Much

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Much (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Much
Much
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Much hervorgehoben
50.9166666666677.4236Koordinaten: 50° 55′ N, 7° 24′ O
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Köln
Kreis: Rhein-Sieg-Kreis
Höhe: 236 m ü. NN
Fläche: 78,08 km²
Einwohner: 15 107 (31. Dez. 2007)[1]
Bevölkerungsdichte: 193 Einwohner je km²
Postleitzahl: 53804
Vorwahl: 02245
Kfz-Kennzeichen: SU
Gemeindeschlüssel: 05 3 82 036
Gemeindegliederung: 114 Ortsteile
Adresse der Gemeindeverwaltung: Hauptstraße 57
53804 Much
Webpräsenz:
Bürgermeister: Alfred Haas (CDU)
Lage der Gemeinde Much im Rhein-Sieg-Kreis
Kreis Euskirchen Rhein-Erft-Kreis Rheinland-Pfalz Nordrhein-Westfalen Köln Rheinisch-Bergischer Kreis Oberbergischer Kreis Swisttal Rheinbach Alfter Wachtberg Meckenheim Bornheim Bad Honnef Bonn Sankt Augustin Königswinter Hennef Troisdorf Siegburg Neunkirchen-Seelscheid Lohmar Eitorf Windeck Much RuppichterothKarte
Über dieses Bild
Der Platz an der St.Martinus Kirche
Die zurückgebaute B56 ist die Mucher Hauptstraße
Die Mucher Ortsteile Hohn und Höhnchen
An der Brückenstraße erinnert ein Denkmal an das Deportationslager Much.
Die nach dem 2. Weltkrieg errichtete Fatima-Kapelle

Much ist eine Gemeinde im Rhein-Sieg-Kreis im Süden Nordrhein-Westfalens mit 114 Ortschaften, Einzelhöfen und Weilern.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

[Bearbeiten] Geografische Lage

Much liegt 30 km nordöstlich von Bonn, nahe der Grenze zum Oberbergischen Kreis. Der Wahnbach durchfließt die malerische Hügellandschaft.

[Bearbeiten] Gemeindegliederung

  • Ortsteile alphabetisch:
    Alefeld, Altenhof, Amtsknechtswahn, Bech, Bennrath, Berghausen, Berzbach, Birken, Birrenbachshöhe, Bitzen, Bövingen, Bröl, Bruchhausen, Büscherhof, Daushof, Derscheid, Eckhausen, Eichhof, Eigen, Engeld, Erlen, Esinghausen, Feld, Gerlinghausen, Gibbinghausen, Hardt, Heckhaus, Heinenbusch, Henningen, Herchenrath, Herfterath, Hetzenholz, Hevinghausen, Hillesheim, Höfferhof, Hoffnungsthal, Höhnchen, Hohn, Hohr, Hündekausen, Huven, Kerzenhöhnchen, Klauserhof, Köbach, Kranüchel, Kreizhof, Kreuzkapelle, Küttensiefen, Leuscherath, Leverath, Löbach, Loßkittel, Marienfeld, Markelsbach, Much, Müllerhof, Neßhoven, Neuenhaus, Neverdorf, Niederbech, Niederbonrath, Niederbruchhausen, Niederdreisbach, Niederheiden, Niederheimbach, Niederhof, Niedermiebach, Niederwahn, Növerhof, Oberbitzen, Oberbonrath, Oberbruchhausen, Oberbusch, Oberdorf, Oberdreisbach, Oberdreisbach-Höhe, Oberhausen, Oberheiden, Oberheimbach, Oberholz, Obermiebach, Oberwahn, Ophausen, Ortsiefen, Pillenhof, Reinshagen, Rieserhof, Roßbruch, Roßhohn, Scheid, Scheidhof, Schlichenbach, Schwellenbach, Senschenhöhe, Siefen, Sommerhausen, Springen, Steinhaus, Stompen, Strießhardt, Strünkerhof, Tillinghausen, Todtenmann, Tüschenbonnen, Vogelsangen, Walterscheid, Weeg, Weißenportz, Wellerscheid, Wersch, Werschberg, Wiese, Wohlfarth und Zeche Aachen

[Bearbeiten] Geschichte

[Bearbeiten] Religionen

Much ist hauptsächlich katholisch geprägt. Der zum Dekanat Neunkirchen gehörende Pfarrverband Much umfasst die drei Kirchengemeinden St. Martinus Much, St. Mariä Himmelfahrt Marienfeld und St. Johann Baptist Kreuzkapelle. Außerdem gibt es in Much eine evangelische und eine neuapostolische Kirche, sowie einen Tempel der Zeugen Jehovas in Wersch. Einmal jährlich, Anfang Juli, zum Fest Mariä Heimsuchung pilgern einige hundert Mucher zu Fuß in das 150 Kilometer entfernte Werl, um in der dortigen Wallfahrtsbasilika Werl vor dem Gnadenbild zu beten. Der Wallfahrtsbrauch geht auf ein Gelübde aus dem Dreißigjährigen Krieg zurück.


[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner
1925 5.812
1933 5.516
1939 5.719
1969 7.472
1979 9.611
1991 12.351
2006 15.071

[Bearbeiten] Politik

[Bearbeiten] Gemeinderat

Die 28 Sitze des Gemeinderates verteilen sich wie folgt:

(Stand: Kommunalwahl am 26. September 2004)

[Bearbeiten] Wappen

Das Wappen der Gemeinde Much ist in der oberen Hälfte Silber und in der unteren Hälfte Gold. Oben ein schreitender, blau gezungter und bewehrter roter Löwe, unten auf einem grünen Berg ein rot bewehrter schwarzer Hahn, beseitet von je einem blauen Fisch.

Das Wappen beruht auf einem Schöffensiegel des Jahres 1627, das in der Gemeinde gefunden wurde. Deutet der Löwe auf die alte Landesherrschaft der Herzöge von Berg, ist der untere Bildteil auf den Ort zu beziehen. Neben dem Fischreichtum (Forellen) soll mit dem Hahn die Wachsamkeit der Schöffen symbolisiert werden.

[Bearbeiten] Städtepartnerschaften

[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten

[Bearbeiten] Bauwerke

[Bearbeiten] Naturdenkmäler

Viele Wanderwege ziehen ortsnahe Städter aus der Region Köln/Bonn an, das Wanderwegenetz umfasst ca. 110 km Strecke.

Die Gemeinde Much besitzt darüber hinaus mit insgesamt 221 Wegekreuzen, Kapellen und Heiligenhäuschen aus vier Jahrhunderten eine Vielzahl erhaltenswerter christlicher Kulturgüter.

[Bearbeiten] Sport

Der örtliche Sportverein TSV Much veranstaltet jedes Jahr einen Volkslauf über 10 km und einen „Hans Josef Roth Gedächtnislauf“ über 21 km. Aufgrund der Lage von Much ist ein schwieriges Streckenprofil vorprogrammiert. Darüber hinaus gibt es im TSV die Abteilungen Schwimmen, Badminton, Bogensport, Leichtathletik, Sporttherapie, Tischtennis, Turnen und Volleyball.

Der Tennisclub Much - mitten im Zentrum des Ortes gelegen - hat eine der schönsten Tennis-Anlagen im Tennisverband-Mittelrhein und stellt zahlreiche Medenmannschaften. Zusätzlich werden jährlich zahlreiche vereinsinterne Turniere veranstaltet.

[Bearbeiten] Regelmäßige Veranstaltungen

[Bearbeiten] Wochenmarkt

Jeden Donnerstagvormittag findet in Much ein kleiner Wochenmarkt statt.

[Bearbeiten] Mucher Heufresser-Tage

Seit 2006 finden jeden Sommer die "Heufresser-Wettkämpfe" im Ortszentrum von Much statt. Dort treten verschiedene Dorfgemeinschaften, Vereine und andere Teams gegeneinander an.

[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

[Bearbeiten] Verkehr

Much wird von der B 56, der Zeithstraße, durchzogen. Der nächste Autobahnanschluss liegt nördlich an der A 4.

In Much gilt für den ÖPNV der Tarif des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg (VRS).

[Bearbeiten] Öffentliche Einrichtungen

[Bearbeiten] Bildung

  • Schulzentrum Much, Schulstraße (Haupt- und Realschule)
  • Gemeinschaftsgrundschule, Schulstraße
  • Gemeinschaftsgrundschule, Klosterstraße
  • Gemeinschaftsgrundschule Marienfeld, Dorfstraße

[Bearbeiten] Persönlichkeiten

  • Heinrich Böll, wohnte 1944/45 als Kriegsflüchtling in Much-Marienfeld und -Neßhoven, in Marienfeld wurde einer seiner Söhne beigesetzt
  • Josef Jacobs, (1894–1978), mit 47 Luftsiegen einer der erfolgreichsten deutschen Jagdflieger des Ersten Weltkriegs.

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Information und Technik Nordrhein-Westfalen: Amtliche Bevölkerungszahlen
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