Hilgermissen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Hilgermissen
Hilgermissen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Hilgermissen hervorgehoben
52.8461111111119.151388888888916Koordinaten: 52° 51′ N, 9° 9′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Nienburg/Weser
Samtgemeinde: Grafschaft Hoya
Höhe: 16 m ü. NHN
Fläche: 54,43 km²
Einwohner: 2148 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 39 Einwohner je km²
Postleitzahl: 27318
Vorwahlen: 04256, 04251, 04255
Kfz-Kennzeichen: NI
Gemeindeschlüssel: 03 2 56 013
Adresse der Verbandsverwaltung: Schloßplatz 2
27318 Hoya
Webpräsenz: www.hilgermissen.de
Bürgermeister: Johann Hustedt (Wählergemeinschaft)
Lage der Gemeinde Hilgermissen im Landkreis Nienburg/Weser
Steinhuder Meer Nordrhein-Westfalen Landkreis Diepholz Landkreis Oldenburg Landkreis Schaumburg Landkreis Heidekreis Landkreis Verden Region Hannover Balge Binnen Binnen Binnen Binnen Bücken Diepenau Drakenburg Estorf (Weser) Eystrup Eystrup Gandesbergen Hämelhausen Hämelhausen Haßbergen Haßbergen Hassel (Weser) Hassel (Weser) Heemsen Hilgermissen Hoya Hoyerhagen Husum (bei Nienburg) Landesbergen Leese Liebenau (Niedersachsen) Linsburg Linsburg Marklohe Nienburg/Weser Pennigsehl Raddestorf Rehburg-Loccum Rodewald Rohrsen Schweringen Steimbke Steyerberg Steyerberg Stöckse Stolzenau Uchte Warmsen Wietzen WarpeKarte
Über dieses Bild

Hilgermissen ist eine Gemeinde der Samtgemeinde Grafschaft Hoya im Landkreis Nienburg/Weser in Niedersachsen.

Geographie[Bearbeiten]

Hilgermissen hat den Charakter einer Flächengemeinde mit mehreren kleinen, weit verstreuten Ortsteilen.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten]

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. März 1974 wurde die neue Gemeinde Hilgermissen durch den Zusammenschluss der acht damaligen Gemeinden Eitzendorf, Heesen, Hilgermissen, Magelsen, Mehringen, Ubbendorf, Wechold und Wienbergen neu gebildet.[2]

Herkunft des Ortsnamens[Bearbeiten]

Alte Bezeichnungen des Ortes sind Higermissen, Hilegermissen, Hilghermissen, Hildermissen, Hilghermyssen, Hylgermisszen, Hilligermissen, Hilgermessen und Hilgermisse.

Ein Ortsname, der im zweiten Teil „-husen“ enthält und im ersten den Personennamen „Hildgrim“, sodass von „Hild-grim-es-husen“ auszugehen ist. „Hild“ bedeutet „Kampf“ und „grim“ bedeutet „Maske“. Der Ortsname bedeutet also „die Siedlung des Hildgrim“[3]

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderatswahl 2011[4]
Wahlbeteiligung: 60,56 %
 %
60
50
40
30
20
10
0
54,13 %
42,25 %
3,60 %

Gemeinderat[Bearbeiten]

Die 13 Sitze des Gemeinderates verteilen sich wie folgt:

  • Wählergemeinschaft Hilgermissen (WGH) 7 Sitze
  • Wählerinitiative für Hilgermissen (WfH) 6 Sitze

(Stand: Kommunalwahl am 11. September 2011)

Wappen[Bearbeiten]

Unter goldenem Schildhaupt mit mittig angeordneten, nebeneinander stehenden, schwarzen Spitzen in Blau, über gesenktem goldenen Wellenbalken zwei goldene Pferde, die sich derart gegenüberstehen, dass sich ihre Körper teilweise überdecken.

Im Schildhaupt sind durch die drei aufrechten Spitzen die drei Kirchen der Gemeinde Hilgermissen symbolisch dargestellt. Die Farbgebung des Wappens in Gold und Schwarz nimmt Bezug auf die Wappenfarben der Grafen von Hoya.

Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Straßen

In Hilgermissen gibt es keine Straßenbezeichnungen, sondern nur Hausnummern, nach denen sich Einwohner, Postboten, Lieferanten und Besucher orientieren müssen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

St.-Marien-Kirche zu Wechold
Kruzifix in der St.-Marien-Kirche zu Wechold

Bauwerke[Bearbeiten]

Kunst im öffentlichen Raum[Bearbeiten]

In der Aula der Schule am Weserbogen in Wechold befindet sich ein Wandbild des Schweringer Künstlers Gottlieb Pot d'Or (1905-1978) aus dem Jahr 1966.

Natur[Bearbeiten]

  • Der Alveser See liegt in Alvesen, welches (genau wie der See) zu Magelsen gehört. Der See ist ein stiller Arm der Weser und landschaftlich sehr idyllisch.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]

Personen, die mit der Gemeinde in Verbindung stehen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Hilgermissen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, Fortgeschriebene Einwohnerzahlen zum 31. Dezember 2012 (Hilfe dazu)
  2.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 191.
  3. Der Ortsnamenforscher auf NDR 1 Niedersachsen, Recherche Jürgen Udolph
  4. http://wahlen.kdo.de/content.php?kunde=sg_grafschaft_hoya&wahlverz=sg_grafschaft_hoya/web/201109_K__Gemeinderatswahl_Hilgermissen_11.09.2011&datei=index.html&wahlname=Gemeinderatswahl_Hilgermissen_11.09.2011