Federazione dei Verdi

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Federazione dei Verdi
Parteilogo
Partei­vorstand Angelo Bonelli
(Presidente)
Gründung 9. Dezember 1990
Ideologie grün
Europäische Partei Europäische Grüne Partei
EP-Fraktion Grüne/EFA
Abgeordnete
0/630
Senatoren
0/315
Europa­abgeordnete
0/73
Haupt­sitz ItalienItalien Rom, Via Salandra 6
Partei­zeitung Notizie verdi
Webseite www.verdi.it

Die Federazione dei Verdi ist eine seit 1990 bestehende grüne Partei in Italien. Seit 2009 ist die Partei in keinem nationalen oder europäischen Parlament mehr vertreten.

Ihre besten Ergebnisse erzielen die Grünen in Mailand sowie in Trentino-Südtirol. Einer der Väter der Grünen in Italien, Alexander Langer, stammte aus Bozen.

Geschichte[Bearbeiten]

Bei den Parlamentswahlen 2001 trat die Federazione dei Verdi gemeinsam mit der Socialisti Democratici Italiani (SDI) als Wahlbündnis Il Girasole an und erreichte 9 Mandate in der Camera für das linke Bündnis L’Ulivo.

2004 bis 2009 stellte die Partei zwei Europaparlamentarier: Sepp Kusstatscher und Monica Frassoni.

Bei den Parlamentswahlen 2006 erreichten die Grünen als Teil der siegreichen Links-Koalition L'Unione 2,1 % der Stimmen und gewannen 15 von 630 Sitzen in der Abgeordnetenkammer, sowie 5 von 315 Senatoren. In der Regierung unter Romano Prodi stellen die Grünen mit Alfonso Pecoraro Scanio den Umweltminister.

Bei den Parlamentswahlen 2008 schloss sich die Federazione dei Verdi mit den linken Parteien Partito della Rifondazione Comunista (PRC), Sinistra Democratica (SD) und Partito dei Comunisti Italiani (PdCI) zur Liste La Sinistra - L’Arcobaleno zusammen. Nach erdrutschartigen Verlusten war die Partei in keiner der beiden Kammern des Parlamentes mehr vertreten.

Am 16. März 2009 schlossen sich die Grünen der neuen Listenverbindung Sinistra e Libertà für die Europawahl an.[1] Auch dieses Bündnis konnte jedoch im Europaparlament keinen Sitz erreichen.

Zu den Parlamentswahlen 2013 trat die Federazione di Verdi in dem von Ingroia zusammengestellten Bündnis Rivoluzione Civile gemeinsam mit PRC, PdCI, sowie der Italia dei Valori (IdV) an, das Bündnis konnte aber die nationale 4-Prozent-Hürde nicht überschreiten. Die Grünen Südtirols (Verdi Grüne Vërc) traten hingegen gemeinsam mit Sinistra Ecologia Libertà in Pier Luigi Bersanis Koalition Lista Bene Comune an und konnten mit Florian Kronbichler den einzigen Grünen-Abgeordneten Italiens stellen. Am 23. März 2013 vollziehen die Südtiroler Grünen den endgültigen Bruch mit der Federazione dei Verdi, an deren Gründung sie 1990 beteiligt gewesen waren.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. Reuters am 16. März 2009