Jutta Lampe

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Jutta Lampe (* 13. Dezember 1943 in Flensburg) ist eine deutsche Schauspielerin.

Leben[Bearbeiten]

Bühne[Bearbeiten]

Sie erhielt eine Schauspielausbildung bei Eduard Marks in Hamburg. Ihr erstes Engagement bekam sie am Staatstheater Wiesbaden. Nach einer Verpflichtung am Nationaltheater Mannheim feierte Jutta Lampe ihre ersten Erfolge in den 1960er Jahren am Theater der Freien Hansestadt Bremen, wo Intendant Kurt Hübner mit den Regisseuren Peter Zadek und Peter Stein, sowie dem Bühnenbildner Wilfried Minks den so genannten Bremer Stil kreierte. Zadeks Maß für Maß von William Shakespeare und Steins Torquato Tasso von Johann Wolfgang von Goethe waren Inszenierungen, die Jutta Lampe mitprägte, und als Peter Stein seine Schaubühne am Halleschen Ufer in Berlin gründete, war Jutta Lampe eine der ersten Schauspielerinnen des Ensembles. 30 Jahre spielte sie an der Schaubühne und arbeitete dabei mit bedeutenden Theaterregisseuren zusammen. Neben Stein, mit dem sie auch einige Jahre liiert war, waren das Klaus Michael Grüber, Luc Bondy oder Robert Wilson.

Wichtige Inszenierungen[Bearbeiten]

Film[Bearbeiten]

Auf die Leinwand fand sie Ende der 1970er Jahre durch die Regisseurin Margarethe von Trotta, die sie in Hauptrollen besetzte. Zunächst in Schwestern oder die Balance des Glücks, dann 1981 noch erfolgreicher in Die bleierne Zeit, wo sie die Schwester von Gudrun Ensslin verkörperte. Filmauftritte blieben in ihrer Karriere jedoch rar. 2003 wurde sie dann erneut von Margarethe von Trotta für eine Rolle in ihrem Film Rosenstraße vor die Kamera geholt.

Filmografie[Bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Klaus Dermutz: Jutta Lampe : magische Krisen. Resonanzen. Berlin : Lit, 2010
  • Karl-Ernst Herrmann (Hrsg.): Jutta Lampe. Berlin : Akademie der Künste, 2010

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]