Nidda
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| Wappen | Deutschlandkarte | ||
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| Basisdaten | |||
| Bundesland: | Hessen | ||
| Regierungsbezirk: | Darmstadt | ||
| Landkreis: | Wetteraukreis | ||
| Höhe: | 131 m ü. NN | ||
| Fläche: | 118,34 km² | ||
| Einwohner: | 17 972 (31. Dez. 2007) | ||
| Bevölkerungsdichte: | 152 Einwohner je km² | ||
| Postleitzahl: | 63667 | ||
| Vorwahl: | 06043 | ||
| Kfz-Kennzeichen: | FB | ||
| Gemeindeschlüssel: | 06 4 40 016
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| Stadtgliederung: | 18 Stadtteile | ||
| Adresse der Stadtverwaltung: | Schloßgasse 34 63667 Nidda |
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| Webpräsenz: | |||
| Bürgermeisterin: | Lucia Puttrich (CDU) | ||
Nidda ist eine Stadt in der hessischen Wetterau. Ihren Namen verdankt sie dem Fluss Nidda.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
[Bearbeiten] Nachbargemeinden
Nidda grenzt im Norden an die Stadt Laubach (Landkreis Gießen), im Osten an die Stadt Schotten (Vogelsbergkreis) und die Gemeinde Hirzenhain, im Süden an die Stadt Ortenberg und die Gemeinde Ranstadt, im Südwesten an die Gemeinde Echzell, sowie im Westen an die Gemeinde Wölfersheim (alle im Wetteraukreis) und die Stadt Hungen (Landkreis Gießen).
[Bearbeiten] Stadtgliederung
Nidda besteht aus den Stadtteilen Bad Salzhausen, Borsdorf, Eichelsdorf, Fauerbach, Geiß-Nidda, Harb, Kohden, Michelnau, Nidda, Ober-Lais, Unter-Lais, Ober-Schmitten, Ober-Widdersheim, Schwickartshausen, Stornfels, Ulfa, Unter-Schmitten, Unter-Widdersheim und Wallernhausen.
[Bearbeiten] Geschichte
Anfang des 9. Jahrhunderts wurde Nidda erstmals urkundlich erwähnt.
Der Edelfreie Folkold von Warthbeche, der zuvor mit seinem Bruder Udalrich auf den Burgen Malsburg und Schartenberg bei Zierenberg in Nordhessen residiert hatte, zog um 1124 nach Nidda, wo seine Familie Besitz hatte und begründete dort die Familie der Grafen von Nidda.
Im Jahre 1205 erbte Graf Rudolf II. von Ziegenhain die Grafschaft Nidda, da er die Schwester des letzten Grafen von Nidda, Berthold II., der ohne männliche Erben gestorben war, geheiratet hatte.
Von 1258 bis 1311/1333 waren die Grafschaften Ziegenhain und Nidda nach einer Erbteilung wieder voneinander geteilt. Erst 1333 kam es zur erneuten Vereinigung. Johann I. von Ziegenhain heiratete 1311 die Erbtochter Lukardis (Luitgart) des Niddaer Grafen Engelbert I. Dieser starb 1330, und seine Tochter blieb bis 1333 nominelle Regentin. 1333 vereinte dann Johann von Ziegenhain beide Grafschaften in einer Hand.
Nach dem Aussterben der Grafen von Ziegenhain und Nidda mit dem Tode Johanns II. im Jahre 1450 kam die Grafschaft Nidda in den Besitz der Landgrafen von Hessen. Seitdem ist im Haus Hessen der Titel „Graf von Nidda“ Bestandteil des Familiennamens. Zur Grafschaft Nidda gehörten zu diesem Zeitpunkt das Amt Nidda mit den Gerichten Widdersheim, Rodheim, Ulfa und Wallernhausen, die Herrschaft Lißberg, die fuldische Mark mit den halben Vogteien Echzell, Berstadt, Dauernheim und Bingenheim mit Ausnahme des dortigen Schlosses, und die Gerichte Burkhards und Crainfeld.
[Bearbeiten] Religionen
Überwiegend evangelisch
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Stadtverordnetenversammlung
Die Kommunalwahl am 26. März 2006 lieferte folgendes Ergebnis:
| Parteien und Wählergemeinschaften | % 2006 |
Sitze 2006 |
% 2001 |
Sitze 2001 |
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| CDU | Christlich Demokratische Union Deutschlands | 46,0 | 17 | 45,7 | 17 |
| SPD | Sozialdemokratische Partei Deutschlands | 40,3 | 15 | 41,5 | 15 |
| GRÜNE | Bündnis 90/Die Grünen | 5,4 | 2 | 2,3 | 1 |
| FWG | Freie Wählergemeinschaft Nidda | 1,1 | 1 | 7,4 | 3 |
| FUB/FDP | Freie Unabhängige Bürger/Freie Demokratische Partei | 6,3 | 2 | – | – |
| NPD | Nationaldemokratische Partei Deutschlands | 0,9 | 0 | 0,9 | 0 |
| FDP | Freie Demokratische Partei | – | – | 2,1 | 1 |
| Gesamt | 100,0 | 37 | 100,0 | 37 | |
| Wahlbeteiligung in % | 52,1 | 56,8 | |||
[Bearbeiten] Bürgermeister
[Bearbeiten] Bürgermeisterwahlen
Die vergangenen Bürgermeisterwahlen lieferten folgende Ergebnisse:
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Die Bürgermeisterdirektwahl am 25. Februar 2007 gewann Lucia Puttrich mit 64,2 % aller Stimmen. Es ist ihre dritte Amtszeit.
[Bearbeiten] Historie
| 1995 bis heute | Lucia Puttrich |
| 19xx-19xx | Dr. August Ludwig Böcher |
| Johann Becker | |
| Johan Georg Schmidt |
[Bearbeiten] Wappen
Blasonierung: „In Schwarz über einem achtstrahligen Stern (Ziegenhain) im Halbbogen eine silberne, rot (Tor und Fenster) abgesetzte Burg (Nidda).“
Flaggenbeschreibung: „Die Flagge zeigt die Farben Schwarz und Gold, im oberen Drittel das Stadtwappen“ Die Flagge ist senkrecht geteilt, links Schwarz und rechts Gold. Die Farben lassen sich bis zur Grafschaft Ziegenhain und Nidda zurückverfolgen.
[Bearbeiten] Städtepartnerschaften
Nidda hat Städtepartnerschaften mit Crest in Frankreich, Bad Kösen in Sachsen-Anhalt, Weißenstein in Österreich und Cromer in England. Derzeit werden Verhandlungen über eine Partnerschaft mit Nida in Litauen und Salandra (Italien) geführt.
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
Bedingt durch seinen Wald- und Wasserreichtum sowie durch die Qualität des Wassers hat das Papierhandwerk in Nidda eine lange Tradition. Einige in Nidda ansässige Unternehmen haben dieses Handwerk weiterentwickelt und sind heute industrielle Hersteller mit modernen Anlagen und vielseitigen Produktpaletten. Sie sind wichtige Arbeitgeber in der Region. Das Schloss beherbergt seit 1874 das Amtsgericht Nidda.
[Bearbeiten] Verkehr
Nidda liegt an den Bundesstraßen B 455 und B 457 sowie an der Lahn-Kinzig-Bahn zwischen Gießen und Gelnhausen (Haltepunkte in den Ortsteilen Nidda, Borsdorf und Ober-Widdersheim). Der Bahnhof in Nidda ist außerdem Endhaltestelle der Bahnlinie nach Friedberg.
[Bearbeiten] Bildungseinrichtungen
- Gymnasium des Wetteraukreises
- Otto-Dönges-Schule (Grundschule)
- Haupt- und Realschule
- Gudrun Pausewang Schule (Schule für Lernhilfe)
- Berufsschule mit Berufsfach- und Fachoberschule.
- Kindergärten
- Stadtbibliothek Nidda
[Bearbeiten] Freizeit- und Sportanlagen
- Segelfluggelände Nidda des Fliegersportklub Nidda, Segelflug und Motorsegler
- Sportplatz der Viktoria Nidda (Rasenplatz, der Sandplatz wurde 2005 in Rasenplatz umgewandelt)
- Tennisplatz (fünf Sandplätze im Stadtteil Bad Salzhausen)
- Minigolf (Bad Salzhausen)
- Tartanbahn
- Solebewegungsbad (im Stadtteil Bad Salzhausen)
- Hallenbad und Freibad mit Schwimmer-, Springer-, Nichtschwimmer- und Babybecken, ein Fünfmeterturm, ein Dreimeterturm, zwei Einmeterbretter, zwei Beach-Volleyball-Felder
- Reitverein mit Halle
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten] Bauwerke
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
- Kindstein im Ortsteil Unter-Widdersheim, ein Megalith aus Phonolith (Klingstein) als Zeuge für einen vorzeitlichen Kultplatz. Der Stein muss von weit her an diese Stelle geschafft worden sein. Eine Gedenktafel gibt nähere Auskunft.
[Bearbeiten] Museen
- Institut für Kirchengeschichte von Böhmen, Mähren und Schlesien
- Niddaer Heimatmuseum, befindet sich im markanten 1632 erbauten Stadtwirtshaus am Marktplatz.
- Zimmermann-Strauss-Museum – Jüdisches Museum Nidda
- Feuerwehrmuseum Nidda
[Bearbeiten] Regelmäßige Veranstaltungen
- Nidda literarisch, Lesungen bekannter Autoren oder Schauspieler.
- Kirmes Unter-Widdersheim, jährlich am 2. Wochenende im Juni
- Kirmes Wallernhausen, jährlich am ersten Juli-Wochenende (Sonntag zählt)
- Kirmes Fauerbach, jährlich am Zweiten Juli-Wochenende, in der Regel 1 Woche nach Wallernhausen
- Volksfeste:
- Frühjahrsmarkt
- Herbstmarkt / Kirmes
- Martinimarkt
- Weihnachtsmarkt Nidda
[Bearbeiten] Persönlichkeiten
[Bearbeiten] in Nidda geboren
- Johannes Pistorius der Ältere (Niddanus) (1504–1583), Reformator und Superintendent
- Johannes Pistorius der Jüngere (Niddanus) (1546–1608), Arzt, Historiker und Theologe
- Karl Wilhelm von Hessen-Darmstadt (1693–1707), Obrist
- August Konrad Hofmann (1776–1841), Staatsmann
- Wilhelm Manchot, (1844–1912), deutscher Architekt
- Horst-Klaus Hofmann (* 1928), Autor und Gründer der Offensive Junger Christen
- Gerhard Becker (Politiker) (* 1942), Politiker
- Egon Behle (* 1956), Manager
- Salome Kammer (* 1959), Schauspielerin, Stimmsolistin, Sängerin und Cellistin
[Bearbeiten] mit Nidda verbunden
- Bartholomäus Crasselius (1667–1724), Kirchenlieddichter, kam 1701 als Pfarrer nach Nidda
- Hermann Kardinal Volk (1903-1988), war 1938/39 als priesterliche Aushilfe sowie 1941-1946 als Pfarrkurator in Nidda tätig
- Casimir Johannes Prinz zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg (* 1917), lebte in Nidda
[Bearbeiten] Weblinks
- www.nidda.de
- Der Stadtteil Eichelsdorf mit eigener Seite
- Links zum Thema Nidda im Open Directory Project
- private Webseite über Nidda
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