Waldbröl

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Waldbröl
Waldbröl
Deutschlandkarte, Position der Stadt Waldbröl hervorgehoben
50.8763888888897.6172222222222280Koordinaten: 50° 53′ N, 7° 37′ O
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Köln
Kreis: Oberbergischer Kreis
Höhe: 280 m ü. NHN
Fläche: 63,32 km²
Einwohner: 18.872 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 298 Einwohner je km²
Postleitzahl: 51545
Vorwahlen: 02291, 02295 (Geilenkausen), 02296 (Dickhausen, Grünenbach, Rölefeld)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: GM
Gemeindeschlüssel: 05 3 74 044
Stadtgliederung: 64 Ortsteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Nümbrechter Str. 18-21
51545 Waldbröl
Webpräsenz: www.waldbroel.de
Bürgermeister: Peter Koester (CDU)
Lage der Stadt Waldbröl im Oberbergischen Kreis
Rhein-Sieg-Kreis Oberbergischer Kreis Rheinisch-Bergischer Kreis Nordrhein-Westfalen Remscheid Wuppertal Ennepe-Ruhr-Kreis Märkischer Kreis Kreis Olpe Kreis Siegen-Wittgenstein Rheinland-Pfalz Waldbröl Morsbach Nümbrecht Wiehl Reichshof Gummersbach Marienheide Bergneustadt Engelskirchen Lindlar Hückeswagen Wipperfürth RadevormwaldKarte
Über dieses Bild

Waldbröl ist eine Stadt im Süden des Oberbergischen Kreises in Nordrhein-Westfalen (Deutschland).

Geographie[Bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten]

Karte des Stadtgebietes

Die Stadt liegt an den Hängen des Nutscheids und gehört zum Naturpark Bergisches Land. Die Stadt Köln liegt 64 Kilometer westlich von Waldbröl.

Blick vom Marktplatz – links die katholische, rechts die evangelische Kirche

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Der Hauptort Waldbröl ist weit größer als die Hauptorte aller Nachbarkommunen und dient diesen als Einkaufs- und Dienstleistungsstadt. Im Uhrzeigersinn beginnend im Norden sind das Reichshof, Morsbach, Windeck, Ruppichteroth und Nümbrecht.

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Neben dem Kernort mit etwa 11.000 Einwohnern gibt es 64 Ortsteile:

A AlfenzingenAltehufen
B BaumenBechBettenhagenBettingenBeuinghausenBiebelshofBladersbachBohlenhagenBrenzingenBrölBrölerhütteBruchhausen
D DahlDickhausenDiepenthalDiezenkausenDrinhausen
E EscherhofEichen
F Fahrenseifen
G GeilenkausenGeiningenGroßenseifenGrünenbachGrunewald
H HahnHappachHeideHeltenHelzenHerfenHermesdorfHillesmühleHochwaldHoffHufen
K Krahwinkel
L Luetzingen
M Mühlenbach
N NeuenhähnenNiederhausenNiederhof
P PropachPuhlPulvermühle
R RölefeldRombergRossenbachRottlandRuh
S SchnörringenSchönenbachSeifenSpurkenbach
T Thierseifen
V VierbuchenVierbuchermühle
W WehnWiesWilkenrothWippenkausen
Z Ziegenhardt

Geschichte[Bearbeiten]

1131 wurde der Ort als Waltprugele in einer päpstlichen Besitzbestätigung für das Stift St. Cassius in Bonn das erste Mal urkundlich erwähnt. Papst Innozenz II. bestätigte in der Urkunde den Besitz der Kirche und des Zehnten in Waldbröl. Die Siedlung gehörte zu dieser Zeit zum Einflussbereich der ersten Berger Grafen (Herzogtum Berg) wie auch der Sayner. Im gleichen Jahr begann man auch mit dem Bau einer neuen Kirche, deren Turm heute noch steht (evangelische Kirche). 1174 kam Waldbröl an die Herrschaft Homburg, die den Grafen von Sayn gehört. Die Besitzverhältnisse zwischen den Grafen von Berg und von Sayn blieben jedoch umstritten.

1212 fand der erste Bürger von Waldbröl in einer Schenkungsurkunde Erwähnung, als der hier ansässige Priester Wolradus Besitztum an die Siegburger Abtei Michaelsberg überträgt. 1261 wurden die Rittergeschlechter von Isengarten, im Jahr 1300 von Diezenkausen und im Jahr 1323 von Beuinghausen das erste Mal genannt. Sie waren lange Zeit Ministeriale der Grafen von Sayn und von Berg und empfingen von den Grafen im Bereich der heutigen Stadt Lehensbesitz.

1314 erlebte Waldbröl eine Pestepidemie und eine große Hungersnot. Die ersten heutigen Ortsteile von Waldbröl wurden im Jahr 1316 erwähnt. 1575 fanden sich fast alle heutigen Ortsteile auf einer Karte von Arnoldus Mercator wieder.

Im Jahr 1604 fiel Waldbröl durch den Siegburger Vergleich an das Herzogtum Berg und wurde dem Amt Windeck zugeschlagen. Als Johann Wilhelm, der letzte Herzog von Jülich-Kleve-Berg, im Jahr 1609 starb, erhielt das Wittelsbacher Herzogtum Pfalz-Neuburg im Vertrag von Xanten Berg und damit auch Waldbröl zugeschrieben.

Von 1816 bis 1932 war Waldbröl Landratssitz des zu jener Zeit bestehenden preußischen Landkreises Waldbröl.

1912 besuchte der damals noch wenig bekannte englische Romancier D. H. Lawrence die in Waldbröl lebende Kusine Hannah Krenkow. Neben zahlreichen Briefen an seine Geliebte Frieda von Richthofen verfasste Lawrence in Waldbröl Teile des Romans „Sons and Lovers“ („Söhne und Liebhaber“), der im Jahr darauf erschien und den Weltruhm des Autors begründete.[2]

1913 erhielt die Stadt Besuch von Kaiser Wilhelm II., ihm zu Ehren wurde die Hauptstraße in „Kaiserstraße“ umbenannt.

Der aus Niederbreidenbach bei Nümbrecht stammende Robert Ley, einer der führenden Repräsentanten des Nationalsozialismus, beabsichtigte, aus Waldbröl die „größte Stadt zwischen Köln und Kassel“ zu machen. Geplant wurden unter anderem die so genannten „Volkstraktorenwerke“, eine „Adolf-Hitler-Schule“ und ein KdF-Hotel. Umgesetzt wurde davon nichts bis auf das Hotel, das aber auch nicht fertig wurde. Die Einwohnerzahl sollte auf bis zu 300.000 steigen. Es sollten eine U-Bahn, Kasernen, ein Theater, ein Kino sowie eine Autobahnanbindung eingerichtet werden. Die Planungen liefen bis zum Herbst 1944, blieben jedoch aufgrund der Kriegsentwicklung und Leys schwindendem Einfluss in den Grundzügen stecken. Lediglich die topographischen Untersuchungen des Garten- und Landschaftsgestalters Wilhelm Heintz, der zuvor bereits an der Entwicklung der Stadtpläne der „Stadt der Hermann-Göring-Werke“ (Salzgitter) und der „Stadt des KdF-Wagens“ (Wolfsburg) beteiligt war, wurden weitgehend abgeschlossen. Von den wenigen errichteten Bauten ist bis auf einige Bauruinen nur das „KdF-Hotel“ erhalten, das nach dem Krieg als Krankenhaus, dann der Bundeswehr und seit 2006 einer buddhistischen Glaubensgemeinschaft als Begegnungsstätte dient.[3]

1957 bekam Waldbröl als dritte Gemeinde im Oberbergischen Kreis das Stadtrecht verliehen.

Von 1990 bis 2006 war Waldbröl Standort der hier gegründeten Akademie der Bundeswehr für Information und Kommunikation, die – gleich ihren Vorgänger-Einrichtungen „Zentrum für Transformation“, „Schule für psychologische Verteidigung“, „Akademie für Kommunikation“, „Amt für Studien und Übungen“ und „Zentrum für Analysen und Studien“ – im oben genannten „KdF-Hotel" untergebracht wurde.

Seit 1990 war Waldbröl Ziel starker Zuwanderung von (Spät)Aussiedlern aus der Sowjetunion bzw. der GUS; wenigstens 3.000 Zuwanderer wurden zu Neubürgern allein von Waldbröl. Dieser Prozess wurde unter anderem dadurch gefördert, dass der in Waldbröl beheimatete Horst Waffenschmidt von 1988 bis 1998 Aussiedlerbeauftragter der Bundesregierung war.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Einwohnerstatistik der Stadt Waldbröl
Jahr Einwohnerzahl
1925 7.143
1950 11.167
1953 11.266
1957 11.601
1967 12.941
1990 16.244
Jahr Einwohnerzahl
1999 18.634
2003 19.436
2004 19.625
2005 19.636
2006 19.563
2007 19.567

Politik[Bearbeiten]

Rathaus von Waldbröl

Stadtrat[Bearbeiten]

Stadtratswahl 2009 [4]
Wahlbeteiligung: 45,5 %
 %
50
40
30
20
10
0
45,6
27,4
11,4
9,4
6,2
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2004
 %p
 12
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
-10
-12
-14
-16
-15,5
+0,1
+11,4
+3,7
+0,4
Aktuelle Sitzverteilung im Stadtrat
     
Von 34 Sitzen entfallen auf:

Der Stadtrat ist die kommunale Volksvertretung der Stadt Waldbröl. Über die Vergabe der 34 Sitze entscheiden die Bürger alle fünf Jahre in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Bildung[Bearbeiten]

In der Stadt gibt es drei Gemeinschafts-Grundschulen in Hermesdorf, Isengarten und Wiedenhof. Weiterführende Schulen sind die Roseggerschule (Förderschule), die Gemeinschafts-Hauptschule, die städtische Realschule, die Gesamtschule und das Hollenberg-Gymnasium.

Bei den Berufsschulen sind das Berufskolleg Oberberg, Abt. Waldbröl, und die Krankenpflegeschule Kreiskrankenhaus Waldbröl (die seit dem 1. April 2005 zusammen mit der Krankenpflegeschule des Kreiskrankenhauses Gummersbach zum GBZ Oberberg zusammengefasst wurde) zu nennen.

Als weitere Aus- und Weiterbildungseinrichtung ist hier eine Zivildienstschule des Bundesamtes für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben ansässig.

Theater[Bearbeiten]

Der Verein WKTheater – Theater im Waldbröler Kulturtreff e. V. führt in der Aula des Hollenberg-Gymnasiums regelmäßige Theateraufführungen auf.

Religionen[Bearbeiten]

Der Anteil der Bevölkerung mit evangelischer Konfession beträgt 47 %, der Anteil mit katholischer Konfession 24 %. Die evangelische Kirchengemeinde trifft sich in der Evangelischen Stadtkirche, die katholische Pfarrgemeinde in St. Michael.

Neben den beiden großen Glaubensgemeinschaften sind auch verschiedene Freikirchen ansässig, darunter die Freie evangelische Gemeinde, die Christen-Baptisten Gemeinde, die Christen-Mennoniten-Brüdergemeinde, die Christliche Versammlung, die Apostolatsgemeinde der Vereinten Herzen Jesu und Mariens sowie Zeugen Jehovas.

Für die islamische Gemeinde gibt es in der Stadt eine Moschee.

Seit Herbst 2008 praktizieren buddhistische Mönche und Nonnen aus der Tradition des vietnamesischen Zen-Lehrers Thich Nhat Hanh am Europäischen Institut für Angewandten Buddhismus (EIAB), das seinen Sitz im ehemaligen KdF-Hotel hat und auch Kurse für interessierte Laien anbietet.

Bauwerke[Bearbeiten]

Denkmal für Friedrich Wilhelm III.
  • Evangelische Kirche mit romanischem Kirchturm und einem Taufstein aus dem 12. Jahrhundert.
  • Bruchhauser Mühle
  • „Die Mauer“, bekannt als „Hitlermauer“, ein Überrest der megalomanen Planungen Robert Leys in der Zeit des Nationalsozialismus, bietet ein Panorama von Waldbröl und einen Fernblick über die oberbergische Landschaft und war Teil der geplanten Adolf-Hitler-Schule. Anfang der 80er Jahre schreiben Unbekannte mit großen Buchstaben "Nie wieder Krieg" auf die Mauer. Mittlerweile ist sie als Mahnmal für den Frieden anerkannt.[5], [6]
  • 1863 wurde das Denkmal für den Preußenkönig Friedrich Wilhelm III. an der evangelischen Kirche errichtet. Das Denkmal stiftete der Kreis Waldbröl aus Anlass des 50. Jahrestages der Erhebung des preußischen Staates. Die Inschrift lautet: Dem Könige Friedrich Wilhelm III. der Kreis Waldbröl – 17. März 1863

Naturdenkmäler[Bearbeiten]

  • Naturschutzgebiet (Quellmoorgebiet) bei Waldbröl-Neuenhähnen
  • Nutscheid

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

In der Stadt finden regelmäßig der Waldbröler Vieh- und Krammarkt, das Stadtfest, ein Martinsmarkt, ein Weihnachtsmarkt sowie diverse andere Veranstaltungen statt.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Aufgrund seiner Bedeutung als wirtschaftliches und Verkehrs-Zentrum des südlichen Oberbergischen Kreises hat Waldbröl 1957 Stadtrecht erhalten. Städtisches Gepräge zeigt sich an Kennziffern wie Einzelhandelszentralität (132 %), Schülerquote (23 %), Kriminalitätsrate[7] und Verkehrsunfall-Häufigkeit (43 % bzw. 39 % über Kreisdurchschnitt).[8]

76 % der Beschäftigten sind im tertiären Sektor tätig, verarbeitendes Gewerbe ist vergleichsweise gering vertreten, der Pendlersaldo negativ.[9]

In der Stadt befinden sich zwei Gewerbegebiete:

  • Der Standort Boxberg wurde ab 1966 bezogen und hat eine Größe von 52.000 m² mit gegenwärtig etwa 900 Arbeitsplätzen.
  • Der Gewerbe- und Industriepark Hermesdorf hat seit Ansiedlungsbeginn 1984 eine Größe von 43.000 m² mit etwa 500 Arbeitsplätzen erreicht.

Das Firmenspektrum ist breit gefächert und reicht von Getriebe- und Ladenbau über Elektrowärmetechnik, Kunststoffverarbeitung, Paletten- und Haushaltsgeräteherstellung zum Holz- und Metallbau.

Schienen- und Busverkehr[Bearbeiten]

Waldbröl besitzt einen Bahnhof an der Wiehltalbahn, die derzeit nur im Güter- und Touristikverkehr befahren wird. 1965 war auf der Wiehltalbahn der Personenverkehr eingestellt worden, am 5. Oktober 1994 auch der Güterverkehr. Eine Bürgerinitiative setzt sich seitdem für den Erhalt der Strecke ein.

Im Schienenpersonennahverkehr ist Waldbröl daher nur durch den Bahnhof Dieringhausen an der Aggertalbahn von Köln Hauptbahnhof über Overath, Gummersbach nach Marienheide und den Haltepunkt Schladern (Sieg) an der Siegstrecke von Köln über TroisdorfSiegburgHennef (Sieg)Au (Sieg)Betzdorf nach Siegen angeschlossen.

Im Straßenpersonennahverkehr verkehren vom Busbahnhof die folgenden Linien, die alle Nachbargemeinden mit Waldbröl verbinden:

  • 302 Gummersbach – Wiehl – Nümbrecht – Waldbröl
  • 303 Gummersbach – Derschlag – Eckenhagen – Wildbergerhütte – Waldbröl
  • 311 Nümbrecht – Oberbreidenbach – Diezenkausen – Waldbröl
  • 312 Waldbröl – Bröl – Nümbrecht – Bielstein – Ründeroth
  • 340 Waldbröl – Morsbach
  • 341 Waldbröl – Lichtenberg – Morsbach
  • 342 Waldbröl – Schladern – Rosbach
  • 343 Waldbröl – Helten – Rosbach – Leuscheid
  • 344 Waldbröl – Kohlberg – Rosbach
  • 530 Hennef – Ruppichteroth – Waldbröl

2006 versuchten Kommunalpolitiker, die 'Bahnstrecke 2680' von Reichshof nach Waldbröl stillzulegen. „Der völlig verschuldeten Stadt Waldbröl war die Angelegenheit so wichtig, dass sie sich über die Sparauflagen der Bezirksregierung hinwegsetzte. Sie nahm ohne Genehmigung einen Kredit über 430 000 Euro beim Landesbetrieb Straßenbau auf, um den Kaufpreis zahlen zu können.“[10] Nachdem Gerichte zugunsten des Weiterbetriebs entschieden hatten, wurde die Auseinandersetzung 2011 beigelegt.[11]

Straßen[Bearbeiten]

Die Stadt ist über die Bundesstraßen 256 und 478 an das überregionale Straßennetz angebunden.

Durch die Lage im Bergischen Land gibt es ein gut ausgebautes Netz von Wanderwegen. (Wanderwege im Oberbergischen Land). Fast alle Wanderwege werden vom Sauerländischen Gebirgsverein e. V. (SGV) betreut.

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten]

  • Kreiskrankenhaus
  • Amtsgericht
  • Stadtbücherei Waldbröl
  • Zentrum für Transformation der Bundeswehr („Akademie“; seit 2. Mai 2006 verlegt nach Strausberg). Sie war in den Räumlichkeiten des oben erwähnten KdF-Hotels untergebracht. Frühere Bezeichnungen der militärischen „Denk-Schmiede“ waren Schule für psychologische Verteidigung / Akademie für Kommunikation / Amt für Studien und Übungen / Zentrum für Analysen und Studien.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben[Bearbeiten]

  • Rudolf Braunburg, Schriftsteller und Flugkapitän, hatte hier seinen letzten Wohnsitz
  • Frieder Döring, Arzt und Schriftsteller, legte 1962 sein Abitur am hiesigen Gymnasium ab
  • Klaus-Peter Flosbach, CDU-Politiker, Mitglied des Deutschen Bundestages, wohnt und arbeitet in Waldbröl
  • Ferdi Huick, Der bergische Landbote, Künstler des Kölner Karnevals, hatte hier seinen letzten Wohnsitz
  • D. H. Lawrence, englischer Schriftsteller, lebte und arbeitete 1912 hier
  • Robert Ley, führender NSDAP-Politiker, wohnhaft von 1935 bis 1945 auf Gut Rottland
  • Manfred Melzer, Kölner Weihbischof, von 1989 bis 1995 Pastor in Waldbröl
  • Horst Waffenschmidt, Politiker, legte sein Abitur am hiesigen Gymnasium ab und war von 1975 bis 2002 Ratsherr im Stadtrat
  • Alice Schwarzer, Frauenrechtlerin und Verlegerin der Zeitschrift EMMA.

siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Otto Budde: Waldbröl – wie es wurde, was es ist. Gummersbach 1981, ISBN 3-88265-094-X.
  • Otto Budde: Das Dorf der Väter und seine drei ältesten Vereine. Gummersbach 1987, ISBN 3-88265-141-5.
  • Gottfried Corbach: Geschichte von Waldbröl. Scriba Verlag, Köln 1973, ISBN 3-921232-03-1.
  • Karl Simon: Der Oberbergische Kreis, Ein heimatkundliches Lese- und Arbeitsbuch für die Schule, 1968, unter Mitarbeit von Josef Breuer und Fritz Mylenbusch
  • Klas Ewert Everwyn: Das Geheimnis der Nicolini. Düsseldorf 2005, ISBN 3-7700-1196-1.
  • Detlev Arens (Hrsg.): Mit seinem Gold und Nebel. Das Bergische Land im Spiegel der Literatur. Overath 2004, ISBN 3-936405-13-1.
  • Birgit Rosendahl-Kraas: Die Stadt der Volkstraktorenwerke. Martin Galunder-Verlag, Wiehl 1999, ISBN 3-931251-45-4.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Waldbröl – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Quellen[Bearbeiten]

  1. Bevölkerungszahlen auf Basis des Zensus vom 9. Mai 2011. Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), abgerufen am 3. September 2014. (Hilfe dazu)
  2.  Mehl, Dieter: D.H. Lawrence in Waldbröl. in: Notes and Queries, Nr. 229, S. 78–81, 1960
  3. Birgit Rosendahl-Kraas, Die Stadt der Volkstraktorenwerke. Eine Stadtutopie im "Dritten Reich". Die Planungen der Grossbauten der Deutschen Arbeitsfront für die Stadt Waldbröl, Wiehl 1999.
  4. Ergebnis der Stadtratswahl 2009 Landeswahlleiterin NRW
  5. Mauerschriftszug wird erneuert, Bericht im Kölner Stadtanzeiger
  6. Darstellung der Stadt Waldbröl
  7. Kriminalitätsstatistik
  8. Unfallstatistik
  9. (Pendler-)Statistiken (PDF; 1,2 MB)
  10. Die Zeit vom 19. Dezember 2007: Posse auf dem Nebengleis
  11. 'Aktuelles'