Königin Augusta Garde-Grenadier-Regiment Nr. 4

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Kaserne des Königin Augusta Garde-Grenadier-Regiment Nr. 4 (Stadtplan von 1895)
Kriegerdenkmal in Berlin

Das Königin Augusta Garde-Grenadier-Regiment Nr. 4 wurde 1860 in Koblenz aufgestellt. Es gehörte zum preußischen Gardekorps und trug den Ehrennamen der Königin Augusta.

1890 erfolgte die Umbenennung von 4. Garde-Grenadier-Regiment Königin in Königin Augusta Garde-Grenadier-Regiment Nr. 4, 1893 die Verlegung von Coblenz nach Spandau. Erst 1897 wurde Berlin zum Standort der „Augustaner“ (Kasernenanlagen Lehrter Straße).

Zum 25jährigen Chef-Jubiläum der preußischen Königin (A.K.O. vom 14. Oktober 1886) erhielten die aktiven Offiziere des Regiments als Geschenk neue Seitenwaffen: „Augustaner-Degen“ für die des I. und II. Bataillons und Säbel für das III. (Füsilier-)Bataillons. Es handelte sich dabei um Infanterie-Offizier-Degen und Füsilier-Offizier-Säbel in einer eigenständigen und nur bei diesem Regiment geführten Form. Die Portepee-Unteroffiziere trugen weiterhin die regulären preußischen Offizier-Seitengewehre.

Letzter Kommandeur wurde am 26. Juli 1918 Walter Freiherr von Schleinitz.

Das Kriegerdenkmal stammt von Franz Dorrenbach (1925) und befindet sich auf dem städtischen Friedhof am Columbiadamm in Berlin (Neuer Garnisonfriedhof Berlin).

[Bearbeiten] Bekannte Angehörige des Regiments

[Bearbeiten] Literatur

  • Braumüller, Maximilian von: Geschichte des Königin Augusta Garde-Grenadier-Regiments Nr.4. 2. Auflage Berlin, 1907.
  • Günter Wegner, Stellenbesetzung der deutschen Heere 1815-1939. (Biblio Verlag, Osnabrück, 1993), Bd. 1.
  • Christine Monika Richter: Das Denkmal für die Gefallenen des Königin Augusta Garde-Grenadier-Regiments Nr. 4 auf dem Garnisonfriedhof in Berlin-Neukölln. In: Jahrbuch des Vereins für die Geschichte Berlins, 2004.

[Bearbeiten] Weblinks


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