Rheinhessenbahn
Die Rheinhessenbahn ist eine nicht elektrifizierte Eisenbahnstrecke, die von Worms über Alzey nach Bingen am Rhein führt.
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[Bearbeiten] Strecke
Ihren Namen hat die Strecke erhalten, weil sie auf gesamter Länge mitten durch die rheinland-pfälzische Region und frühere hessen-darmstädtische Provinz Rheinhessen verläuft. Die Strecke führt die Kursbuchnummer 662 und zwischen Worms und Gensingen-Horrweiler die Streckennummer 3560, zwischen Gensingen-Horrweiler und der Anschlussstelle Büdesheim-Dromersheim benutzt sie die Strecke 3612 (Nahetalbahn) und zwischen Büdesheim-Dromersheim und Bingen die Streckennummer 3569. Die Strecke hat sowohl ein- als auch zweigleisige Abschnitte.
[Bearbeiten] Geschichte
Die Rheinhessenbahn wurde in drei verschiedenen Abschnitten nacheinander zwischen 1864 und 1871 von der privaten Hessischen Ludwigsbahn (HLB) eröffnet.[1] Zusammen mit der HLB wurde die Strecke zum 1. April 1897 verstaatlicht und Teil der Preußisch-Hessischen Eisenbahnbetriebs- und Finanzgemeinschaft. Mit dieser teilte es dann das weitere Schicksal der Preußischen Staatsbahn.
[Bearbeiten] Betrieb
Die Bahnstrecke wird von der Deutschen Bahn betrieben.
Es fahren Triebwagen der Baureihe 628/629, sowie vereinzelt Züge mit Lokomotiven der Baureihe 218. Zwischen Monsheim und Worms wird ab 14 Uhr ein angenäherter Halbstundentakt, vor 14 Uhr und ganztägig auf dem Rest der Strecke ein Stundentakt angeboten. Stündlich enden die Züge in Bingen (Rhein) Stadt, die Verdichterzüge in Monsheim.
Zwischen Worms und Alzey gelten die Tarife des Verkehrsverbundes Rhein-Neckar (VRN); auf der gesamten Strecke von Worms nach Bingen gelten seit 1. Januar 2008 die Tarife des Rhein-Nahe-Nahverkehrsverbundes (RNN).
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Regional-Express mit Diesellokomotive der Baureihe 218 im Wormser Hauptbahnhof auf dem Weg nach Mainz Hbf (2009)
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Baureihe 628 auf dem Weg nach Bingen über die Rheinhessenbahn in Mannheim Hauptbahnhof
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Die Rheinhessenbahn im Worms-Pfeddersheimer Bahnhof (2009)