Tears in Heaven

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Tears in Heaven
Eric Clapton
Veröffentlichung 7. Januar 1992
Länge 4:30
Genre(s) Softrock
Autor(en) Eric Clapton, Will Jennings
Label Warner Bros. Records
Auszeichnung(en) 3 Grammys, RS #353
Album Rush

Tears in Heaven ist eine Ballade, die von Eric Clapton und dem Songwriter Will Jennings für den Soundtrack des Films Rush (1992) geschrieben und auch als Single veröffentlicht wurde. Das melancholische Stück behandelt die Trauer Claptons nach dem Unfalltod seines vierjährigen Sohnes, der am 20. März 1991 in New York City aus einem Fenster im 53. Stock in der Wohnanlage des Freundes seiner Mutter fiel. Das Stück ist Claptons erfolgreichste Single und wurde 1993 mit drei Grammys ausgezeichnet.

Text und Musik[Bearbeiten]

In der ersten Strophe fragt der Protagonist sich, ob sein Sohn ihn im Himmel wiedererkennen würde. Es folgen Zeilen, in denen er sich darauf besinnt, stark zu sein und sein Leben weiterführen zu müssen, denn er wisse, dass er noch nicht in den Himmel gehöre. Die zweite Strophe variiert die erste, indem zunächst wieder zwei Fragen über ein Treffen im Himmel gestellt werden („Würdest du meine Hand halten“; „Würdest du mich stützen“) und erneut die Besinnung erfolgt, dass er seinen Weg durch Tage und Nächte finden werde, da er nicht im Himmel bleiben könne. Die Bridge handelt von schweren Zeiten und davon, dass im Jenseits Frieden herrsche und er wisse, dass es im Himmel keine Tränen mehr geben werde („There’ll be no more tears in heaven“). Das Lied endet mit einer Wiederholung der ersten Strophe.

Der Song steht im Original in der Tonart A-Dur. Die Akkorde werden mit einem Fingerpickingmuster im 4/4-Takt gespielt. Nach einem viertaktigen Intro beginnt die 14-taktige Strophe, gefolgt von einem 4-taktigen Zwischenspiel, das zur nächsten Strophe überleitet. Die acht Takte lange Bridge steht in der Tonart C-Dur.

Rezeption[Bearbeiten]

Das amerikanische Magazin Rolling Stone listete das Stück 2004 auf Platz 353 der 500 besten Songs aller Zeiten. Die Singleauskopplung erreichte die Plätze zehn und sieben in Österreich und der Schweiz. In den deutschen Media-Control-Charts erreichte der Song Platz 42. Im Vereinigten Königreich belegte die Single Platz fünf der UK Top 40 und blieb 865 Wochen in den britischen Charts. In den Vereinigten Staaten erreichte das Lied Platz zwei der Billboard Hot 100.[1]

Die Single erreichte Nummer-eins-Platzierungen in den Canadian-Top-Single-Charts[2] und Canadian-Adult-Contemporary-Charts[3] sowie in Irland und Neuseeland.[4][5] Ebenfalls auf Rang eins konnte sich das Stück in den US-amerikanischen Adult-Contemporary-Charts platzieren.[6]

Verkäufe[Bearbeiten]

Tears in Heaven verkaufte sich weltweit mehr als 1,5 Millionen Mal.

Land Verband Zertifikation Verkäufe
AustralienAustralien Australien ARIA Gold +35.000[7]
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten RIAA Gold (Digital), Platin (Standard) +1.500.000[8]

Adaptierung und Coverversionen[Bearbeiten]

Paul Anka spielte das Lied auf seinem 2005 erschienenen Jazz-und-Swing-Album Rock Swings. Joshua Redman nahm ebenfalls eine Jazzversion auf, die auf dem 1993er Album Wish zu finden ist. Ein Jahr später nahm James Galway eine Interpretation des Stückes für das Album Wind of Chang auf. Declan Galbraith coverte das Stück auf dem 2006 erschienenen Album Thank You, stilistisch der Originalversion recht ähnlich, aber aufwändiger instrumentiert. Die Sängergruppe Gregorian interpretierte es in ihrem typischen pseudogregorianischen Stil. Loona coverte den Song 2004; diese Version ist im Gegensatz zum Original relativ orchestral instrumentiert. 2007 wurde das Lied von Peter Gläser gecovert; 2010 nahm Kenny Werner das Stück für das Album Form and Fantasy auf.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. siehe Eric Clapton/Diskografie
  2. 100 Hot Tracks
  3. Adult Contemporary Tracks
  4. Search the Charts
  5. Charts.org.nz – Eric Clapton – Tears in Heaven
  6. Eric Clapton Album & Song Chart History
  7. Gold- und Platin-Übersicht ARIA
  8. Gold- und Platin-Datenbank der RIAA