Beuron

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Beuron
Beuron
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Beuron hervorgehoben
48.0505555555568.97625Koordinaten: 48° 3′ N, 8° 58′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Tübingen
Landkreis: Sigmaringen
Höhe: 625 m ü. NHN
Fläche: 35,11 km²
Einwohner: 685 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 20 Einwohner je km²
Postleitzahl: 88631
Vorwahl: 07466
Kfz-Kennzeichen: SIG
Gemeindeschlüssel: 08 4 37 005
Gemeindegliederung: 5 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Kirchstraße 18
88631 Beuron
Webpräsenz: www.beuron.de
Bürgermeister: Raphael Osmakowski-Miller
Lage der Gemeinde Beuron im Landkreis Sigmaringen
Alb-Donau-Kreis Bodenseekreis Landkreis Biberach Landkreis Konstanz Landkreis Ravensburg Landkreis Reutlingen Landkreis Tuttlingen Zollernalbkreis Bad Saulgau Beuron Bingen (bei Sigmaringen) Gammertingen Herbertingen Herdwangen-Schönach Hettingen Hohentengen (Oberschwaben) Illmensee Inzigkofen Krauchenwies Leibertingen Mengen Mengen Meßkirch Neufra Ostrach Pfullendorf Sauldorf Scheer Schwenningen (Heuberg) Sigmaringen Sigmaringendorf Sigmaringendorf Stetten am kalten Markt Veringenstadt Wald (Hohenzollern)Karte
Über dieses Bild
Beuron, Nordostansicht (2013)

Beuron ist eine Gemeinde im Landkreis Sigmaringen in Baden-Württemberg. Bekannt ist der Ort besonders durch das Benediktinerkloster.

Geographie[Bearbeiten]

Lage und Vegetation[Bearbeiten]

Beuron liegt im landschaftlich reizvollen oberen Donautal, rund 25 Kilometer westlich der Kreisstadt Sigmaringen. Es bildet das Zentrum des Naturparks Obere Donau. Der Donaudurchbruch bei Beuron zeigt mit seinem tief in den Kalkstein eingeschnittenen Flusstal die Erdgeschichte der letzten 160 Millionen Jahre vom einstigen Jurameer, über die Abtragung der Kalksteine bis zur Verlaufsverschiebung des Wassers vom Rhein zur Donau.

Der Beuroner Gemeindewald ist mit 248 Hektar relativ klein. Der Laubholzanteil überwiegt mit 83 Prozent, den größten Anteil stellt die Buche. Weitere wichtige Baumarten sind: Esche, Ahorn, Eiche, Hainbuche, Ulme, Linde, Wildkirsche, Weißtanne, Kiefer und Lärche. Der Kommunalforst erstreckt sich im Wesentlichen an den beiden Donautalhängen, auf rund 30 bis 40 Prozent der Flächen können keine Bäume gefällt werden, weil der technische und damit finanzielle Aufwand zu hoch ist. Der gesamte Wald liegt im FFH-Gebiet Obere Donau, der Biotopanteil ist vier Mal höher als im Landesschnitt. Er ist Lebensraum für Rehe und Gämsen.[2]

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Nachbargemeinden: Schwenningen, Stetten am kalten Markt, Sigmaringen, Leibertingen, Buchheim, Fridingen an der Donau, Bärenthal, Irndorf.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Zu Beuron gehören neben dem namensgebenden Ort Beuron die Ortsteile Hausen im Tal, Langenbrunn, Neidingen und Thiergarten.

Wappen Ortsteil Einwohner Fläche
Beuron Beuron (Kernort) 230  ?
Hausen im Tal Hausen im Tal 300  ?
Kein Wappen Verfügbar Langenbrunn 50  ?
Kein Wappen Verfügbar Neidingen 100  ?
Kein Wappen Verfügbar Thiergarten 85  ?

Geschichte[Bearbeiten]

Die Gegend um Beuron war, wie zahlreiche Funde beweisen, bereits in der Mittelsteinzeit besiedelt. Die frühmesolithische Kultur Beuronien ist nach dem Ort benannt. Wichtigster Fund- und Ausgrabungsort ist die nahe gelegene Jägerhaushöhle auf Fridinger Gemarkung, sowie die Probstfelshöhle bei Beuron. Mit dem Altstadtfelsen verfügt Beuron über einen weiteren vorgeschichtlichen Fundplatz. Hier fand sich ein spätkeltischer Zügelring. Vom Peterfels sind Funde urnenfelderzeitliche Keramik bekannt.[3]

In der Gegend bei Beuron wurde das an der Donau liegende, auf der Geographike Hyphegesis verzeichnete, römische „Dracuina“ vermutet.[4] In der Felsenhöhle beim Kloster Beuron fand sich eine Sichel mit dem römischen Zahlenzeichen XIII, das in die Bestände des Fürstlichen Museums Sigmaringen verbracht wurde.[5]

Beuron wurde erstmals 861 im Besitzverzeichnis des Klosters St. Gallen als „Purron“ erwähnt. Sie bildete lange Zeit eine hohenzollerische Exklave.

Der Ortsteil Hausen im Tal erscheint nach der Chronik von Andechs um 1020 als Rittersitz. Zur Herrschaft Hausen gehörten die Dörfer Hausen im Tal und Neidingen.

Der Ortsteil Thiergarten ist eine Gründung des Grafen Wilhelm von Zimmern.

Der Ortsteil Langenbrunn gehörte zur Herrschaft Werenwag.

Bei der Säkularisierung des Klosters kam Beuron 1803 zum Fürstentum Hohenzollern-Sigmaringen und wurde mit diesem 1849 als Teil der Hohenzollernschen Lande preußisch. Ab 1806 gehörte Beuron also zunächst zum hohenzollerischen Obervogteiamt Beuron. Das Fürstlich Hohenzollernsche Rentamt Beuron verwaltete die südlich vom Kloster gelegene Domäne Steighof. Der Steighof wurde 1964 abgebrochen. Das Obervogteiamt Beuron ging 1830 im Oberamt Wald auf. Das Oberamt Wald existierte auch noch von 1850 bis 1862 unter preußischer Herrschaft, bis zur Kreisreform in Baden-Württemberg 1973 gehörte die Gemeinde dann zum Oberamt Sigmaringen, aus dem 1925 der Landkreis Sigmaringen hervorging. Die heutige Gemeinde wurde am 1. Januar 1974 durch Vereinigung der Gemeinden Beuron und Hausen im Tal neu gebildet.

Politik[Bearbeiten]

Der Ortsteil Hausen im Tal von der Ruine des Schlosses Hausen aus gesehen (Nordansicht)

Der Verwaltungssitz der Gemeinde Beuron befindet sich im Ortsteil Hausen im Tal.

Gemeinderat[Bearbeiten]

Die Kommunalwahlen in Baden-Württemberg 2009 vom 7. Juni 2009 führte zu folgendem Ergebnis:

Partei / Liste Stimmenanteil +/- Sitze +/-
Bürgerliste 94 94,7 % 8 ± 0
Sonstige 5,3 % 0 -

Bürgermeister[Bearbeiten]

Am 19. Juni 2011 wurde der Polizeibeamte Raphael Osmakowski-Miller aus Bad Saulgau mit 56,49 Prozent der abgegebenen Stimmen[6], bei einer Wahlbeteiligung von 74,39 Prozent[7], im ersten Wahlgang zum ehrenamtlichen Bürgermeister von Beuron gewählt. Seine Amtseinführung erfolgte am 2. September 2011, Amtsantritt war der 5. September 2011.[8] Osmakowski-Miller ist Nachfolger von Robert Rauser, der am 29. Juni 2003 mit 80,21 Prozent der abgegebenen Stimmen, bei einer Wahlbeteiligung von 64,45 Prozent, im ersten Wahlgang als Nachfolger von Herbert Bucher gewählt worden war. Bucher, der zunächst hauptamtlicher Bürgermeister von Schwenningen (Heuberg) war und Beuron zusätzlich betreute, war hier 2003 aus gesundheitlichen Gründen aus dem Amt geschieden.[9] Nach acht Jahren als Bürgermeister trat Robert Rauser, der zuvor 24 Jahre Bürgermeister in Meßkirch war, nicht mehr an und ging in den Ruhestand.[10] Rauser erhielt nach insgesamt 44 Jahren im öffentlichen Dienst die Ehrennadel in Gold des baden-württembergischen Gemeindetages.[8]

  • 1979–1995: Fidel Matthias Fischer[11]
  • 1995–1998: Arndt Neff[12][13]
  • 1998–2000: Gerhard Huhn (erste Bürgermeisterstellvertreter, übernahm für eineinhalb Jahre Vakanz das Amt kommissarisch)[11]
  • 2000–2003: Herbert Bucher
  • 2003–2011: Robert Rauser
  • seit 2011: Raphael Osmakowski-Miller

Wappen[Bearbeiten]

Das Wappen von Beuron zeigt ein von einem Wellenschnitt schräglinks geteiltes Schild, oben in Blau ein silberner Widderkopf mit goldenem Gehörn im Visier, unten in Gold der blaue Kleinbuchstabe b, dessen Schaft in einem Kreuz endet.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Hausen im Tal und Beuron liegen an der Hohenzollernstraße.[14] Die Kommune ist dem Tourismusverband „Donaubergland“ angeschlossen.

Museen[Bearbeiten]

  • Bibelmuseum der Erzabtei Beuron
  • Das Haus der Natur Beuron zeigt eine Ausstellung zur erdgeschichtlichen Entstehung der Oberen Donau und weist auf die Besonderheiten der Flora und Fauna hin. Im kleinen Naturparkladen finden sich regionale Mitbringsel, typische Produkte der Region, sowie künstlerische und praktische Filzerzeugnisse. Schwerpunkt der Arbeit liegt im Bereich der Umwelterziehung.

Bauwerke[Bearbeiten]

Die Benediktiner-Erzabtei Beuron, Westansicht

Benediktiner-Erzabtei Beuron[Bearbeiten]

Berühmt ist Beuron durch die Benediktiner-Erzabtei Beuron, welche das Zentrum der Beuroner Kongregation darstellt. Das Kloster wurde 1077 als Augustiner-Chorherrenstift gegründet. Nach seiner Auflösung im Zuge der Säkularisation 1803 ging sein Gebiet in den Besitz des Fürstentums Hohenzollern-Sigmaringen über. 1863 wurde das Kloster als Benediktinerkloster neu gegründet und 1868 zur Abtei erhoben, von der die Gründung vieler anderer Benediktinerklöster ausging. Die Bauten stammen teils von Franz Beer (1694 bis 1707), teils sind sie neu. Das Kloster hat jährlich rund 100.000 Besucher.[15] Die barocke Klosteranlage weist bemerkenswerte Räume und eine große Klosterbibliothek auf. Beuron war im späten 19. Jahrhundert Zentrum der Beuroner Kunstschule und der seit 1967 eingestellten aber juristisch fortbestehenden Theologischen Hochschule Beuron.

Kirchen und Kapellen[Bearbeiten]

Die St.-Maurus-Kapelle bei Beuron
Kapelle St. Georg bei Thiergarten
  • Die 1732 bis 1738 erbaute Klosterkirche St. Martin und St. Maria ist ein barockes Sakralbauwerk mit prachtvollen Seitenaltären, Deckenbildern und Stuckarbeiten. Der Hauptaltar zeugt von der Beuroner Kunstschule. Die im rechten Winkel angebaute Gnadenkapelle, welche in der Unterkapelle die Grablege der Erzäbte birgt, wurde um 1900 neu im Beuroner Stil erbaut.
  • Rund drei Kilometer unterhalb des Klosters steht in einer linken Donauschlaufe unweit des Ufers die Kapelle St. Maurus. Sie wurde von Pater Desiderius Lenz 1868 als Pionierwerk der Beuroner Kunstschule geschaffen und im Jahr 1871[15] fertiggestellt. Die Bild- und Formensprache orientiert sich an altägyptischen Tempelanlagen.[16] Sie beherbergt stilisierte Fresken in strenger Ordnung und vielfältiger Ornamentik.[15] In der Mauruskapelle und vor allem mit deren Ausmalung realisierte der Gründervater der Beuroner Kunstschule erstmals sein Programm zur Erneuerung der christlichen Kunst, das in der Folge von Beuron in die gesamte katholische Welt ausstrahlte.[17]
  • Im Ortsteil Hausen im Tal befindet sich die Kapelle St. Nikolaus. Sie wurde um 1275 erbaut und zeichnet sich durch einen romanischen Turm aus. Der übrige Teil wurde barockisiert.
  • Im Ortsteil Neidingen befindet sich links der Donau auf einer Anhöhe an einem Hang die St. Agatha Kapelle. Sie ist das Nachfolgebauwerk einer Kapelle, die durch einen Wolkenbruch 1838 zerstört wurde. Der Chor ist durch einen Rundbogen abgetrennt. Die Figuren neben dem Altar stammen von Alberti und wurden um 1730 geschaffen. Die restlichen Figuren stammen aus der Pfarrkirche St. Nikolaus in Hausen.[18]
  • Die Kapelle St. Georg im Ortsteil Thiergarten entstand in der Übergangszeit von der Gotik zur Renaissance. Sie ist die kleinste dreischiffige Basilika Europas.

Schlösser und Burgen[Bearbeiten]

Sonstiges[Bearbeiten]

  • Die Beuroner Donau-Holzbrücke ist eine 73 Meter lange gedeckte Holzbrücke und führt bei Beuron über die Donau. Sie wurde im Jahr 1801 in Betrieb genommen und diente bis 1975 dem kompletten Verkehr. Nach dem Neubau einer Stahlbetonbrücke, rund 100 Meter donauabwärts, wurde sie für den Autoverkehr entbehrlich, 1976 komplett saniert und in den ursprünglichen Zustand zurück versetzt. 2005 wurde sie renoviert und ist heute nur noch für Fußgänger und Radfahrer freigegeben.[19] Auf einer Karte, die eine Anlage zum „Gutachten Beweise der Stift Beuronischen Reichsunmittelbarkeit“ vom 15. September 1787 ist, erkennt man, dass schon im 18. Jahrhundert eine überdachte Holzbrücke bestand.
  • An der Straße von Beuron nach Fridingen befindet sich einer der ältesten Soldatenfriedhöfe Deutschlands. Der Friedhof wurde 1913 mit einem Rundtempel errichtet, der an die Befreiungskriege von 1813 erinnert.[20]
  • Östlich des Ortsteiles Neidingen befindet sich die Talmühlequelle, eine ergiebige Karstquelle, die in die Trinkwasserversorgung einspeist.
  • Entlang des Wanderwegs von Beuron zur Burg Wildenstein befindet sich der Buchbrunnen mit seinem frischen Wasser und der Schau-Kohlenmeiler des Schwäbischen Albvereins, der ein wichtiges Kapitel der Sozial-, Wirtschafts- und Landschaftsgeschichte der Region verkörpert.[21]

Naturdenkmäler[Bearbeiten]

  • Der Bischofsfelsen (790 m) ist ein Aussichtspunkt, der ein Ausblick übers Donautal, die Ruine Schloss Hausen und Schloss Werenwag ermöglicht. Ein Höhenweg verbindet ihn mit dem Aussichtspunkt Hohler Fels (770 m), auf dem ein großes weißes Steinkreuz steht. Von hier aus bietet sich ein Blick auf die Burgruine Lengenfeld und ins Tal.[22]
  • Benediktushöhle
  • Knopfmacherfelsen

Sport[Bearbeiten]

„Am Steig“, dem Donautalhang in Richtung Kreenheinstetten, befindet sich ein Skihang mit Lift und einem kleinen Vereinsheim des im Februar 1965 gegründeten Ski-Club Beurons. Die Abfahrstrecke wurde im Spätherbst 1965 durch Aushauen geschaffen. 1967 stürzten bei einem Orkan Bäume vom benachbarten Wald auf die Strecke und zogen das Gelände stark in Mitleidenschaft. 1970 konnte der Club für 1000 Mark einen Rucksacklift anschaffen. Später entstand die heutige Skihütte, die zunächst nur als Wetterschutz für die Liftwinde konzipiert war. Der heutige Skilift stammt aus dem Jahr 1983. Erst vor wenigen Jahren wurde die Skihütte um den heutigen Gastraum erweitert. Der Ski-club war von Anfang an nicht als ausschließlicher Wintersportverein angelegt. Der Sportplatz im Steinbruch beim früheren Schulhaus kam im Wesentlichen durch den Ski-Club zustande. Heute bietet der Club neben Fußball auch Nordic-Walking und Volleyball an.[23]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Naturpark-Express am Haltepunkt Beuron

Beuron liegt an der Donautalbahn von Donaueschingen nach Ulm und ist Interregio-Express-Halt. Es verkehren im Zweistundentakt Züge nach Sigmaringen und Ulm sowie nach Donaueschingen und Neustadt (Schwarzwald). Während der Sommermonate verkehrt darüber hinaus der Naturpark-Express, welcher im Gegensatz zu den normalen Zügen an allen kleinen Bahnhöfen im Donautal hält. Neben dem IRE-Haltepunkt Beuron gibt es außerdem noch einen Bahnhof im Ortsteil Hausen im Tal. Dort halten an Werktagen (außer Samstag) ebenfalls im Zweistundentakt die Züge Richtung Ulm und Neustadt (Schwarzwald), am Wochenende hält dort nur jeder zweite Zug. In Thiergarten besteht ein Haltepunkt, welcher allerdings nur noch von den Naturpark-Express Zügen im Sommer bedient wird. Beuron ist dem Verkehrsverbund Neckar-Alb-Donau (NALDO) angeschlossen, vom Kernort Beuron ist auch eine Fahrt mit dem TUTicket-Verkehrsverbund in den Landkreis Tuttlingen möglich, ohne ein DB-Ticket zu benötigen.

Die L277 führt am Kernort Beuron vorbei, jedoch durch die restlichen Ortsteile von Tuttlingen nach Sigmaringen.

Durch Beuron führt der Donauradweg von Donaueschingen nach Wien.

Bildung[Bearbeiten]

  • Die Theologisch-wissenschaftliche Hochschule, an der seit 1866 die theologische Ausbildung der Mönche des Klosters Beuron und anderer Klöster stattfand, ist seit 1967 vakant. Die Hochschule besteht rechtlich weiter, vorläufig findet aber kein Lehrbetrieb statt. Die Mönche studieren an theologischen Fakultäten anderer Hochschulen, vornehmlich in Salzburg und Rom.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]

  • Anton Schlude (1808–1866), Dichter aus dem Teilort Hausen im Tal.
  • Stefie Restle (1901–1978), Landtagsabgeordnete (SPD)
  • Fritz Einwald (1907–1967), geboren in Thiergarten, Politiker, Landtagsabgeordneter

Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben[Bearbeiten]

  • Hermann Anton Bantle (1872–1930), Künstler
  • Felix Knubben (1880-1934) war Organist und Musiklehrer in Beuron
  • Anselm Schott (1843–1896), Benediktinermönch, wirkte von 1868 bis 1875 im Benediktinerkloster Beuron
  • Franz von Werra (1914–1941), Jagdflieger, verbrachte seine Kindheit in der Villa Donaueck (heute Haus Maria Trost)
  • Stephan Reimund Senge (* 1934), Priester und Schriftsteller, studierte in der Theologischen Hochschule in Beuron
  • Maurus Wolter (bürgerlich: Rudolf Wolter; * 4. Juni 1825, Bonn; † 8. Juli 1890, Beuron), Gründer der Benediktiner-Abtei Beuron

Siehe auch[Bearbeiten]

Territoriale Besonderheiten in Südwestdeutschland nach 1810

Literatur[Bearbeiten]

  •  Walther Genzmer (Hrsg.): Die Kunstdenkmäler Hohenzollerns. Band 2; Kreis Sigmaringen, W. Speemann, Stuttgart 1948.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Hermann-Peter Steinmülle (hps): „Biotopanteil ist vier Mal höher“. In: Südkurier vom 3. Juni 2011
  3. Edwin Ernst Weber: Die Vor- und Frühgeschichte im Landkreis Sigmaringen. hrsg. vom Landkreis Sigmaringen, Stabsbereich Kultur und Archiv, und Kulturforum Landkreis Sigmaringen e. V. 2009
  4. Vgl. Johann Nepomuk von Raiser: Der ober-Donau-Kreis des Königreichs Bayern unter den Römern. S. 115. 1830
  5. Vgl. Ludwig Lindenschmit: Die Alterthümer unserer heidnischen Vorzeit. Zwölftes Heft. Tafel II. Römisch-Germanisches Zentralmuseum, Mainz 1858
  6. Hermann-Peter Steinmüller (hps): Kopf-an-Kopf-Rennen bleibt aus. In: Südkurier vom 21. Juni 2011
  7. Hermann-Peter Steinmüller (hps): Das ist Beurons neuer Bürgermeister. In: Südkurier vom 20. Juni 2011
  8. a b Chefwechsel im Beuroner Rathaus. In: Südkurier vom 4. September 2011
  9. Hermann-Peter Steinmüller (hps): Robert Rauser ist neuer Bürgermeister In: Südkurier vom 30. Juni 2003
  10. Robert Rauser will nicht kandidieren. In: Schwäbische Zeitung vom 26. November 2011
  11. a b Ursula Mallkowsky (sky): Beuroner Bürgermeister. In: Südkurier vom 29. Dezember 2011
  12. Ursula Mallkowsky (sky): Zukunft ungewiss. In: Südkurier vom 14. März 2003
  13. Ruhestand statt Absetzung. In: Südkurier vom 29. Oktober 2010
  14. Ferienstraßen. In: Schwäbische Alb! hin-reisend natürlich the nature place to go. hrsg. von Schwäbische Alb Tourismusverband. Bad Urach 2010; S. 10f.
  15. a b c Von Mönchen und Rittersleuten. S. 20-22 In: Wanderbar …die schönsten Routen. Erlebnis Kreis Sigmaringen. Landratsamt Sigmaringen, Druckerei Schönebeck, Meßkirch
  16. Kunstschätze. Besucher erkunden St.-Maurus-Kapelle. In: Schwäbische Zeitung vom 8. Juli 2008
  17. Kulturwanderung. Mauruskapelle wird besichtigt. In: Südkurier vom 9. Juli 2008
  18. Von Fels zu Fels. S. 17-19 In: Wanderbar …die schönsten Routen. Erlebnis Kreis Sigmaringen. Landratsamt Sigmaringen, Druckerei Schönebeck, Meßkirch
  19. Vgl. Friedrich Standfuss, Joachim Naumann: Brücken in Deutschland II für Straßen und Wege. Der zweite Fotobildband deutscher Brückenbaukunst. Bundesanzeiger-Verlag, Köln 2007. S. 46f. ISBN 978-3-935064-46-0
  20. Zum Weitersagen! Wussten Sie eigentlich, dass…. In: Südkurier vom 26. Januar 2011
  21. Zum Alpenblick mit Walter Knittel. In: Südkurier vom 23. August 2011
  22. Sandra Häusler (sah): Ausblick auf die schöne Heimat. In: Südkurier vom 9. September 2011
  23. Hermann-Peter Steinmüller (hps): Größter Verein braucht viel Schnee. In: Das Vermögen Beurons liegt in seinen aktiven und findigen Bürgern. In: Südkurier-Serie „Daheim auf dem Heuberg und im Donautal“. In: Südkurier vom 30. November 2011

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Beuron – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien