Thomas Sargent

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Thomas Sargent, 2011

Thomas John Sargent (* 19. Juli 1943 in Pasadena, Kalifornien) ist ein US-amerikanischer Ökonom. 2011 wurde er mit dem Preis für Wirtschaftswissenschaften der schwedischen Reichsbank im Gedenken an Alfred Nobel ausgezeichnet.[1] Er erhielt die Auszeichnung gemeinsam mit Christopher Sims für seine Forschung auf dem Gebiet der Makroökonomie.

Sargent studierte an der University of California, Berkeley. Nach der Promotion an der Harvard University war er First Lieutenant und Captain der US Army. Darauf folgten Lehrtätigkeiten an der University of Pennsylvania und der University of Minnesota, ab 1975 als Professor, sowie an der Stanford University. Seit 2002 ist er Berkley Professor of Economics and Business an der New York University.

Seit 1987 ist er zudem Senior Fellow der konservativen Hoover Institution an der Stanford University.

Als Mitbegründer der neuen klassischen Makroökonomie neben Robert E. Lucas lieferte er bedeutende Beiträge zur Theorie der rationalen Erwartungen. Seine mit Neil Wallace aufgestellte These der Politikineffektivität besagt, dass eine systematische und daher voraussehbare Geldpolitik keinen realen Einfluss auf die Wirtschaft habe.

Neben dem Preis im Gedenken an Alfred Nobel wurde Sargent u. a. mit folgenden Wissenschaftspreisen ausgezeichnet: Nemmers-Preis für Wirtschaftswissenschaften (1996), NAS Award for Scientific Reviewing (2011).

Werke[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Thomas J. Sargent – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. The Sveriges Riksbank Prize in Economic Sciences in Memory of Alfred Nobel 2011: Thomas J. Sargent, Christopher A. Sims bei nobelprize.org, 10. Oktober 2011 (abgerufen am 10. Oktober 2011).