Fullmetal Alchemist

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Fullmetal Alchemist (jap. 鋼の錬金術師, Hagane no Renkinjutsushi) ist ein Manga von der Mangaka Hiromu Arakawa. Die Serie wurde als Anime-Fernsehserie mit dem Titel Fullmetal Alchemist verfilmt.

Die Serie handelt von zwei Brüdern, die beim Versuch mit Alchemie ihre verstorbene Mutter wiederzubeleben, ihren Körper beziehungsweise Teile davon verlieren. Daraufhin versuchen sie, ihre ursprünglichen Körper zurückzuerlangen. Zu diesem Zweck begeben sie sich auf die Suche nach dem Stein der Weisen und geraten dabei in eine Verschwörung im Militär und die Folgen eines vergangenen Krieges.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Inhalt

[Bearbeiten] Welt

Fullmetal Alchemist spielt in einer Parallelwelt, in der die Alchemie als Wissenschaft angewendet wird. Diese Welt ähnelt der des Europas des beginnenden 20. Jahrhunderts.

[Bearbeiten] Funktionsweise der Alchemie und technischer Stand

Die Ergebnisse erscheinen dabei wie Magie, doch müssen Alchemisten strengen Regeln und Gesetzen folgen, so wie das Gesetz des äquivalenten Tausches (jap. Touka Koukan). Nach diesem muss das Ergebnis einer alchemistischen Reaktion (Transmutation) die selbe Masse wie das Ausgangsmaterial, es stellt eine Art Erhaltungssatz dar. Für solche Transmutationen braucht man ebenso einen Transmutationskreis, der zur Konzentration der Energie für die Reaktion dient. Diese Kreise sind je nach Transmutation unterschiedlich. Im Anime wird die Energie, die für die Transmutation benötigt wird, vom Tor der Alchemisten geliefert, das diese Welt und die Welt von Fullmetal Alchemist miteinander verbindet. Wie am Ende der Fernsehserie offenbar wird, entsteht diese Energie aus den Seelen der in dieser Welt Verstorbenen.

Die einzige Möglichkeit, die Gesetze der Alchemie zu umgehen, bietet der Stein der Weisen (賢者の石, Kenja no Ishi). Daher wurde schon seit Jahrhunderten versucht, diesen herzustellen. Die Erschaffung des Steins verlangt auch das Opfern von Menschenleben. Lange vor der Handlung gelang es Hohenheim (jap. 光のホーエンハイム, Hikari no Hohenheim) und Vater (Im Anime "Dante") den Stein zu schaffen. Dabei wurde eine ganze Stadt zerstört, die beiden jedoch erhielten ein wesentlich längeres Leben.

Mithilfe einer solchen Transmutation kann nun Materie frei geformt werden. Das Ergebnis kann auch eine Chimäre sein, ein Mischwesen, das aus verschiedenen Lebewesen transmutiert wurde.

Bei einer sogenannten Menschlichen Transmutation erscheint dem Alchemisten das Tor der Alchemie. Dadurch erlangt er die Fähigkeit auch ohne Transmutationskreis alchemistische Reaktionen durchführen zu können.

Außer der Alchemie ist die Technik nicht so weit fortgeschritten in dieser Welt um 1910, so sind keine Fluggeräte jeglicher Art erfunden worden und die wenigen Autos fahren mit Dampf. Jedoch gibt es eine fortgeschrittene Technik für Prothesen, die Automail. Die sind aus Metall gefertigt und können als Exo- wie auch Endoprothesen eingesetzt werden. Die Prothesen sind mit den Nervenfasern des menschlichen Körpers verbunden und können somit vom Gehirn direkt angesteuert werden.

[Bearbeiten] Politische Verhältnisse

Die Handlung spielt in einem Land, das Europa zur Zeit der Industrialisierung ähnelt. Der Staat wird geführt von einem Generalfeldmarschall in einer Militärdiktatur. Eine Volksvertretung scheint zum Handlungszeitpunkt nicht zu existieren oder zu handeln und das Militär, das in Central city residiert, ist omnipräsent. Die Alchemie findet vorrangig unter Aufsicht des Militärs als ein klandestine Wissenschaft statt. Staatsalchemisten, die diesen Titel durch Bestehen einer schweren Prüfung erwerben, sind direkt dem Generalfeldmarschall unterstellt. Sie sind daher auch Teil des Militärs und übernehmen Aufträge oder sind in den militärischen Apparat eingebunden. Im Kriegsfall sind alle Staatsalchemisten verpflichtet, mit in die Schlacht zu ziehen.

Zehn Jahre vor dem Beginn der Handlung fand ein Krieg im Osten des Landes statt, der den Aufstand der Ishbalier beenden sollte. Diese hatten sich aufgelehnt aufgrund ihres anderen Glaubens und Misstrauens gegen die Alchemie. Bei diesem Krieg wurden erstmals Staatsalchemisten und unvollendete Steine der Weisen eingesetzt, was zur vollständigen Zerstörung der Stadt Ishbal führte. Die Ishbalier verteilten sich daraufhin im ganzen Land und lebten in kleine Gemeinden fort.

[Bearbeiten] Handlung

Die Brüder Edward (auch Ed) und Alphonse (auch Al) Elric leben im kleinen Dorf Resembool mit ihrer Mutter Trisha Elric. Ihr Vater Hohenheim des Lichts ist schon lange Zeit verschwunden, als Trisha stirbt. Edward ist zu dieser Zeit 10, sein Bruder Alphonse 9 Jahre alt. Edward beschließt, dass sie ihre Mutter mit Alchemie, die sie bereits etwas beherrschen, wiederbeleben wollen. Sie lernen bei der Alchmistin Izumi Curtis weiter, die bei Dante gelernt hatte.

Ein Jahr nach dem Tod der Mutter versuchen sie sie wiederzubeleben, obwohl es streng untersagt ist solche menschlichen Transmutationen durchzuführen. Doch der Versuch endet damit, dass Edward sein linkes Bein verliert und Alphonse seinen ganzen Körper. Edward nutzt die Alchemie erneut und opfert seinen rechten Arm, um Alphonses Seele an eine eiserne Rüstung zu binden und ihn so vor dem Tod zu bewahren. Dies gelingt ihm mit einem Blutsiegel, ein Transmutationskreis aus seinem eigenen Blut.

Die Freundin von Ed und Al, Winry, kann dank ihrer technischen und mechanischen Begabung Edwards rechten Arm und linkes Bein durch Automails ersetzen. Sie selbst ist Waise, da ihre Eltern im Einsatz als Ärzte im Ishbal-Krieg getötet wurden. Sie lebt nun bei ihrer Großmutter Pinako Rockbell.

Nach einiger Zeit geben sie es auf, ihre Mutter wiederzubeleben. Doch erforschen sie die Alchemie weiter, um Edwards Extremitäten und Alphonses wahre Gestalt wieder zu erlangen. Dafür bieten sich die Bibliotheken des Militärs an. Damit sie Zugang zu den Bibliotheken erhalten, wird Ed zum Staatsalchemisten und erhält den Titel Fullmetal Alchemist. Als dieser untersteht er dann Oberst Roy Mustang, dem Flame Alchemist. Dieser fördert Ed und ist auch bei anderen Untergebenen beliebt, doch will er selbst Oberster im Staat werden.

Als Staatsalchemist erfahren Ed und Al Gerüchte um den Stein der Weisen, mithilfe dessen sie ihre wahre Gestalt wieder herstellen wollen. So machen sie sich auf den Weg, um den Stein der Weisen zu finden.

Auf ihrer Suche nach dem Stein reisen die Brüder durch das ganze Land und helfen dabei vielen Menschen, sodass sie bald einen guten Ruf haben. Auch ihnen wird viel geholfen, so von der Bibliothekarin Sheska, die verbrannte Unterlagen für sie restauriert oder Oberstleutnant Maes Hughes vom Nachrichtendienst, der ihnen häufig Tipps gibt und der eng mit Roy Mustang befreundet ist. Mustang nutzt Ed auch oft aus, um seine eigene Stellung im Militär aufzuwerten, kümmert sich aber auch um Ed. Der Strongarm Alchemist Hauptmann Alex Louis Armstrong wird Ed zum Beispiel häufig als Beschützer aufgedrängt.

Während die Brüder Elric nach dem Stein der Weisen suchen, treibt in Central City ein Serienmörder sein Unwesen, der es auf Staatsalchemisten abgesehen hat. Dieser Mörder wird Scar genannt und ist ein Ishbalier, der im Krieg seinen Bruder verloren hat. Von diesem hat er nun den rechten Arm, anstatt seines eigenen. Da sein Bruder, gegen die Gebote des Gottes Ishbala, Alchemie praktiziert hat, kann Scar nun auch Alchemie anwenden. Diese nutzt er aber um Alchemisten zu töten, wie er glaubt im Auftrag von Ishbala.

[Bearbeiten] Konzeption

Der Manga enthält zum einen viel Komik, aber auch tragische und dramatische Szenen. Es wird die Vertreibung und Deportation des Volks der Ishbarier gezeigt und über die menschliche Transmutation auf die Problematik des Clonens eingegangen.[1] Auch wird das Militär parodiert sowie kritisch dargestellt. Trotz vieler Tragödien wird ständig der Wille zum Leben betont, sodass der Leser oder Zuschauer nicht über die Situation verzweifelt. Daher folgen auch immer wieder komische Szenen. [2]

Die Serie erzählt die Entwicklung der beiden Brüder von Kindern zu Erwachsenen in widrigen Umständen.

[Bearbeiten] Darstellung des Militärs

Die Charaktere des Militärs in Fullmetal Alchemist stellen häufig überzogenen Vorstellungen dar und parodieren typische Rollen in einer Armee.

Edward Vorgesetzter Mustang verkörpert einen ehrenhaften Soldaten, der seinen Untergebenen und der Bevölkerung helfen will. Dazu nutzt er auch Edward aus, hilft ihm jedoch auch sehr oft. Am Ende der Fernsehserie putscht er gegen den Generalfeldmarschall und führt eine Demokratie ein. Zudem bedauert er das, was er im Ishbal-Krieg getan hat, wie das Vorgehen gegen Zivilisten.

Der Generalfeldmarschall (im Englischen Führer) King Bradley erscheint häufig gelassen und ruhig und scheint nie die Kontrolle zu verlieren. Gleichzeitig macht er sich des öfteren heimlich aus dem Staub, so steigt er nach einem Besuch aus Eds Krankenzimmer durchs Fenster, oder scheint unangemessen fröhlich und unbeschwert zu sein. Im Umfeld von Mustang finden sich ebenso komisch angelegte Charaktere, wie der enthusiastische Vater und Ehemann Hughes, der jedem Kollegen ein Bild seiner Tochter zeigen will oder Riza Hawkeye, die ständig um ihren Oberst ist und auf ihn aufpasst. Ähnlich ist es bei Armstrong, der stetig von seiner Stärke und der Tradition seiner Familie schwärmt.

[Bearbeiten] Andeutungen

In Fullmetal Alchemist finden sich verschiedene Referenzen an Werke der Geschichte, Kunst und Literatur. So ähnelt das Tor der Alchemisten dem Höllentor von Auguste Rodin, einer Skulptur nach Dante Alighieris Göttlicher Komödie. Auguste Rodin erschuf auch den Denker, der den italienischen Dichter und Philosophen Dante Alighieri zeigt. Aus Dante Alighieri wurde Dante, die Lehrmeisterin von Izumi. Die Homunculi wurden alle nach den sieben Todsünden benannt und deuten auf die Göttliche Komödie. Der Name Hohenheim ist eine Anlehnung an Theophrast von Hohenheim. Hohenheim, genannt Paracelsus, war Arzt, Chemiker und Alchemist.

Mustang und andere Angehörige des Militärs wurden nach Jagdflugzeugen des zweiten Weltkrieges benannt. Mustang etwa war der Name des Jagdfliegers North American P-51 Mustang. Sein Freund Maes Hughes erhielt den Nachnamen vom Flugzeugpionier Howard Hughes.

[Bearbeiten] Homunculi

Die Homunculi, die in Fullmetal Alchmist auftauchen, sind nach den sieben Todsünden benannt. Sie sind jedoch im Anime nicht die selben wie im Manga. Sie haben besondere Fähigkeiten. Im Manga sind alle Homunculi von einer Figur erschaffen worden die sie Vater nennen. Sie besitzen alle die Fähigkeit Verletzungen und Amputationen sehr schnell zu regenerieren, das können sie weil jeweils in ihnen ein Stein der Weisen eingesetzt wurde. Vater ist selbst ein Homunculi und ist ein Absoluter Stein der Weisen.

Envy (dt. Neid), kann sein Aussehen seines Körpers beliebig verändern, seine wahre Form hat das Aussehen eines Hundeartigen Monsters.Gluttony (dt. Völlerei)kann so ziemlich alles essen und hat anscheinend einen Mutterkomplex weswegen er gerne Lust begleitet. Greed (dt. Habgier) kann seine Haut mit Kohlenstoff, so hart wie Diamant, überziehen und ist abtrünnig, weswegen er von Wrath gejagt und später auch gefangen und getötet wird.

Lust (dt. Wollust) wird häufig von Gluttony und Envy begleitet und kann ihre Fingernägel zu Stichwaffen verlängern, sie wird später von Roy Mustang getötet. Pride (dt. Hochmut) ist im Manga Selim Bradley, der Adoptivsohn King Bradleys, er hat die Fähigkeit seinen Schatten ins Unendliche zu regulieren und kann ihn als Waffe einsetzen, er ist der Mächtigste und Älteste aller Homunculi. Im Manga ist King Bradley Wrath (dt. Zorn). Er kann als einziger Honumculus altern und besitzt ein Auge, womit er sehr schnell sehen und reagieren kann.

Sloth (dt. Trägheit) ist ein sehr großer Homunculi der eine außerordentliche zähe Haut besitzt die selbst Panzerschüsse ohne nennenswerten Verletzungen übersteht, seine Aufgabe ist es einen Tunnel zu graben, obwohl er viel lieber schlafen will weswegen er von Pride die ganze Zeit kontrolliert wird.

[Bearbeiten] Entstehung

Fullmetal Alchemist war von Hiromu Arakawa ursprünglich als Geschichte mit nur einem Kapitel geplant. Der zuständige Bearbeiter des Verlags wollte aber, dass sie die Idee ausbaut. Daher wurde die Handlung Kapitel für Kapitel entwickelt, ohne einem vorgefertigtem Plan zu folgen.[2] Dennoch wurden einzelne Ereignisse schon im Voraus festgelegt, jedoch erst später in die Handlung integriert. Andere Charaktere, die nur eine kleine Rolle haben sollten, wurden später ausgebaut, so wie Barry the Chopper im Manga.[3]

Das Thema des Gleichwertigen Handels wurde aber schon zu Beginn festgelegt. Dieses Thema stellt auch einen wichtigen Teil im Leben der Mangaka dar, die aus einer Bauernfamilie von Hokkaido stammt, in der es hieß Die, die nicht arbeiten, bekommen auch nichts zu essen. In Hokkaido, besonders in ländlichen Regionen, ist es auch Brauch, ein Haus abzureißen, wenn man wegzieht. Auch Ed und Al brennen ihr Haus nieder, als sie sich auf Reisen begeben. Das soll auch ihre Heimatlosigkeit und Einsamkeit symbolisieren.[2]

[Bearbeiten] Veröffentlichung

Der Manga Fullmetal Alchemist erscheint in Japan monatlich im Manga-Magazin Monthly Shonen Gangan seit Juli 2001. Bis Juli 2008 wurden 83 Kapitel in 20 Bänden zusammengefasst. Seit Mai 2005 erscheinen die Sammelbände auch in Nordamerika, seit September 2006 auf Deutsch beim Planet Manga Verlag. Bisher wurden elf Bände veröffentlicht.

In den USA war der erste Band von Fullmetal Alchemist laut Nielsen Bookscan der meistverkaufte Manga 2005. [4] Der Manga erscheint unter anderem auch in Singapur, Polen und Frankreich.

[Bearbeiten] Adaptionen

[Bearbeiten] Anime

Der Manga wurde 2003 in der Serie Fullmetal Alchemist umgesetzt. 2005 kam in Japan der Film Gekijōban Hagane no Renkinjutsushi – Shanbara wo Yuku Mono in die Kinos. Der Serie soll eine zweite Staffel folgen. [5]

[Bearbeiten] Hörspiele

Es wurden ebenso zwei Serien von Hörspiel-CDs aufgelegt. Die erste Serie, bestehend aus drei Teilen, bietet eine weitere Interpretation des Mangas. Hier werden den Elric-Brüdern die Stimmen von anderen Sprechern gegeben als im Anime.

Die zweite Serie besteht aus zwei Folgen mit jeweils zwei Teilen, die als Beigaben in zwei Shonen Gangan-Ausgaben des Jahres 2004 zu finden waren.

[Bearbeiten] Konzerte

Bei Tales of Another Festival in Tokio und Osaka Dezember 2004 wurden verschiedene Musikstücke aus der Animeserie gespielt und von Synchronsprechern über die Produktion berichtet. Das Festival war mit über 30.000 Fans gut besucht. Am 27. April 2005 wurde in Japan auch eine DVD mit dem Festival herausgegeben.

[Bearbeiten] Romane

Von Makoto Inoue wurden sechs Romane geschrieben, die Nebenhandlungen der Serie erzählen. Die ersten fünf wurden ins Englische übersetzt von Alexander O. Smith und von Viz Media in den USA veröffentlicht.

Zudem wurden auch drei Romane nach der Handlung der Rollenspiele Tobenai Tenshi, Devil of the Red Elixir und Kami o Tsugu Shōjo geschrieben. Das erste stammt von Makoto Inoue, die anderen beiden von Jun Eishima. Die drei Romane sind nur in Japan erschienen, keiner der Romane auf Deutsch.

[Bearbeiten] Videospiele

Square Enix produzierte die drei Rollenspiele Hagane no Renkinjutsushi: Tobenai Tenshi (鋼の錬金術師 翔べない天使) (Dez. 2003), Fullmetal Alchemist 2: Devil of the Red Elixir (Sept. 2004) und Hagane no Renkinjutsushi 3: Kami o Tsugu Shōjo (鋼の錬金術師 3 神を継ぐ少女) (Juli 2005). Diese orientieren sich an der Handlung der Serie und sind teilweise auch in den Handlungsstrang einzuordnen, beinhalten aber auch neue Charaktere. Die ersten beiden Rollenspiele wurden auch außerhalb von Japan verkauft.

Bandai brachte die zwei Rollenspiele Fullmetal Alchemist: Stray Rondo und Fullmetal Alchemist: Omoide no Sonata für Game Boy Advance und das Rollenspiel Fullmetal Alchemist: Dual Sympathy (Juli 2005) für Nintendo DS heraus. Das Spiel für Nintendo DS wurde auch außrhalb Japans veröffentlicht. Es zieht sich über die ganze Handlung der Serie und beinhaltet auch sieben Minispiele. Außerdem wurde das Kampfspiel Fullmetal Alchemist: Dream Carnival (Aug. 2004) für PlayStation 2 veröffentlicht und auch international vermarktet.

Der amerikanische Computerspiele-Entwickler Destineer brachte am 15. Dezember 2006 ein selbst entwickeltes Spiel zu Fullmetal Alchemist für Nintendo DS in den USA heraus. Im Juli 2007 soll ein Weiteres, auf dem Kartenspiel basierendes, folgen.

Keines der Videospiele ist bisher auf Deutsch erschienen.

[Bearbeiten] Kartenspiel

Zu Fullmetal Alchemist wurde auch ein Sammelkartenspiel von Press Pass Inc. produziert, das seit 2005 vertrieben wird. Seitdem wurden bisher noch sechs Erweiterungen veröffentlicht, die letzte davon im Februar 2007.

[Bearbeiten] Rezeption

Der Manga wurde 2004 mit dem 49. Shogakukan-Manga-Preis in der Kategorie Shōnen ausgezeichnet. Im selben Jahr war er für den Osamu-Tezuka-Kulturpreis nominiert, musste sich aber Kyoko Okazakis Helter Skelter geschlagen geben.

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Fullmetal Alchemist - Anime Review -. AnimeG.de. Archiviert vom Original am 22. Januar 2008. Abgerufen am 4. Oktober 2008.
  2. a b c Interview with Fullmetal Alchemist mangaka (translation). anime-source.com. Abgerufen am 4. Oktober 2008. (englisch, Auf englisch übersetztes Interview mit Hiromu Arakawa)
  3. What Will Happen in Hagaren?! Hiromu Arakawa Interview. zomgfta.com. Abgerufen am 4. Oktober 2008. (englisch, Interview mit Hiromu Arakawa)
  4. ICv2 News
  5. AnimeY über die Pläne für eine zweite Staffel

[Bearbeiten] Weblinks

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