Guggisberg

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Dieser Artikel befasst sich mit dem Ort Guggisberg im Kanton Bern. Für weitere Bedeutungen siehe Guggisberg (Begriffsklärung).
Guggisberg
Wappen von Guggisberg
Basisdaten
Staat: Schweiz
Kanton: Bern (BE)
Verwaltungskreis: Bern-Mittellandw
BFS-Nr.: 0852i1f3f4
Postleitzahl: 3158
Koordinaten: 591956 / 17950446.7666647.3333321115Koordinaten: 46° 46′ 0″ N, 7° 20′ 0″ O; CH1903: 591956 / 179504
Höhe: 1'115 m ü. M.
Fläche: 54.9 km²
Einwohner: 1538 (31. Dezember 2011)[1]
Einwohnerdichte: 28 Einw. pro km²
Website: www.gemeinde-guggisberg.ch
Karte
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Guggisberg ([ˈɡʊkisˌbɛrɡ]) ist eine politische Gemeinde im Verwaltungskreis Bern-Mittelland des Kantons Bern in der Schweiz.

Zu Guggisberg gehören auch die Orte Riffenmatt, Schwendi, Kriesbaumen, Riedstätt, Kalchstätten, Hirschmatt-Laubbach, Riedacker, Sangernboden und Ottenleuebad. Mit dem Namen Guggisberg existieren eine Einwohnergemeinde, eine Burgergemeinde und eine evangelisch-reformierte Kirchgemeinde.

Gemeindepräsident ist Christian Murri, Gemeinderatspräsident Jakob Schmied (Stand 2012).

Inhaltsverzeichnis

Geographie[Bearbeiten]

Guggisberg liegt im Voralpengebiet, zwischen Schwarzwasser und Sense. Der Hauptort Guggisberg befindet sich auf 1115 m unterhalb des Guggershorn (1283 m). Der höchste Punkt der Gemeinde ist die 2151 m hohe Schibe, der tiefste Punkt liegt auf 708 m beim Zusammenfluss von Niederriedgraben und Sense. Das sehr grosse Gemeindegebiet ist zu 40 % bewaldet.

Die Nachbargemeinden von Norden beginnend im Uhrzeigersinn sind Schwarzenburg, Rüschegg, Oberwil im Simmental, Plaffeien, Zumholz und Alterswil.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung
Jahr Einwohner
1860 2823
1900 2809
1950 2339
1980 1560
2000 1660
2010 1563

Politik[Bearbeiten]

Die Stimmenanteile der Parteien anlässlich der Nationalratswahlen 2011 betrugen: SVP 53.3 %, BDP 14.4 %, SP 8.2 %, GPS 5.4 %, EDU 4.4 %, EVP 4.0 %, glp 2.8 %, FDP 1.9 %, Alpenparlament 1.7 %, PNOS 1.0 %, CVP 0.5 %.[2]

Wirtschaft[Bearbeiten]

Land- und Forstwirtschaft bilden mit 60 % die Haupterwerbsquellen in Guggisberg.

Geschichte[Bearbeiten]

Die älteste erhaltene Namensnennung datiert auf das Jahr 1148, als Guggisberg in einer Urkunde von Papst Eugen III. als Cucansperc erwähnt ist. Ab 1423 fällt Guggisberg durch Kauf zu gleichen Teilen an Bern und Freiburg, dies bleibt so bis zur Mediation von 1803.

Die früheste Erwähnung der Schafscheid (Volksfest/Dorffest), eines bis heute bestehenden Brauchtums, ist das Jahr 1662.

Erste touristische Aktion in Guggisberg ist 1828 der Bau einer Treppe auf das Guggershorn durch den Sternenwirt Blaser.

Das Guggisberglied, ein melancholisches Schweizer Volkslied, wurde 1741 erstmals erwähnt und ist in der Interpretation von Stephan Eicher auch international bekannt geworden (1989).

Bilder[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Gemeinde Guggisberg (Hrsg.): Jubiläumsschrift 850 Jahre Guggisberg. 1998

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Guggisberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistik Schweiz – STAT-TAB: Ständige und Nichtständige Wohnbevölkerung nach Region, Geschlecht, Nationalität und Alter
  2. http://www.wahlarchiv.sites.be.ch/wahlen2011/target/NAWAInternetAction.do@method=read&sprache=d&typ=21&gem=852.html abgerufen am 14. Juli 2012