Bad Sulza

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Landgemeinde Bad Sulza
Bad Sulza
Deutschlandkarte, Position der Landgemeinde Bad Sulza hervorgehoben
51.08768055555611.62325140Koordinaten: 51° 5′ N, 11° 37′ O
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Weimarer Land
Erfüllende Gemeinde: für Eberstedt
für Großheringen
für Ködderitzsch
für Niedertrebra
für Obertrebra
für Rannstedt
für Saaleplatte
für Schmiedehausen
Höhe: 140 m ü. NHN
Fläche: 46,32 km²
Einwohner: 4829 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 104 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 99518,
99510 (Flurstedt, Gebstedt, Wickerstedt)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/PLZ enthält Text
Vorwahl: 036461
Kfz-Kennzeichen: AP, APD
Gemeindeschlüssel: 16 0 71 004
Landgemeindegliederung: 10 Ortsteile, 2 Siedlungen
Adresse der
Landgemeindeverwaltung:
Markt 1
99518 Bad Sulza
Webpräsenz: www.bad-sulza.de
Bürgermeister: Johannes Hertwig (CDU)
Lage der Landgemeinde Bad Sulza im Landkreis Weimarer Land
Mönchenholzhausen Nohra Nauendorf Vollersroda Hetschburg Frankendorf Ilmtal-Weinstraße Ködderitzsch Ettersburg Daasdorf a. Berge Kleinobringen Rannstedt Ilmtal-Weinstraße Obertrebra Ballstedt Rohrbach Heichelheim Hammerstedt Isseroda Oettern Eberstedt Ramsla Kleinschwabhausen Wiegendorf Kiliansroda Wohlsborn Bad Sulza Mechelroda Ilmtal-Weinstraße Sachsenhausen Ottstedt a. Berge Ilmtal-Weinstraße Ilmtal-Weinstraße Bad Sulza Leutenthal Kapellendorf Bechstedtstraß Großheringen Lehnstedt Schwerstedt Ilmtal-Weinstraße Umpferstedt Buchfart Bad Sulza Großobringen Döbritschen Rittersdorf Hohenfelden Neumark Bad Sulza Hopfgarten Ilmtal-Weinstraße Bad Sulza Niedertrebra Troistedt Krautheim Vippachedelhausen Tonndorf Bad Sulza Schmiedehausen Kromsdorf Ilmtal-Weinstraße Großschwabhausen Niederzimmern Mellingen Klettbach Ilmtal-Weinstraße Nohra Mönchenholzhausen Berlstedt Buttelstedt Magdala Kranichfeld Saaleplatte Apolda Bad Berka BlankenhainKarte
Über dieses Bild

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Blick vom Thüringer Weintor auf die Sonnenburg und das Gradierwerk

Die Stadt Bad Sulza ist eine Landgemeinde im thüringischen Landkreis Weimarer Land. Sie trägt den Namenszusatz Kur- und Weinstadt und ist ein staatlich anerkanntes Heilbad. Der Kurort kann noch zum südlichen Randbereich der Saale-Unstrut-Region gezählt werden, des wichtigsten Weinanbaugebietes Ostdeutschlands, im Bäderdreieck Bad BibraBad Kösen–Bad Sulza.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Die Landgemeinde liegt im und am Ilmtal im Nordosten des Landkreises und ist von Berghängen umgeben, die zu den Ausläufern des Höhenzuges Finne und zur Muschelkalkformation der Ilm-Saale-Platte gehören. Bad Sulza ist an der Ilm gelegen. Man nennt die Gegend auch Thüringer Toskana.

Stadt- bzw. Landgemeindegliederung[Bearbeiten]

Stadtgliederung

Bad Sulza entstand durch die Zusammenlegung der benachbarten Orte Stadtsulza (heutiges Ortszentrum), Dorfsulza (im Tal rechts der Ilm) und Bergsulza (oberhalb des Tals an der Camburger Straße). Des Weiteren gehört die aus einer Saline hervorgegangene Siedlung Oberneusulza unterhalb im Ilmtal zu Bad Sulza, während Unterneusulza bereits im Gebiet der Gemeinde Großheringen liegt. Zudem ist der nördlich gelegene Ort Sonnendorf Teil Bad Sulzas.

Die Hauptsatzung vom 10. August 2009 führt Stadtsulza (als Stadtmitte), Dorfsulza und Bergsulza als Stadtteile sowie Sonnendorf als Ortsteil, während Oberneusulza dort keinen offiziellen Status hat.[2]

Seit dem 31. Dezember 2012 gehören die bisher selbständigen Gemeinden Auerstedt, Flurstedt, Gebstedt, Reisdorf und Wickerstedt als Ortsteile zur neugebildeten Landgemeinde Bad Sulza.[3] Der zu Gebstedt gehörende Ortsteil Neustedt wurde ebenfalls ein eigenständiger Ortsteil von Bad Sulza, bildet aber mit Gebstedt einen gemeinsamen Ortsrat. Das Gehöft Schwabsdorf gehört weiterhin zu Gebstedt und hat genauso wie Oberneusulza keinen offiziellen Status.

Bad Sulza gliedert sich nach der Hauptsatzung vom 1. März 2013 in die Kernstadt und in die nachfolgend gelisteten Ortsteile:[4]

Ortsteile

Siedlungen, die zu einem Orts-, Stadtteil gehören

Geschichte[Bearbeiten]

Die im zwischen 881 und 889 in einem Zehntregister des Klosters Hersfeld als Salzacha erwähnte Siedlung als Zuweisung für Bad Sulza ist sehr umstritten. Neuere Forschungen beziehen diese Nennung auf Langensalza oder Salza bei Nordhausen. Ein erster Beleg mit regionalem Bezug stammt aus dem Jahre 1046, in dem ein Burgward Sulza genannt wird. Von der Burg Sulza ist wenig überliefert. Ein Flurname "Altenburg" deutet noch darauf hin. Auf Grund der strategisch wichtigen Lage an der "via regia" geht man davon aus, im 10. Jahrhundert durch einen königlichen Burgward mit seinem Gefolge die Königstraße kontrolliert und überwacht zu haben. Auch Wilhelm der III., Graf von Weimar, der sich 1009–1039 als Graf von Sulza und Geisleden bezeichnete, war wohl eher in Salza bei Nordhausen begütert. Von 1182 bis in das 16. Jahrhundert sind Ministerialen mit dem Namen Sulza nachgewiesen. Es wurden auch die Brüder Hermann und Heinrich von Sulza genannt. Die Burg wurde demnach Mittelpunkt des Burgwardbezirkes. Zu Beginn des 16. Jahrhunderts haben spanische Truppen die Stadt verwüstet. Die Befestigungsanlagen wurden nicht wieder aufgebaut.[5][6][7]

Am 5. Dezember 1064 gewährte König Heinrich IV. dem Pfalzgrafen Friedrich von Sachsen für den Ort Sulza das Markt-, Zoll- und Münzrecht sowie das Recht, Salz zu sieden.

Der Weinanbau ist seit 1195 in Sulza nachgewiesen, aber wahrscheinlich viel älter.[8]

Im frühen Mittelalter bestand nur ein Ort Sulza. Später entwickelte sich eine Siedlung aus deutlich voneinander getrennten Teilen: Stadtsulza, Dorfsulza, Bergsulza, Oberneusulza und Unterneusulza. Auf dem westlichen Ausläufer des Herlitzberges wurde dann in Bergsulza zur Sicherung der Salzproduktion und des Abtransportes Richtung Osten nach Schmiedehausen, Camburg, um bei Wetzdorf auf die Regensburger Straße zu treffen, eine Burg zum Schutz errichtet.[9] Anstelle dieser in Bergsulza damals vorhandenen Burg wurde schon im 11. Jahrhundert vom Pfalzgrafen Friedrich II. von Sachsen ein Chorherrenstift errichtet. Das Kloster befand sich an der Stelle des noch erhaltenen Herrenhauses aus dem 19. Jahrhundert, in dem sich heute die Jugendherberge befindet.[6]

evangelisch lutherische Stadtkirche von 1715

Im Jahre 1584 wurde Sulza von der Pest heimgesucht. 1593 erhielt der Ort die niedere Gerichtsbarkeit. 1613 wurde die Stadt von der Thüringer Sintflut heimgesucht. Der Siedebetrieb des Salzwerks wurde 1625 vom Oberaufseher Johann Agricola ins neugegründete Unterneusulza an die Ilmmündung verlegt und die Strohgradierung eingeführt. 1640 plünderten schwedische Truppen die Stadt. 1714 kam es zu einem Großbrand, der fast die gesamte Stadt in Schutt und Asche legte. 1752 begann durch die Übernahme des Freiherrn von Beust eine neue Epoche für das Salzwerk, der dieses zu neuer Blüte führte. 1846 erhielt die Stadt mit dem Bau einer Eisenbahnstation Anschluss an die Thüringer Bahn. Das Jahr 1847 wird als das Jahr der Gründung des Solbades angesehen.

Neu-Sulza sowie im Hintergrund Dorfsulza und Bergsulza um 1850

Im Jahre 1907 entstand aus dem Zusammenschluss von Dorfsulza (1895: 634 Einwohner) und Stadtsulza (1895: 2301 Einwohner) die Stadt Bad Sulza. 1923 erfolgte die Eingemeindung von Bergsulza und Oberneusulza. Unterneusulza blieb bis 1949 selbständig, als es in Großheringen eingemeindet wurde.

Von 1933 bis 1937 unterhielt das Thüringer Ministerium des Innern[10] in dem ehemaligen Kurhotel "Zum Großherzog" ein Konzentrationslager, das die Nachfolge vom KZ Nohra antrat. Die Bewachung ging 1936 von der SA auf die SS über. Ca. 1000 Häftlinge wurden dort interniert und zu Arbeiten im Steinbruch und Straßenbau eingesetzt. Die Häftlinge aus Bad Sulza wurden 1937 in das KZ Buchenwald überführt. Seit 1940 wurde zunächst in einem ehemaligen Gasthaus und später in einem Barackenlager das Kriegsgefangenenstammlager (STALAG) IXC eingerichtet, in dem über 42.000 Gefangene verschiedener Nationalitäten erfasst und zur Zwangsarbeit eingesetzt wurden. Von ihnen fanden mindestens 442 den Tod, die meisten waren sowjetische Gefangene, die in einem Sterbelager im Brühl an Typhus zugrunde gingen.

In den 1960er Jahren wurde Bad Sulza als Volksheilbad und Volkssolbad bezeichnet.

Kirche[Bearbeiten]

Gedenkstätten[Bearbeiten]

Gedenkstein
  • Sowjetischer Ehrenhain auf dem Ortsfriedhof für mehr als 300 sowjetische Kriegsgefangene, die während des Zweiten Weltkrieges an Typhus und Unterernährung starben
  • Randweg mit fünf Stelen zur Information und zum Gedenken an die fünf Orte, die in der Zeit des Nationalsozialismus das Geschehen im Ort bestimmten: das frühe KZ Bad Sulza, das STALAG IX C, das Sterbelager im Brühl, das Ausweichlager des RSHA für ausgelagertes Kunstgut und die Begräbnisstätte für sowjetische Kriegsgefangene, zu jener Zeit außerhalb der Friedhofsmauern gelegen[11]

Politik[Bearbeiten]

Rathaus
Kommunalwahl 2009[12]
Wahlbeteiligung: 50,7 %
 %
60
50
40
30
20
10
0
56,0 %
30,0 %
14,0 %

Stadtrat[Bearbeiten]

Der Stadtrat von Bad Sulza besteht aus 14 gewählten Bürgern, von denen nach der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 acht der CDU, vier den Freien Wählern und zwei der Linken angehören. Zusätzlich gehört der Bürgermeister dem Stadtrat an.

Erfüllende Gemeinde[Bearbeiten]

Bad Sulza ist die „erfüllende Gemeinde“ für die Orte:

Bis zum 30. Dezember 2012 war Bad Sulza zudem erfüllende Gemeinde für die bisherigen Gemeinden:

Diese Gemeinden wurden mit Wirkung zum 31. Dezember 2012 mit der bisherigen Stadt zur neuen Stadt bzw. Landgemeinde Bad Sulza zusammengelegt.

Wappen[Bearbeiten]

Das Wappen von Bad Sulza in seiner heutigen Form entstand 1907. In dem Jahr schlossen sich Stadtsulza und Dorfsulza zu Bad Sulza zusammen.

Es zeigt auf der linken Seite das bisherige Wappen von Stadtsulza, den Heiligen Mauritius, der als Schutzpatron der Salzsieder gilt. Der Mohr im Stadtwappen von Sulza ist schon sehr früh nachgewiesen und findet sich schon im ältesten bekannten Siegel aus dem Jahre 1567. Auf der rechten Seite zeigt das Wappen eine goldene Linde auf schwarzem Grund, das bisherige Wappen von Dorfsulza, welches seit 1810 nachgewiesen ist.

Partnerstädte, Städtefreundschaften[Bearbeiten]

Partnerstädte sind Bad Camberg in Hessen und Duszniki-Zdrój in Polen. Städtefreundschaften unterhält Bad Sulza zu Hatten in Niedersachsen, zu Bad Feilnbach in Bayern sowie zu Chambray-lès-Tours in Frankreich.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Bad Sulza hat einen Bahnhof mit Anschluss zur Thüringer Bahn (Erfurt–Halle) und drei Bahnstationen (Bad Sulza Nord, Auerstedt und Reisdorf, dort mit dem Stationsnamen Eckartsberga (Thür)) als Haltestellen der Pfefferminzbahn (Straußfurt–Sömmerda–Großheringen–Naumburg). Bad Sulza soll ab Dezember 2015 an das neue Thüringer Expresszug-System angeschlossen werden, wobei es dann im 2-Stunden-Takt die Verbindungen nach Erfurt und nach Leipzig geben wird.[13]

Die Buslinie 285 verbindet Apolda mit der anderen Endstation Bad Sulza.

Bad Sulza wird nur von Kreis- und Landstraßen durchquert bzw. erreicht. Die nächstgelegenen Bundesstraßen sind die nördlich und westlich von Bad Sulza verlaufende B 87, die nur den westlichen Ortsteil Reisdorf tangiert, die östlich entfernter liegende B 88 bei Camburg und die in Eckartsberga endende bzw. dort von der B 87 abzweigende B 250 nach Querfurt.

Kur und Tourismus[Bearbeiten]

Die Sonnenburg oberhalb der Stadt entstand 1907 im Stil des Historismus
Sophienklinik
Sophienklinik, Eingang
Trinkhalle im Kurpark Bad Sulza
  • Das Saline- und Heimatmuseum[14] in den Räumen der ehemaligen Schenke erläutert mit der Dauerausstellung die Entwicklung der Stadt und des Kurbetriebes. Ein zweiter Schwerpunkt widmet sich der Schlacht bei Jena und Auerstedt, die 1806 in der Umgebung stattgefunden hatte. Sehenswert ist auch die vollständig erhaltene Apotheken-Einrichtung aus dem 19. Jahrhundert.[15]
  • Johann Wolfgang von Goethe hatte bereits im August 1828 beim Besuch der Saline auf die Möglichkeit eines Kurbetriebs hingewiesen. Seit 1839 wird in Sulza gekurt. An der Carl-Alexander-Sophien-Quelle wurde eine Trinkhalle errichtet, die seit 1884 auch die nahegelegene Sophienklinik[16], eröffnet am 1. Juli 1883 und damit Thüringens erste und damit traditionsreichste Rehabilitationsklinik[17], mit heilendem Salzwasser versorgt. Ein erstes Badehaus entstand am Leopold-Schacht (Siedehaus I), das erste Kurhaus auf dem Lachenberg. Der landschaftlich reizvoll gelegene Ort gewann in den Folgejahren auch als Soolbad Sulza weitere Aufmerksamkeit. 1883 wurde das Kinderheilbad Sophie eingeweiht - Namensgeberin ist die sozial engagierte Großherzogin Sophie von Sachsen-Weimar-Eisenach[18]. Es folgten um 1900 in rascher Folge weitere Gebäude der Bäderarchitektur – ein Inhalatorium, mehrere Brunnenpavillons, Pensionen und Villen.
  • Für das Gradierwerk „Louise“ mit seinem Wandelgang und Zerstäuberhalle wird heute Sole aus der Quelle „Johann Agricola“ verwendet und für therapeutische Zwecke genutzt.
  • Die Toskana Therme ist eine Kombination eines Freizeitbades mit einem Thermalbad.[19] Als erstes Private Public Partnership Modell Thüringens wurde sie von der Stadt Bad Sulza, der Kurgesellschaft Heilbad Bad Sulza und den Betreibern des Klinikzentrums entwickelt und 1999 dem Klinikzentrum Bad Sulza angegliedert. Im Jahr 2000 war die Toskana Therme mit ihrem Therapieverfahren Liquid Sound ein Weltprojekt der Expo 2000. Auf der Internationalen Tourismusmesse Berlin 2010 wurde die Toskana Therme als erste Therme der Welt mit dem renommierten Nachhaltigkeitslabel „Green Globe“ ausgezeichnet.
  • Unterhalb der Toskana Therme wurde die zum Kulturstadtjahr 1999 in Weimar entstandene Nachbildung von Goethes Gartenhaus als Goethes Gartenhaus zwei aufgestellt und am 27. August 2002 eröffnet.[20] Die 1:1-Nachbildung des Weimarer Denkmals kann besichtigt werden.
  • Das Klinikzentrum Bad Sulza ist eine multidisziplinäre Rehabilitationsklinik für Dermatologie, Pneumologie sowie Orthopädie, in der vorwiegend chronische Erkrankungen der Atemwege, der Haut- und der Bewegungsorgane in Fachabteilungen – auch mit psychosomatischem Hintergrund – behandelt werden. Es befindet sich direkt an dem denkmalgeschützten Kurpark auf dem Lachenberg in Bad Sulza. Das Klinikzentrum war eines der ersten deutschen Mitglieder des Internationalen Bäderverbands ISPA (International Spa Association).[21] Eine Studie des Europäischen Tourismus Institutes von 2008, die die Qualität von Heilbädern und Kurorten in Deutschland vergleicht, zeigt, dass Bad Sulza zu den besten Heilbädern Deutschlands zählt.[22]
  • Durch die Weinberge kann man auf markierten Wegen spazieren.
  • In Bergsulza befindet sich eine Jugendherberge.
  • Bad Sulza liegt am 124 km langen Ilmradweg, der durch weitere thematische Radwege – etwa dem Emsenbach-Radweg – ergänzt wird.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

  • Georg Judersleben, 1898 - 1962 deutscher Maler und Künstler, Schwiegervater von Karl Holfeld, wirkte und lebte lange Zeit in Bad Sulza, zu seinen Ehren wurde die Georg-Judersleben-Straße in Bad Sulza benannt

Literatur[Bearbeiten]

  •  Hans Joachim Kessler, Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen (Hrsg.): Heilendes Wasser und sprudelnde Quellen. Begegnungen mit historischen Bädern in Thüringen. E. Reinhold Verlag, Altenburg 2001, ISBN 3-910166-44-X, (Bad Sulza) Die Empfehlung des Dichters, S. 71–80.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Thüringer Landesamt für Statistik – Bevölkerung der Gemeinden, erfüllenden Gemeinden und Verwaltungsgemeinschaften nach Geschlecht in Thüringen (Hilfe dazu)
  2. §3 der Hauptsatzung der Stadt Bad Sulza (PDF; 26 kB)
  3. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2012
  4. Hauptsatzung vom 1. März 2013 (pdf; 4,4 MB)
  5. Thomas Bienert: Mittelalterliche Burgen in Thüringen. Wartberg Verlag, 2000, S. 194, ISBN 3-86134-631-1
  6. a b Michael Köhler: Thüringer Burgen und befestigte vor- und frühgeschichtliche Wohnplätze. Jenzig-Verlag, 2001, S. 242, ISBN 3-910141-43-9
  7. Burg Sulza
  8. Werner Mägdefrau: Thüringen im Mittelalter 1130-1310. Verlag Rockstuhl, Bad-Langensalza, 2010, ISBN 978-3-86777-152-8, S. 68
  9. Werner Mägdefrau: Thüringen im Mittelalter 1130-1310. Verlag Rockstuhl, Bad-Langensalza, 2010, ISBN 978-3-86777-152-8, S. 68 und 70
  10. Udo Wohlfeld, Falk Burkhardt: das Netz. Die Konzentrationslager in Thüringen, Weimar 2000, S. 99ff.
  11. Ruth-Barbara Schlenker / Udo Wohlfeld: Nationalsozialistische Lager in Bad Sulza. Ein Stadtrundgang, hg. Geschichtswerkstatt Weimar/Apolda e.V., 2008, ISBN 3-935275-06-4
  12. http://www.wahlen.thueringen.de/datenbank/wahl1/wahl.asp?wahlart=GW&wJahr=2009&zeigeErg=GEM&wknr=071&gemnr=71004
  13. Presseinformation der NVS - Nahverkehrsservicegesellschaft Thüringen mbH vom 23. Mai 2012; Pdf
  14. http://[www.bad-sulza.de/node/110 Information zum Saline- und Heimatmuseum Bad Sulza]
  15.  Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen (Hrsg.): Museen in Thüringen. Frankfurt a.M. 1995, S. 32.
  16. http://www.sophien-klinik.de
  17. Eckart Behr: 125 Gramm fürs Jubiläum. Bad Sulza: Fünf Vierteljahrhunderte im Dienst der Gesundheit, S. 30 in: Der Sackpfeifer. Die Zeitschrift für unser Klinikum (= Sophien- und Hufeland-Klinikum Weimar), Nr. 1/2009, Ausgabe 10
  18. http://www.sophien-klinik.de/sophienklinik/geschichte_grossherzogin_sophie.php
  19. toskanaworld.net
  20. Webseite der Stadt Bad Sulza, aufgerufen am 29. April 2010
  21. Medical Wellness Magazin, Ausgabe 04/2008: Spas verbinden Wasser mit Gesundheit, 4. Jahrestagung der British International Spa Association (BISA) in Baden-Baden
  22. Studie des Europäischen Tourismus Instituts an der Universität Trier GmbH (PDF; 432 kB): Vergleichende Qualitätsbewertung von Heilbädern und Kurorten aus (gesundheits-) touristischer Sicht, Januar 2008

Weblinks[Bearbeiten]

 Wikisource: Bad Sulza – Quellen und Volltexte
 Commons: Bad Sulza – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien