Stöckse

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Stöckse
Stöckse
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Stöckse hervorgehoben
52.6405555555569.340833333333345Koordinaten: 52° 38′ N, 9° 20′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Nienburg/Weser
Samtgemeinde: Steimbke
Höhe: 45 m ü. NHN
Fläche: 38,57 km²
Einwohner: 1307 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 34 Einwohner je km²
Postleitzahl: 31638
Vorwahlen: 05026, 05021 (Führser Mühle)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: NI
Gemeindeschlüssel: 03 2 56 031
Bürgermeister: Dieter Vehrenkamp (CDU)
Lage der Gemeinde Stöckse im Landkreis Nienburg/Weser
Steinhuder Meer Nordrhein-Westfalen Landkreis Diepholz Landkreis Oldenburg Landkreis Schaumburg Landkreis Heidekreis Landkreis Verden Region Hannover Balge Binnen Binnen Binnen Binnen Bücken Diepenau Drakenburg Estorf (Weser) Eystrup Eystrup Gandesbergen Hämelhausen Hämelhausen Haßbergen Haßbergen Hassel (Weser) Hassel (Weser) Heemsen Hilgermissen Hoya Hoyerhagen Husum (bei Nienburg) Landesbergen Leese Liebenau (Niedersachsen) Linsburg Linsburg Marklohe Nienburg/Weser Pennigsehl Raddestorf Rehburg-Loccum Rodewald Rohrsen Schweringen Steimbke Steyerberg Steyerberg Stöckse Stolzenau Uchte Warmsen Wietzen WarpeKarte
Über dieses Bild

Stöckse ist eine Gemeinde im Osten des Landkreises Nienburg/Weser in Niedersachsen.

Geografie und Verkehr[Bearbeiten]

Stöckse liegt inmitten des Staatsforstes „Krähe“ zwischen Langendamm und Steimbke.

Eystrup Hämelsee Rethem (Aller) Eilte Hodenhagen
Haßbergen Heemsen Sonnenborstel Steimbke Schwarmstedt
Nienburg/Weser Langendamm Windrose klein.svg Wendenborstel Lutter
Estorf Linsburg Borstel Hagen Helstorf
Landesbergen Husum Steinhuder Meer Neustadt Resse

Durch Stöckse verlaufen die Kreisstraßen 3 und 5, nördlich des Ortes die Bundesstraße 214. Der nächste Bahnhof ist Linsburg an der Bahnstrecke Bremen–Hannover, 5 km südwestlich von Stöckse. Die Linie 40 von Regiobus Hannover verbindet das Dorf Stöckse mit der Kreisstadt Nienburg (Weser) und dem Bahnhof Nienburg (Weser). Die Linie 42 verbindet Lohe und Wenden mit den Bahnhöfen Linsburg und Nienburg (Weser).

Geschichte[Bearbeiten]

Eine erste urkundliche Erwähnung zu Stöckse ist in der Güterverzeichnisliste des Klosterstifts Herford von 1180 zu finden. In alten Aufzeichnungen werden für den Ort auch die Bezeichnungen Stockhausen, Stukenhausen, Stockheim, Stöcksen oder Stöxe benutzt. Nach der Auflösung des Amtes Wölpe erfolgte die Zuordnung von Stöckse zum Amt Nienburg.

Am 1. März 1974 wurde die Nachbargemeinde Wenden eingegliedert.[2]

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderatswahl 2011[3]
Wahlbeteiligung: 70,63 %
 %
50
40
30
20
10
0
49,12 %
28,41 %
22,46 %
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
b WG Stöckse

Gemeinde Stöckse[Bearbeiten]

Die Dörfer Stöckse und Wenden mit Ortsteil Lohe bilden die Gemeinde Stöckse, Mitgliedsgemeinde der Samtgemeinde Steimbke.

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat hat elf gewählte Mitglieder, die Sitzverteilung seit der Kommunalwahl am 11. September 2011:

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Theater[Bearbeiten]

Freilichtbühne Stöckse

In einem Waldstück im Ortskern von Stöckse liegt eine 1951 gegründete Freilichtbühne; sie bietet bis zu 700 Besuchern Platz. Dem Publikum werden Komödien und Schwänke in plattdeutscher Sprache, ein Kindertheater unter dem Motto „Kinder spielen für Kinder“ sowie Sonderveranstaltungen geboten. 1986 wurde der eingetragene Verein gegründet, der heute die Bühne betreibt; dieser trat im selben Jahr dem Verband Deutscher Freilichtbühnen (VDF) bei.
Alljährlich am zweiten Dezemberwochenende findet in der Alten Schule die Dörpwiehnacht statt, die ein Kinderweihnachtstheaterstück der Freilichtbühne sowie einen Weihnachtsmarkt umfasst.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • In Stöckse liegt ein kleiner Waldsee, der Stöckser See, der für die Stöckser Bürger hohen Naherholungswert hat.
  • Im anliegenden Wald, wenige Schritte vom See entfernt ist der Giebichenstein, ein riesiger Findling aus der Eiszeit zu besichtigen.
  • Unmittelbar bei dem Riesenstein befindet sich das „Teufelsbett“, ein neolithisches Großsteingrab, welches seiner Decksteine beraubt wurde.
  • Des Weiteren steht in Stöckse die in Deutschland einzige noch erhaltene und restaurierte Kartoffeldämpfanlage. Seit Juni 2009 ist sie offizielles Kulturdenkmal.[4]
  • Die Bockwindmühle Ahrbecker kam 1870 nach Stöckse-Wenden und wurde vermutlich noch etwa 200 Jahre früher erbaut. Sie wurde 1930 stillgelegt und 2003 wieder in Betrieb genommen. Eine Besonderheit sind die drei Mahlwerke der Mühle. Seit 2007 trägt die Mühle den Namen „Martha“.[5]

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]

Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, 102 Bevölkerung - Basis Zensus 2011, Stand 31. Dezember 2013 (Tabelle K1020014) (Hilfe dazu)
  2.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 199.
  3. http://wahl.kdo.de/?kommune=Samtgemeinde%20Steimbke&instflash=yes&noflash=&wahl=2011_____Gemeinderatswahl%20St_oe_ckse%2011.09.2011_____11081811213599&showData=tabelle
  4. Stöckser Kartoffeldämpfanlage
  5. Samtgemeinde Mittelweser: Faszination um alte Mühlen und Traktoren. 29. Mai 2007

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Stöckse – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien