Kaufdorf

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Kaufdorf
Wappen von Kaufdorf
Basisdaten
Staat: Schweiz
Kanton: Bern (BE)
Verwaltungskreis: Bern-Mittellandw
BFS-Nr.: 0869i1f3f4
Postleitzahl: 3126
UN/LOCODE: CH KFO
Koordinaten: 604452 / 18743046.8387.497560Koordinaten: 46° 50′ 17″ N, 7° 29′ 49″ O; CH1903: 604452 / 187430
Höhe: 560 m ü. M.
Fläche: 2.1 km²
Einwohner: 1048 (31. Dezember 2012)[1]
Einwohnerdichte: 499 Einw. pro km²
Website: www.kaufdorf.ch
Kaufdorf

Kaufdorf

Karte
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Kaufdorf ist eine politische Gemeinde im Verwaltungskreis Bern-Mittelland des Kantons Bern und liegt im Gürbetal genau in der Mitte zwischen Bern und Thun.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Gemeinde wird 1148 erstmals urkundlich erwähnt (Cuffedorf). Während der Reformation erlangte das Dorf wegen seines aus Gutenbrünnen stammenden Wassers Berühmtheit, dem eine heilende Wirkung nachgesagt wurde. Der Legende nach musste das Wasser am Karfreitag Morgen vor Sonnenaufgang gefasst werden. Diese Wasser-Wallfahrten wurden nach der Reformation verboten.

Bevölkerung[Bearbeiten]

In Kaufdorf leben 1048 Einwohner (Stand 31. Dezember 2012).

Politik[Bearbeiten]

Die Stimmenanteile der Parteien anlässlich der Nationalratswahlen 2011 betrugen: SVP 28.3 %, SP 20.6 %, BDP 15.2 %, GPS 10.2 %, FDP 6.4 %, glp 4.3 %, EVP 3.8 %, EDU 3.5 %, CVP 1.8 %, SD 1.4 %, Alpenparlament 1.1 %, Jimy Hofer plus 1.0%.[2]

Sonstiges[Bearbeiten]

Autofriedhof Kaufdorf

In Kaufdorf befand sich ein verwilderter Autofriedhof mit fast 800 Autos, der durch Presseberichte internationale Bekanntheit erreicht hatte. Dort lagerten teils Autos, deren Baujahr bis in die 1930er Jahre zurück reichte. Anders als bei ähnlichen Plätzen mit verfallenden Oldtimern verwehrte der Betreiber der Öffentlichkeit den Zutritt, so dass die Kaufdorfer Autos nicht durch Vandalismus beschädigt wurden und abgesehen vom natürlichen Verfall, oft vollständig erhalten blieben. 2008 kuratierte der Künstler Heinrich Gartentor auf diesem Gelände eine Kunstausstellung. Aus rechtlichen Gründen (Umweltschutzgesetzgebung) sollte der Schrottplatz im Jahr 2009 aufgehoben werden. Zwischen Anwohnern und Behörden einerseits und Befürwortern der Erhaltung als Museum andererseits wurde kontrovers und zum Teil auch heftig diskutiert. Bis 2013 wurden schließlich alle Autos entfernt.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistik Schweiz – STAT-TAB: Ständige und Nichtständige Wohnbevölkerung nach Region, Geschlecht, Nationalität und Alter (Ständige Wohnbevölkerung)
  2. http://www.wahlarchiv.sites.be.ch/wahlen2011/target/NAWAInternetAction.do@method=read&sprache=d&typ=21&gem=869.html abgerufen am 14. Juli 2012