Rosenburg-Mold

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Rosenburg-Mold
Wappen von Rosenburg-Mold
Rosenburg-Mold (Österreich)
Rosenburg-Mold
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Horn
Kfz-Kennzeichen: HO
Fläche: 30,67 km²
Koordinaten: 48° 38′ N, 15° 42′ O48.6415.7268Koordinaten: 48° 38′ 24″ N, 15° 42′ 0″ O
Höhe: 268 m ü. A.
Einwohner: 817 (1. Jän. 2014)
Bevölkerungsdichte: 27 Einw. pro km²
Postleitzahl: 3573
Vorwahl: 02982
Gemeindekennziffer: 3 11 21
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Rosenburg 25
3573 Rosenburg-Mold
Website: www.rosenburg-mold.at
Politik
Bürgermeister: Wolfgang Schmöger (ÖVP)
Gemeinderat: (2010)
(19 Mitglieder)
14
5
14 
Von 19 Sitzen entfallen auf:
Lage der Gemeinde Rosenburg-Mold im Bezirk Horn
Altenburg Brunn an der Wild Burgschleinitz-Kühnring Drosendorf-Zissersdorf Eggenburg Gars am Kamp Geras Horn Irnfritz-Messern Japons Langau Meiseldorf Pernegg Röhrenbach Röschitz Rosenburg-Mold Sigmundsherberg St. Bernhard-Frauenhofen Straning-Grafenberg Weitersfeld NiederösterreichLage der Gemeinde Rosenburg-Mold im Bezirk Horn (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Blick auf die Rosenburg
Blick auf die Rosenburg
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Rosenburg-Mold ist eine Gemeinde mit 817 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2014) in Niederösterreich im Bezirk Horn im Waldviertel. Der zuständige Gerichtsbezirk ist Horn. Der Hauptort ist Rosenburg.

Geografie[Bearbeiten]

Rosenburg-Mold liegt auf 268 m Höhe im Waldviertel südlich von Horn am Rand des Horner Beckens und im Kamptal. Durch das Gemeindegebiet fließen der Kamp und die Taffa, die im Ortszentrum von Rosenburg in den Kamp mündet. Die Fläche der Gemeinde umfasst 30,66 Quadratkilometer. 38,14 Prozent der Fläche sind bewaldet.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Horn
Altenburg Nachbargemeinden Meiseldorf
Gars am Kamp Burgschleinitz-Kühnring

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

f1Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten: OSM, Google oder Bing

Postleitzahlen[Bearbeiten]

In der Gemeinde Rosenburg-Mold finden mehrere Postleitzahlen Verwendung. Die Katastralgemeinde Stallegg hat die Postleitzahl 3571, Rosenburg 3573, Mold (ohne Maria Dreieichen) sowie Mörtersdorf und Zaingrub haben die Postleitzahl 3580, der Molder Ortsteil Maria Dreieichen hat die Postleitzahl 3744.

Wappen und Flagge[Bearbeiten]

Mit Bescheid der Niederösterreichischen Landesregierung vom 29. April 1986 erhielt die Gemeinde Rosenburg-Mold ein Gemeindewappen verliehen. Seine Blasonierung: “In einem gespaltenen Schild vorne in Blau ein silberner Adler, hinten in Silber, in den gefluteten blauen Schildfuß eintauchend, ein rotes Mühlrad, darüber zwei aus dem Rad ragende goldene Ähren.” Die Gemeindefarben sind Rot-Weiß-Blau.[1]

Bevölkerung[Bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]


Geschichte[Bearbeiten]

Ur- und Frühgeschichte[Bearbeiten]

Archäologische Fundzone Hofmühle
Die Lage der mittelneolithischen Kreisgrabenanlage in der Fundzone Hofmühle ist an der Verfärbung des Ackerbodens erkennbar.

Der Talboden des Kamptals im Gebiet von Rosenburg war bereits in der Jungsteinzeit besiedelt. In der Gemarkung Hofmühle wurden in einem zum Kamp hin abfallenden Bereich zwischen der Landesstraße nach Altenburg, der Straße zur Rosenburg und dem ehemaligen Mühlgraben der Hofmühle bei mehreren Grabungen in den 1980er und 1990er Jahren bedeutende Funde verschiedener Zeitlagen gemacht. Im nordwestlichen Teil der Fundzone konnte eine Siedlung aus dem Frühneolithikum (5500–5000 v. Chr.) mit zahlreichen Funden zur älteren Linearbandkeramik dokumentiert werden.[2] Im östlichen Teil des Geländes wurden eine mittelneolithische (5.000–4.500/4.300 v. Chr.) Kreisgrabenanlage[3] sowie Befunde aus der Latènezeit (5.–1. Jahrhundert v. Chr.) nachgewiesen.[4] Die gesamte Fundzone, zu der auch eine frühmittelalterliche slawische Siedlung gehört, steht als archäologisches Bodendenkmal unter Denkmalschutz.[5] Auf den Anhöhen des Taffatals nahe seiner Mündung in den Kamp wurden Siedlungsfunde des Spätneolithikums (3.500–2.800 v. Chr.), der Urnenfelderkultur (1.300 v. Chr. bis 800 v. Chr.) und der Hallstattzeit (1200–450 v. Chr.) nachgewiesen.[6]

Auch das Gebiet von Mold war bereits in der Jungsteinzeit besiedelt. Zwischen 1995 und 2007 wurden bei mehreren Grabungen bedeutende Funde zur Linearbandkeramik gemacht.[7] Mörtersdorf war in der Mittleren Bronzezeit (1600–1300 v. Chr.) besiedelt, wie ein Grabhügel aus dieser Zeit belegt.[8] In Zaingrub konnten neben Streufunden aus der Jungsteinzeit Besiedlungsreste aus der jüngeren Eisenzeit (450 v. Chr.– Ende 1. Jahrhundert v. Chr.) sowie germanische Siedlungsbefunde – darunter auch ein Reduktionsofen zur Eisenherstellung – aus dem 1. bis 4. Jahrhundert n. Chr. nachgewiesen werden.[9]

Geschichte des Mittelalters und der Neuzeit[Bearbeiten]

Die Rosenburg. Kupferstich von Georg Matthäus Vischer, 1673

Das Kamptal in Rosenburg war auch im Frühmittelalter besiedelt. Gegenüber der ehemaligen Hof- oder Thurnmühle an der Straße zur Rosenburg befand sich eine slawische Siedlung des Frühmittelalters (ca. 600–800 n. Chr.) mit mehreren Wohn- und Wirtschaftsgebäuden.[10] Seit dem 12. Jahrhundert ist die Geschichte des Ortes eng mit der Entwicklung der Rosenburg, einer der größten Burganlagen Österreichs, verbunden, die um 1150 erstmals erwähnt wird. Im ausgehenden 16. und frühen 17. Jahrhundert, als die protestantischen Stände Besitzer von Schloss und Herrschaft Rosenburg waren, wurde die Rosenburg zu einem Zentrum des Protestantismus in Österreich. In einer eigens auf der Burg eingerichteten Druckerei wurde protestantische Literatur gedruckt.[11] Im Zuge der Gegenreformation erhielt die Rosenburg im Jahre 1611 mit Kardinal Franz von Dietrichstein (1570–1636) wieder einen katholischen Burgherren. 1659 gelangten Burg und Herrschaft in den Besitz von Johann Joachim Enzmilner, Graf von Windhag (1600–1678), der die Burg weiter ausbauen ließ. In der von ihm 1673 herausgegebenen zweiten Ausgabe der Herrschaftstopografie Topographia Windhagiana ließ er durch Clemens Beutler (um 1623–1682) nicht nur die Rosenburg selbst, sondern auch die vier Mühlen am Kamp sowie den Ort aus der Vogelperspektive in zahlreichen Kupferstichen darstellen.

Notgeld der Gemeinde Rosenburg, 1920

Von dem Einsetzen der Wallfahrt nach Maria Dreieichen im ausgehenden 17. Jahrhundert profitierte auch der nahe gelegene Ort Mold. Seit dem ausgehenden 18. Jahrhundert zerfiel die Rosenburg zusehends. Wegen seiner drei Getreidemühlen, einer Papiermühle, einer Tuchwalke und einem Holzrechen, an dem bis 1907 das aus dem oberen Kamptal geflößte Holz geborgen wurde, war Rosenburg von regionaler wirtschaftlicher Bedeutung. Mit der 1859–1875 erfolgten Renovierung der Rosenburg und der 1889 erfolgten Inbetriebnahme der Kamptalbahn entwickelte sich Rosenburg mit Stallegg neben Gars am Kamp, Schönberg am Kamp und Langenlois zu einer bedeutenden Sommerfrische des Kamptals, von der auch Mold, Mörtersdorf und Zaingrub durch den – wenn auch weit bescheideneren – Besuch von Sommergästen profitierten.

1920 gab die Gemeinde Rosenburg wie viele andere Gemeinden ein eigenes Notgeld heraus.[12] 1924 kam es zu einem monatelangen Streik der Müllergesellen der Mantler-Mühle in Rosenburg, der überregionales Aufsehen erregte.[13]

Geschichte 1938–1945[Bearbeiten]

Lastwagen der deutschen Wehrmacht auf der Fahrt durch Rosenburg, um 1940

Mit dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich wurden die bisher selbstständigen Gemeinden Etzmannsdorf am Kamp, Mühlfeld und Wanzenau in die Gemeinde Rosenburg eingemeindet, wurden aber nach 1945 wieder selbstständig.[14] Im gleichen Jahr wurden die Orte Mörtersdorf und Zaingrub nach Mold eingemeindet, nach 1945 ebenfalls aber wieder selbstständig.[15] Die nationalsozialistischen Behörden zwangen den Eigentümer, Rudolf Hoyos-Sprinzenstein (1884–1972), der zwischen 1934 und 1938 als Vorsitzender des Staatsrates die zweithöchste politische Funktion im autoritären Ständestaat (Österreich) innehatte, die Hofmühle in Rosenburg unter Wert an die Gemeinde zu verkaufen. Geplant war, die Mühlanlage als kleines Elektrizitätswerk zu nutzen und in den Nebengebäuden ein Heim der Hitler-Jugend einzurichten. Die Kriegsereignisse verhinderten diese Pläne. Die Gebäude wurden ab 1940 als Kriegsgefangenenlager, vorerst für belgische und französische, später für russische Kriegsgefangene genutzt. Nach 1945 befasste sich die Gemeinde mit Plänen, ein Kino in der Mühle einzurichten. 1950 musste die zu Unrecht erworbene Mühle an ihren früheren Eigentümer restituiert werden, der sie im gleichen Jahr an das Rosenburger Mühlunternehmen Sparholz verkauft, das einen neuen Silo errichtete. Im Oktober 1938 wurde die 1894 von dem Wiener Architekten Ludwig Tischler erbaute Villa (Hausnummer 25) des jüdischen Ehepaars Gabriele und Heinrich Kertesz „arisiert“ und gelangte in den Besitz der Gemeinde Rosenburg, die sie seither als Gemeindeamt nutzt. Das Ehepaar Kertesz musste nach Wien übersiedeln und wurde am 27. August 1942 nach Theresienstadt deportiert. Heinrich Kertesz starb vermutlich kurz nach der Ankunft in Theresienstadt, Gabriele Kertesz wurde im September 1942 nach Treblinka deportiert und ermordet.[16]
In Mold wurde der christlichsoziale Politiker Josef Strommer, der 1934–1938 dem Niederösterreichischen Landtag angehörte, als Gegner des Nationalsozialismus verfolgt und mehrfach verhaftet.[17] Ab 1942 kam es zu Einquartierungen Ausgebombter aus dem Ruhrgebiet und Wien, 1944 wurden Flüchtlinge aus dem Banat in Behelfsheimen untergebracht. Am 9. Mai 1945 rückte die Rote Armee ein. Über 1000 Soldaten und Offiziere bezogen Quartier in Privatwohnungen sowie in einer Barackensiedlung im Taffatal zwischen Rosenburg und Mold.[18]

Geschichte seit 1945[Bearbeiten]

Nach 1945 konnte der Hauptort Rosenburg mit Stallegg nicht mehr an die Tradition der Sommerfrische anschließen. Veränderte Reisegewohnheiten, aber auch der Bau der Kamptal-Stauseen, der zu einem starken Temperaturrückgang des Kamps führte, entzogen dem Tourismus im Kamptal seine wichtigsten Grundlagen.[19] Die Teilorte Mold, Mörtersdorf und Zaingrub blieben bis heute landwirtschaftlich geprägt.[20]

Zum 1. Januar 1967 vereinigten sich die Gemeinden Mold mit Maria Dreieichen, Mörtersdorf und Zaingrub zur Gemeinde Mold. Die Gemeinde Rosenburg-Mold entstand 1971 durch die Zusammenlegung der Gemeinden Rosenburg mit Stallegg und Mold.[21] Erster Bürgermeister der Großgemeinde war von 1971 bis 1997 Heribert Strommer (1936–2011).[22] Die Gemeindeverwaltung befindet sich im Hauptort Rosenburg.

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderatswahlen
 %
80
70
60
50
40
30
20
10
0
74,35 %
(+2,67 %p)
25,65 %
(+1,42 %p)
n. k.
(-4,09 %p)
2005

2010


Bürgermeister der Gemeinde ist seit 1997 Wolfgang Schmöger, Amtsleiter seit 1996 Jürgen Bauer. Im Gemeinderat gibt es insgesamt 19 Sitze.
Seit der Gemeinderatswahl am 14. März 2010 gilt folgende Mandatsverteilung:

Partei Sitze
ÖVP 14
SPÖ 5

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Rosenburg-Mold
Schloss Rosenburg
Hauptartikel: Schloss Rosenburg
Wallfahrtskirche Maria Dreieichen
Hauptartikel: Basilika Maria Dreieichen

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

März–Dezember
  • Bauernmarkt in Mold[23]
April–Oktober
  • Greifvogel-Flugvorführungen auf der Rosenburg[24]
Juli–August
September
  • Märchenfest auf der Rosenburg[25]
Dezember
  • Christkindlmarkt auf der Rosenburg[26]

Vereine[Bearbeiten]

  • Kanuclub Rosenburg[27]
  • Tennisclub Rosenburg
  • Verein zur Förderung der Kultur im Mittleren Kamptal[28]
  • Verein zur Förderung des Sports und der Freizeitgestaltung der Jugend in Mold
  • Verkehrsverein Rosenburg
  • Volkstanzgruppe Rosenburg-Mold
  • Wanderverein Mold-Maria Dreieichen

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 57, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 55. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der abgestimmten Erwerbsstatistik 2010 410. Die Erwerbsquote lag 2010 bei 48,8 Prozent.

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten]

  • Komplet Mantler GmbH & Co KG (Mantler-Mühle)[29]
  • Bildungswerkstatt Mold der Niederösterreichischen Landes-Landwirtschaftskammer
  • Maschinenring Manhartsberg
  • Maschinenring NÖ-Wien
  • Maschinenring-Service NÖ-Wien "MR-Service" eGen

Bildungseinrichtungen[Bearbeiten]

  • Bildungs- und Heimatwerk Niederösterreich – Regionales Bildungswerk Rosenburg-Mold[30]
  • Bildungswerkstatt der NÖ Landes-Landwirtschaftskammer[31]

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten]

  • Freiwillige Feuerwehr Mörtersdorf
  • Freiwillige Feuerwehr Mold
  • Freiwillige Feuerwehr Rosenburg
  • Freiwillige Feuerwehr Zaingrub

In der Gemeinde ist keine eigene Polizeiinspektion installiert.

Weitere Einrichtungen[Bearbeiten]

  • Gemeindeabfallwirtschaftsverband Horn in Mold[32]
  • Bezirksbauernkammer Horn in Mold

Regionale Zusammenarbeit[Bearbeiten]

Die Gemeinde Rosenburg-Mold ist Mitglied der Kleinregion Kamp-Taffatal.

Verkehr[Bearbeiten]

Öffentlicher Verkehr[Bearbeiten]

Die Gemeinde liegt an der Kamptalbahn. Die ÖBB betreiben den Bahnhof Rosenburg und die Bedarfshaltestelle Stallegg. Die Haltestelle Mold wurde 1991 aufgelassen.[33] Das Linienbusunternehmen PostBus fährt in Mold und Mörtersdorf Haltestellen der Linien 635 (HornKorneuburg), 1026 (Raabs an der ThayaWien-Praterstern) und 1036 (ZwettlWien-Praterstern) an. Entlang der Kamptalstraße (B34) bedient die Buslinie 1310 (HornSt. Leonhard am Hornerwald) mehrere Haltestellen in Rosenburg und Stallegg. Seit 1995 fährt der Garser Bus, eine Initiative des Wirtschaftsvereins Gars Innovativ, jeweils freitags den Ort Zaingrub an, um Personen, die keinen PKW besitzen und keinen Anschluss an den ÖPNV haben, Einkäufe und Erledigungen in Gars am Kamp zu ermöglichen.[34]

Straßen[Bearbeiten]

Die Waldviertler Straße (B2) führt durch Maria Dreieichen, die Horner Straße (B4) führt durch die Orte Mold und Mörtersdorf, die Kamptalstraße (B34) tangiert den Ort Stallegg und führt durch den Ort Rosenburg.

Radwege[Bearbeiten]

Die Kamp-Thaya-March-Radroute führt durch die Orte Stallegg, Rosenburg und Mold, der Kamptalweg durch die Orte Stallegg und Rosenburg über das Gemeindegebiet von Rosenburg-Mold.

Bedeutende in Rosenburg-Mold geborene Menschen[Bearbeiten]

  • Eugen Guido Lammer (1863–1945), Alpinist und Schriftsteller, wurde in Rosenburg geboren.
  • Josef Strommer (1903–1964), Landtags-, Bundes- und Nationalratsabgeordneter, wurde in Mold geboren.

Bedeutende in Rosenburg-Mold wirkende Menschen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Adel im Wandel. Politik, Kultur, Konfession 1500–1700, Katalog der Niederösterreichischen Landesausstellung Rosenburg 1990. Wien 1990, ISBN 3-85460-019-4.
  • Robert Bösner: 350 Jahre Wallfahrt zur Schmerzhaften Muttergottes von Maria Dreieichen. Salzburg 2006.
  • Joris Coolen: Das Haus II von Mold, Niederösterreich und andere Kleinbauten der Linearbandkeramik. In: Archaeologia Austriaca. Jg. 88 (2004), S. 67–102.
  • Eveline Gruber, Spyridon Verginis: Paläoreliefrekonstruktion mittels sedimentologisch-bodenkundlicher Methoden im Rahmen der archäologischen Arbeiten am Beispiel Rosenburg-NÖ. In: Archäologie Österreichs ; 3/1.1992, S. 73–79.
  • Josef Grünstäudl (Hrsg.): Elisabethkapelle Rosenburg. Festschrift anlässlich der 100-Jahr-Feier am 6. September 2008. Rosenburg 2008.
  • Hanns Haas: Drei Generationen Sparholz. Bürgerliches Landleben in Rosenburg am Kamp. In: Hannes Stekl (Hrsg.): Kleinstadtbürgertum in Niederösterreich (= Forschungen zur Landeskunde von Niederösterreich. 27). Horn 1994, S. 177–207, ISBN 3-901234-01-2.
  • Hanns Haas: Der große Streik im kleinen Dorf. Rosenburg am Kamp 1924. In: Gerhard Ammerer, Christian Rohr und Stefan Weiß (Hrsg.): Tradition und Wandel. Beiträge zur Kirchen-, Gesellschafts- und Kulturgeschichte. Festschrift für Heinz Dopsch. München 2001, S. 380–403, ISBN 3-7028-0378-5.
  • Susanne Hawlik: Sommerfrische im Kamptal. Der Zauber einer Flusslandschaft. Wien-Köln-Weimar 1995. ISBN 978-3-205-98315-6.
  • Thomas Hofmann, Erich Rabl, Wolfgang Stangl: Horner Mosaik. Ein anderes Heimatbuch. Bilder und Texte aus dem Bezirk Horn. Weitra 2005, S. 217.
  • Wim J.Kuijper: Die Molluskenfunde der Ausgrabungen in Rosenburg, Niederösterreich . In: Archäologia Austriaca, 76. Jg. (1992), S. 35–37.
  • Eva Lenneis: Ein bandkeramischer Großbau aus Mold bei Horn, Niederösterreich, in seinem europäischen Kontext. In: Akten d. 9. Österreichischen Archäologentages Salzburg 2001. Wien 2003, S. 135–137 und Tafel 44,45.
  • Eva Lenneis: Ein unvollendet (?) abgebranntes Haus der Linearbandkeramik aus Mold bei Horn. In: Archäologie Österreichs. 15/2 (2004), S. 16–18.
  • Eva Lenneis: Ein bandkeramischer Großbau aus Mold bei Horn, Niederösterreich. In: Gedenkschrift für Viera Pavúková (= Studia Honoraria 21). Rahden 2004, S. 379–393.
  • Eva Lenneis: Rosenburg im Kamptal, Niederösterreich. Ein Sonderplatz der älteren Linearbandkeramik. Bonn 2009, ISBN 978-3-7749-3575-4.
  • Michaela Maurer: Die Kreisgrabenanlage von Rosenburg, NÖ. Diplomarbeit, Wien 2012 (Text online).
  • Fritz Paßecker: Beiträge zur Flora des südöstlichen Waldviertels, mit besonderer Berücksichtigung des Gebietes um Rosenburg (Kamptal). In: Verhandlungen der zoologisch-botanischen Gesellschaft in Wien. Jg. 1932, S. 51–81.
  • Anton Pontesegger, Walter Winkler: Rosenburg einst und jetzt. Eine historische Plauderei mit Bildern. Rosenburg-Mold 1990.
  • Anton Pontesegger: Rosenburg – ein Ort im Schatten der Burg. In: Das Waldviertel. 39. Jg. (1990), S. 145–148.
  • Bernhard Purin: Gruß aus Rosenburg. Ein Ort im Spiegel seiner Ansichtskarten (1-3). In: Rosenburg-Mold Aktuell, In: Rosenburg-Mold Aktuell, Ausgabe 6/2012, S. 7–10, Ausgabe 9/2012, S. 7–10, Ausgabe 12/2012, S. 7–9 (Text online).
  • Rosenburg, Mold, Maria Dreieichen. Eine Waldviertler Gemeinde auf dem Weg ins Jahr 2000. Rosenburg-Mold 1985.
  • Judith Schwarzäugl: Die Bauabfolge des zentralen Bereiches der linearbandkeramischen Siedlung von Mold. Die Häuser 5–10 und 12. Diplomarbeit, Universität Wien, 2011, (Text online).
  • Ignaz Steininger: Geschichtliche Skizzen über Rosenburg, Manuskript. Rosenburg 1953–1978.
  • Celine Wawruschka: Die frühmittelalterliche Siedlung von Rosenburg im Kamptal, Niederösterreich. In: Archäologia Austriaca. 82–83. Jg. (1998/99), S. 347–411.
  • Walter Zach-Kiesling: Bildstockwanderungen im Poigreich : Wanderwege zu religiösen Kleindenkmälern in den Gemeinden Horn, Rosenburg-Mold und St. Bernhard-Frauenhofen. Horn 1995.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Kundmachung der Niederösterreichischen Landesregierung vom 24. Juni 1986.
  2. Eva Lenneis: Rosenburg im Kamptal, Niederösterreich. Ein Sonderplatz der älteren Linearbandkeramik. Bonn 2009; Iris Ott: Die Artefakte der jungpaläolithischen Fundstelle von Rosenburg am Kamp. In: Archaeologia Austriaca. 80. Jg. (1996), S. 43–114.
  3. Gerhard Trnka: Studien zu mittelneolithischen Kreisgrabenanlagen. In: Mitteilungen der prähistorischen Kommission der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Bd. 26, Wien 1991; Michaela Maurer: Die Kreisgrabenanlage von Rosenburg, NÖ. Diplomarbeit. Wien 2012. (online auf: othes.univie.ac.at)
  4. Sandra Mayer: Latènezeitliche Siedlungsreste in Rosenburg, VB Horn Niederösterreich. In: Das Waldviertel, Zeitschrift für Heimat- und Regionalkunde des Waldviertels und der Wachau. 56. Jg. (2007), S. 60–67.
  5. Niederösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 30. Mai 2011) (pdf; 1,7 MB)
  6. Hermann Maurer: Beiträge zur Ur- und Frühgeschichte des Waldviertels II. Urnenfelderzeitliche Funde aus Mühlfeld, pol. Bez. Horn, N.Ö. In: Das Waldviertel, Zeitschrift für Heimat- und Regionalkunde des Waldviertels und der Wachau. 22. Jg. (1973), S. 138–140.
  7. Eva Lenneis: Ein bandkeramischer Großbau aus Mold bei Horn, Niederösterreich, in seinem europäischen Kontext. In: Akten d. 9. Österreichischen Archäologentages Salzburg 2001. Wien 2003, S. 135–137 und Tafel 44 u. 45; Eva Lenneis: Ein unvollendet (?) abgebranntes Haus der Linearbandkeramik aus Mold bei Horn. In: Archäologie Österreichs. 15/2 (2004), S. 16–18; Eva Lenneis: Ein bandkeramischer Großbau aus Mold bei Horn, Niederösterreich. In: Gedenkschrift für Viera Pavúková. (= Studia Honoraria 21) Rahden 2004, S. 379–393; Joris Coolen: Das Haus II von Mold, Niederösterreich und andere Kleinbauten der Linearbandkeramik. In: Archaeologia Austriaca. Jg. 88 (2004), S. 67–102; Judith Schwarzäugl: Die Bauabfolge des zentralen Bereiches der linearbandkeramischen Siedlung von Mold. Die Häuser 5–10 und 12. Diplomarbeit. Universität Wien, 2011. (online auf: othes.univie.ac.at)
  8. Desiree Ebner: Mittelbronzezeitliche Grabhügel in Mörtersdorf. Niederösterreich. In: Fundberichte aus Österreich. 45. Jg. (2006), S. 211–233.
  9. Falko Daim: Die Grabung in Zaingrub Sommer 1984. In: Das Waldviertel, Zeitschrift für Heimat- und Regionalkunde des Waldviertels und der Wachau. 33. Jg. (1984), S. 239.
  10. Celine Wawruschka: Die frühmittelalterliche Siedlung von Rosenburg im Kamptal, Niederösterreich. In: Archäologia Austriaca. 82–83. Jg. (1998/99), S. 347–411; Günther Karl Kunst: Die Tierknochen aus der Frühmittelalterlichen Siedlung von Rosenburg im Kamptal, Niederösterreich. In: Archäologia Austriaca. 82–83. Jg. (1998/99), S. 412–427.
  11. Gustav Reingrabner: "Als man um die Religion stritt ..." Reformation und katholische Erneuerung im Waldviertel 1500–1660. Ausstellung im Höbarthmuseum der Stadt Horn. Horn 2000.
  12. Hans Hagen Hottenroth: Notgeld in Niederösterreich. Ein Gebot der bitteren Not. Niederösterreichisches Pressehaus, St. Pölten 1980, ISBN 3-85326-603-7.
  13. Hanns Haas: Der große Streik im kleinen Dorf. Rosenburg am Kamp 1924. In: Gerhard Ammerer, Christian Rohr, Stefan Weiß (Hrsg.): Tradition und Wandel. Beiträge zur Kirchen-, Gesellschafts- und Kulturgeschichte. Festschrift für Heinz Dopsch. München 2001, ISBN 3-7028-0378-5, S. 380–403.
  14. http://www.verwaltungsgeschichte.de/aus_horn.html
  15. http://www.verwaltungsgeschichte.de/aus_horn.html
  16. Eva Zeindl: Die Israelitische Kultusgemeinde Horn. Diplomarbeit. Wien 2008, S. 111–112. (online auf: othes.univie.ac.at)
  17. Biografie auf der Website des Österreichischen Nationalrats
  18. Maria Mayr: Das Jahr 1945 im Bezirk Horn (= Schriftenreihe des Waldviertler Heimatbundes 31). Waidhofen an der Thaya 1994.
  19. Susanne Hawlik: Sommerfrische im Kamptal. Der Zauber einer Flusslandschaft. Wien/ Köln/ Weimar 1995, ISBN 3-205-98315-7.
  20. Rosenburg, Mold, Maria Dreieichen. Eine Waldviertler Gemeinde auf dem Weg ins Jahr 2000. Rosenburg-Mold 1985.
  21. Thomas Hofmann, Erich Rabl, Wolfgang Stangl: Horner Mosaik. Ein anderes Heimatbuch. Bilder und Texte aus dem Bezirk Horn. Weitra 2005, S. 217.
  22. Bürgermeister a.D. Ökonomierat Ing. Heribert Strommer †. In: Rosenburg-Mold Aktuell. Ausgabe 1/2012, S. 1–3.(online auf: rosenburg-mold.at) (PDF; 1,7 MB)
  23. Website des Bauernmarktes
  24. Website des Veranstalters
  25. Website des Veranstalters
  26. Website des Veranstalters
  27. Website des Kanuclubs Rosenburg
  28. Website des Vereins zur Förderung der Kultur im Mittleren Kamptal
  29. Website der Mantler-Mühle
  30. Website des Regionalen Bildungswerks
  31. Website der Bildungswerkstatt der NÖ Landes-Landwirtschaftskammer
  32. Website des Gemeindeabfallwirtschaftsverbandes Horn
  33. Paul G. Liebhart, Wolfgang Andraschek, Gerhard Baumrucker: Die Kamptalbahn. Erfurt 2010, ISBN 978-3-86680-692-4, S. 94.
  34. Artikel zum Garser Bus im Magazin "Raum und Ordnung" der NÖ Landesregierung (PDF; 14 kB)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Rosenburg-Mold – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien