Illmensee
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| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Baden-Württemberg | |
| Regierungsbezirk: | Tübingen | |
| Landkreis: | Sigmaringen | |
| Höhe: | 692 m ü. NN | |
| Fläche: | 24,92 km² | |
| Einwohner: | 2084 (31. Dez. 2007)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 84 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 88636 | |
| Vorwahl: | 07558 | |
| Kfz-Kennzeichen: | SIG | |
| Gemeindeschlüssel: | 08 4 37 056 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Kirchplatz 5 88636 Illmensee |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Bernhard Stadler | |
| Lage der Gemeinde Illmensee im Landkreis Sigmaringen | ||
Illmensee ist eine Gemeinde im Landkreis Sigmaringen in Baden-Württemberg, rund 17 Kilometer nördlich des Bodensees. Illmensee wird mit seinen 100 Hektar Seenfläche auch Drei-Seen-Gemeinde genannt. Seit 1987 ist Illmensee staatlich anerkannter Erholungsort.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geographie
[Bearbeiten] Geographische Lage
Auf der Gemarkung der Gemeinde liegen neben dem gleichnamigen Illmensee auch der Ruschweiler See und der Volzer See. Alle drei Seen sind gemeinsam gegen Ende der letzten Eiszeit, der so genannten Würmeiszeit, entstanden. Der Illmensee ist ein beliebter Badesee, es gibt dort einen Campingplatz.
Ebenfalls auf Gemeindegebiet liegt mit 833 Metern ü. NN. die höchste nicht zur Schwäbischen Alb gehörende Erhebung im Landkreis Sigmaringen, der Höchsten. Der Gipfel liegt rund fünf Kilometer südlich von Illmensee.
[Bearbeiten] Nachbargemeinden
Ostrach, Wilhelmsdorf, Deggenhausertal, Heiligenberg, Pfullendorf.
[Bearbeiten] Gemeindegliederung
Die Gemeinde setzt sich aus dem Kernort Illmensee und den Teilorten Birkhof, Glashütten, Illwangen, Krumbach, Langgassen, Lichtenegg, Neubrunn, Ruschweiler und Volzen zusammen.
| Wappen | Ortsteil | Einwohner | Fläche |
|---|---|---|---|
| Illmensee (Kernort) | ? | ? | |
| Birkhof | ? | ? | |
| Glashütten | ? | ? | |
| Illwangen | ? | ? | |
| Krumbach | ? | ? | |
| Langgassen | ? | ? | |
| Lichtenegg | ? | ? | |
| Neubrunn | ? | ? | |
| Ruschweiler | ? | ? | |
| Volzen | ? | ? |
[Bearbeiten] Geschichte
Ein künstlicher Damm und der Gehöftname „Weiher“, bzw. „Weiherhöfe“[2], westlich von Illmensee und südlich von Volzen, sowie „Krumbach“ geben noch Auskunft über die Rolle, die Fischzucht und Fischfang an Andelsbach und Krumbach seit dem Mittelalter gespielt haben.
Im Rahmen der Gemeindereform wurden am 1. September 1971 die beiden Gemeinden Illwangen und Ruschweiler nach Illmensee eingemeindet.
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Wappen
Das Wappen von Illmensee zeigt in Rot gehalten über einem goldenen Dreiberg einen springenden silbernen Fisch.
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten] Bauwerke
- Die Pfarrkirche von Illmensee zeigt stilistische Mittel der Spätgotik und stammt in ihrer heutige Form von 1860. Die Altarblätter sind vom bekannten Schweizer Kirchenmaler Melchior Paul von Deschwanden.
- Im Ortsteil Judentenberg befindet sich die Kapelle des Heiligen Martin. Eine um 1051 ersterwähnte und im Stil der Spätgotik dastehende Kapelle. Die Fresken stammen aus dem 14. Jahrhundert und das Gestühl aus dem 16. Jahrhundert.
- Rund 500 Meter südwestlich des Illmenseeer Ortsteils Lichtenegg finden sich in Spornlage geringe Mauerreste der hochmittelalterlichen Burgstelle Alt-Lichtenegg. Rund 300 Meter westlich des Dorfes befand sich ebenfalls in Spornlage die spätmittelalterliche Burgstelle Neu-Lichtenegg, von der sich Grabenreste erhalten haben.
- In Richtung Birkhof befindet sich ein Stein, der als Kriegerdenkmal mit der Stadt Illmensee in Russland genutzt wird.
[Bearbeiten] Sonstiges
- Der „Hydranten-Wanderweg“ ist einzigartig in Deutschland: Von Künstlern bemalte Hydranten stellen Figuren dar, die die Wanderer auf zwei verschiedene Routen durch die Gemeinde führen. Die südliche Route ist fünf Kilometer lang. Sie führt von Illmensee nach Illwangen und am Ufer des Illmensees wieder zurück. Auf dieser Route sind zum Beispiel ein Lehrer, ein bunter Clown, ein Polizist, ein Pirat sowie Oma und Opa postiert. Die nördliche Route - rund acht Kilometer lang - führt von Ruschweiler über Judentenberg zurück nach Ruschweiler. Hier begegnet man zum Beispiel sportlichen Rennfahrern, Indianern, Waldhexen, Jägern und Reitern.[3]
- Vom Aussichtspunkt am Höchsten, einem Holzpavillon, hat man bei klarer Sicht guten Blick auf die Bodenseeregion und die Alpenkette von Zugspitze bis ins Berner Oberland. In wolkenloser Nacht ist das Streulicht der Städte der Umgebung in dieser Höhe so gering, dass von hier Sterne sehr gut beobachtbar sind. Vom Aussichtspunkt führt der „Schwäbische-alemannische Mundartweg“, ein Rundweg, der Skulpturen und Tafeln mit typisch schwäbisch-alemannischen Redewendungen zeigt, 200 Meter zum Berggasthof Höchsten und wieder zurück.[2]
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
[Bearbeiten] Verkehr
Der Öffentliche Nahverkehr wird durch den Verkehrsverbund Neckar-Alb-Donau (NALDO) gewährleistet. Die Gemeinde befindet sich in der Wabe 448. Sie ist die südlichste des Verkehrsverbundes.
[Bearbeiten] Telekommunikation
Auf dem Höchsten befindet sich ein Sendemast der Deutschen Telekom AG.
[Bearbeiten] Literatur
- Juro Marcinkovic: Heimat an den drei Seen. Die Geschichte von Illmensee. Thorbecke, Sigmaringen 1985, ISBN 3-7995-4086-5
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Statistisches Landesamt Baden-Württemberg: Bevölkerungsstand
- ↑ a b Von Illmensee zum Höchsten. S. 34-36. In: Wanderbar …die schönsten Routen. Erlebnis Kreis Sigmaringen. Landratsamt Sigmaringen, Druckerei Schönebeck, Meßkirch
- ↑ Waldhexen, Piraten und Polizisten - der Hydrantenweg. S. 32f. In: Wanderbar …die schönsten Routen. Erlebnis Kreis Sigmaringen. Landratsamt Sigmaringen, Druckerei Schönebeck, Meßkirch
[Bearbeiten] Weblinks
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