Oberthal BE

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BE ist das Kürzel für den Kanton Bern in der Schweiz und wird verwendet, um Verwechslungen mit anderen Einträgen des Namens Oberthalf zu vermeiden.
Oberthal
Wappen von Oberthal
Staat: Schweiz
Kanton: Bern (BE)
Verwaltungskreis: Bern-Mittellandw
BFS-Nr.: 0620i1f3f4
Postleitzahl: 3531
Koordinaten: 617370 / 19619946.9166637.666665822Koordinaten: 46° 55′ 0″ N, 7° 40′ 0″ O; CH1903: 617370 / 196199
Höhe: 822 m ü. M.
Fläche: 10.54 km²
Einwohner: 751 (31. Dezember 2013)[1]
Einwohnerdichte: 71 Einw. pro km²
Website: www.oberthal.ch
Schulhaus Oberthal

Schulhaus Oberthal

Karte
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Oberthal ist eine politische Gemeinde im Verwaltungskreis Bern-Mittelland des Kantons Bern in der Schweiz.

Geographie[Bearbeiten]

Oberthal liegt im Emmental im östlichen Teil des Amtes Konolfingen, durchschnittlich 900 m ü. M. und ist eine vorwiegend landwirtschaftlich orientierte Gemeinde mit Einzelhofsystem (also ohne Dorfkern). Sie ist ein beliebtes Ausflugs- und Wandergebiet der Agglomeration Bern.

Die Hauptzufahrt erfolgt seit 1871 von Zäziwil aus. Weitere Zufahrtsmöglichkeiten bestehen von Signau, Arni und Grosshöchstetten. Seit November 1990 besteht ein Ortsbus, der Oberthal mit Zäziwil und Grosshöchstetten verbindet. Das Gemeindegebiet umfasst 1054 ha, wovon 294 ha Wald (= 28 %, welcher sich grösstenteils im Privatbesitz befindet). Oberthal ist flächenmässig die siebentgrösste Gemeinde im Amt Konolfingen.

Politik[Bearbeiten]

Die Stimmenanteile der Parteien anlässlich der Nationalratswahlen 2011 betrugen: SVP 43,6 %, BDP 27,6 %, SP 5,6 %, GPS 4,5 %, EVP 3,8 %, FDP 3,7 %, glp 3,4 %, EDU 2,4 %, AL 1,1 %, PNOS 1,0 %, CVP 0,9 %.[2]

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung

In Silber über einem grünen Dreiberg sieben (3, 4) rote, fünfstrahlige Sterne.

Die sieben Sterne geben die Vielzahl von Örtlichkeiten an; der Dreiberg stellt drei Hügelzüge und die zwei dazwischen liegenden Täler dar. Das Wappen wurde 1931 geschaffen.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Die Blasenfluh ist mit 1118 m. ü. M. der höchste Aussichtspunkt Oberthals. Bis vor einigen Jahren fand jeweils eine "Blasenfluh-Chilbi" statt. Im Ersten Weltkrieg Bau eines hölzernen Beobachtungs-, und Aussichtsturmes, welcher später wieder abgerissen wurde. Der Sockel ist noch vorhanden. Die Möglichkeit eines Wiederaufbaus des Blasenfluhturmes wird gegenwärtig abgeklärt.

Der Lychleu-Stein, eine 1,6 m hohe Granitsäule, liegt am Rand der Strasse nach Grosshöchstetten. Seine Bedeutung wird verschieden ausgelegt (Findling, Grenzstein der ehemaligen Gerichte Bern und Signau, Sage von Scheintoten). Nach Brauch hielten hier die vorüberziehenden Leichenzüge zu einem Gebet. Heute hat der Stein aber durch das Verschwinden der Leichenzüge an Bedeutung verloren.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistik Schweiz – STAT-TAB: Ständige und Nichtständige Wohnbevölkerung nach Region, Geschlecht, Nationalität und Alter (Ständige Wohnbevölkerung)
  2. Wahlresultate Nationalratswahlen 2011. Abgerufen am 18. Januar 2013