett.[20]

Die Verlegung der Bahnstrecke, die zwischen Loope und Ründeroth größtenteils auf der Köln-Olper Chaussee verlief, veränderte das Ortsbild erheblich. Die Gemeinde unterstützte diese Verlegung aufgrund mehrerer Kollisionen mit Fuhrwerken, Personenunfällen und unzureichenden Sicherungsmaßnahmen entlang des bestehenden Streckenverlaufs. Arbeitslose einheimische Grubenarbeiter und ausländische Hilfskräfte errichteten zwischen 1909 und 1912 mehrere Bahndämme, unter anderem auf der Hardt und dem Streckenabschnitt zwischen Loope und Engelskirchen. Die Strecke zwischen Ehreshoven und Engelskirchen wurde am 4. Mai 1912 wieder in Betrieb genommen. Die Öffnung des Streckenabschnitts zwischen Engelskirchen und Ründeroth folgte am 1. August 1913.[21]

Von 1914 bis 1923[Bearbeiten]

Mit dem Beginn des Ersten Weltkriegs Mitte 1914 erfolgte auch in Engelskirchen eine Mobilmachung. Das Krankenhaus wurde ab November 1914 nach den Bedürfnissen der Heereslazarettverwaltung eingerichtet. Erste Verwundete erreichten das Krankenhaus noch im selben Monat. Bis zum Ende des Ersten Weltkrieg starben 90 Soldaten aus Engelskirchen.[22]

Nach dem Waffenstillstand vom 11. November 1918 musste die Reichsregierung der Besetzung rechts- und linksrheinischer Gebiete durch die Truppen der Siegermächte zustimmen. Gemäß den alliierten Plänen zur Rheinlandbesetzung besetzten britische Truppen einen „Brückenkopf“ mit einem Radius von 30 km um Köln. Engelskirchen lag in einer 10 km breiten neutralen Zone, die besetzte von unbesetzten Gebieten abgrenzen sollte. Nach kurzer Besatzungszeit durch kanadische Truppen erreichte die britische Armee Engelskirchen am 14. Dezember 1918. Die Soldaten drangen zunächst bis Loope vor und errichteten in Grünscheid eine Grenzwache; der Personen- und Güterverkehr der Bahnstrecke zwischen den Bahnhöfen Ehreshoven und Engelskirchen wurde im Dezember 1918 gesperrt. Engelskirchen war somit von Köln abgeschnitten. Die folgende Einquartierung der britischen Truppen war eine starke Belastung für die Bevölkerung. Gründe hierfür waren insbesondere der Mangel an Nahrungsmitteln und die Versuche der Besatzungstruppen, den Schmuggelverkehr mit benachbarten Ortschaften zu unterbinden. Als in Deutschland der Widerstand gegen eine Unterschrift des Versailler Vertrags zunahm, wurden Mitte 1919 kurzzeitig mehrere tausend britische Soldaten als Verstärkung hinzugezogen, die Feldlager auf der Miebach und den Alsbacher Wiesen errichteten.[23]

Mit Wiederaufnahme des Zugverkehrs im November 1919 nahm der Schmuggelverkehr durch Engelskirchen stark zu. 1922 und Anfang 1923 patrouillierten daher mehrfach französische Soldaten durch das Agger- und Leppetal und besetzten die Bahnhöfe in Overath und Ründeroth mit dem Ziel, den Güter- und Versorgungsverkehr zu unterbinden. Somit sollte der Schmuggel erschwert und Deutschland zur pünktlicheren Lieferung von Reparationsleistungen bewegt werden. Die französischen Soldaten verließen Ründeroth erst am 22.10.1924, während die britischen Truppen ihre Bahnhofswache und Zollschranken bereits Ende 1923 beendeten.[24]

Von 1923 bis 1945[Bearbeiten]

Nach dem Ende der Besatzungszeit wurde die Strom- und Gasversorgung der im Aggertal ansässigen Industriebetriebe zunehmend wichtiger. Die Gemeinde beteiligte sich daher am 15. März 1923 an der Gründung der „Gasgesellschaft Aggertal mbH“ und wurde bald an das Gasnetz der „Thyssenschen Gas- und Wasserwerke AG“ angeschlossen. In den Jahren 1926 bis 1933 entstanden zudem die drei Stauanlagen Ohl/Grünscheid sowie Ehreshoven I und II, die Engelskirchen mit Strom versorgen sollten. Gleichzeitig erfolgte der Ausbau des Strom- und Wassernetzes in den entlegenen Ortsteilen.[25]

Mit der Machtübernahme Hitlers am 30. Januar 1933 änderten sich auch die politischen Verhältnisse in Engelskirchen. Im September 1933 wurden alle Vertreter der KPD und SPD aus Vertretungskörperschaften verbannt. Bürgermeister Wilhelm Carl wurde vom Amt suspendiert. Am 12. März 1933 wählten die Engelskirchener Bürger letztmals einen Gemeinderat; ab 1934 wurden entsprechende Mandatsträger vom Ortsbeauftragten der NSDAP berufen und vereidigt.[26] Der spätere Bürgermeister Edmund Schiefeling, Inhaber der Druckerei Schiefeling, Redakteur und Herausgeber der regierungskritischen Bergischen Wacht, floh ins Rheinland und wurde nach seiner Rückkehr monatelang inhaftiert.[27] Engelskirchen gehörte nun zum Gau Köln-Aachen unter der Leitung von Josef Grohé; Engelskirchen und Hohkeppel bildeten in beiden Gemeinden je eine Ortsgruppe.[28]

Ab Januar 1945 erreichten größere Flüchtlingsströme das Bergische Land; auch Engelskirchen nahm zahlreiche Menschen auf. Während andere Städte und Gemeinden im Umkreis teils deutlich früher bombardiert worden waren, wurde Engelskirchen erst kurz vor Kriegsende Angriffsziel britischer Streitkräfte. Bei zwei Bombardements durch die Second Tactical Airforce der RAF am 19. und 28. März 1945 kamen 278 Menschen ums Leben, weitere 22 Personen starben später aufgrund der bei den Angriffen erlittenen Kriegsverletzungen. Bei Kriegsende war Engelskirchen zu 80% zerstört; ca. 50% des Wasserleitungsnetzes und der Kanalisation waren unbrauchbar. Damit war Engelskirchen der am stärksten zerstörte Ort im Rheinisch-Bergischen und Oberbergischen Kreis.[29] Bis Herbst 1947 wurden insgesamt 646 Kriegstote erfasst und registriert, darunter 159 Soldaten und 15 vermisste Zivilisten sowie 22 Einwohner, die auf der Flucht getötet wurden.[30]

Von 1945 bis 1975[Bearbeiten]

Zu Beginn der Nachkriegszeit hatte der Wiederaufbau des zerstörten Ortes höchste Priorität. Bis Dezember 1945 waren die eher leicht beschädigten Wohnungen wiederhergestellt, die Versorgung mit Strom, Gas und Wasser gesichert; zwei Brücken ermöglichten die Überquerung der Agger. Die Gemeinde beauftragte die „Baugesellschaft Oberberg“ mit Organisation, Durchführung und Kontrolle des Wiederaufbaus. Der nach Engelskirchen geflohene Kölner Architekt Wilhelm Riphahn entwickelte Pläne für die Neugestaltung des Ortes. Riphahn empfahl die Verkleinerung und Neuordnung der Grundstücksflächen, eine ersatzlose Beseitigung der Leppetalbahn und eine Verlegung und Verkleinerung des Bahnhofes. Umgesetzt wurde ein den lokalen Verhältnissen angepasster Kompromissvorschlag.[31] Die britische Militärregierung plante zur gleichen Zeit, alle Spiral- und Zahnbohrbetriebe Engelskirchens zu demontieren; nach Protesten der Bevölkerung beschränkte sie sich jedoch auf die Demontage der Firma Arnold Bürstinghaus.[32]

Am 31. Mai 1958 stellte die OVAG den Betrieb der Leppetalbahn ein. Der Landschaftsverband Rheinland hatte zuvor die Beseitigung einer Reihe von Engpässen im Leppetal gefordert, die die OVAG jedoch nicht finanzieren konnte. Der Strecke wurde daraufhin zurückgebaut und zu einem Fußweg entlang der Leppe umgestaltet.[33]

Der Ausbau der Autobahn A 4 von Köln nach Olpe brachte in den Jahren ab 1965 größere bauliche Maßnahmen und Landschaftseingriffe mit sich. Sowohl die Bürger der Gemeinde als auch die Verkehrsteilnehmer unterstützten den Neubau der Autobahn, da die B 55 aufgrund ständig steigender Kraftfahrzeugdichte zunehmend Probleme bereitete. Die Planung der Arbeiten hatte bereits 1961 begonnen, die Planfeststellung lief in Etappen von 1965 bis 1975. Im Bereich Engelskirchen wurden, neben vielen kleinen Brücken, mit der Loopetalbrücke und der Kaltenbachtalbrücke zwei Großbauwerke errichtet. Die im Planfeststellungsverfahren bereits berücksichtigte Umgehungsstraße L 302, die Lindlar, das Leppetal und Wipperfürth anbinden sollte, machte die Enteignung von 71 Grundstückseigentümern und den Abriss von vier Wohnhäusern erforderlich. Der Autobahnabschnitt von Köln bis Wiehl wurde am 11. April 1975 eröffnet, die L 302 drei Jahre später.[34]

Am 1. Januar 1975 wurden im Zuge der kommunalen Neugliederung gemäß § 13 Abs. 1 des Köln-Gesetzes die bis dahin selbständigen Gemeinden Engelskirchen und Ründeroth zur neuen Gemeinde Engelskirchen zusammengeschlossen.[35]

Politik[Bearbeiten]

Kommunalwahl 2014[36]
Wahlbeteiligung:54,8  % (2009: 61,3 %)
 %
40
30
20
10
0
36,2 %
38,0 %
10,7 %
5,5 %
6,0 %
3,6 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2009
 %p
   4
   2
   0
  -2
  -4
-0,2 %p
+2,3 %p
-0,2 %p
-3,2 %p
-0,1 %p
+1,4 %p

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Rat der Gemeinde Engelskirchen hat 32 Sitze, die sich auf die Parteien wie folgt verteilen:

CDU SPD GRÜNE FDP UWG LINKE Gesamt
2004 12 12 3 3 2 32
2009[37] 12 11 3 3 2 1 32
2014[38] 12 12 3 2 2 1 32

Bürgermeister[Bearbeiten]

Erster Bürgermeister der Gemeinde wurde am 30. August 1851 Friedrich Bremmer. Nach kurzer Amtszeit blieb der Posten vakant. Die Amtsgeschäft wurden währenddessen stellvertretend geführt von:

  • 19. September 1853-6. Dezember 1853: P. J. Stiefelhagen, Beigeordneter
  • 6. Dezember 1853-21. Dezember 1854: Graf Nesselrode, Beigeordneter
  • 21. Dezember 1854-21. Mai 1855: Konrad Heckmann, Bürgermeistereiverwalter
  • 21. Mai 1855-4. Dezember 1855: Graf Nesselrode, Beigeordneter[39]

Bürgermeister ab 1856:

  • 1856-1904: Edmund Gefeler
  • 1906-1910: Heinrich Ungermann
  • 1910-1920: Julius Hübner
  • 1921: Josef Herbrandt
  • 1921-1929: Wilhelm Becker
  • 1929-1933: Wilhelm Carl
  • 1933-1940: Hermann Hasberg
  • 1940-1944: Erich Blumberg
  • 1944-1945: Rudolf Radermacher
  • 12. April 1945: Heinrich Huhnen
  • 20. April 1945: Wilhelm Fischer
  • 4. Mai 1945-1. Oktober 1946: Heinrich Raskin
  • 1946-1947: Edmund Schiefeling (während der Amtszeit verstorben)
  • 1947-1949: Aloys Remmel
  • 1949-1974: Carl Allmann

Im Rahmen der kommunalen Neugliederung wurden die Gemeinden Engelskirchen und Ründeroth zusammengelegt. Für den Zeitraum vom 16.  Dezember 1974 bis zum 1. Januar 1975 ernannte der Regierungspräsident zwei Personen mit der Führung der neuen Gemeinde Engelskirchen:

  • Otto Jeschkeit, Beauftragter für den Rat
  • Josef Hesse, Beauftragter für die Verwaltung

Bürgermeister ab dem 1. Januar 1975:

  • 1975-1979: Carl Allmann[40]
  • 1979-1984: Horst Fabritius

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Wandern und Radwege[Bearbeiten]

Folgende Wanderwege werden ausgehend vom Wanderparkplatz Engelskirchen Bahnhof von dem Sauerländischen Gebirgsverein (SGV) angeboten:

  • A1 (2,5 km); A2 (5,0 km); A3 (8,2 km); A4 (8,7 km); A5 (2,2 km); A6 (6,5 km)

Museen[Bearbeiten]

LVR-Industriemuseum in der ehemaligen Baumwollspinnerei Ermen & Engels

Die ehemalige Baumwollspinnerei Ermen & Engels ist einer der sechs Standorte des LVR-Industriemuseums[41] (Firmengründer war der Vater des berühmten Friedrich Engels), in der um 1900 eines der ersten Elektrizitätswerke im Aggertal errichtet wurde. Die Gemeinde beherbergt darüber hinaus bei der Ortschaft Bickenbach ein Schmiedemuseum, den Oelchenshammer. Ein Engelmuseum befindet sich in Vorbereitung.

Engelskirchener Karneval[Bearbeiten]

In Engelskirchen wird sehr stark Karneval gefeiert, angelehnt an den Kölner Karneval. Federführend ist hier die KG Närrische Oberberger, die 1893 gegründet wurde, und somit eine der ältesten rechtsrheinischen Karnevalsgesellschaften ist. Im Jahr 2002 ging aus der KG die Schlossgarde hervor, die im Karneval an den Rittmeister Wienand Ruttger von Quadt zu Alsbach, einen Herrn von Burg Alsbach, erinnert. Als Narrenruf wird in Engelskirchen sowohl das kölsche „Alaaf!“, als auch das lokale „Kall du!“ verwendet.

Burgen und Schlösser[Bearbeiten]

Aggertalhöhle innen

Sowohl das Schloss Ehreshoven und die Wasserburg Alsbach sind von einem Wassergraben umgeben.

Denkmäler[Bearbeiten]

Denkmäler sind unter anderem das Kriegerdenkmal mit Thingstätte und das Naturdenkmal Aggertalhöhle in Ründeroth. Die Engelskirchener Lohmühle und drei Mühlen im Lambachtal werden im Artikel Mühlen im Oberbergischen Land beschrieben.

Sonstige Bauwerke[Bearbeiten]

Infrastruktur und Wirtschaft[Bearbeiten]

Schienen- und Busverkehr[Bearbeiten]

Bahnhof Engelskirchen

Der Bahnhof Engelskirchen liegt an der eingleisigen, nicht elektrifizierten Bahnstrecke von Köln nach Meinerzhagen (KBS 459), auf der stündlich im Schienenpersonennahverkehr die Oberbergische Bahn (RB 25) von Köln nach Meinerzhagen über Overath und Gummersbach verkehrt.

Durchgeführt wird der Schienenpersonennahverkehr (SPNV) von DB Regio NRW.

Bis in die 1950er-Jahre gab es noch eine Schmalspurbahn nach Marienheide, die Leppetalbahn, hauptsächlich zum Transport von Steinen aus den Steinbrüchen.

Im Straßenpersonennahverkehr verkehren vom Bahnhof Engelskirchen folgende Buslinien:

  • VRS-Linie 331 Engelskirchen Bf. – Neuremscheid – Lindlar Busbf. – Lindlar Freilichtmuseum (Taxibus: Mo.–Fr. überwiegend im Stundentakt, Samstag, Sonntag und an Feiertagen im Zweistundentakt, kein Nachtverkehr nur Abendverkehr)
  • VRS-Linie 310 Overath – Engelskirchen – Gummersbach (Mo.–Fr. fast durchgehend Halbstundentakt, sams- und feiertags durchgehend Stundentakt, Abend und Nachtverkehr)
  • VRS-Linie 332 Engelskirchen Bf. – Remshagen – Lindlar – Hartegasse – Wipperfürth (Mo.–Fr. ca. jede Stunde, Samstags- und Feiertagsverkehr, kein Nachtverkehr)
  • VRS-Linie 333 Engelskirchen Bf. – Frielingsdorf – Dohrgaul – Wipperfürth (Mo.–So., kein Nachtverkehr)

Für den gesamten Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) gilt der Tarif des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg (VRS) und tarifraumüberschreitend der NRW-Tarif.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Der Textilfabrikant Friedrich Engels sen. gründete am 1. Juli 1837 die Textilfabrik Ermen&Engels. Er war der Vater des bekannten Philosophen Friedrich Engels jun., der mit Karl Marx die als Marxismus bezeichnete Gesellschaftstheorie entwickelte. 1900 wurde die Wasserkraft der Agger für die Erstellung eines Elektrizitätswerkes genutzt. 1979 wurde die Firma im Zeichen der Textilkrise geschlossen. Seit 1986 befinden sich in den Firmengebäuden die Gemeindeverwaltung Engelskirchen, das LVR-Industriemuseum – Schauplatz Engelskirchen, die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Engelskirchen, Arztpraxen, Büros, Wohnungen und Restaurants. Wichtige Standbeine der Wirtschaft in Engelskirchen sind heute mittelständisch geprägte Betriebe aus der Kunststoffverarbeitung, der Eisen-, Blech- und Metallwarenherstellung und des Maschinenbaus.

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten]

Kirchliche Einrichtungen[Bearbeiten]

Kirche St. Peter und Paul
  • Kath. Kirchengemeinde St. Peter und Paul
  • Kath. Kirchengemeinde Herz-Jesu Loope
  • Kath. Kirchengemeinde St. Jakobus Ründeroth
  • Kath. Kirchengemeinde St. Mariä Namen Osberghausen
  • Neuapostolische Kirche Engelskirchen
  • Evang. Kirchengemeinde Engelskirchen / Loope
  • Evang. Kirchengemeinde Ründeroth
  • Evang. Kirchengemeinde Schnellenbach
  • Evang. Freikirchliche Gemeinde Vollmerhausen-Ründeroth

Christkindpostfiliale[Bearbeiten]

Jedes Jahr eröffnet die Deutsche Post in Engelskirchen zur Weihnachtszeit die Weihnachtspostfiliale. Dort werden alle Schreiben und Wunschzettel der Kinder rechtzeitig bis Heiligabend beantwortet. 2009 waren es über 160.000 Briefe, die aus aller Welt eingingen. Die Anschrift lautet: An das Christkind in 51777 Engelskirchen.[42]

Schulen[Bearbeiten]

  • Aggertal-Gymnasium
  • Leopold-Goes-Realschule
  • Hauptschule Ründeroth
  • Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung Engelskirchen
  • Gemeinschaftsgrundschule Engelskirchen
  • Gemeinschaftsgrundschule Ründeroth
  • Gemeinschaftsgrundschule Schnellenbach
  • Katholische Grundschule Loope
  • Musikschule Engelskirchen
  • Musik-Schule und Musik-Akademie MuSAH
  • Musikschule SGS Musicschool

Söhne und Töchter von Engelskirchen[Bearbeiten]

  • 1873, 2. August, Rudolf Thienhaus; † 1962, deutscher Maler und Lithograph.
  • 1909, 9. November Eberhard Bühner, Verwaltungsbeamter, verantwortlich für die Entnazifizierung von Teilen des Rheinlands
  • 1928, 30. April, Ulrich Lohmar; † 28. November 1991, deutscher Politiker (SPD), MdB
  • 1948, 6. April, Maria Theresia Opladen, deutsche Politikerin (CDU), ehemalige Bürgermeisterin von Bergisch Gladbach
  • 1951, 14. Juni, Beate Ruland, geb. Miebach, Kommunalpolitikerin (SPD), ehem. stellv. Bürgermeisterin von Engelskirchen, Vorsitzende der AWO Mittelrhein
  • 1956, 12. September, Esther Kinsky, deutsche Schriftstellerin, Slawistin und Übersetzerin
  • 1958, 21. September, Dagmar Stelberg, deutsche Handballnationalspielerin
  • 1976, 19. Juli, Janine Steeger, deutsche Fernsehmoderatorin bei RTL
  • 1978, 12. Dezember, Marc Basseng, deutscher Rennfahrer
  • 1987, 24. Mai, Henry Martens, deutscher Eishockeyspieler bei den Nürnberg Ice Tigers (DEL)
  • 1988, 10. April, Kim Falkenberg, deutscher Fußballspieler
  • 1988, 12. August, Frederic Löhe, deutscher Fußballspieler
  • 1989, 1. Januar, Stefan Reinartz, deutscher Fußballspieler
  • 1989, 1. Mai, Philipp Schwethelm, deutscher Basketballspieler

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bevölkerungszahlen auf Basis des Zensus vom 9. Mai 2011. Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), abgerufen am 3. September 2014. (Hilfe dazu)
  2. Zahlen bis 1974 entnommen aus: Josef Hesse: Engelskirchen im 19. und 20. Jahrhundert. Engelskirchen 1985, S. 70 und 106
  3. Zahlen bis 1984 entnommen aus: Josef Hesse: Engelskirchen im 19. und 20. Jahrhundert. Engelskirchen 1985, S. 106
  4.  Klaus Pampus, Oberberbergischen Abteilung des Bergischen Geschichtsvereins (Hrsg.): Urkundliche Erstnennungen oberbergischer Orte. Gronenberg, Gummersbach 1997, ISBN 3-88265-206-3.
  5. Josef Hesse: Engelskirchen im 19. und 20. Jahrhundert. Engelskirchen 1985, S. 61-62
  6. Josef Hesse: Engelskirchen im 19. und 20. Jahrhundert. Engelskirchen 1985, S. 62-65
  7. Josef Hesse: Engelskirchen im 19. und 20. Jahrhundert. Engelskirchen 1985, S. 72 und 80-81
  8.  Thomas Schleper: Mit Engels ins Industriezeitalter. Von Wasserkraft, Fabrikarbeit und Baukunst. In: Beiträge zur Industrie- und Sozialgeschichte Band 3. 2. Auflage. Rheinland-Verlag Gmbh, Köln 1993, ISBN 3-7927-1254-7., Seite 50-52
  9.  Thomas Schleper: Mit Engels ins Industriezeitalter. Von Wasserkraft, Fabrikarbeit und Baukunst. In: Beiträge zur Industrie- und Sozialgeschichte Band 3. 2. Auflage. Rheinland-Verlag Gmbh, Köln 1993, ISBN 3-7927-1254-7., Seite 33-39
  10. Zitiert nach: Thomas Schleper: Mit Engels ins Industriezeitalter. Von Wasserkraft, Fabrikarbeit und Baukunst. In: Beiträge zur Industrie- und Sozialgeschichte Band 3. 2. Auflage. Rheinland-Verlag Gmbh, Köln 1993, ISBN 3-7927-1254-7., Seite 38
  11.  Thomas Schleper: Mit Engels ins Industriezeitalter. Von Wasserkraft, Fabrikarbeit und Baukunst. In: Beiträge zur Industrie- und Sozialgeschichte Band 3. 2. Auflage. Rheinland-Verlag Gmbh, Köln 1993, ISBN 3-7927-1254-7., Seite 37
  12.  Thomas Schleper: Mit Engels ins Industriezeitalter. Von Wasserkraft, Fabrikarbeit und Baukunst. In: Beiträge zur Industrie- und Sozialgeschichte Band 3. 2. Auflage. Rheinland-Verlag Gmbh, Köln 1993, ISBN 3-7927-1254-7., Seite 107
  13. Karl-Heinz Lüdenbach, Rainer Schmidt: Freie Fahrt durchs Aggertal. In: Heinrich Lüdenbach, Bürger- und Verschönerungsverein Loope e. V. (Hrsg.): Loope. Ein Heimatbuch. Joh. Heider Verlag GmbH, Bergisch Gladbach 2012, ISBN 978-3-87314-473-6., Seite 116-117
  14. Josef Hesse: Engelskirchen im 19. und 20. Jahrhundert. Engelskirchen 1985, S. 81 und 95
  15. Josef Hesse: Engelskirchen im 19. und 20. Jahrhundert. Engelskirchen 1985, S. 86-88
  16. Josef Hesse: Engelskirchen im 19. und 20. Jahrhundert. Engelskirchen 1985, S. 89-92
  17. Karl-Heinz Lüdenbach: Harte Arbeit – niedrige Löhne. In:  Heinrich Lüdenbach, Bürger- und Verschönerungsverein Loope e. V. (Hrsg.): Loope. Ein Heimatbuch. Joh. Heider Verlag GmbH, Bergisch Gladbach 2012, ISBN 978-3-87314-473-6., Seite 185
  18. Josef Hesse: Engelskirchen im 19. und 20. Jahrhundert. Engelskirchen 1985, S. 112
  19. Josef Hesse: Engelskirchen im 19. und 20. Jahrhundert. Engelskirchen 1985, S. 110
  20. Josef Hesse: Engelskirchen im 19. und 20. Jahrhundert. Engelskirchen 1985, S. 113-114
  21. Josef Hesse: Engelskirchen im 19. und 20. Jahrhundert. Engelskirchen 1985, S. 110-111
  22. Josef Hesse: Engelskirchen im 19. und 20. Jahrhundert. Engelskirchen 1985, S. 120
  23. Josef Hesse: Engelskirchen im 19. und 20. Jahrhundert. Engelskirchen 1985, S. 122-127
  24. Josef Hesse: Engelskirchen im 19. und 20. Jahrhundert. Engelskirchen 1985, S. 127
  25. Josef Hesse: Engelskirchen im 19. und 20. Jahrhundert. Engelskirchen 1985, S. 132-133
  26. Josef Hesse: Engelskirchen im 19. und 20. Jahrhundert. Engelskirchen 1985, S. 136
  27. Josef Hesse: Engelskirchen im 19. und 20. Jahrhundert. Engelskirchen 1985, S. 172-173
  28. Josef Hesse: Engelskirchen im 19. und 20. Jahrhundert. Engelskirchen 1985, S. 145
  29. Josef Hesse: Engelskirchen im 19. und 20. Jahrhundert. Engelskirchen 1985, S. 149-156
  30. Josef Hesse: Engelskirchen im 19. und 20. Jahrhundert. Engelskirchen 1985, S. 156-157
  31. Josef Hesse: Engelskirchen im 19. und 20. Jahrhundert. Engelskirchen 1985, S. 163-165
  32. Josef Hesse: Engelskirchen im 19. und 20. Jahrhundert. Engelskirchen 1985, S. 175-177
  33. Josef Hesse: Engelskirchen im 19. und 20. Jahrhundert. Engelskirchen 1985, S. 185-186
  34. Josef Hesse: Engelskirchen im 19. und 20. Jahrhundert. Engelskirchen 1985, S. 193-198
  35.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- u. Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen u. Reg.-Bez. vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 302.
  36. Ergebnis der Ratswahl am 25. Mai 2014 in der Gemeinde Engelskirchen
  37. Wahlergebnisse von Engelskirchen 2009 (abgerufen am 8. Oktober 2012)
  38. Bekanntmachung des Ergebnisses der Ratswahl der Gemeinde Engelskirchen am 25.05.2014. Website der Gemeinde Engelskirchen. Abgerufen am 27. Oktober 2014
  39. für den Zeitraum von 1851-1855: Josef Hesse: Engelskirchen im 19. und 20. Jahrhundert. Engelskirchen 1985, S. 70
  40. für den Zeitraum von 1856-1984: Josef Hesse: Engelskirchen im 19. und 20. Jahrhundert. Engelskirchen 1985, S. 106-107
  41. Thomas Schleper: Ermen & Engels in Engelskirchen. Industrialisierung einer ländlichen Region (Schriften des Rheinischen Industriemuseums Nr. 3) Rheinland-Verlag, Köln 1987 ISBN 3-7927-0977-5
  42. Engelskirchen: Christkindpostfiliale. Website der Gemeinde Engelskirchen. Abgerufen am 27. Oktober 2014

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Engelskirchen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien