Norma (Oper)
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| Operndaten | |
|---|---|
| Titel: | Norma |
| Form: | durchkomponiert |
| Originalsprache: | italienisch |
| Musik: | Vincenzo Bellini |
| Libretto: | Felice Romani |
| Uraufführung: | 1831 |
| Ort der Uraufführung: | Mailand |
| Spieldauer: | ca. 2 1/2 Stunden |
| Ort und Zeit der Handlung: | Gallien, ca. 50 Jahre vor Christus |
| Personen | |
Norma ist eine tragische Oper in zwei Akten von Vincenzo Bellini. Das Libretto stammt von Felice Romani und beruht auf einem Drama von Louis Alexandre Soumet. Die Uraufführung fand 1831 in Mailand statt. Die Oper spielt in Gallien, im letzten vorchristlichen Jahrhundert. Die Spieldauer beträgt etwa zweieinhalb Stunden. Die Rolle der Norma gilt als anspruchsvollste Partie des Belcanto-Faches. Nur wenige Interpretinnen haben in den letzten Jahrzehnten in dieser Partie bestehen können; Aufführungsgeschichte schrieb Maria Callas als Norma. Weitere berühmte Normas waren Montserrat Caballé, Joan Sutherland (Australian Opera, 1978) und in den letzten Jahren die armenische Sopranistin Hasmik Papian. Edita Gruberova feierte 2003 ihr umjubeltes Rollendebüt als Norma in einer konzertanten Aufführung in Tokyo.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Handlung
[Bearbeiten] Erster Akt
Gallien ist von den Römern besetzt, die gallischen Krieger erwarten von ihren Druidenpriestern einen Hinweis darauf, dass die Göttin Irminsul mit dem Kampf gegen die Römer einverstanden ist. Die Priesterin Norma verkündet aber nach dem Schneiden der Mistel an der heiligen Eiche, dass die Zeit noch nicht gekommen sei. Norma ist auch im inneren Konflikt, weil sie ihr Gelübde gebrochen hat und seit langem heimlich die Geliebte des Römers Pollione ist und mit ihm bereits zwei Kinder hat. Pollione aber hat sich längst in eine andere, die Novizin Adalgisa verliebt und will mit dieser fliehen. Es kommt zu einem Aufeinandertreffen von Norma, Adalgisa und Pollione, in dem die Beziehungen offenbart werden, und Norma schwört ihm Rache.
[Bearbeiten] Zweiter Akt
Norma will ihre beiden Knaben töten, doch ihre Mutterliebe siegt. Sie fordert Adalgisa auf, mit Pollione und ihren Kindern nach Rom zu gehen, aber Adalgisa möchte versuchen, Pollione und Norma wieder zusammenzuführen. Pollione lehnt dies aber ab. Erbittert schlägt Norma jetzt an den Schild und gibt das Zeichen zum Kampf gegen die Römer. Der glückliche Ausgang dieses Kampfes soll durch ein Opfer beschworen werden. Man nimmt einen Römer gefangen, der das Heiligtum entehrt hatte: es ist Pollione. Er weigert sich, Adalgisa zu entsagen selbst als Norma droht, als Rache ihre gemeinsamen Kinder umzubringen und Adalgisa im Feuer zu opfern. So lässt sie einen Scheiterhaufen richten für eine Priesterin, die das Keuschheitsgebot gebrochen habe. Als sie nach dem Namen der Schuldigen gefragt wird, opfert sie sich in ihrem Gewissenskonflikt selbst, nennt ihren Namen, vertraut ihre Söhne dem Schutz Orovesos an und geht gefasst ihrem Tod entgegen. Überwältigt und von neuer Liebe erfasst, folgt ihr Pollione.
[Bearbeiten] Siehe auch
Pasta alla Norma (nach dieser Oper benanntes Gericht)

