Römisch-katholische Kirche in Kolumbien

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Bistümer in Kolumbien

Die Römisch-katholische Kirche in Kolumbien ist Teil der weltweiten römisch-katholischen Kirche unter der geistlichen Führung des Papstes und der Kurie in Rom.

Geschichte[Bearbeiten]

Am 10. Januar und 24. April 1534 wurden mit Santa Marta und Cartagena die ersten Bistümer Kolumbiens begründet, denen am 22. August 1546 das Bistum Popayán und am 11. September 1562 das Bistum Santafé en Nueva Granada folgte. Letzteres wurde am 22. März 1564 zur ersten Metropolie des Landes erhoben. Nach verschiedenen Bistumsgründungen im 19. Jahrhundert erhielt Kolumbien bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts durch weitere Bistumsgründungen seine Grundstruktur.[1]

Organisation[Bearbeiten]

Die römisch-katholische Kirche in Kolumbien ist die siebtgrößte "Landeskirche" der Katholischen Weltkirche. Mit 38.406.000 Katholiken gehören ihr 86,29 % der Einwohner des Landes an.

Die 75 Jurisdiktionen des Landes sind in 13 Kirchenprovinzen unterteilt, die 8.831 Pfarreien umfassen. Hier wirken 5.661 Diözesan-, 2.259 Ordenspriester und 278 ständige Diakone, wozu noch 15.178 Ordensschwestern kommen (2004).

Bistümer in Kolumbien[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.catholic-hierarchy.org

Weblinks[Bearbeiten]