Louis Antoine de Saint-Just

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Louis Antoine Saint-Just,
Porträt von Pierre Paul Prud’hon, 1793

Louis-Antoine-Léon de Saint-Just (* 25. August 1767 in Decize bei Nevers; † 28. Juli 1794 in Paris) war ein französischer Schriftsteller und Revolutionär.

Saint-Just gehörte seit 1792 dem Nationalkonvent an. Er war entscheidend am Sturz der Girondisten und Dantons beteiligt, galt als eifriger Anhänger Robespierres und war Mitglied des Wohlfahrtsausschusses. Am 27. Juli 1794 wurde er zusammen mit Robespierre gestürzt und am nächsten Tag guillotiniert.

Leben[Bearbeiten]

In der Provinz[Bearbeiten]

Das Haus in Blérancourt, in dem Saint-Just von August 1777 an gelebt hat. In Höhe des Fensters ist an der Ecke des Hauses eine unauffällige Gedenktafel angebracht worden
Louis Antoine de Saint-Just, Büste von David d'Angers, 1848

Die Vorfahren von Louis Antoine de Saint-Just sind väterlicherseits Bauern in der Picardie, einem fruchtbaren Gebiet im Norden Frankreichs, gewesen. Sein Vater, Louis Jean de Saint-Just de Richebourg, der schon 1777 starb, war Kavalleriehauptmann bei den Soldaten des Herzogs von Berry. Seine Mutter, Marie Anne, stammte aus dem Nivernais, einem waldreichen Gebiet im Osten Frankreichs. Seine Jugend verbrachte Louis Antoine in Verneuil, Decize und Blérancourt (Département Aisne). Von 1777 bis 1785 besuchte er in Soissons die höhere Schule der Oratorianer. Um sich für das Rechtsstudium zu qualifizieren, war er 1786 zweiter Gehilfe beim öffentlichen Ankläger in Soissons. Im Oktober 1787 begann er an der Universität von Reims zu studieren und schloss das Studium bereits im April 1788 mit dem Hochschulgrad für die Rechtswissenschaften ab.

Wie jeder bildungsbeflissene Mensch im damaligen Frankreich hat auch Saint-Just die griechischen und römischen Dichter und Denker gelesen. Neben Platons Staat werden ihm dabei wohl einige Biografien, wie die von Lykurg, einem spartanischen Gesetzgeber, in Plutarchs Lebensbeschreibungen die ersten Anregungen für sein eigenes republikanisches Denken gegeben haben. (Plutarchs Lebensbeschreibungen wurden damals überall in Europa gelesen, aber am stärksten hatten sie sich, dank einer einzigartigen Übersetzung von Jacques Amyot aus dem Jahr 1559, in Frankreich durchgesetzt.) Weitere Ideen und Gedanken fand er u. a. bei französischen Denkern wie Montesquieu oder Rousseau, die von verschiedenen Ebenen aus den Zustand der Gesellschaft und des Staates betrachtet haben.

Im Mai 1789 erschien von Saint-Just ein erster literarischer Versuch: der Organt, ein erzählendes Gedicht in zwanzig Gesängen, über das die meisten Forscher abfällig geurteilt haben, was ihm aber wohl nicht ganz gerecht wird. Es ist das Werk eines blutjungen Menschen, der noch um Form und Stoff ringt, und die wenigen schlüpfrigen Stellen in dem Gedicht, die ihm mit Vorliebe vorgehalten werden, waren üblich zu jener Zeit, auch in reiferen Werken. Ein zweiter literarischer Versuch ist nur noch in Bruchstücken vorhanden: Arlequin Diogène, ein einaktiges Theaterstück, ein Schäferspiel, an dem nur bemerkenswert ist, dass es wohl Saint-Justs eigene Haltung zur Liebe — «Die Liebe ist nichts als ein eitler Wunsch; einem großen Herzen bedeutet sie nichts.» — wiedergibt.

Am 14. Juli 1789 erlebte Saint-Just in Paris die Erstürmung der Bastille mit. Der Organt war schon im Juni wegen Majestätsbeleidigung verboten worden, und so war der junge Autor, um polizeilichen Nachstellungen zu entgehen, bei Bekannten in Paris untergetaucht. Ende Juli wagte er sich wieder nach Blérancourt zurück, wo er sich bald politisch zu betätigen begann. Trotz seiner Jugend war er sehr angesehen unter den Größen in der Gemeinde und sein Rat galt etwas, wenn er auch nicht immer befolgt wurde. Im Juni 1790 wurde er zum Oberstleutnant der Nationalgarde in Blérancourt ernannt und trat im gleichen Jahr zum ersten Mal brieflich mit Robespierre in Verbindung.

Bei den Wahlen zur gesetzgebenden Versammlung im Jahre 1791 wurde er von seiner Gemeinde als Abgeordneter gewählt, aber ein Gegner focht auf dem Rechtsweg diese Wahl an, weil Saint-Just noch zu jung war und deshalb nicht Abgeordneter werden konnte. Die Gemeinde musste den Wahlbeschluss schließlich widerstrebend aufheben. — Ein Jahr später aber wurde er rechtmäßig als Abgeordneter des Departments Aisne in den Nationalkonvent gewählt und am 18. September 1792 traf der junge Abgeordnete Louis Antoine de Saint-Just in Paris ein.

Zuvor war von ihm am 20. Juni 1791 in Paris die Schrift L'Esprit de la revolution et de la constitution de France (Der Geist der Revolution und der Verfassung in Frankreich) erschienen. In diesem Werk, das aus fünf Abschnitten bestand, machte er sich Gedanken über die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft Frankreichs und er war dabei noch lange nicht so radikal wie später. So kann er sich darin zum Beispiel das Königtum als eine mögliche Regierungsform immer noch vorstellen. Das Buch war sogar ein Erfolg; die erste Auflage war schnell vergriffen, und wie der Revolutionär Bertrand Barère in seinen Erinnerungen schrieb, wurde es von hellsichtigen Politikern in der verfassungsgebenden Versammlung sehr geschätzt. Das Buch endete mit den Worten: Wenn alle Menschen frei sind, sind alle gleich; wenn sie gleich sind, sind sie gerecht.

In Paris[Bearbeiten]

„Europa soll erfahren, dass ihr auf französischem Territorium weder einen Unglücklichen noch einen Unterdrücker mehr sehen wollt, dass dieses Beispiel auf der Erde Früchte trage und die Liebe zur Tugend und das Glück ausbreite! Das Glück ist ein neuer Gedanke in Europa!“

Saint-Just am 3. März 1794 in einer Rede vor dem Konvent
Plan der Stadt Paris von 1789 mit der Rue Saint-Denis, in der Saint-Just in der ersten Zeit im Hôtel du Cheval-Rouge (Hotel Zum Roten Pferd) gewohnt hat. Danach wohnte er noch in der Rue Gaillon und der Rue Cammartin, die beide in dem Plan nicht bezeichnet sind aber in der näheren Umgebung liegen werden

In Paris wurde Saint-Just zum ersten Mal öffentlich wahrgenommen, als er am 22. Oktober 1792 im Jakobiner-Klub sprach. Die Rede fand große Beachtung und unter dem Vorsitz von Danton beschlossen die Jakobiner, den Text drucken zu lassen und an die einzelnen Verbände weiterzuleiten. Unter dem Eindruck einer zweiten Rede, die er am 13. November im Konvent in der Debatte, ob Ludwig XVI. angeklagt werden sollte oder nicht, gehalten hatte, wurde er in den Ausschuss im Jakobiner-Klub gewählt, der die neue Verfassung für Frankreich vorbereiten sollte. In der großen Abstimmung am 15. Januar 1793 im Konvent über das Schicksal des Königs stimmte er für den Tod ohne Aufschub und Appellation. Die Gründe bezog er aus Rousseaus Contrat social, einem Werk über die Legitimität der Macht. Bezeichnend war seine Ansicht, dass der König nicht durch das Urteil eines Gerichts, sondern durch das Urteil der gesetzgebenden Versammlung gefasst werden müsse, da der König außerhalb des „Contrat social“ stehe.

Sein leidenschaftliches Denken, mit dem er all das verwirklichen wollte, was er für das Glück der Menschen hielt, spiegelte sich wohl in allen seinen öffentlichen Reden wider, am umfassendsten aber in den Institutionen, an denen er irgendwann in dieser Zeit zu arbeiten begann. Wo auch immer, ob im Konvent, auf Reisen, bei der Armee, überall schrieb er Gedanken auf, die er sich über einen zukünftigen Staat machte, Einfälle dazu, wie sie ihm kamen. Alles wollte er in diesem neuen Frankreich reglementieren, sogar Kindheit und Alter; Hochzeit und Beerdigung. Die Institutionen sind voller Gegensätze: klarem Denken stehen naive Träume gegenüber. Die Eigenart im Denken von Louis Antoine de Saint-Just ist wohl sehr gut daran zu erkennen, dass er sich sogar Gedanken über die Freundschaft gemacht hat und fordern wollte, dass jeder Mann mit einundzwanzig Jahren im Tempel erklären sollte, welches seine Freunde wären und er, dieser Mann, wenn er einen Freund aufgab, die Gründe dafür ebenfalls vor dem Volk im Tempel darzulegen hätte.

Terrakottabüste von Saint-Just, anonym, Musée Lambinet in Versailles

Nachdem Saint-Just im April 1793 mehrmals im Konvent über eine neue Verfassung gesprochen hatte, wurde er im Mai zusammen mit Hérault de Séchelles und Georges Couthon dem Wohlfahrtsausschuss beigeordnet, um eine neue Verfassung auszuarbeiten. (Die alte Verfassung aus dem Jahre 1791 hatte noch eine gewisse Macht dem König zugestanden, aber nach Abschaffung des Königtums war nun eine neue nötig geworden.) Schon im Juni war das neue Gesetzeswerk, das hauptsächlich von Saint-Just stammte, fertig und wurde vom Konvent angenommen und im Juli mit großer Mehrheit in einer Volksabstimmung bestätigt. Wegen des kirchlichen Sprachgebrauchs im Text nannte man diese neue Verfassung im Jahre I der Republik später scherzweise «L’évangile selon Saint-Just», das Evangelium nach Saint-Just. Keine Verfassung der Welt, vorher nicht und nachher nicht, ist dieser französischen Verfassung auch nur annähernd geistig nahegekommen. «Allein diese Verfassung des Jahres I fordert, ihre vielgeschmähten Urheber mit anderen Augen zu sehen.» Der neuen Verfassung war eine Tafel der Menschenrechte vorangestellt, «die einen Geist zum Ausdruck brachte, wie man ihn bis dahin nicht gekannt hatte, und den spätere Zusammenstellungen der Menschenrechte geradezu verleugneten.»[1]

Louis Antoine de Saint-Just im Profil: Rötelzeichnung von Christophe Guérin, 1793

Die Verfassung des Jahres I wurde allerdings schon bald nach ihrer Annahme vom Konvent außer Kraft gesetzt, weil man meinte, dass sie der augenblicklichen Lage Frankreichs nicht entspreche. Wegen des herrschenden Krieges wurde der Missbrauch der verfassungsmäßig gewährten Freiheit befürchtet. Nach Beendigung des Krieges sollte die Verfassung ihre Rechtsgültigkeit wiedererlangen; aber dazu ist es nie gekommen. Nur die übermannsgroßen Tafeln der Menschenrechte wurden überall in den öffentlichen Gebäuden angebracht und wie es heißt, soll Saint-Just während seiner Verhaftung auf solch eine Tafel gezeigt und gesagt haben, dass das immerhin sein Werk sei.

Als Mitglied des Wohlfahrtsausschusses wurde er im Oktober 1793 mit Philippe-François-Joseph Le Bas in das Elsass zur Überwachung der Truppen gesandt, erklärte hier die Guillotine in Permanenz und verfügte an der Spitze einer so genannten Volkskommission Hinrichtungen in Massen, beförderte aber die Reorganisation der Armee.[2]Am 31. Oktober wurden die Girondisten, deren Sturz er eifrig mit betrieben hatte, hingerichtet; am 24. März 1794 folgten die Hébertisten.

Er war es auch, der Robespierre zur Vernichtung der Partei Dantons anfeuerte. Dabei trug er einen fast religiösen Fanatismus zur Schau, was den Dantonisten Camille Desmoulins zu der Bemerkung veranlasste: „Er trägt seinen Kopf wie ein Heiliges Sakrament“, worauf Saint-Just erwiderte: „Und ich werde dafür sorgen, dass er seinen wie der heilige Dionysius trägt“ – der Märtyrer war enthauptet worden. Seine Radikalität zeigte sich auch in seinem Ausspruch: „Nicht die Gefängnisse haben überfüllt zu sein, sondern die Friedhöfe!“

Die Schlacht bei Fleurus am 26. Juni 1794: Das Bild der Sieger: Auf dem Schimmel der französische Oberbefehlshaber Jean-Baptiste Jourdan und links daneben auf dem braunen Pferd Saint-Just

Im April 1794 ging Saint-Just zur Nordarmee und trieb sie zu Siegen bei Charleroi und Fleurus. Generäle stellte er vor die Alternative, entweder zu siegen oder vor das gefürchtete Gericht des Wohlfahrtsausschusses geladen zu werden. Kurze Zeit später bildete er mit Robespierre und Georges Couthon im Konvent das allmächtige Triumvirat.

Im Juni tat Robespierre wohl einen sehr entscheidenden Schritt zu seinem Sturz hin, als er die Annahme der sogenannten Prairial-Gesetze im Konvent durchsetzte, durch die sich die Abgeordneten sehr bedroht fühlen mussten. So genossen sie jetzt u. a. keinen besonderen Schutz mehr und konnten jederzeit vor das Tribunal geladen werden. Saint-Just war gegen diese Gesetze und weigerte sich, sie, wie Robespierre es gewünscht hatte, vor dem Konvent zu vertreten. Diese Aufgabe übernahm dann Couthon. Seinen Unmut über diese neuen Gesetze hat Saint-Just am 22. Prairial im Hauptquartier der Nordarmee vor Charleroi mit folgenden Worten geäußert: «Man kann kein hartes und heilsames Gesetz vorschlagen, dessen sich nicht nach Laune und Leidenschaft Ränkespiel, Verbrechen und Raserei bemächtigen, um daraus ein Werkzeug des Todes zu machen.»

Als Robespierre sich über den bevorstehenden Sturz seiner Herrschaft nicht mehr täuschen konnte, rief er Saint-Just zur Hilfe herbei. Dieser versuchte den Freund in der Sitzung des 9. Thermidor zu rechtfertigen, wurde aber unterbrochen, als er seine - im Vergleich zu Robespierres Ausführungen eher kompromissbereite - Rede halten wollte, die er gleichwohl mit den Worten begann: „Ich gehöre keiner Partei an. Ich werde sie alle bekämpfen“.[3] Gemeinsam mit Robespierre und anderen Unterstützern wurde auch Saint-Just verhaftet und zum Tod verurteilt. Er bestieg mit Robespierre und Couthon am 28. Juli 1794 (10. Thermidor des Jahres II nach dem Revolutionskalender) das Schafott.

Siehe auch[Bearbeiten]

Etwas aus den Institutionen[Bearbeiten]

  • Der Mann und die Frau, die sich lieben, sind Eheleute. Die Eheleute sind gehalten, ihre Scheidung drei Monate vorher im Tempel bekanntzumachen.
  • Bis zum fünften Lebensjahr gehören die Kinder der Mutter, wenn diese sie gestillt hat, danach bis zum Tode der Republik.
  • Man lässt die Kinder mit Liebe zum Schweigen und Verachtung der Schönrednerei aufwachsen. Sie werden zu treffender Kürze ihrer Aussage angehalten. Man muss ihnen Spiele untersagen, bei denen aufgesagt wird, und sie mit der schlichten Wahrheit vertraut machen. Kinder spielen nur Spiele des Ehrgeizes und des Eigennutzes; sie benötigen jedoch nur Unterricht.
  • Wer ein Kind schlägt, wird verbannt.
  • Die Alten, die die weiße Schärpe tragen, müssen im Tempel über das Privatleben der Beamten und der jungen Männer unter einundzwanzig Jahren urteilen ...
  • Jeder Bürger legt einmal im Jahr im Tempel Rechenschaft über die Anwendung seines Vermögens ab.
  • Man muss denen, die regieren, Furcht machen. Man soll niemals dem Volk Furcht machen.
  • Ich habe alle Schwächen hinter mir gelassen, ich habe nur die Wahrheit im Universum gesehen und habe sie ausgesprochen.
  • Die Umstände sind nur für diejenigen schwierig, die vor dem Grabe zurückschrecken.
  • An dem Tag, an dem ich überzeugt bin, dass es unmöglich ist, die Franzosen maßvoll, stark, aufgeschlossen zu machen und unerbittlich gegen Gewaltherrschaft und Ungerechtigkeit, werde ich mir das Leben nehmen.

Rezeption[Bearbeiten]

  • Saint-Just ist die Hauptfigur in der Erzählung Der Kommissar am Rhein des kommunistischen Schriftstellers Willi Bredel.
  • Der deutsche Philosoph Friedrich Nietzsche hat über Saint-Just ein gleichnamiges Gedicht verfasst.
  • Saint-Just ist ebenfalls Hauptfigur eines gleichnamigen Dramas des dänischen Schriftstellers Karl Gjellerup.

Werke von Saint-Just[Bearbeiten]

Französische Ausgaben[Bearbeiten]

  • Esprit de la revolution et de la constitution de France, Verlag Beuvin, Paris 1791
  • Fragmens sur les institutions republicaines, Verlag Techener, Paris 1831
  • Œuvres completes, Verlag Gallimard, Paris 2004

Deutsche Ausgaben[Bearbeiten]

  • Nachgelassene Schriften und Reden, Verlag Balde, Kassel 1852
  • Reden von Saint-Just: Reihe Redner der Revolution, Neuer Deutscher Verlag, Berlin 1925

Literatur[Bearbeiten]

Ältere Biographien[Bearbeiten]

  • Édouard Fleury: Etudes révolutionnaires: Saint-Just et la terreur. 2 Bände, Paris 1852.
  • Ernest Hamel: Histoire de Saint-Just, député à la Convention Nationale. Paris 1859.

Neuere Arbeiten[Bearbeiten]

  • Hans von Hentig: Terror. Zur Psychologie der Machtergreifung. Robespierre, Saint-Just, Fouché. Wien 1970.
  • Hans Peter Richter: Saint-Just und die Französische Revolution: Reihe Große Gestalten, Engelbert-Verlag, Gebr. Zimmermann GmbH, Balve/Sauerland 1975
  • Friedrich Sieburg: Robespierre, Deutsche Verlagsanstalt, Stuttgart 1987
  • Norman Hampson: Saint-Just. Erzengel des Todes. Steidl, Göttingen 1992, ISBN 3-88243-232-2.
  • Jörg Monar: Saint-Just: Sohn, Denker und Protagonist der Revolution. Bouvier, Bonn 1993, ISBN 3-416-02466-4 (Digitalisat).
  • Bernard Vinot: Saint-Just. Stuttgart 1989, ISBN 3-608-93106-6.

Sekundäre Werke[Bearbeiten]

  • Jules Michelet: Geschichte der Französischen Revolution, in zwei Bänden, Verlag Zweitausendundeins, Frankfurt am Main 2009
  • Albert Soboul: Die Große Französische Revolution, Europäische Verlagsanstalt, Frankfurt am Main 1973
  • Hilaire Belloc: Die Französische Revolution (The French Revolution), Verlag Wilhelm Goldmann, München 1963
  • George Rudé: Die Massen in der Französischen Revolution (The Crowd in the French Revolution), Verlag Oldenbourg, Wien 1961
  • Jean-Jacqes Rousseau: Vom Gesellschaftsvertrag oder Grundsätze des Staatsrechts, Verlag Philipp Reclam Jun., Stuttgart 1977
  • Plutarch: Lebensbeschreibungen, in sechs Bänden, Verlag Wilhelm Goldmann, München 1964

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Hans Peter Richter in Saint-Just und die Französische Revolution (Balve 1975).
  2. Saint-Just, Antoine. In: Meyers Konversations-Lexikon. 4. Auflage. Band 14, Bibliographisches Institut, Leipzig 1885–1892, S. 193.
  3. Hampson (1992), S. 240.
Vorgänger Amt Nachfolger
Joseph-Nicolas Barbeau du Barran Präsidenten des französischen Nationalkonvents
19. Februar 1794 – 6. März 1794
Philippe Rühl