Glauburg
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Hessen | |
| Regierungsbezirk: | Darmstadt | |
| Landkreis: | Wetteraukreis | |
| Höhe: | 130 m ü. NN | |
| Fläche: | 12,67 km² | |
| Einwohner: |
3084 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 243 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 63695 | |
| Vorwahl: | 06041 | |
| Kfz-Kennzeichen: | FB, BÜD | |
| Gemeindeschlüssel: | 06 4 40 010 | |
| Gemeindegliederung: | 2 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Bahnhofstr. 34 63695 Glauburg |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Carsten Krätschmer (SPD) | |
| Lage der Gemeinde Glauburg im Wetteraukreis | ||
Glauburg ist eine deutsche Gemeinde im Wetteraukreis in Hessen. Historisch gehört der Ort zu Oberhessen.
Die Gemeinde setzt sich aus den Ortsteilen Glauberg und Stockheim zusammen.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie [Bearbeiten]
Glauburg liegt am Fuße des Vogelsberges angrenzend an die Landschaft Wetterau.
Nachbargemeinden sind im Nordwesten die Gemeinde Ranstadt, im Nordosten die Stadt Ortenberg, im Südosten die Stadt Büdingen, im Südwesten die Gemeinde Altenstadt sowie im Westen die Stadt Florstadt.
Geschichte [Bearbeiten]
- Glauberg wurde im Jahre 802 erstmals urkundlich erwähnt. Stockheim tauchte erstmals 1198 in einem Dokument auf.
siehe auch Burg Glauburg - Glauberg gehörte bis 1806 zum Gebiet des Grafen zu Stolberg-Gedern. Stockheim gehörte bis 1816 zum Gebiet der Fürsten von Isenburg-Büdingen.
- Die Gemeinde „Glauburg“ wurde mit der Gebietsreform in Hessen 1971 geschaffen.
Politik [Bearbeiten]
Gemeindevertretung [Bearbeiten]
Die Kommunalwahl am 27. März 2011 hatte folgendes Ergebnis:[2]
| Parteien und Wählergemeinschaften | % 2011 |
Sitze 2011 |
% 2006 |
Sitze 2006 |
% 2001 |
Sitze 2001 |
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| SPD | Sozialdemokratische Partei Deutschlands | 36,7 | 7 | 41,4 | 8 | 45,7 | 9 | |
| FWG | Freie Wählergemeinschaft Glauburg | 35,7 | 7 | 35,6 | 7 | 31,5 | 6 | |
| CDU | Christlich Demokratische Union Deutschlands | 14,5 | 3 | 16,1 | 3 | 15,5 | 3 | |
| GRÜNE | Bündnis 90/Die Grünen | 13,1 | 2 | 6,9 | 1 | 7,4 | 1 | |
| Gesamt | 100,0 | 19 | 100,0 | 19 | 100,0 | 19 | ||
| Wahlbeteiligung in % | 52,8 | 57,9 | 60,9 | |||||
Bürgermeister [Bearbeiten]
Seit der Bürgermeisterwahl vom 27. September 2009 hat Carsten Krätschmer dieses Amt inne.
Die vergangenen Bürgermeisterwahlen lieferten folgende Ergebnisse:
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Öffentliche Einrichtungen [Bearbeiten]
- Der Vulkanradweg befindet sich auf der ehemaligen Bahnstrecke Stockheim–Lauterbach (Hessen). Heute ist der Vulkanradweg Teil des BahnRadweg Hessen, der auf ehemaligen Bahntrassen ca. 250 km durch den Vogelsberg und die Rhön führt.
- Ein Fußballplatz und eine Turnhalle bzw. Dorfgemeinschaftshaus ist in jedem Ortsteil vorhanden.
- In Ortsteil Stockheim liegen der Kindergarten und die Keltenberg-Grundschule.
Kultur und Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
Der Keltenfürst [Bearbeiten]
- Im Archäologischen Park Glauberg wurde zwischen 1994 und 2000 bei Ausgrabungen ein keltischer Fürstengrabhügel mit mehreren Gräbern aus dem 5. Jh. v. Chr. entdeckt.
Das deutsche Sonderpostwertzeichen „Keltenfürst vom Glauberg“ (144 Ct., Auflage: 17 Millionen, Grafiker: Werner Schmidt, Frankfurt am Main) aus der Serie Archäologie in Deutschland wurde am 7. Januar 2005 durch den parlamentarischen Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen Karl Diller (MdB) in Büdingen vorgestellt.
- Schon seit Jahrzehnten forschen Archäologen am Glauberg nach den früheren Kelten, die immer noch viele Rätsel aufgeben. Erst bei einem Erkundungsflug im Jahr 1988 erkannten Heimatforscher am Südhang des Glaubergs die Spuren eines riesigen Grabhügels in einem Getreidefeld. Später kam noch ein zweiter Grabhügel hinzu, der durch geophysikalische Messungen lokalisiert werden konnte. Beide Hügel waren eingeebnet und vom Boden aus nicht zu erkennen. 1994 begann das Landesamt für Denkmalpflege in Hessen mit einer mehrjährigen Ausgrabung. Heute ist die Grabanlage restauriert. Die Bestattungsstätten zweier keltischer Krieger aus dem 5. Jahrhundert v. Chr. belegen die gehobene Stellung der Verstorbenen. Die Gräber zählen zu den prachtvollsten, die aus frühkeltischer Zeit bekannt sind. Eine weitere Sensation war die Entdeckung einer lebensgroßen Steinfigur eines Kriegers. Die bis auf die Füße vollständig erhaltene Statue ist mit einer haubenartigen Kopfbedeckung in Form eines Mistelblattes versehen. Da die Mistel bei den Kelten eine wichtige kultische Bedeutung besaß, mag dies auf die Rolle des Fürsten als oberster Priester hinweisen. Diese Figur des „Keltenfürsten vom Glauberg“ ist bislang der bedeutendste Fund keltischer Kultur in Hessen.
- Das Glauberg-Museum zeigt Fundstücke aus der Altsteinzeit bis ins Hochmittelalter.
- Ein eigenes Museumsgebäude auf dem Glauberg, die Keltenwelt am Glauberg, wurde am 6. Mai 2011 eröffnet. Dieses Museum wurde zum Teil vom Land Hessen und der Gemeinde finanziert.
Partnerschaften [Bearbeiten]
- Maio (Cabo Verde)
- Allmenhausen (Thüringen)
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Bevölkerung der hessischen Gemeinden am 31. Dezember 2011 (Hilfe dazu)
- ↑ Hessisches Statistisches Landesamt: Endgültiges Ergebnis der Gemeindewahl am 27. März 2011
Weblinks [Bearbeiten]
- Offizielle Website der Gemeinde Glauburg
- Die Keltenwelt am Glauberg
- Links zum Thema Glauburg im Open Directory Project
- Literatur von und über Glauburg im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
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