Tears in Heaven

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Tears in Heaven ist eine Ballade, die von Eric Clapton und dem Songwriter Will Jennings ursprünglich für den Soundtrack des Films Rush (1992) geschrieben, aber auch als Single veröffentlicht wurde. Das melancholische Stück behandelt die Trauer Claptons nach dem Unfalltod seines vierjährigen Sohnes Conor, der am 20. März 1991 in New York aus einem Fenster im 53. Stock in der Wohnanlage des Freundes seiner Mutter fiel.

Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Singles
Eric Clapton
  US 2 28.03.1992 [1]
  UK 5 08.02.1992 (865 Wo.) [2]
  DE 42 18.05.1992 (11 Wo.) [3]
  AT 10 17.05.1992 (12 Wo.) [4]
  CH 7 12.04.1992 (15 Wo.) [5]
Loona
  DE 46 13.12.2004 ( 8 Wo.) [6]
Choirboys
  UK 22 31.12.2005 ( 2 Wo.) [7]

Musik[Bearbeiten]

Der Song steht im Original in der Tonart A-Dur. Die Akkorde werden mit einem Fingerpickingmuster im 4/4-Takt gespielt. Nach einem viertaktigen Intro beginnt die 14-taktige Strophe, gefolgt von einem 4-taktigen Zwischenspiel, das zur nächsten Strophe überleitet. Die acht Takte lange Bridge steht in der Tonart C-Dur.

Inhalt[Bearbeiten]

In der ersten Strophe fragt der Protagonist sich, ob sein Sohn ihn im Himmel wiedererkennen würde. Es folgen Zeilen, in denen er sich darauf besinnt, stark zu sein und sein Leben weiterführen zu müssen, denn er wisse, dass er noch nicht in den Himmel gehöre.

Die zweite Strophe variiert die erste, indem zunächst wieder zwei Fragen über ein Treffen im Himmel gestellt werden („Würdest du meine Hand halten“; „Würdest du mich stützen“) und erneut die Besinnung erfolgt, dass er seinen Weg durch Tage und Nächte finden werde, da er nicht im Himmel bleiben könne.

Die Bridge handelt von schweren Zeiten und davon, dass im Jenseits Frieden herrsche und er wisse, dass es im Himmel keine Tränen mehr geben werde ('“There’ll be no more tears in heaven”).

Das Lied endet mit einer Wiederholung der ersten Strophe.

Coverversionen[Bearbeiten]

Der Song wurde mehrmals gecovert:

  • Paul Anka spielte das Lied auf seinem 2005 erschienenen Jazz&Swing-Album Rock Swings
  • Joshua Redman nahm ebenfalls eine Jazzversion auf, die auf dem 1993er Album Wish zu finden ist
  • Declan Galbraith coverte das Stück auf dem 2006 erschienenen Album Thank You, stilistisch der Originalversion recht ähnlich, aber aufwändiger instrumentiert
  • Die Sängergruppe Gregorian interpretierte es in ihrem typischen pseudogregorianischen Stil
  • The Choirboys sangen es auf ihrem selbstbetitelten Album in einer Version für Knabensopranstimmen
  • Loona hat es 2004 gecovert, diese Version ist im Gegensatz zum Original relativ orchestral instrumentiert
  • 2007 wurde das Lied von Peter Gläser gecovert

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Bei den Grammy Awards 1993 wurde dieser Song zur Single und zum Song des Jahres gewählt und Clapton damit in der Kategorie Beste männliche Gesangsdarbietung – Pop nominiert.

Das amerikanische Musikmagazin Rolling Stone listete das Stück 2004 auf Platz 353 der 500 besten Songs aller Zeiten.

Verkäufe[Bearbeiten]

Land Single Format Zertifikation Verkäufe
USA (RIAA) Tears In Heaven Digital Gold +500.000[8]
USA (RIAA) Tears In Heaven Standard Platin +1.000.000[9]

Gesamtverkäufe: +1.500.000

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. billboard.com
  2. chartarchive.org
  3. musicline.de
  4. austriancharts.at
  5. hitparade.ch
  6. musicline.de
  7. chartarchive.org
  8. http://riaa.com/goldandplatinumdata.php?table=SEARCH_RESULTS&artist=Eric%20Clapton&go=Search&perPage=50
  9. http://riaa.com/goldandplatinumdata.php?table=SEARCH_RESULTS&artist=Eric%20Clapton&go=Search&perPage=50