Ittigen
| Ittigen | |
|---|---|
| Basisdaten | |
| Staat: | Schweiz |
| Kanton: | Bern (BE) |
| Verwaltungskreis: | Bern-Mittelland |
| BFS-Nr.: | 0362 |
| Postleitzahl: | 3048 (Worblaufen), 3063 |
| Koordinaten: | 603084 / 20296846.9777727.479169526Koordinaten: 46° 58′ 40″ N, 7° 28′ 45″ O; CH1903: 603084 / 202968 |
| Höhe: | 526 m ü. M. |
| Fläche: | 4,20 km² |
| Einwohner: | 10'961 (31. Dezember 2011)[1] |
| Einwohnerdichte: | 2610 Einw. pro km² |
| Ausländeranteil: | 19,9 % (2009)[2] |
| Arbeitslosenquote: | 3,2 % (2010)[3] |
| Gemeindepräsident: | Beat Giauque (BVI - Bürgervereinigung Ittigen) |
| Website: | www.ittigen.ch |
| Karte | |
Ittigen (berndeutsch Ittige) ist eine politische Gemeinde im Verwaltungskreis Bern-Mittelland des Kantons Bern in der Schweiz.
Inhaltsverzeichnis |
Geographie [Bearbeiten]
Die Gemeinde Ittigen liegt nordöstlich direkt neben der Stadt Bern im unteren Worblental. Nachbargemeinden sind Moosseedorf, Bern, Bolligen, Ostermundigen und Zollikofen. Durch die Gemeinde hindurch fliesst die Worble, welche im Ortsteil Worblaufen in die Aare mündet. Die Autobahn A1 durchquert die Gemeinde im Norden und Westen. Die Autobahnraststätte Grauholz im Zuge dieser Autobahn liegt im Gemeindegebiet.
Höchster Punkt der Gemeinde ist der Mannenberg mit 688 m ü. M. Tiefster Punkt ist die Aare in Worblaufen mit 493 m ü. M.
Geschichte [Bearbeiten]
Die erste Erwähnung des Ortsteils Worblaufen datiert aus dem Jahr 1180, der Name Ittigen wurde 1380 erstmals urkundlich erwähnt. Im Mittelalter waren besonders die Papiermühlen und die Pulverstampfe bis über die Landesgrenzen hinaus bekannt, was sich bis heute im Gemeindewappen widerspiegelt.
Ittigen ist erst seit der Abspaltung von Bolligen im Jahre 1983 eine selbstständige Gemeinde, vorher war sie lediglich eine sogenannte Viertelsgemeinde von Bolligen.
Der Name der Gemeinde geht möglicherweise auf die Sippe des Ito zurück.
Politik [Bearbeiten]
Die Wähleranteile der Parteien anlässlich der Nationalratswahlen 2011 betrugen: SVP 22,7 %, SP 19,1 %, BDP 15,2 %, FDP 14,6 %, GPS 9,5 %, glp 5,1 %, EVP 4,6 %, CVP 3,2 %, EDU 2,0 %, Piraten 1,0 %.[4]
Partnergemeinden [Bearbeiten]
Wirtschaft und Unternehmen [Bearbeiten]
Im Ortsteil Worblaufen steht der Hauptsitz der Swisscom.
Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
In Ittigen sind mehrere ehemalige Landsitze von Berner Patriziern erhalten, darunter das Neuhausgut mit dem Hochstudhaus, dem Thalgut und dem Altikofengut mit dem Archiv der Gosteli-Stiftung zur Geschichte der schweizerischen Frauenbewegung. Im Ortsteil Worblaufen befinden sich im Hauptsitz der Swisscom zahlreiche zeitgenössische Kunstwerke.
Literatur [Bearbeiten]
- Hans Gugger: Ittigen, eine junge Gemeinde mit alter Geschichte. Gemeinde Ittigen 1998, ISBN 3-7272-9277-6.
- Esther Maria Jungo und Hans Peter von Ah: Schweizerische Kunstführer GSK, Band 660: Der Hauptsitz der Swisscom in Worblaufen bei Bern, Bern 1999, ISBN 3-85782-660-6.
Weblinks [Bearbeiten]
- Offizielle Website der Gemeinde Ittigen
- Anne-Marie Dubler: Ittigen im Historischen Lexikon der Schweiz
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Statistik Schweiz – STAT-TAB: Ständige und Nichtständige Wohnbevölkerung nach Region, Geschlecht, Nationalität und Alter
- ↑ Mitarbeiter: Gemeindesuche. Bevölkerung. In: Offizielle Webseite. Bundesamt für Statistik, 2011, S. 1, abgerufen am 28. August 2011 (HTML, deutsch, Eingabe Ittigen).
- ↑ Mitarbeiter: Gemeindesuche. Arbeit. In: Offizielle Webseite. Bundesamt für Statistik, 2011, S. 1, abgerufen am 28. August 2011 (HTML, deutsch, Eingabe Ittigen. Jahresdurchschnitt).
- ↑ Wahlen 2011: Resultate der Gemeinde Ittigen. Kanton Bern, abgerufen am 3. Februar 2012.
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